Aktuelle Meldungen / en-gb Uni Köln Wed, 20 Sep 2017 16:23:53 +0200 Wed, 20 Sep 2017 16:23:53 +0200 TYPO3 EXT:news news-4688 Wed, 20 Sep 2017 14:59:28 +0200 Studie ermittelt neue Ansätze für gezielte Krebstherapie /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4688&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=baacf188b60fb59c9cbb7c6f71867f35 In einem großangelegten Testverfahren haben Forscher und Forscherinnen der Uniklinik Köln die Wirksamkeit von über 1500 Substanzen auf unterschiedliche Krebszellen untersucht. Die Erkenntnisse aus dieser Studie bilden eine wichtige Grundlage für die Entwicklung neuer Therapieformen für eine spezielle, bislang meist tödlich verlaufende Krebsform. Die Präzisionsmedizin, bei der die Therapie speziell auf den einzelnen Patienten ausgerichtet wird, gewinnt in der Krebstherapie immer mehr an Bedeutung. Durch molekularbiologische Diagnostik können Veränderungen in Tumorzellen heute genau identifiziert werden. Die Entwicklung von Medikamenten, die individuell und gezielt diese veränderten Tumorzellen angreifen, benachbarte gesunde Zellen jedoch nicht beeinträchtigen, ist ein wesentliches Ziel der modernen Krebsmedizin.

Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des Institutes für Pathologie und der Abteilung „Translationale Genomik“ an der Uniklinik Köln in den Arbeitsgruppen von Prof. Dr. Roman Thomas und Prof. Dr. Martin Sos haben die Wirksamkeit von über 1500 Substanzen auf unterschiedliche Krebszellen untersucht. Das Testverfahren wurde in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dortmund, dem Lead Discovery Center Dortmund und weiteren internationalen Gruppen durchgeführt. Die Forscher und Forscherinnen identifizierten dabei einen Hemmstoff, der spezifisch das Wachstum von Zellen einschränkt, in denen eine Fusion der Proteine BRD4 und NUT vorliegt. Die resultierenden BRD4/NUT-Fusionsgene sind charakteristisch für sogenannte NMC-Tumore. NMC (NUT midline carcinoma) ist ein seltener, sehr aggressiver Krebs, der oftmals vom Deckgewebe der Schleimhäute in Rachen und Hals ausgeht und für den es bislang keine wirksame Therapie gibt.

Die Wissenschaftler konnten die molekularen Grundlagen, die für die Wirksamkeit des Hemmstoffes ursächlich sind, nun näher beleuchten. Die Erkenntnisse aus dieser Studie bilden eine wichtige Grundlage für die Entwicklung neuer, verbesserter Therapieformen für die bislang in der Regel tödlich verlaufende Krebsform NMC.


Inhaltlicher Kontakt:
Prof. Dr. Martin Sos
Abteilung „Translationale Genomik“
+49 221 478 96175
martin.sos(at)uni-koeln.de
    
Presse und Kommunikation:
Jan Voelkel
+49 221 470-2356
j.voelkel(at)verw.uni-koeln.de

 


Originalpublikation:
Brägelmann J, Dammert MA, Dietlein F, Heuckmann JM, Choidas A, Böhm S, Richters A, Basu D, Tischler V, Lorenz C, Habenberger P, Fang Z, Ortiz-Cuaran S, Leenders F, Eickhoff J, Koch U, Getlik M, Termathe M, Sallouh M, Greff Z, Varga Z, Balke-Want H, French CA, Peifer M, Reinhardt HC, Örfi L, Kéri G, Ansén S, Heukamp LC, Büttner R, Rauh D, Klebl BM, Thomas RK, Sos ML. (2017) „Systematic kinase inhibitor profiling identifies CDK9 as a synthetic lethal target in NUT midline carcinoma.“ Cell Reports, Vol. 20, Issue 12, 2017.

 

 

 

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news-4686 Tue, 19 Sep 2017 13:03:48 +0200 NS-Geschichte des Rechnungshofs wird neu erarbeitet /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4686&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1eec47d9d9b06a655222a8b8f295ac06 Mit 300.000 Euro unterstützt der Bundesrechnungshof das Forschungsvorhaben von Prof. Dr. Hans-Peter Ullmann vom Historischen Institut der Universität zu Köln „Nach wie vor wissen wir zu wenig darüber, welche Rolle der Reichsrechnungshof im nationalsozialistischen Unrechtsstaat gespielt hat. Ich schätze es sehr, dass Prof. Ullmann diese Geschichte jetzt neu aufarbeiten und auch der wichtigen Frage nachgehen möchte, ob es in die junge Bundesrepublik hinein personelle Kontinuitäten beim Bundesrechnungshof gegeben hat,“ sagte der Präsident des Bundesrechnungshofes Kay Scheller bei der Übergabe der Finanzierungszusage am 18. September 2017 im Bundesrechnungshof in Bonn.

Die Unabhängigkeit von Rechnungshöfen ist Ausgangspunkt und Grundlage ihrer Arbeit, ihrer Glaubwürdigkeit und ihres Erfolgs. Sie ist Voraussetzung für eine effektive externe staatliche Finanzkontrolle. Das galt auch schon in der Weimarer Republik. Der damalige Rechnungshof des Deutschen Reiches war der Reichsregierung gegenüber selbständig und nur dem Gesetz unterworfen. Dies änderte sich mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten. Schon im Jahre 1933 verlor der Reichsrechnungshof wichtige Kompetenzen. Wie sich die Institution dann weiterentwickelt und welche Rolle sie im NS-Regime gespielt hat, ist bis heute nur bruchstückhaft überliefert. Denn das Bild des Rechnungshofes bis 1945 wird nach wie vor durch rechts- und verwaltungsgeschichtliche Studien auf einer eher schmalen Materialgrundlage bestimmt.

Prof. Dr. Hans-Peter Ullmann will mit seinem Forschungsvorhaben „Der deutsche Rechnungshof im Wechsel der politischen Systeme des 20. Jahrhunderts“ diese Geschichte neu erarbeiten: auf breiter Quellenbasis und epochenübergreifend – ausgehend von der frühen Weimarer Republik bis in die 1960er-Jahre der Bundesrepublik. Sein Ansatz will über die bisherige klassische Verwaltungsgeschichte hinausführen und die Entwicklung der Institution im jeweiligen historischen Kontext erforschen. Dabei will Prof. Ullmann auch der Frage nachgehen, wie (z.B. mit welchen Methoden), was (z.B. welche Institutionen) und mit welchem Ergebnis die externe Finanzkontrolle in den verschiedenen Epochen geprüft hat. Um ein umfassendes Bild des Rechnungshofes in den beschriebenen historischen Epochen zu erhalten, wird Prof. Ullmann auch auf Dokumente aus internationalen Archiven wie in Prag, Moskau, London und Washington zurückgreifen.

Das Forschungsprojekt ist auf vier Jahre angelegt und wird über eine Zuwendung des Bundesrechnungshofes in Höhe von 300.000 Euro finanziert. Die Ergebnisse werden in Form einer Monographie veröffentlicht.
Forschungsschwerpunkte Ullmanns sind die Reformzeit zu Beginn des 19. Jahrhunderts und die Zeit des deutschen Kaiserreichs. Besondere Interessen liegen im Bereich der Interessenverbände und der Geschichte der öffentlichen Finanzen im 19. und 20. Jahrhundert. Ihm wurde 1986 der Universitätspreis der Justus-Liebig-Universität Gießen und 2013 der Universitätspreis der Universität zu Köln verliehen.



Inhaltlicher Kontakt:     
Prof. Dr. Hans-Peter Ullmann
Historisches Institut, Universität zu Köln
+49 221 470-2718
Hans-Peter.Ullmann(at)uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Corinna Kielwein
+49 221 470-1700
c.kielwein(at)verw.uni-koeln.de

Weitere Informationen:

www.bundesrechnungshof.de

 

 

 

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news-4685 Mon, 18 Sep 2017 13:44:49 +0200 EU-Millionenförderung für Kölner Zoologen: Die Evolution von beißenden zu saugenden Insekten /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4685&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bac7eabe44200d15a975fe4c827779ad ERC Starting Grant für Dr. Alexander Blanke / Förderung von 1,5 Millionen Euro für neue Erkenntnisse über die evolutionäre Entwicklung von Insektenköpfen und ihrer Fress-Mechanik Dr. Alexander Blanke vom Institut für Zoologie der Universität zu Köln erhält den Starting Grant 2017 des Europäischen Forschungsrats (ERC). Für sein auf fünf Jahre angelegtes Projekt am Biozentrum Köln steht dem Nachwuchswissenschaftler mit 1,5 Millionen Euro die Höchstförderung des Starting Grants zur Verfügung.

In seinem Projekt „Die mechanische Evolution von kauend-beißenden zu stechend-saugenden Mundwerkzeugen bei Insekten“ untersucht Blanke die mechanischen Prinzipien der Evolution von Köpfen und Mundwerkzeugen bei verschiedenen kauend-beißenden und stechend-saugenden Insekten. Insekten haben im Laufe ihrer über 400 Millionen Jahre währenden Evolution zahlreiche Mundwerkzeugtypen entwickelt, die an ihre jeweiligen Nahrungsquellen angepasst sind. Mit ihrem Nahrungskonsum nahmen und nehmen Insekten nachhaltig Einfluss auf die Funktionsfähigkeit unserer Ökosysteme.

„Durch den ERC Starting Grant werde ich den evolutionär vermutlich ersten größeren Übergang von kauend-beißenden hin zu stechend-saugenden Mundwerkzeugen genauer untersuchen“, sagt Dr. Alexander Blanke. Dieser Wandel hat nach derzeitigem Wissensstand vor etwa 350 Millionen Jahren stattgefunden – aber wieso und wie? Auf diese Fragen sucht der Zoologe nach Antworten und analysiert dazu fossile und lebende Insekten.

„Mithilfe moderner Methoden aus der Konstruktionstechnik möchte ich die Form-Funktions-Beziehungen der verschiedenen Mundwerkzeuge und Kopfformen erklären. Weil viele Insekten winzig klein sind, nutze ich dazu insbesondere die Mikro-Computertomographie an europäischen Teilchenbeschleunigern.“

Aus den Tomographiedaten werden digitale 3D-Modelle der Insektenköpfe erstellt. Sie bilden die Grundlage für die mechanischen Kopf-Simulationen. Die Einbeziehung von ökologischen, phylogenetischen und zum Teil auch entwicklungsbiologischen Faktoren ermöglicht dann Rückschlüsse auf die Gründe für den evolutionären Übergang zu neuen Mundwerkzeugklassen. „Neue Erkenntnisse aus der Konstruktionsmechanik von Insekten könnten in Zukunft auch für ultraleichte Konstruktionen im Bereich der Robotik eingesetzt werden“, so Blanke.

Die ERC Starting Grants fördern vielversprechende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler am Beginn einer unabhängigen Karriere. Aus 3.085 europaweit eingereichten Anträgen im Jahr 2017 sind 406 Projekte zur Förderung ausgewählt worden. 67 der Grants gingen nach Deutschland. Die Gesamtsumme des Förderprogramms beträgt in diesem Jahr 605 Millionen Euro.



