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Wissenschaftliche Integrität an der Universität zu Köln

Informationen der UzK zu Predatory Publishing

Wissenschaftliche Integrität wird an der Universität zu Köln als eine entscheidende Voraussetzung für exzellente Forschung gesehen. Sie bezeichnet eine notwendige ethische Grundhaltung und übergreifende Kultur der Redlichkeit, deren Verankerung in den wissenschaftlichen Alltag ein zentrales Anliegen der Hochschule ist.

Um dies zu fördern formuliert ein universitätsweiter Research Code of Conduct (PDF, 1.8MB) Grundsätze, nach denen an der Universität zu Köln Forschungsvorhaben durchgeführt werden. Dieser beschreibt die leitenden Werte der Forschung, legt die Verantwortung dar, die Forscher und Forscherinnen bei ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit tragen und liefert Orientierung beim Umgang mit Forschungskooperationen.

Für die Implementierung dieser Grundsätze kann die Universität zu Köln auf eine Reihe von Gremien zur wissenschaftlichen Integrität zurückgreifen.

  • Die Kommission zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis (GWP) wirkt an der Formulierung und Weiterentwicklung der Standards guter wissenschaftlicher Praxis mit. Außerdem unterstützt sie das Rektorat bei der Aufklärung etwaigen wissenschaftlichen Fehlverhaltens.
  • Eine 2017 neu eingerichtete Kommission zur Beratung sicherheitsrelevanter Forschung mit erheblichem Gefährdungspotential (FEG) berät und sensibilisiert Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen beim Umgang mit Forschung mit besorgniserregendem Missbrauchspotential.
  • Die Ethikkommission der Medizinischen Fakultät hat die Aufgabe, Forschung am Menschen sowie Vorhaben epidemiologischer Forschung mit personenbezogenen Daten ethisch und rechtlich zu beurteilen und Mitglieder der Universität berufsrechtlich und berufsethisch zu beraten. Seit 2017 kann jede Fakultät aber auch eigene fakultäre Ethikkommissionen einrichten. Bei vielen Forschungsvorhaben mit Menschen werden mittlerweile Ethikvoten verlangt, auch wenn die Vorhaben außerhalb des engeren medizinischen Bereichs liegen. Die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche sowie die Humanwissenschaftliche Fakultät haben bereits eigene Ethikkommissionen eingerichtet.
  • Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) prüft und genehmigt Forschungsvorhaben an Tieren. Diese Arbeit wird von den beiden Tierschutzbeauftragten der Universität zu Köln unterstützt.