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Virtuelle Studienorientierung und Studienhilfen

Das Projekt Virtueller Campus erstellt ein virtuelles 3D-Modell der Universitäts- und Stadtbibliothek (USB). Dieses Modell wird als Grundlage eingesetzt, um mit Anwendungen im Bereich Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) die Services und Angebote der USB zu virtualisieren. Im Bereich AR geht es vorrangig um das Einblenden zusätzlicher ortsbezogener Informationen zu den Services und Angeboten, im Bereich VR um virtuelle Führungen und Ausstellungen. Einfache 3D-Modelle werden auch von den weiteren Gebäuden der Universität (ohne Klinikum) erstellt. Diese werden als Basis für weitere AR- und VR-Anwendungen zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig ermöglichen diese Modelle die Lokalisation eines Mobilgerätes im Innenraum, was eine Voraussetzung für das korrekte Ausspielen von AR-Inhalten ist. Daraus ergibt sich gleichzeitig die Grundlage für die Innenraumnavigation in der Ich-Perspektive, die besonders Menschen mit Sehbehinderung zugutekommt. Zu den Inhalten und Methoden des Projektes werden Lehrveranstaltungen angeboten.

Kontakt
Dr. Daniel Kramp
Geschäftsführer
Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL)
E-Mail: krampdSpamProtectionuni-koeln.de

 

Projektfortschritt

2023

Die Laufzeit des Projektes ist vom 01.04.2023 bis zum 30.09.2026. Nach Bewilligung wurde die Projektplanung und die Zusammenarbeit konkretisiert. Zudem wurden die erforderlichen Personalmaßnahmen und Beschaffungen angestoßen bzw. abgeschlossen. Zudem wurden schon erste größere Vorhaben – insbesondere in Lehrveranstaltungen im Rahmen des Projektes – umgesetzt und technische und inhaltliche Grundlagen entwickelt. Zudem wurde eine Projekthomepage realisiert, auf der Kontaktdaten und wesentliche Projektentwicklungen zu finden sind.

2022

Die im Rahmen des QV-Vorläuferprojektes „Virtuelle Studienorientierung und Studienhilfen“ gemachten Erfahrungen und entstandenen bzw. vertieften Kontakte haben zur Entwicklung eines Folgeantrages geführt. Bei diesem kooperieren das Geographische Institut, das Institut für Digital Humanities, das IT Center Cologne, die Universitäts- und Stadtbibliothek sowie das Zentrum für Lehrer*innenbildung. Der in 2022 entwickelte gemeinsame Antrag schließt an CampuGIS2 an, in dessen Rahmen ein neuer Lageplan der Universität (CampusGIS2) entwickelt wird.

2021

Im Rahmen dieses Vorprojektes konnten wesentliche Herausforderungen für eine Umsetzung digitaler 3D-Modelle identifiziert und ein umfassender Folgeantrag entwickelt werden. Es wurde analysiert, wie diese Technologien an der Universität zu Köln zur Verbesserung der Studien- und Lehrbedingungen eingesetzt und Synergien mit bestehenden Projekten nutzbar gemacht werden können.

Mit einfachen Mitteln wurden zunächst umfangreiche 3D-Scans von Räumen der Universitäts- und Stadtbibliothek erstellt und ein erstes prototypisches 3D-Modell zu Test- und Demonstrationszwecken umgesetzt. Die Universitäts- und Stadtbibliothek bietet sich als prototypisches Beispiel für die Implementierung virtueller 3D-Techniken besonders an, da dort die Verknüpfung zwischen der physischen und digitalen Welt einen besonderen Mehrwert für die Nutzung sowie den intellektuellen und sozialen Austausch bietet und sie zusätzlich den Zugang zu einer räumlich und hinsichtlich ihrer Nutzung komplexen Umgebung vereinfacht.

Im Rahmen des Vorprojektes wurden zudem gezielt Anknüpfungspunkte zum Projekt CampusGIS2 ermittelt, das seinerseits im Rahmen des Aktionsplanes Inklusion der Universität zu Köln einen neuen interaktiven Lageplan der Universität erstellt. Gemeinsam konnten aus dem Vorprojekt heraus umfassend Gelingensbedingungen für den Folgeantrag herausgearbeitet werden.