Inhaltlicher Kontakt:     
Dr. Alexander Blanke
Institut für Zoologie, Biozentrum Köln
+49 221 470-76128
a.blanke(at)uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Frieda Berg
+49 221 470-1704
f.berg(at)uni-koeln.de

Weitere Informationen:
www.zoologie.uni-koeln.de/bueschges-staff-alexanderblanke.html

 

 

 

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news-4683 Wed, 13 Sep 2017 13:32:02 +0200 Financial Times Masters in Management Ranking 2017 /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4683&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=842fe1570a2a914a5446dc822747bbbe M.Sc. Business Administration deutschlandweit Platz 1 im Bereich „Career Progress Rank“, CEMS MIM weltweit unter den Top 10 Im diesjährigen Financial Times Masters in Management Ranking konnte die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln mit dem M.Sc. Business Administration weltweit den 66. Platz behaupten. Im Bereich „Career Progress Rank“ ist der Master deutschlandweit auf dem Spitzenplatz. „Career Progress Rank“ berücksichtigt Betriebszugehörigkeit und die Größe der Unternehmen, in denen die Graduierten nach Hochschulabschluss bis heute arbeiten.
Dr. Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie AG, Alumnus sowie Mitglied des Advisory Boards der WiSo-Fakultät bestätigt: „„Mein Studium an der Kölner WiSo-Fakultät hat mich mit dem nötigen theoretischen Rüstzeug gut auf meine berufliche Laufbahn und meine heutige Führungsaufgabe bei der RheinEnergie vorbereitet. Deshalb bin ich der Fakultät bis heute gerne ehrenamtlich verbunden geblieben.“
Das CEMS-Programm des Master´s in International Management (CEMS MIM) befindet sich weltweit auf dem neunten Platz. Auch diese ausgezeichnete Positionierung bestätigt den Erfolg und die weltweite Anerkennung des Internationalisierungsprozesses der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln.

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news-4681 Tue, 12 Sep 2017 11:37:13 +0200 Workshop im Neanderthal Museum: 2 Millionen Jahre Migration – Wie(so) wir darüber forschen und reden. /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4681&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=54fcd55d6bb54bbe84267f1fb3a1f182 Am 06. Oktober findet unter dem Titel „2 Millionen Jahre Migration – Wie(so) wir darüber forschen und reden“ in Kooperation mit Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen der Universität zu Köln ein Workshop für Fachpublikum statt. Bereits im Mai eröffnete das Neanderthal Museum die Sonderausstellung „Zwei Millionen Jahre Migration“, die in enger Zusammenarbeit mit dem Sonderforschungsbereich 806 ‚Our Way to Europe’ der Universität Köln erarbeitet wurde. Daran anknüpfend soll im Workshop nun die Rolle der archäologischen und historischen Forschung in der aktuellen Migrations- und Flüchtlingsdebatte diskutiert werden. Worin besteht die Relevanz von archäologischer Forschung für die heutigen gesellschaftlichen Diskurse? Wie kann die Wissenschaft uns beim Umgang mit dem Thema Migration neue oder ungewöhnliche Perspektiven aufzeigen? Wie werden Forschungsinhalte an eine breite Öffentlichkeit vermittelt? Während des Workshops werden diese Fragen in kleinen Runden diskutiert. Darüber hinaus gibt es kurze Impulsvorträge von Fachleuten aus den Bereichen Medien und Forschung.

Ort und Zeit:
06. Oktober 2017
10.00 – 18.00 Uhr
Neanderthal Museum
Talstraße 300
40822 Mettmann
www.neanderthal.de

Anmeldung
Per Mail an wunsch(at)neanderthal.de
Bis zum 22. September
Teilnahmekosten 25€ inkl. Mitagessen und Getränke


Inhaltlicher Kontakt:
Melanie Wunsch
+49 2104 9797-29
wunsch(at)neanderthal.de

Presse und Kommunikation:
Jan Voelkel
+49 221 470-2356
j.voelkel(at)verw.uni-koeln.de

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news-4680 Thu, 07 Sep 2017 16:32:32 +0200 Förderprogramm der Uni Köln unterstützt vier innovative Forschernetzwerke /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4680&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=81816c8d40c883441cc64a0175d81c81 Themen von Alzheimer-Modellen bis China-Studien / Förderung im Programm „UoC Forum“ in Höhe von insgesamt bis zu 800.000 Euro Die Universität zu Köln fördert den Aufbau von neuen Forschernetzwerken in Köln. Mit dem internen Förderprogramm „UoC Forum“ werden vier innovative Projekte mit jeweils bis zu 100.000 Euro jährlich für die Dauer von zwei Jahren unterstützt. Insgesamt steht somit eine Fördersumme von bis zu 800.000 Euro bereit.

Das UoC Forum ist eine Förderlinie im Excellent Research Support Program der Universität zu Köln und Teil des Zukunftskonzepts. Mit dem UoC Forum soll der wissenschaftliche Austausch innerhalb der Universität sowie mit Partnern der Research Alliance Cologne (RAC) und den Global Network Partners intensiviert werden.


In der vierten Ausschreibungsrunde wurden folgende vier Projekte zum Starttermin November 2017 bewilligt (alphabetische Reihenfolge):

  • „CHINA GLOBAL – ideas – values – practices“ (Prof. Dr. Susanne Brandtstädter, Prof. Dr. Wilfried Hinsch)

    Die Entwicklung Chinas von einer Agrarnation zum urbanisierten Global Player hat weitreichende Effekte, denn die Ausweitung des chinesischen Handels, neue politische Allianzen sowie Investitionen in transregionale Infrastrukturprojekte verändern die Verhältnisse der globalisierten Welt. „CHINA GLOBAL – ideas – values – practices“ ist ein interdisziplinäres Projekt innerhalb der Geistes- und Sozialwissenschaften, das die Rolle chinesischer Ideen, Werte und Praktiken in der globalisierten Welt erforscht. Das Projekt geht dabei von der Prämisse aus, dass die neuen Verflechtungen durch die Erstarkung Chinas die Globalisierungsprozesse entscheidend um neue, spezifisch chinesische Perspektiven erweitern.
  • „Classical and quantum dynamics of interacting particle systems“ (Prof. Dr. Alexander Drewitz, Prof. Dr. Joachim Krug)

    Was passiert, wenn kleinste Partikel in Bewegung geraten, und welche Effekte zeigen sich dann langfristig und auf großen Skalen? Das Projekt „Classical and quantum dynamics of interacting particle systems“ möchte neue Perspektiven auf wechselwirkende Teilchensysteme eröffnen. Bei diesen Systemen handelt es sich um fundamentale Modelle an der Schnittstelle zwischen Wahrscheinlichkeitstheorie und theoretischer Physik. Sie wurden in den letzten Dekaden intensiv erforscht, da sie ein hohes Potenzial für Anwendungen zum Beispiel im Bereich von Transportphänomenen und in der Proteinsynthese haben. Nachdem in den letzten Jahren große Fortschritte im Verständnis universeller Eigenschaften von klassischen wechselwirkenden Teilchensystemen erreicht worden sind, zielt das Projekt darauf ab, neue Aspekte wie das Verhalten der Teilchensysteme unter Störungen sowie quantentheoretische Verallgemeinerungen der Modelle zu untersuchen.
  • „From Structure to function: sensory processing and decision in full-scale cortical network models“ (Prof. Dr. Martin Nawrot)

    Entscheidungen zu treffen ist ein Prozess, bei dem verschiedene Gehirnregionen aktiv sind und sich untereinander koordinieren müssen. Das Projekt „From Structure to function: sensory processing and decision in full-scale cortical network models“ geht der Frage nach, wie das neuronale Netzwerk diese Koordination beim Entscheiden hinbekommt und wie sich Entscheidungsmuster zudem kontrollieren lassen. Die Forscherinnen und Forscher streben an, ein neuartiges Hirnmodell zu entwickeln, das einerseits die Biologie des Hirns anatomisch realitätsgetreu wiedergibt, und das andererseits in der Lage ist, eine sensorische Entscheidungsaufgabe von alleine zu lösen. Im Projekt wird dazu die Kompetenz aus den computergestützten Neurowissenschaften und der Neuroanatomie mit statistischer Datenanalyse verknüpft.
  • „Neurodegeneration Forecast - Computational Brainsphere Model for Simulation of Alzheimer‘s Disease“ (Prof. Dr. Angela Kunoth, Prof. Dr. Alexander Drzezga, Prof. Dr. Yaping Shao)

    Alzheimer-Demenz ist eine schwerwiegende und bis heute unheilbare Krankheit. Sie geht mit der Ablagerung von zwei Proteinen im Gehirn einher: dem Amyloid-Protein und dem Tau-Protein. Ziel des Projektes „Neurodegeneration Forecast - Computational Brainsphere Model for Simulation of Alzheimer‘s Disease“ ist die genauere Erforschung der Ausbreitung dieser Proteine im Gehirn. Durch ein neuartiges computergestütztes Modell möchte das Projekt den Krankheitsverlauf simulieren, um diesen möglicherweise auch vorhersagen zu können. Das Modell soll dazu beitragen, die Alzheimer-Demenz zukünftig besser zu erkennen, Aussagen zur Prognose zu machen und Möglichkeiten zur besseren Therapiekontrolle zu entwickeln. Eine Besonderheit des Projekts ist der neuartige Ansatz, mathematische Konzepte aus der Wettervorhersage auf die Ausbreitung von erkrankten Strukturen im Gehirn zu übertragen.



Inhaltlicher Kontakt:     
Maria Riese, Projektmanagerin Zukunftskonzept, UoC Forum
+49 221 470-1088
m.riese(at)verw.uni-koeln.de


Presse und Kommunikation:
Frieda Berg
+49 221 470-1704
f.berg(at)verw.uni-koeln.de

 

 

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news-4679 Thu, 07 Sep 2017 13:54:00 +0200 Presseeinladung: Jahrestagung der Gesellschaft für Versuchstierkunde /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4679&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=362c700c5b6c018e34582335c49c3fa2 Die Gesellschaft für Versuchstierkunde (GV-SOLAS) und die Interessensgemeinschaft der TierpflegerInnen und des technischen Personals (IGTP) veranstalten ihre gemeinsame Jahrestagung in Köln.  Tierversuche unterliegen strengen Richtlinien und Genehmigungsverfahren und sind wichtiger Bestandteil medizinischer und biologischer Forschung. Bei fast allen medizinischen Durchbrüchen in den letzten Jahrzehnten spielten sie eine entscheidende Rolle. Für die Erforschung der Ursachen altersassoziierter Erkrankungen wie Krebs, Diabetes oder neurodegenerative Erkrankungen sind Tierversuche immer noch unerlässlich.


Termin:


Montag, 11. September 2017, um 10.00 Uhr
„Pressekonferenz Jahrestagung GV-SOLAS“
CECAD, Raum 0.039/0.040, Joseph-Stelzmann-Straße 26, 50931 Köln

Im Rahmen der Jahrestagung der GV-SOLAS stehen folgende Gesprächspartner für Journalistinnen und Journalisten bereit:

  • Prof. René H. Tolba ist Vorstandsvorsitzender der GV-SOLAS und Professor an der RWTH Aachen. Dort leitet er das Institut für Versuchstierkunde.
  • Dr. Reinhard Kluge ist Vizevorstand der GV-SOLAS und Leiter des Tierhauses am Deutschen Institut für Ernährungsforschung.
  • Prof. Björn Schumacher, Alternsforscher am CECAD und Direktor des Instituts für Genomstabilität in Alterung und Erkrankung, Keynote-Speaker.
  • Prof. Branko Zevnik, Tagungspräsident der GV-SOLAS und Leiter der In vivo Research-Facility (ivRF) des CECAD.
  • Friedemann Pohlig, Manager der ivRF und Vertreter der IGTP.


Um vorherige Anmeldung interessierter Journalistinnen und Journalisten bei Nadine Küchenmeister (nadine.kuechenmeister(at)uk-koeln.de) wird gebeten.


Inhaltlicher Kontakt:     
Prof. Dr. Branko Zevnik
Leiter in vivo Research Facility (ivRF)
+49 221 478-84053
branko.zevnik(at)uk-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Peter Kohl
Kommunikationsmanager CECAD
+49 221 478- 840 43
pkohl(at)uni-koeln.de


Weitere Informationen:
http://gv-solas2017.de/

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news-4678 Wed, 06 Sep 2017 16:39:06 +0200 Senat der Universität kritisiert Planungen zu Beiträgen für Studierende aus Nicht-EU-Ländern /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4678&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bc81977dbd3f893f04d863edab6a3220 Mit Besorgnis reagierte der Senat der Universität zu Köln auf die Planungen der nordrhein-westfälischen Landesregierung. Auch wenn die Einzelheiten zur Umsetzung noch nicht bekannt sind, hatten sich CDU und FDP in den Koalitionsgesprächen grundsätzlich darauf verständigt, Studiengebühren für Studierende aus Nicht-EU-Ländern zu erheben. Der Senat der Universität zu Köln äußerte nun in einer Stellungnahme erhebliche Bedenken. Seit jeher geprägt durch ihre Internationalität, profitiert die Universität zu Köln immens von der Partnerschaft und Vernetzung mit internationalen Instituten, Forschern und Forscherinnen.
Um die exzellente Forschung voranzutreiben, sei es essentiell, Studierende und Lehrende aus allen Teilen der Welt zusammen zu bringen, so der Senat. Daher solle allen Studierenden, ob aus EU-Mitgliedsstaaten oder nicht, „auch weiterhin der Weg zu einem Studium ohne jeden Vorbehalt und ohne Hindernisse offenstehen.“
Der Senat betont, dass der Universität vor dem Hintergrund aktueller politischer Entwicklungen eine wichtige Rolle zukommt. „Gerade in Zeiten des Wiedererstarkens nationaler Egoismen und autoritärer Entwicklungen fühlt sich die Universität umso mehr verpflichtet, ihrer Aufgabe gerecht zu werden, offenes Diskussionsforum und plurale Wirkungsstätte zu sein.“
Auch über die fachlich-akademische Ausbildung hinaus kann die internationale Zusammenarbeit so eine „nachhaltige Wirkung im Interesse eines friedlicheren und von gegenseitigem Verständnis und Respekt verpflichteten weltweiten Zusammenlebens entfalten.“ Durch die Einführung von Gebühren für Studierende aus Nicht-EU-Ländern sei dies ernsthaft gefährdet. Die Einnahmen stünden in keinem Verhältnis zu den zu befürchtenden Schäden, so dass der Senat in seiner Stellungnahme die nordrhein-westfälische Landesregierung mit Nachdruck bittet, ihre Planungen zu überdenken.


Inhaltlicher Kontakt:
Dr. Patrick Honecker
+49 221 470-2202
p.honecker(at)verw.uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Jan Voelkel
+49 221 470-235
j.voelkel(at)uni-koeln.de


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news-4677 Tue, 05 Sep 2017 16:42:34 +0200 THE-Ranking: Universität zu Köln unter TOP 150 Universitäten weltweit /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4677&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2951b105de166ff9bba7c1bf617050d7 Universität zu Köln nimmt Rang 145 ein und erreicht damit einen neuen Spitzenwert seit der Teilnahme am THE-Ranking. Das heute veröffentlichte Times Higher Education (THE) World University Ranking zeigt: Die Universität zu Köln behauptet sich im internationalen Vergleich hervorragend. Sie belegt weltweit Platz 145 von insgesamt 1.102 bewerteten Institutionen. Dies entspricht einer Verbesserung um 25 Plätze im Vergleich zum Vorjahr. Auch im nationalen Kontext konnte sich die Universität zu Köln um drei Plätze steigern und platziert sich auf Rang 15 der deutschen Universitäten.
Rektor Prof. Dr. Axel Freimuth freut sich über das positive Ergebnis und betont, dass die Rankingposition im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert werden konnte. „Wir verstehen das als einen weiteren Indikator für die hohe Qualität von Forschung und Lehre an unserer Universität. Dies bestätigen auch die Erfolge bei der Einwerbung von Sonderforschungsbereichen und das gute Abschneiden in der Exzellenzinitiative. Das alles trägt zu einer erfolgreichen Profilbildung und steigender internationaler Sichtbarkeit bei.“
Gleich in vier der fünf Kategorien hat die Universität zu Köln sehr gut abgeschnitten. In den Bereichen Lehre, Forschung und Forschungseinfluss zählt die Universität zu Köln zu den besten 20 Prozent weltweit. In der Wertung Wissenstransfer ist sie sogar unter den besten zehn Prozent platziert. Auch im Bereich Internationalisierung schneidet die Universität zu Köln gut ab und positioniert sich unter den besten 40 Prozent.
Das Times Higher Education World University Ranking zählt zu den einflussreichsten Hochschulrankings und hat den Anspruch, Universitäten anhand ihrer Hauptaufgaben Forschung, Lehre, Wissenstransfer und Internationalität zu bewerten. Die Ergebnisse durchlaufen eine unabhängige Prüfung in Form eines Audits. Mit 1.102 bewerteten Universitäten weltweit ist das Ranking 2017/18 das umfangreichste THE-Ranking.


Presse und Kommunikation:
Corinna Kielwein
+49 221 470-1700
c.kielwein(at)verw.uni-koeln.de

Weitere Informationen:
www.timeshighereducation.com

 

 

 

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news-4675 Tue, 05 Sep 2017 13:52:59 +0200 InsurLab Germany geht in Köln an den Start /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4675&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e40be5aa050460101f7912ea6b3176f9 • Veranstaltungsreihe startet im September mit dem Pirate Summit• Umzug in Gründerzentrum in Köln-Mülheim im Herbst• Eröffnung des Gründerzentrums. Pressekonferenz und Pitch-Day #1 im November Nach einer gut dreimonatigen Vorbereitungszeit seit Gründung des InsurLab Germany e.V. geht die Initiative nun auch operativ an den Start. Die Initiative bietet im Herbst eine ganze Reihe unterschiedlicher Veranstaltungsformate an, das InsurLab Germany InsurTech Village auf dem Pirate Summit im September, ein Roundtable-Gespräch zum Thema „Next-Gen-Versicherungen = Alles Digital? Alles Insurtechs?“ ebenfalls im September, die InsurLab Germany InsurTech Conference im Rahmen der Startupcon im Oktober und einen hochkarätigen Pitch-Day im November. An diesen Pitch-Day wird sich auch die feierliche Eröffnung des InsurLab Germany anschließen mit hochkarätigen Gästen aus der Politik, der Versicherungswirtschaft und der Startup- und Venture-Capital-Szene. Im Laufe des 4. Quartals wird die Initiative ihr neues Quartier, das Gründerzentrum für InsurTech-Unternehmen, im ehemaligen Carlswerk in Köln-Mülheim beziehen.

Startups und Versicherungsbranche vernetzen

Das InsurLab Germany ist eine neu gegründete Plattform zur Vernetzung von Startups aus dem InsurTech-Bereich mit der Versicherungswirtschaft. Die Initiative wurde als erster InsurTech-Hub in das de:hub-Netzwerk des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie aufgenommen. Der ursprüngliche Anstoß kam aus der Stadt Köln, von Oberbürgermeisterin, IHK, Universität und TH. Inzwischen ist der InsurTech Hub in die Trägerschaft des InsurLab Germany e.V. übergegangen, der von zahlreichen Versicherern, Hochschulen und Startups aus dem gesamten Bundesgebiet getragen wird.

Innovationsforum und Talentschmiede

Das InsurLab Germany fördert die digitale Transformation der deutschen Versicherungswirtschaft. Dafür bringt es etablierte Unternehmen mit Startups aus dem In- und Ausland zusammen. Gemeinsam mit innovativen nationalen und internationalen Gründerinnen und Gründern sollen in Köln digitale Potentiale der Versicherungswirtschaft in Feldern wie Artificial Intelligence, Big Data, Blockchain, e-Health, e-Payment, Internet of Things und Virtual Reality erschlossen und die Versicherungswirtschaft der Zukunft gestaltet werden. Das InsurLab Germany ermöglicht seinen Mitgliedern den Zugang zu neuen Talenten der digitalen Welt und trägt so zur Schaffung neuer, innovativer Arbeitsplätze und zur Zukunftssicherung existierender Arbeitsplätze bei. Es organisiert interaktive, hochkarätige Veranstaltungen und bietet Startups attraktive Arbeitsmöglichkeiten im Gründerzentrum. So entsteht ein dynamisches Netzwerk für Deutschland und über die nationalen Grenzen hinaus.

Bereits knapp 30 Mitglieder an Bord

Getragen wird die Initiative vom InsurLab Germany e.V., dem inzwischen knapp 30 Mitglieder angehören. Auf der Gründungsversammlung wurden die folgenden Personen in den Vorstand gewählt

• Dr. Mathias Bühring-Uhle, Mitglied des Vorstands der Gothaer, Vorstandsvorsitzender des InsurLab Germany
• Ulrich Pasdika, Generalbevollmächtigter der Gen Re, stv. Vorstandssitzender des InsurLab Germany
• Dr. Walter Botermann, Vorstandsvorsitzender Alte Leipziger Hallesche, Schatzmeister des InsurLab Germany

Die Initiative wird im 4. Quartal ihr Gründerzentrum für InsurTech-Unternehmen auf dem Gelände des ehemaligen Carlswerks in Köln-Mülheim eröffnen. Aktuell werden die wichtigsten Positionen im Team besetzt, beginnend mit der Geschäftsführung. In der Übergangszeit bis zur Verpflichtung eines Geschäftsführers wird das Team von Dr. Torsten Oletzky, ehemals Vorstandsvorsitzender ERGO Versicherungsgruppe, koordiniert. Die Geschäftsstelle ist derzeit montags bis freitags von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr besetzt und unter +49 (0)2203 / 2900 730 zu erreichen.

Folgende Unternehmen und Institutionen sind inzwischen dem Trägerverein beigetreten:

1. Versicherer
Alte Leipziger Hallesche
ARAG
AXA
Barmenia
Concordia
Ideal
Inter
LVM
Rheinland Versicherung
Provinzial
DEVK
Debeka
Gen Re
Gothaer
R+V
Scor
VGH
VHV

2. Dienstleister
Bain & Co.
KPMG
Platinion

3. Startups
Cognotekt
NECT
VIRADO

4. Initiatoren / assozierte Mitglieder
Stadt Köln
IHK zu Köln
Leibniz-Universität Hannover
TH Köln
Universität zu Köln

Wichtige Termine und Veranstaltungen

06./07.09. InsurLab Germany InsurTech Village @ Pirate Summit Cologne

Unter dem Motto „Europe’s Craziest Startup Conference“ findet am 6. und 7. September auch in diesem Jahr wieder der Pirate Summit (https://piratesummit.com/) mit über 1.200 Teilnehmern in Köln statt. Das InsurLab Germany organisiert im Rahmen dieser Konferenz das InsurTech Village mit 20 interessanten InsurTech Startups.

13.09. Round Table Next-Gen-Versicherungen


Am 13. September organisiert das InsurLab Germany gemeinsam mit dem German ICT & Media Institute (GIMI), dem neuen Kölner Convergence-Tech-Institut und der Deutschen ICT + Medienakademie einen Roundtable unter der Überschrift „Next-Gen-Versicherungen – Alles digital? Alles InsurTechs?“. Dort sollen die Voraussetzungen für echte Innovation untersucht und diskutiert werden. Die unterschiedlichen Sichtweisen von Versicherern, Startups und Investoren und die daraus resultierenden Optionen für die jeweiligen Marktteilnehmer sollen herausgearbeitet werden. Den Einführungsvortrag hält Dr. Mathias Bühring-Uhle, Vorsitzender des Vorstands von InsurLab Germany e.V..

11.10. InsurLab Germany InsurTech Conference @ Startupcon

Weiter geht es dann im Oktober mit der Startupcon, der großen deutschen Gründerkonferenz (http://www.startupcon.de/ ). Die Veranstaltung findet am 11. Oktober in der Lanxess Arena statt. Erwartet werden ca. 6.000 Teilnehmer von Startups, Venture Capital Fonds, Corporates und Hochschulen. Das InsurLab Germany wird unter dem Dach der Startupcon eine große InsurTech-Konferenz mit Referenten aus der alten und der neuen Versicherungswelt ausrichten. Die Veranstaltung ist eine erstklassige Gelegenheit zum Dialog und um sich ein Bild über die neuesten Entwicklungen im Startup-Umfeld zu verschaffen.

13.11. InsurLab Germany Pitch-Day und feierliche Eröffnung InsurLab Germany

Für den Nachmittag des 13.11. ist der erste InsurLab Germany Pitch Day für Startups rund um das Thema Insurtech in Köln geplant. Eingeladen hierzu sind Startups, Versicherer, private Investoren und Venture Capital-Vertreter. Alle antretenden Startups kämpfen dort um den InsurLab Germany „Best-InsurTech-Startup“-Preis, der Sieger wird durch eine erstklassig besetzte Jury ausgewählt. Die Preisverleihung soll dann am Abend im Rahmen der feierlichen Eröffnung des InsurLab Germany erfolgen. „Wir rechnen für diese Veranstaltung mit hochkarätigen Vertretern des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Köln, vor allem setzen wir aber auf eine rege Beteiligung unserer Mitgliedsunternehmen sowie der InsurTech-Szene“, erläutert Dr. Torsten Oletzky, kommissarischer Geschäftsführer des InsurLab Germany. Ebenfalls geplant sind für diesen Tag eine Mitgliederversammlung und eine Pressekonferenz. Eingebettet wird das Programm in die EXECinsurtech presented by InsurLab Germany, die große, regelmäßig auf deutschem Boden stattfindende InsurTech-Veranstaltung. „Die breite Resonanz der deutschen Versicherungen auf die neuen Themen in der Versicherungswirtschaft mit den angrenzenden Bereichen Gesundheit, Automotive, ICT, Banking, Immobilien sowie Dienstleistungen macht InsurLab Germany national, aber auch mit seinen internationalen Verbindungen zu einem zentralen Anlaufpunkt für Startups, Versicherungen und Investoren“, so Dr. Mathias Bühring-Uhle, Vorstandsvorsitzender des InsurLab Germany e.V..


Weitere Informationen über:
Martina Faßbender
Gothaer Finanzholding AG
Presse und Unternehmenskommunikation
Tel. +49 221 308 34531
E-Mail: martina_fassbender(at)gothaer.de

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news-4673 Fri, 01 Sep 2017 11:35:55 +0200 Universität zu Köln verbessert sich beim Internationalitäts-Ranking der Alexander von Humboldt-Stiftung deutlich /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4673&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=42eca823708612b0e60a3261c39ecdc7 Köln steigt im bundesdeutschen Vergleich von Rang 18 auf Rang 13 auf. Besonders viele internationale Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler in den Geistes- und Sozialwissenschaften   Die Universität zu Köln verbessert sich beim Internationalitäts-Ranking der Alexander von Humboldt-Stiftung von Platz 18 auf Platz 13. Das geht aus dem heute veröffentlichten Humboldt-Ranking hervor. Die Rangliste deutscher Hochschulen zeigt, wie viele Wissenschaftler aus dem Ausland in den vergangenen fünf Jahren mit einer Förderung der Alexander von Humboldt-Stiftung nach Deutschland gekommen sind – und wo sie ihren Forschungsaufenthalt besonders häufig verbracht haben.

Die Uni Köln machte mit einer Zahl von 124 Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftlern im Vergleich zum letzten Ranking von 2014 einen der größten Sprünge von Platz 18 auf Platz 13. Die ersten Plätze belegen im Humboldt-Ranking die Freie Universität und die Humboldt-Universität zu Berlin gefolgt von der Ludwig-Maximilians-Universität und der Technischen Universität München.

„Das Humboldt-Ranking ist ein Gütesiegel für Internationalität – und die hängt nicht von der Größe einer Universität ab“, sagte der Präsident der Humboldt-Stiftung, Professor Dr. Helmut Schwarz.
Ausgewertet werden für das Humboldt-Ranking die Anzahl der Gastaufenthalte von internationalen Spitzen- und Nachwuchswissenschaftlern, die in den letzten fünf Jahren als Stipendiaten oder Preisträger der Alexander von Humboldt-Stiftung in Deutschland forschten. Um statistische Verzerrungen durch die unterschiedlichen Größen der Gastinstitutionen zu vermeiden, setzt das Ranking die Aufenthalte in Beziehung zur Anzahl der Professuren an der jeweiligen wissenschaftlichen Hochschule.

Neben dem Gesamt-Ranking wurden auch Ranglisten nach Wissenschaftsbereichen erstellt. Besonders stark zeigt sich die Universität zu Köln hier in den Geistes- und Sozialwissenschaften (Platz 8) und in den Lebenswissenschaften (Platz 14).

Das komplette Ranking sowie weitere Informationen finden Sie unter:
www.humboldt-foundation.de/web/humboldt-ranking-2017.html

    
Presse und Kommunikation:
Jürgen Rees
+49 221 470-3107
j.rees(at)verw.uni-koeln.de

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news-4672 Wed, 30 Aug 2017 18:48:25 +0200 Altern im Zeitraffer – durch DNA-Schäden /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4672&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=13f6dbac0df5d301b5053fd4a5f50e54 Im Laufe der Zeit akkumuliert die Erbsubstanz mehr und mehr Schäden – Alterung ist die Folge. Die vielfältigen Auswirkungen der DNA-Schäden konnten nun in bisher nicht bekannter Komplexität gezeigt werden. Die Studie der Kölner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Björn Schumacher von der Universität zu Köln wurde im Fachjournal Cell Reports veröffentlicht.

Die Erbsubstanz DNA ist Grundlage und Baustein unseres Lebens – wie eine Bedienungsanleitung enthält sie alle Informationen, die einzelne Zellen und der ganze Körper zum Funktionieren brauchen. Dabei ist die DNA ständiger Schädigung wie UV-Strahlung, Umweltgiften und schädlichen Stoffwechselprodukten ausgesetzt. Viele der Schäden können durch ausgeklügelte Reparaturmechanismen wieder ausgebessert werden. Dennoch akkumulieren sich im Laufe des Lebens die vielfältigen Schäden – Alterung ist eine Folge davon. Kölner Wissenschaftler um Prof. Dr. Björn Schumacher vom Exzellenzcluster für Alternsforschung CECAD versuchen den Alterungsprozess besser zu verstehen.

Für die Studie, die im Fachblatt Cell Reports veröffentlich wurde, untersuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Fadenwurm Caenorhabditis elegans. Wegen seiner Lebensspanne von etwa zwanzig bis dreißig Tagen ist dieses Tier ein beliebter Modellorganismus der Alternsforschung. Als ganz junge, nur einen Tag alte Würmer mit DNA schädigendem UV-Licht bestrahlt wurden, stellte das Team um Schumacher fest, dass diese jungen Würmer innerhalb weniger Stunden schon erstaunliche Ähnlichkeiten zu Tieren in fortgeschrittenem Alter zeigten. Sie verglichen dabei in umfassender Weise Proteine, den Fetthaushalt, den Stoffwechsel und Signalwege. Als den besonderen „Aha-Moment“ beschreibt Schumacher den Augenblick, als sie feststellten, dass sämtliche Veränderungen, die sie aus den alten Tieren kannten, nach der UV-Behandlung auch in den jüngeren Tieren zu finden waren. „Alles war da, das komplette Bild des Alterungsprozesses. Damit konnten wir zeigen, dass die alternden Tiere ihre biologischen Prozesse umprogrammieren, weil sie auf die zunehmenden Schäden in der DNA reagieren. Ein Altern im Zeitraffer gewissermaßen,“ so Schumacher.

Insgesamt wurden über 5000 verschiedene Proteine und ihre Verbindungen über Signalwege untersucht: Wie sind sie verbunden, was haben sie miteinander zu tun, regulieren sie den gleichen Prozess? Wie in einem Rätselheft wurden die Verbindungen zwischen Stoffwechsel, Erhalt von Erbgut und Eiweißstrukturen und den Signalwegen, die den Alterungsprozess bestimmen,  gesucht. „Am Ende haben wir sämtliche Fäden und Knotenpunkte gefunden – das war schon beeindruckend und viel besser als erhofft. Was sich in anderen Studien punktuell abgezeichnet hat, konnten wir nun im Gesamtbild zeigen,“ so der Forscher.

Auch wenn Wurm und Mensch auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam haben, sind die zellulären Prozesse doch sehr ähnlich und auf den Menschen übertragbar. Viele Signalwege sind gleich, der Stoffwechsel ähnlich, die Qualitätskontrolle der Proteine vergleichbar. Das macht den Fadenwurm für die Forschung so relevant. Im nächsten Schritt wollen die Forscherinnen und Forscher die Signalwege weiter untersuchen. Ziel ist es die Auswirkungen der DNA-Schäden auf den Organismus besser zu verstehen und gesundes Altern ermöglichen zu können.



Originalpublikation:

Multilayered reprogramming in response to persistent DNA damage in

C. elegans; Diletta Edifizi, Hendrik Nolte, Vipin Babu, Laia Castells-Roca, Michael M. Mueller, Susanne Brodesser, Marcus Krüger, Björn Schumacher
Cell Reports 20, 2026–2043 August 29, 2017


Kontakt:
Prof. Dr. Björn Schumacher  
Principal Investigator, Chair for Genome Stability in Ageing and Disease
Tel.  +49 221 478 84202
bjoern.schumacher[at]uni-koeln.de


Peter Kohl  
 
Public Relations Officer
Tel.  +49 221 478 84043
pkohl[at]uni-koeln.de




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news-4670 Tue, 29 Aug 2017 14:51:42 +0200 Presseeinladung: Uni Köln und TH Köln begleiten Talente aus nicht-akademischen Haushalten /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4670&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4560a1dacce16d53a28a939d27c66d4d Talentscouting wird ab diesem Schuljahr auch im Großraum Köln angeboten. Universität und TH Köln kooperieren bei der Unterstützung junger Talente auf ihrem individuellen Bildungsweg. Zum Start des Talentscouting-Programms im neuen Schuljahr 2017/18 in den Kreisen Köln, Rhein-Erft, Leverkusen, Rhein-Berg und dem Oberbergischen Kreis laden die TH Köln und die Universität zu Köln am 4. September 2017 zu einer Auftaktveranstaltung in das Café Himmelsblick auf dem Campus Südstadt der TH Köln ein.
Bei der Veranstaltung stellen die beiden Hochschulen das neue Programm zur Förderung talentierter Jugendlicher in der Region Köln vor. Dem rheinischen Motto „Jeder Jeck ist anders“ folgend, werden sechs Kölner Talentscouts Schülerinnen und Schüler individuell auf ihrem Weg zum Bildungserfolg beraten und begleiten.

Termin:
Montag, 4. September 2017, um 18.00 Uhr
„Auftakt Talentscouting Köln“ (Programm)
TH Köln, Campus Südstadt, Café Himmelsblick, Claudiusstr. 1, 50678 Köln
·    Grußworte von Prof. Dr. Sylvia Heuchemer (Vizepräsidentin für Lehre und Studium, TH Köln) und Prof. Dr. Stefan Herzig (Prorektor für Lehre und Studium, Universität zu Köln)
·    Podium u. a. mit Marcus Kottmann (Leiter des NRW-Zentrums für Talentförderung) und Dr. Daniel Rauprich (Leiter der Zentralen Studienberatung an der Universität zu Köln)
Journalistinnen und Journalisten sind herzlich zur Teilnahme an dieser Veranstaltung eingeladen. Es besteht die Möglichkeit zu Foto- und Filmaufnahmen sowie zu Einzelinterviews.

Inhaltlicher Kontakt:
    
Patricia Labinski
Projektkoordinatorin Talentscouting der Universität zu Köln
+49 221 470-8869
p.labinski(at)verw.uni-koeln.de

Thiemo Jares
Projektkoordinator Talentscouting der TH Köln
+49 221-8275-3634
thiemo.jares(at)th-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Frieda Berg
Universität zu Köln
+49 221 470-1704
f.berg(at)uni-koeln.de

Christian Sander
TH Köln
+49 221 8275-3582
pressestelle(at)th-koeln.de


Weitere Informationen:
www.talentscouting-koeln.de



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news-4669 Tue, 29 Aug 2017 14:21:25 +0200 Stärkere Bereitschaft zur Schaffung als zum Erhalt von öffentlichen Gütern /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4669&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6ecb6e92d2401f6b617472c2a1ec7e61 Die Ergebnisse eines Forschungsprojektes zeigen auf, dass der Erhalt von öffentlichen Gütern weniger Zustimmung und Kooperation erhält als die Schaffung neuer Ressourcen. Die Forscher gingen dem Prinzip der Reziprozität nach: ich mache nur mit, wenn die anderen auch mitmachen. Der Artikel wird bei Nature Human Behaviour veröffentlicht. Das Team um Dr. Felix Kölle, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, stellte sich die Frage, wie sich das Prinzip der Reziprozität („Wie Du mir, so ich Dir“) auf öffentliches Gut auswirke. In einer Versuchsreihe wurden die Studienteilnehmer (Stichprobengröße von n = 876) aufgefordert, die Ressource zu schonen (Erhalt öffentlichen Gutes) oder eine neue Ressource aufzubauen (Erschaffung öffentlichen Gutes). Beispiele für den Erhalt sind Schonung natürlicher Ressourcen wie Wasser, begrenzte CO2-Emissionen oder Biodiversität. Beispiele für die Erschaffung sind politisches Engagement, Spenden und Ehrenamt.

Die Bereitschaft, ein öffentliches Gut zu erschaffen, war bei den Versuchsteilnehmern stärker ausgeprägt, als die Bereitschaft, ein bestehendes Gut zu schonen. „Unsere Ergebnisse stimmen mit der Beobachtung überein, dass unsere Gesellschaft das Ausbeuten öffentlichen Gutes weniger scharf verurteilt, als die Verweigerung zu öffentlichem Gut beizutragen“, ordnet Felix Kölle die Ergebnisse in das Forschungsumfeld „Economics: Design and Behavior“ ein.

Dabei konnte das Forscherteam zwei verschiedene Typen der Kooperation identifizieren. Ein Typ, die bedingte Kooperation, zeigte ein Großteil der Teilnehmer. Sie waren nur bereit zu kooperieren, wenn die anderen es auch taten. Der zweite Typ, Trittbrettfahrer oder im Volksmund auch als „Sozialschmarotzer“ bekannt, tragen nie zum Erhalt oder zur Schaffung öffentlichen Guts bei, unabhängig davon, wieviel die anderen investieren.  Es zeigte sich, dass wenn es um den Erhalt eines öffentlichen Gutes geht, weniger Leute bereit sind bedingt zu kooperieren und mehr Leute gar nicht kooperieren (Typ Trittbrettfahrer).

Aus den Forschungsergebnissen lassen sich Empfehlungen für politische Bemühungen zur mehr Kooperationsbereitschaft ableiten. Die Gesetzgeber sollten sich bewusst sein, dass die Kooperationsbereitschaft je nach Art des öffentlichen Guts stark variieren kann.

Originalveröffentlichung:
https://www.nature.com/articles/s41562-017-0191-5
(doi: 10.1038/s41562-017-0191-5)


Inhaltlicher Kontakt:
Dr. Felix Kölle
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln
+49 221 470-5317
felix.koelle(at)uni-koeln.de
    
Presse und Kommunikation:
Corinna Kielwein
+49 221 470-1700
c.kielwein(at)verw.uni-koeln.de

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news-4665 Thu, 24 Aug 2017 15:10:30 +0200 Digitale Mundpropaganda bei Games: Online-Produktbewertungen wichtiger für den Erfolg von Videospielen als Tweets /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4665&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ccf42c671f7bafeb74aa1bac2eef8a8d Vor der Markteinführung haben die Tweets mehr Einfluss auf den Verkaufserfolg von Videospielen, nach der Produkteinführung gewinnen die Online-Produktbewertungen an Relevanz. Für die Marketing-Manager der Spieleindustrie lassen sich hieraus Empfehlungen ableiten. Bei der diesjährigen Gamescom in Köln (22. bis 26. August 2017) werden wieder viele neue Spiele vorgestellt und Produkteinführungen oder –neuerungen angekündigt. Aber was passiert eigentlich in der digitalen Community vor und nach einer Produkteinführung? Diese Frage hat sich André Marchand, Professor für Marketing & Digital Environment an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, gemeinsam mit weiteren Experten auch gestellt.

Nach einer Langzeitstudie und der Auswertung von über 13 Millionen Tweets auf Twitter und mehr als 17.000 Produktbewertungen kam das Team zu folgenden Erkenntnissen: Diese Kommunikationskanäle müssen differenziert betrachtet werden. Die verschiedenen Kanäle der digitalen Mundpropaganda (engl.: word-of-mouth (WOM)) haben unterschiedlichen Einfluss je nach Phase der Markteinführung. Vor der Markteinführung wird in der digitalen Community diskutiert und spekuliert: dafür eignen sich die Microblogs wie Twitter besonders gut. Ein Ergebnis des Forschungsprojektes zeigt dann auch, dass das Tweet-Aufkommen vor der Markteinführung den Erfolg des Produktes beeinflusst. In der Woche der Einführung haben sowohl die Häufigkeit der Tweets als auch die von den Nutzern selbstverfassten Produktbewertungen einen Einfluss auf die Verkaufszahlen. Je länger das Produkt auf dem Markt ist, desto relevanter werden die Produktbewertungen.

Hieraus leitet André Marchand eine Empfehlung für die Marketing-Manager der Spieleindustrie ab: „Derzeit fokussieren sich die Marketing-Aktivitäten noch stark auf die Phase vor der Markteinführung. Unsere Ergebnisse legen nahe, dass auch nach der Markteinführung der Produkterfolg in der digitalen Community noch beeinflusst werden kann. Der Trend in der Spieleindustrie geht derzeit in Richtung Social Media-Kampagnen, aber wir konnten zeigen, dass die Produktbewertungen einen nachhaltigeren Einfluss auf die Kaufentscheidungen in den zehn Wochen nach Produkteinführung haben.“ André Marchand empfiehlt daher: „Manager sollten die relevanten Foren beobachten und das Feedback ihrer Kunden für die Behebung von Bugs und Fehlern nutzen.“

Am ersten Tag der Gamescom nutzte Professor Marchand die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit den Managern der Spieleindustrie: „Das Marketing von Videospielen ist sehr komplex. Manager von digitalen Spielen können aufgrund langer Produktionszyklen nur schwer einschätzen, inwiefern zum Zeitpunkt der Erscheinung die jetzige Konsolengeneration noch aktuell ist und wie hoch demnach die Zahl potenzieller Kunden ist.“

André Marchand ist auf der Gamescom ein weiterer Trend aufgefallen, der für das Marketing der Spielebranche relevant ist: „Die Spieler sind nicht mehr männlich und unter 18 Jahre alt, sondern heute im Durchschnitt 35 Jahre alt und zu einem Drittel weiblich. Die Zielgruppen diversifizieren sich derzeit immer weiter, was sich natürlich auch auf die Entwicklung und Vermarktung der Spiele auswirken wird.“


Inhaltlicher Kontakt:
Prof. Dr. André Marchand
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln
+49 221 470-4128
marchand(at)wiso.uni-koeln.de
 
  
Presse und Kommunikation:
Corinna Kielwein
+49 221 470-1700
c.kielwein(at)verw.uni-koeln.de


Weitere Informationen:

Marchand, André, Thorsten Hennig-Thurau, and Caroline Wiertz (2017), “Not all digital word of mouth is created equal: Understanding the respective impact of consumer reviews and microblogs on new product success,” International Journal of Research in Marketing, 34 (2), 336-354
 

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news-4664 Thu, 24 Aug 2017 10:43:27 +0200 Längster Papyrus Deutschlands wird in Köln mit neuer Lagerungstechnik besser konserviert /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4664&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1649eb194eac337d012d8ee35168799d Ägyptologe Professor Dr. Richard Bußmann möchte in Modellprojekt das über 23 Meter lange und gut 2.500 Jahre alte Schriftstück der „lah-tes-nacht“ nachhaltig vor dem Zerfall sichern. Die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) unterstützt in der Modellprojektförderung 2017 den Erhalt des altägyptischen Totenbuchs der „lah-tes-nacht“ (Papyrus Coloniensis 10207). Der einzigartige Papyrus befindet sich im Besitz der Abteilung Ägyptologie der Universität zu Köln und ist mit einer Länge von 23,5 Metern der längste altägyptische Papyrus in Deutschland. Die Förderung der KEK in Höhe von über 64.000 Euro soll es ermöglichen, eine neue modellhafte Lagerungstechnik für den wertvollen Riesenpapyrus zu entwickeln.

„Auch wenn der Papyrus uns bereits so viele Jahrhunderte mehr oder weniger erhalten geblieben ist, ist sein aktueller Zustand kritisch“, sagt Professor Dr. Richard Bußmann, Ägyptologe von der Universität zu Köln und Antragsteller des Projekts. „Wir freuen uns, dass wir mit dem bewilligten Projekt eine neue Konservierungsmethode erstmals in so großem Maßstab werden anwenden können.“

In den 1970er Jahren hatte man die gigantische Schriftrolle in insgesamt 36 Blätter zerschnitten und diese mit Tesa-Filmstreifen auf Glasplatten geklebt. Stellenweise ungeschützt und im Kontakt mit der Luft wurde das Naturmaterial jedoch mürbe – es bröselt. „Unser Ziel ist es, das Kulturgut klimastabil und damit nachhaltig lagern zu können. Dazu arbeiten wir mit Professor Dr. Robert Fuchs von der Technischen Hochschule Köln zusammen. Sein Team restauriert die Papyrusteile, untersucht sie naturwissenschaftlich und baut neuartige Rahmen“, erklärt Bußmann.

Die Papyrusfragmente werden auf farblich passendes Japanpapier aufgebracht, kommen dann auf gepufften Karton, auf eine Honigwaben-platte und auf einen archivbeständigen Museumskarton. Durch dieses Schichtwerk in Kombination mit einem innovativen Rahmenkonstrukt und UV-protektierenden Glasplatten wären die Papyri ideal geschützt. Die Ausstellung, der Transport und die Lagerung der Schriftstücke sind dank dieser Maßnahmen problemlos möglich und machen das wissenschaftlich gefragte Untersuchungsobjekt mobiler. Auf diese Weise ist der Papyrus für Forschung, Studierende und Öffentlichkeit besser zugänglich.

In dem Totenbuch aus dem sechsten Jahrhundert v. Chr., das einer Ägypterin namens lah-tes-nacht gehörte, findet sich eine Sammlung von Totensprüchen. Der Papyrus ist ein herausragendes Beispiel für die Kanonisierung des Jenseitswissens in dieser Epoche. Zugleich liefert er Aufschluss über die altägyptische Schreibpraktik und die Integration von textlichen und bildlichen Elementen in der Weitergabe von wichtigem kulturellem Wissen aus der Spätzeit der pharaonischen Kultur.


Inhaltlicher Kontakt:  
   
Prof. Dr. Richard Bußmann
Professor für Ägyptologie an der Universität zu Köln
+49 221 470-5842
r.bussmann(at)uni-koeln.de


Presse und Kommunikation:
Frieda Berg
+49 221 470-1704
f.berg(at)uni-koeln.de

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news-4637 Thu, 10 Aug 2017 14:04:04 +0200 Doppelt so viele Frauen wie Männer bewerben sich um Studienplatz an der Uni Köln /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4637&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1338182e70b310f689901c4522b1bfe3 Studierendensekretariat teilt Bewerberzahlen für das Wintersemester 2017/18 mit: Psychologie beliebtestes Fach vor BWL Für das Bewerbungsverfahren zum kommenden Wintersemester 2017/18 verzeichnet die Universität zu Köln erneut Rekordzahlen. Mit Abschluss des Bewerbungszeitraumes am 15. Juli 2017 hatten knapp 40.000 Bewerberinnen und Bewerber mindestens eine Bewerbung für ein Studium an der Universität zu Köln abgegeben. Auffällig ist, dass die Uni Köln vor allem für Bewerberinnen attraktiv ist: zwei Drittel der Bewerbungen haben Frauen eingereicht.

„Die Zahl 40.000 zeigt, wie ungebrochen attraktiv es für junge Menschen ist, ein Studium an der Uni Köln und damit an der zweitgrößten Präsenzuniversität Deutschlands in Betracht zu ziehen“, erklärt Dr. Torsten Preuß, Leiter des Studierendensekretariats.

Im Durchschnitt haben die Bewerberinnen und Bewerber mehr als drei Bewerbungen abgegeben, um einen der mehr als 6.000 zum Wintersemester verfügbaren Studienplätze in den örtlich zulassungsbeschränkten Studiengängen zu erhalten.

Besonders attraktiv waren für die Bewerberinnen und Bewerber in diesem Jahr die Studiengänge Psychologie (ca. 6.500 Bewerbungen), BWL (ca. 6.300 Bewerbungen), Rechtswissenschaft (ca. 4.900 Bewerbungen) sowie die verschiedenen Bachelorstudiengänge im Lehramt (insgesamt knapp 13.000 Bewerbungen über alle Schulformen). Die Psychologie hat damit den bisherigen Favoriten BWL abgelöst.  

Vor dem erfolgreichen Studienstart steht jedoch zunächst der Zulassungsbescheid: Die ersten Zulassungen wurden nach Durchführung des Zulassungsverfahrens wie geplant am 2. August 2017 an die erfolgreichen Bewerberinnen und Bewerber verschickt. Wer eine solche Zulassung erhalten hat, kann sich seit dem 3. August 2017 für sein Wunschfach einschreiben.

Auch für die bisher noch nicht erfolgreichen Bewerberinnen und Bewerber gibt es noch Hoffnung: in der kommenden Woche werden weitere Zulassungsbescheide im sogenannten Nachrückverfahren verschickt. Wenn Kandidatinnen und Kandidaten den ihr zugesagten Studienplatz nicht antreten, können die Nächsten auf der Warteliste auf diese Plätze nachrücken.


Inhaltlicher Kontakt:
Dr. Torsten Preuß
Leiter Studierendensekretariat
+49 221 470-3026
t.preuss(at)verw.uni-koeln.de


Presse und Kommunikation:
Frieda Berg
+49 221 470-1704
f.berg(at)uni-koeln.de

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news-4635 Mon, 07 Aug 2017 12:52:43 +0200 EU fördert Netzwerk zur EU-Türkei-Kooperation /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4635&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e4c425e0d895e1c7594ff139660bdc24 Die Europäische Union fördert das Projekt „VIADUCT“ (Enhancing VIsibility of the Academic DialogUe on EU-Turkey CooperaTion) des Centre for Turkey and EU Studies (CETEUS) der Universität zu Köln mit knapp 300.000 Euro. „VIADUCT“ soll die Forschung und akademische Lehre auf dem Gebiet der EU-Türkei-Beziehungen besser vernetzen. Geleitet wird „VIADUCT“ von Professor Dr. Wolfgang Wessels und Dr. Funda Tekin.

Das Centre for Turkey and EU Studies (CETEUS) der Universität zu Köln unter der Leitung von Professor em. Dr. Wolfgang Wessels hat im Rahmen des „Erasmus+“-Förderprogrammes der Europäischen Union in der Förderlinie „Jean-Monnet-Netzwerke" einen Grant in Höhe von knapp 300.000€ eingeworben. Das Jean-Monnet-Netzwerk „VIADUCT“ wird 40 Partner in der EU, der Türkei und der Nachbarschaft vernetzen. Geleitet wird es von Prof. Wessels und Dr. Funda Tekin. Erasmus+ wird im Auftrag der Europäischen Kommission durch die EACEA (Education, Audiovisual and Culture Executive Agency) verwaltet. 

Jean-Monnet-Netzwerke fördern die Bildung und die Entwicklung von Konsortien internationaler Akteure (Hochschuleinrichtungen, Spitzenforschungszentren, Abteilungen, Teams, einzelne Fachkräfte usw.) im Bereich EU-Studien, um Informationen zu sammeln, Verfahren auszutauschen, Wissen aufzubauen und den europäischen Integrationsprozess voranzutreiben. Unter dem Titel "Enhancing VIsibility of the Academic DialogUe on EU-Turkey CooperaTion" (VIADUCT) erreichte der Projektvorschlag des CETEUS die außergewöhnlich gute Bewertung von insgesamt 96,5 von 100 Punkten im Begutachtungsprozess. Es konnte sich zusammen mit 45 anderen Projekten in einem Bewerberfeld von über 320 Projektanträgen durchsetzen.

Im Rahmen von VIADUCT werden 40 Partner zur Vernetzung von Forschung und akademischer Lehre auf dem Gebiet der EU-Türkei-Beziehungen zusammenkommen. Über die gesamte Projektlaufzeit von drei Jahren (September 2017 bis August 2020) werden zahlreiche Aktivitäten in verschiedenen Ländern und Regionen durchgeführt, u.a. akademische Konferenzen, PhD Schools, Seminare für Masterstudierende und Workshops zur Vernetzung der akademischen Lehre sowie Schriftenreihen.  

Inhaltlicher Kontakt:
Frau Dr. Funda Tekin
CETEUS
0221 470-1493
wessels(at)uni-koeln.de

Presse und Kommunikation
Robert Hahn
0221 470 2396
r.hahn(at)verw.uni-koeln.de

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International
news-4634 Tue, 01 Aug 2017 10:42:03 +0200 Wie steht es mit der deutsch-türkischen Partnerschaft? /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4634&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=90bc443841c5dcf0e01624119eac3b8a Das Demokratie-Camp der Demokratie-Stiftung der Uni Köln geht den deutsch-türkischen Beziehungen auf den Grund. Dabei diskutieren Fachleute, Politiker und Wissenschaftler mit deutschen und türkischen Studierenden. Mit dabei ist unter anderem Klaus Hänsch, ehemaliger Präsident des europäischen Parlaments. Die Ergebnisse werden am 10. August vorgestellt.

Wird sich die Türkei weiter nach Europa orientieren? Kann man die jetzige Verfassung noch rechtstaatlich nennen? Wie sieht es mit dem Verhältnis von Christen und Moslems in der Türkei aus? Am 10. August wird das deutsch-türkische Demokratie-Camp der Demokratie-Stiftung der Universität zu Köln versuchen, Antworten auf diese Fragen zu finden. Die Präsentation wird die Ergebnisse der Arbeitsgruppen aus dem Camp aufgreifen, bei dem deutsche und türkische Wissenschaftler mit Studierenden aus beiden Ländern diskutieren. Das Camp wird auf Deutsch abgehalten.

Das Thema des diesjährigen Camps lautet: „Deutschland und die Türkei – Zukunft einer Partnerschaft?“ Vom 6. bis 11. August diskutieren Wissenschaftler, Politiker, Fachleute und Studierende zum Thema „deutsch-türkische Beziehungen“. Am 10. August werden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen präsentiert.

Mit dabei werden sein: 

  • Regisseurin Jutta Pinzler,
  • Dr. Burak Copur, Politikwissenschaftler an der Universität Duisburg-Essen mit einem Vortrag „Deutsch-türkische Beziehungen unter Merkel und Erdogan: eine kritische Bilanz",
  • Professor Dr. Klaus Hänsch, Präsident des Europäischen Parlaments a.D., der über „Die Türkei: Mit oder in Europa?“ sprechen wird und
  • Dr. Timo Güzelmansur, Geschäftsführer der Christlich-islamischen Begegnungs- und Dokumentationsstelle mit seinem Vortrag über „Christen in der Türkei und Muslime in Deutschland – Aktuelle Entwicklungen und Perspektiven".

Neben den Arbeitsgruppen und Diskussionsrunden wird es auch einen Besuch im türkischen Generalkonsulat in Köln Hürth geben.

Das Demokratie-Camp wird von der Demokratie-Stiftung gefördert. Die Stiftung hat den Zweck, durch Wissenschaft und Bildung einen friedlichen Beitrag zur Verbreitung und Vertiefung demokratischer Ideen zu leisten. Als wissenschaftliche Grundlage dient das von ihr entwickelte Stiftungskonzept.

Wo und Wann:
Präsentation: 10. August, 15.00 Uhr
Camp: 6. bis 11. August
Seminargebäude der Universität zu Köln, Raum S 25
Universitätsstraße 37, 50931 Köln

Inhaltlicher Kontakt:
Johanna Sahbatou
0221 470-3828
demokratie-stiftung(at)uni-koeln.de

Abt. Presse und Kommunikation:
Robert Hahn
Tel.: 0221 470-2396
E-Mail: r.hahn(at)verw.uni-koeln.de

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news-4633 Fri, 28 Jul 2017 10:03:09 +0200 Universität zu Köln in NRW an den meisten SFBs beteiligt /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4633&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3ce508afcdef7ff58a6b22cb82f44534 An der Universität zu Köln sind bereits 11 SFB angesiedelt. Damit steht die Hochschule auf Platz 1 aller Universitäten mit SFB in Nordrhein-Westfalen. 

Elf Sonderforschungsbereiche sind an der Universität zu Köln angesiedelt, Die Universität zu Köln führt dadurch die Liste aller Universitäten in NRW an, die in SFBs forschen, wie das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen mitteilt. Besonders erfolgreich sind in NRW die Universitäten Köln (11 SFBs), Bonn (8 SFBs) sowie Aachen und Münster (je 6 SFBs). NRW stellt mit 53 Sonderforschungsbereichen rund 20 Prozent der aktuell in Deutschland eingerichteten oder laufenden Forschungsbereiche. 

Ab Juli 2017 richtet die DFG 15 neue Sonderforschungsbereiche ein. Bewilligt wurden zwei Anträge aus Nordrhein-Westfalen und drei weitere Anträge mit NRW-Beteiligung. Darunter auch die Kölner Beteiligung am von der Universität Ulm geführten SFB 1279 „Exploiting the Human Peptidome for Novel Antimicrobial and Anticancer Agents“. 

Bundesweit fördert die DFG ab Juli 2017 insgesamt 267 Forschungsverbünde. Die 15 neuen Sonderforschungsbereiche werden mit insgesamt 128 Millionen Euro für zunächst vier Jahre gefördert. Zusätzlich zu den 15 Einrichtungen stimmte der Bewilligungsausschuss für die Verlängerung von 17 Sonderforschungsbereichen, davon vier aus NRW und drei mit NRW-Beteiligung. In den Sonderforschungsbereichen arbeiten Forscherinnen und Forscher fachübergreifend in ausgewählten Bereichen der Grundlagenforschung. Die Forschung wird von der DFG mit einer maximalen Dauer von zwölf Jahren gefördert. 

Link zur Pressemeldung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW:

https://www.mkw.nrw/presse/pressemeldungen/details/platz-eins-fuer-nordrhein-westfalen-mit-53-sonderforschungsbereichen-der-deutschen-forschungsgemeinschaft/

Presse und Kommunikation

Robert Hahn

0221 470 2396

r.hahn@verw.uni-koeln.de

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Forschung
news-4632 Thu, 27 Jul 2017 09:20:03 +0200 Studieren ohne Abitur für Senioren kein Problem /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4632&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=878a0e68c795b76be47c50ecf99ce6e1 Die Universität zu Köln lädt Interessierte zu einer Informationsveranstaltung über das Gasthörer- und Seniorenstudium im kommenden Wintersemester ein.

Die Universität zu Köln informiert am 3. August 2017 über ihr Studienangebot für Seniorinnen und Senioren sowie Gasthörerinnen und Gasthörer im kommenden Wintersemester.

Die Aufnahme des Gasthörer- und Seniorenstudiums ist ohne Allgemeine Hochschulreife (Abitur) möglich. Eine Altersbegrenzung gibt es nicht. Die Gasthörergebühr beträgt 100 Euro pro Semester. 

Mit einem Gasthörerausweis können Gasthörer- und Seniorstudierende Vorlesungen an allen Fakultäten der Universität zu Köln besuchen, an Seminaren, Übungen, Arbeitskreisen und Projektgruppen teilnehmen und alle Institutsbibliotheken sowie die Universitäts- und Stadtbibliothek nutzen. Auch einen Studierenden-Account nebst einer persönlichen Studierenden-Mail-Adresse bekommen sie kostenlos. Neben den eigens für Gasthörer angebotenen Veranstaltungen studieren die „Gäste“ in den gleichen Lehrveranstaltungen wie ordentlich eingeschriebene Studierende. Leistungsnachweise können jedoch im Gasthörerstudium nicht erworben werden.

Alle Fragen rund um das Gasthörer- und Seniorenstudium werden bei der Informationsveranstaltung von der Beauftragten für das Gasthörer- und Seniorenstudium, Dr. Anne Löhr, und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Koordinierungsstelle Wissenschaft + Öffentlichkeit beantwortet.

Termin:
Donnerstag, 3. August 2017, 15.00 –16.30 Uhr
Universität zu Köln, Hörsaal VIII
Uni-Hauptgebäude, Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln

Inhaltlicher Kontakt:
Koordinierungsstelle Wissenschaft + Öffentlichkeit
+49 (221) 470–6298
senioren-studium(at)uni-koeln.de
gasthoerer-studium(at)uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Anneliese Odenthal
+49 221 470-5602
odenthal(at)uni-koeln.de

Informationsmaterial zum „Gasthörer- und Seniorenstudium“ kann kostenlos angefordert werden unter: Gasthörer- und Seniorenstudium, Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln, Tel  0221 470 – 6298, Fax 0221 470 – 5934.

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news-4631 Wed, 26 Jul 2017 09:21:40 +0200 Startschuss für Cologne Summer Schools 2017 /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4631&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=aa642f24e97c36c493035ff81eb6a5a1 Auch in diesem Jahr starten gleichzeitig zwei vom International Office der Universität zu Köln organisierte Summer Schools. Eine der Cologne Summer Schools(CSS) lädt Studierende zu „International Perspectives in Teacher Education“ ein, die andere von KölnAlumni WELTWEIT beleuchtet „Dimensionen sozialer Ungleichheit“ für Alumni.

Am 31. Juli feiern die TeilnehmerInnen, OrganisatorInnen, Lehrenden, Gäste und Santander Universitäten gemeinsam den Auftakt der diesjährigen Summer School-Saison. Traditionell sind die Themen von aktueller sowie von lokaler und globaler Bedeutung. So beleuchtet die CSS on „International Perspectives in Teacher Education“, die in Kooperation mit verschiedenen Fakultäten umgesetzt wird, interdisziplinär die jüngsten Entwicklungen und Herausforderungen in der universitären Lehramtsausbildung. Globale Entwicklungen führen zu lokalem Handlungsbedarf sowohl in Deutschland als auch in den Herkunftsländern der TeilnehmerInnen. 

Die mehrtägigen Workshops der dreiwöchigen Summer School zu Themen wie: "Neu angekommene Migranten- und Flüchtlingskinder in Schulen", "Inklusive Didaktik in den MINT- Fachbereichen", Fragen rund um „Global Cities“, „Digitalisierung in Schulen“ und viele mehr, werden ausschließlich von Experten und Expertinnen der Universität zu Köln geleitet; Diskussionen und ländervergleichender Austausch sind konzeptionell verankert und wichtig, um den Herausforderungen der "Klassenzimmer der Zukunft“ angemessen begegnen zu können. 

Auch die Summer School von KölnAlumni WELTWEIT beschäftigt sich mit dem Thema der wachsenden Heterogenität unserer Gesellschaft und beleuchtet „Dimensionen sozialer Ungleichheit“. Im Rahmen des Programms werden Aspekte sozialer Prozesse behandelt, die die Gleichberechtigung moderner Gesellschaften potentiell beeinträchtigen. Einen Schwerpunkt bilden die Vorträge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu länder-spezifischen Themen im Kontext sozialer Ungleichheit. Die Alumni aus 20 verschiedenen Ländern werden im Rahmen der Summer School den Stadtteil Mülheim unter Gentrifizierungsaspekten kennenlernen, die Moschee in Ehrenfeld besichtigen sowie an einer Führung durch die Bayer-Werke teilnehmen.

KölnAlumni WELTWEIT wurde 2007 ins Leben gerufen, um ehemaligen internationalen Studierenden, Graduierten und Forschenden die Möglichkeit zu geben, auch nach ihrer Rückkehr ins Heimatland mit ihrer "Uni Köln" im Kontakt und im Dialog zu bleiben und sich mit anderen Ehemaligen zu vernetzen. Daher freut sich das KAW-Team, diese Gelegenheit zu nutzen, um in diesem Jahr das 10-jährige Jubiläum zu feiern. 

Wo und Wann:
Eröffnungsfeier 31.07.2017, 18.00 Uhr
Zentrum für Molekulare Medizin Köln (ZMMK),
Robert-Koch-Straße 21, 50931 Köln

Kontakt:
Victoria Busch, M. A.
Koordination Cologne Summer Schools
Tel.: 0221 470 1394
E-Mail: colognesummerschools(at)verw.uni-koeln.de

Katharina Girndt, M. A.
Koordinatoren KölnAlumni WELTWEIT Summer School
Tel.: 0221 470 8866
Email: k.girntd(at)verw.uni-koeln.de

Abt. Presse und Kommunikation
Robert Hahn
Tel.: 0221 470 2396
E-Mail: r.hahn(at)verw.uni-koeln.de

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news-4629 Tue, 25 Jul 2017 08:05:00 +0200 Wirtschaftsminister Pinkwart besucht Gründungsservice der Universität zu Köln /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4629&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3c3f482b76174b992bdd56ea79e5d870

Der neue NRW-Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, informiert sich bei einem Besuch gemeinsam mit Universitätsrektor Prof. Dr. Axel Freimuth über GATEWAY, den Gründungsservice der Universität. Als erste Anlaufstelle unterstützt GATEWAY Interessentinnen und Interessenten der Kölner Hochschulen bei der Umsetzung von wissens- und technologiebasierten Geschäftsideen. Neben Workshops und Informationen zu Stipendien stellt GATEWAY für Hochschul-Start-ups auch Büroräume zur Verfügung.

Hintergrund: Mit der Aktion „Neue Gründerzeit NRW“ hat das Wirtschaftsministerium eine Kampagne für gründungsfreundliche Politik gestartet. Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart besucht zum Auftakt der Aktion Unternehmen, Hochschulen und Digital-Hubs in Köln und Bonn. 

Dienstag, 25. Juli 2017
Beginn 11.30 Uhr
GATEWAY Gründungsservice der Universität zu Köln
Universitätsgebäude 345
Ägidiusstraße 14, 50937 Köln  

Journalistinnen und Journalisten sind herzlich zu diesem Termin mit Minister Pinkwart und Rektor Freimuth eingeladen. Es besteht die Möglichkeit zu Foto- und Videoaufnahmen.

Weitere Informationen zu GATEWAY finden Sie unter https://www.gateway.uni-koeln.de/

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news-4628 Mon, 24 Jul 2017 14:25:11 +0200 Die turbulente Atmosphäre der Venus /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4628&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0a4ac9f1fce0e957d17374592ba97d04 Internationales Forschungsteam gewinnt neue Erkenntnisse über den „Zwillingsplaneten“ der Erde

Ein Artikel, der heute in der Fachzeitschrift Nature Astronomy veröffentlicht wurde, wirft Licht auf die bisher unerforschte nächtliche Zirkulation in den höheren Wolkenschichten der Venus. Forscherinnen und Forscher des Rheinischen Instituts für Umweltforschung der Universität zu Köln sind Teil des internationalen Forschungsprojekts, das diese ersten umfassenden Messungen vorstellt. Sie entdeckten unerwartete Muster langsamer atmosphärischer Bewegung und stationäre Schwere-wellen im nächtlichen Wolkenhimmel.

Venus wird oft als der Zwillingsplanet der Erde bezeichnet, da beide über eine ähnliche Größe, Oberflächenbeschaffenheit und ein komplexes Wettersystem verfügen. Mehr haben die beiden Planeten aber nicht gemeinsam: Die Venus ist einer der lebensfeindlichsten Orte in unserem Sonnensystem. Dies liegt vor allem an ihrer Atmosphäre, die zu 96,5 Prozent aus Kohlendioxid besteht, und der Oberflächentemperatur von konstant ca. 500 Grad Celsius. Die Venus benötigt ungefähr 243 Erdtage, um sich einmal um sich selbst zu drehen. Ihre Atmosphäre sollte sich im gleichen Rhythmus drehen, aber sie rotiert in nur vier Erdtagen um die Venus. Dieses Phänomen wird als Superrotation bezeichnet und sorgt für erhebliche Turbulenzen in der Atmosphäre des Planeten. Ursache und Antrieb der Superrotation sind noch weitgehend unbekannt, doch das Forschungsprojekt sucht nach Antworten. Atmosphärische Wellen, die durch Temperaturschwankungen beobachtet werden, scheinen eine wichtige Rolle zu spielen.

Die Messungsergebnisse wurden von einer internationalen Kollaboration unter der Leitung des Institute of Space and Astronautical Science, Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) erarbeitet. Spezialisten aus den Fachgebieten Astrophysik und Weltraum- und Planetenfor-schung von Universitäten und Instituten aus Japan, Spanien, Italien und Deutschland arbeiten in dem Projekt zusammen. Aus Deutschland sind das Rheinische Institut für Umweltforschung der Universität zu Köln und das Zentrum für Astronomie und Astrophysik der Technischen Universität Berlin an der Kollaboration beteiligt.

Das Forschungsteam hat Daten ausgewertet, die von der Raumsonde Venus Express generiert wurden. Diese Daten geben Aufschluss über die komplexe Atmosphäre der Venus. Temperaturstrukturen wurden im Hinblick auf horizontale und vertikale atmosphärische Wellen untersucht. Die Daten beruhen auf individuellen Kenndaten aus Infrarotstrahlungsmessungen bei 3,8 und 5,0 µm (Mikrometer), die in den Jahren 2006–2008 und 2015 gewonnen wurden.

Informationen über vertikale Atmosphärenwellen tragen im Zusammenspiel mit Informationen über horizontale Wellen entscheidend dazu bei, wertvolle Hinweise hinsichtlich der Natur der beobachteten Wellen zu bekommen. Die vertikale Information von VeRa (ein wissenschaftliches Atmosphärenexperiment, das Radiowellen auswertet, die von der Raumsonde Venus Express gesendet werden) wurde benötigt, um die beobachteten Wellen als Schwerewellen zu identifizieren. So wird es möglich, die zugrundeliegenden atmosphärischen Prozesse zu verstehen. Dr. Silvia Tellmann ist Vize-Direktorin der Abteilung Planetenforschung am Rheinischen Institut für Umweltforschung an der Universität zu Köln und Expertin für die Struktur, Dynamik und Zirkulation planetarer Atmosphären. Sie erklärt: „Die so gefundenen stationären Schwerewellen treten vermehrt über erhöhtem Gelände auf, was nahelegt, dass diese Wellen durch die Strömung des Windes über topographische Hindernisse entstanden sind. Wir vermuten, dass sie einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Superrotation der Venusatmosphäre liefern.“


Inhaltlicher Kontakt:
Dr. Silvia Tellmann
Rheinisches Institut für Umweltforschung, Universität zu Köln
+49 221 277 8181 3
silvia.tellmann(at)uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Jürgen Rees
+49 221 470-3107
j.rees(at)uni-koeln.de

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Forschung
news-4624 Tue, 18 Jul 2017 09:40:57 +0200 Alice Schwarzers persönlicher Blick auf Irmgard Keun /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4624&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=255f0829a11264fb44d1b64e839f35bb Die Journalistin und Publizistin liest an der Uni Köln im Rahmen der bundesweiten Aktion „Eine Uni – ein Buch“    

Die Journalistin und Publizistin Alice Schwarzer liest am 20. Juli an der Universität zu Köln aus Irmgard Keuns Werk „Kind aller Länder“. Schwarzer, die die Kölner Autorin persönlich kannte, erzählt über ihren persönlichen Blick auf Keun. 

Mit dem Exilroman „Kind aller Länder“ von Irmgard Keun nimmt die Universität zu Köln an der bundesweiten Aktion „Eine Uni - ein Buch“ teil. Um ein ausgewähltes Buch ein Semester lang in den Fokus zu rücken und aus verschiedenen Blickwinkeln zu besprechen, sind an zentralen Orten auf dem Campus der Universität so genannte Lese­Orte eingerichtet, an denen Exemplare von „Kind aller Länder“ ausliegen. 

Irmgard Keun, eine der populärsten Schriftstellerinnen der Weimarer Republik, wirft in ihrem Roman eine seltene weibliche Perspektive auf den Nationalsozialismus. Die Fluchterfahrung der Protagonistin Kully mit ihrer Familie durch Europa bietet Anschluss zu aktuellen Debatten. Wie interpretieren die Kölnerinnen und Kölner das Werk Keuns von 1938 heute? 

Neben Stadtführungen, die die Autorin Irmgard Keun und ihr Leben und Arbeiten in Köln in den Blick nehmen, bieten drei öffentliche Veranstaltungen im Laufe des Sommersemesters 2017 Gelegenheiten, miteinander über das Buch ins Gespräch zu kommen. 

Der Stifterverband und die Klaus Tschira Stiftung unterstützen für die Aktion zehn Hochschulen mit je 5000 Euro. Für die Universität zu Köln hatte sich das Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL) gemeinsam mit der Universitäts- und Stadtbibliothek (USB Köln), der Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendmedienforschung (ALEKI) und der Gleichstellungsbeauftragten der Philosophischen Fakultät erfolgreich um das Projekt beworben.


Wann / Wo:  

20. Juli 2017, 18.00 Uhr
Universität zu Köln,  
Aula 2, Hauptgebäude
Universitätsstraße 37
50931 Köln 

Anmeldung:  
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten die Veranstalter um Ihre vorherige Anmeldung unter http://koeln-liest-keun.uni-koeln.de/#programm 

Rückfragen:  
Dr. Gesine Boesken
Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL)
E-Mail: koeln-liest-keun(at)uni-koeln.de
Telefon: +40 221 470 3404

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news-4622 Wed, 12 Jul 2017 07:59:57 +0200 Ausstellung: Köln auf dem Weg zur Kunstmetropole. Zwischen Protest und Progressivität in den 60er und 70er Jahren /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4622&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=807578ef96ecf15878a0b4a2843bf7ca Dokumentarische Ausstellung mit Rahmenprogramm in der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln / Einladung zur Vernissage am  20. Juli 2017

Die Ausstellung „Köln auf dem Weg zur Kunstmetropole“ in der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln zeigt die Entwicklung Kölns zur bedeutenden Kunststadt, ausgehend von den Ereignissen in den 1960er und 70er Jahren. Ausstellungsstücke wie Fotos, Briefe und Zeitungsartikel ermöglichen einen unmittelbaren Zugang zu den Geschehnissen. Mit dem Kunstmarkt 1967 als weltweit erster Messe für moderne Kunst nahm Köln eine Pionierstellung ein, die bis heute die Stadt prägt – lange vor der heute international bekannten Art Cologne. 

„Neben der Kunstmesse selbst stehen die durch sie ausgelösten und häufig in Opposition zu ihr stehenden Veranstaltungen und Ereignisse im Fokus.“, sagt Juniorprofessorin Dr. Nadine Oberste-Hetbleck, die das Projekt ins Leben rief. „Zudem untersuchen wir ausgewählte Akteure einer Ende der 1960er Jahre prosperierenden Kölner Kunsthandels- und Galerienszene. Galerieneugründungen, -zuzüge sowie kooperative Zusammenschlüsse wie im Galerienhaus in der Lindenstraße trugen zur Dynamik und Sichtbarkeit der Stadt bei. Was geschah in jenen Jahren, die durch Vitalität, Progressivität und Protest geprägt waren, im Prozess der Demokratisierung der Kunst?“

Die Exponate werden ergänzt durch das Video-Textporträt „Helga Müller – ein Fragment“ der Videokünstlerin Sabine Bürger. Die Galeristin, Kunstsammlerin und Witwe des ebenfalls in der Ausstellung behandelten Galeristen Hans-Jürgen Müller gibt im Rahmen mehrerer Interviews persönliche Einblicke unter anderem in die Kölner Kunstszene der frühen 80er Jahre und in ihr Lebensprojekt Mariposa. 

Die Ausstellung läuft vom 20. Juli bis 22. Oktober 2017 im Foyer der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, Universitätsstr. 33, 50931 Köln. Der Eintritt ist frei. Veranstalter ist das Kunsthistorische Institut der Universität zu Köln in Kooperation mit dem Zentralarchiv des internationalen Kunsthandels e.V. – Forschungsarchiv an der Universität zu Köln. Die Ausstellung wurde von Studierenden im Rahmen des Hauptseminars Kunststadt Köln erarbeitet.

Vernissage

Am Donnerstag, den 20. Juli 2017 um 18:00 Uhr, laden wir Sie zur Eröffnung mit Umtrunk im Foyer der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln ein. 

Grußworte:

  • Dr. Hubertus Neuhausen, Direktor der Universitäts- und Stadtbibliothek
  • Prof. Dr. Stefan Grohé, Dekan der Philosophischen Fakultät

Einführung:

Dr. Nadine Oberste-Hetbleck, Jun.-Prof. für Kunstgeschichte und Kunstmarkt

Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, mit den beteiligten Studierenden die Exponate zu betrachten und zu diskutieren.

Rahmenprogramm

  • 5. Oktober 2017, 18:00 Uhr, Raum 4007: Helga Müller, eine Zeitzeugin. Sabine Bürger und Jun.-Prof. Dr. Nadine Oberste-Hetbleck im Gespräch (ca. 90 min.)
  • 11. Oktober 2017, 18:00 Uhr, Foyer: Kurzführung durch die Ausstellung (ca. 30 min.)
  • 18. Oktober 2017, 18:00 Uhr, Raum 4007: Sofabild oder Wandaktie? Kunst und Ware in den 1960er Jahren. Vortrag von Prof. Dr. Christian Spies (ca. 90 min.)

Die Universitäts- und Stadtbibliothek unterstützt mit zahlreichen Ausstellungen das kulturelle Leben in Köln. Die Veranstaltungen sind kostenfrei und richten sich sowohl an Universitäts-Zugehörige als auch an interessierte Bürger.

Über die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln

Die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln ist die größte Bibliothek in Nordrhein-Westfalen. Sie ist die zentrale Ausleihbibliothek der Universität zu Köln. Als zentrale wissenschaftliche Serviceeinrichtung stellt sie Literatur, Wissen und Information sowohl für Studierende und Mitarbeiter der Universität als auch für Einwohner der Stadt und der Region bereit. Dabei bietet die USB gleichermaßen ein breites Spektrum aktueller Informationsmedien und eine reichhaltige Sammlung historisch wertvoller Bestände.

Inhaltlicher Kontakt:
Juniorprofessorin Dr. Nadine Oberste-Hetbleck
Kunsthistorisches Institut der Universität zu Köln
+49 221 470-4136
noberste(at)uni-koeln.de

Prof. Dr. Günter Herzog
Wissenschaftlicher Leiter Zentralarchiv des internationalen Kunsthandels e.V.
+49 221 2019871
info(at)zadik.info


Presse und Kommunikation:
Melinda Burmeister-Neuls
 +49 221 / 470-89955
burmeister(at)ub.uni-koeln.de


Weitere Informationen:

Veranstaltungen der Universitäts- und Stadtbibliothek:
www.ub.uni-koeln.de/bibliothek/veranstaltung

Helga Müller – ein Fragment:
http://www.sabine-buerger.de/helga_d.html

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news-4619 Tue, 11 Jul 2017 11:56:47 +0200 Kölner Studierende bei der Stadtregatta /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4619&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=35792c8f5b3f994f56fc30417d7fc1a6 Studierende von Sporthochschule und Uni Köln sind beim 87. Kölner Stadtachter am Samstag, 15. Juli 2017, am Start 

Seit 2005 wird die Traditionsregatta „Kölner Stadtachter“ im Vorfeld des riesigen Feuerwerks „Kölner Lichter“ auf dem Rhein ausgetragen. Zum allerersten Mal ist bei der bevorstehenden Auflage ein Ruderachter mit Kölner Studierenden dabei: die „Renngemeinschaft SpoHo/Uni Köln“. Die Besatzung des neu formierten Achters setzt sich aus vier Studenten der Deutschen Sporthochschule Köln (SpoHo) sowie drei Studenten und einer Studentin der Universität zu Köln zusammen. Gesteuert und trainiert wird der Kölner Studierenden-Achter von Stefan Mühl, der als Dozent am Institut für Natursport und Ökologie der Deutschen Sporthochschule Köln arbeitet. Er und Eckhard Rohde, Leiter des Universitätssports der Universität zu Köln, riefen die Renngemeinschaft SpoHo/Uni Köln im Dezember 2016 ins Leben mit dem ambitionierten Ziel, ein Team für die Stadtregatta zu stellen. Am kommenden Samstag ist es endlich soweit: Um 21:15 Uhr fällt der Startschuss für den „Studi-Achter“. 

Das Boot, mit dem die Studierenden am 15. Juli rudern, ist eine Leihgabe des Bonner Rudervereins. Seit einigen Wochen trainieren die Ruderer gemeinsam auf dem Fühlinger See; auch eine Generalprobe auf dem Rhein ist bereits geglückt. Am Tag der Stadtregatta wird die Renngemeinschaft SpoHo/Uni Köln am Bootshaus des Kölner Rudervereins von 1877 e.V. ablegen. Gestartet wird auf Höhe der Kranhäuser. Von dort geht es den Rhein abwärts bis zur Ziellinie auf Höhe des Tanzbrunnens. Je nach Startverlauf beläuft sich die Rennstrecke auf 2.000 bis 2.600 Meter. Das Boot der Studierenden geht auf Bahn 1 ins Rennen, das heißt direkt am linksrheinischen Rheinufer entlang des Rheinauhafens; insgesamt sind zehn Ruderachter am Start. 

„Unter den zehn Booten befinden sich einige sehr starke Mannschaften, teilweise Ruderbundesligateams. Favorit ist für mich der Achter aus Leverkusen“, sagt Trainer Stefan Mühl. Auch der Vorjahressieger, die RWTH Aachen, ist wieder mit dabei. „In dem hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld wollen wir uns zunächst einmal behaupten. Für uns ist es eine Ehrensache, mit einem Kölner Studierenden-Achter bei der Kölner Traditionsregatta überhaupt vertreten zu sein. Perspektivisch wollen wir aber auch um die vorderen Plätze mitfahren“, erklärt Mühl die Zielsetzung für das jetzige und zukünftige Rennen. Damit dieses Vorhaben nicht am Material scheitert, ist der Kauf eines neuen UniSport-Achters bereits beschlossene Sache. 

Im Kölner Studierenden-Achter rudern: 

  • Position 1 (Bug):  Tobias Lechtenböhmer, (Uni Köln), 1. Semester, 18 Jahre
  • Position 2: Alexander Szabo,  (SpoHo), 4 Semester, 26 Jahre
  • Position 3: Linda Bieneke, (Uni Köln), 5. Semester, 21 Jahre
  • Position 4: Adrian Lamberta, (Uni Köln) 9. Semester, 26 Jahre
  • Position 5: Stefan Pollmeier, (Uni Köln), 3. Semester, 25 Jahre
  • Position 6: Mats Jacobs, (SpoHo), 1. Semester, 19 Jahre
  • Position 7: Simon Haak, (SpoHo), 10. Semester, 24 Jahre
  • Position 8 (Schlagmann): Jonas Ebbecke, (SpoHo), 4. Semester, 20 Jahre 

Steuermann (und Trainer): Stefan Mühl, Dozent am Institut für Natursport und Ökologie an der Deutschen Sporthochschule Köln 

Hintergrund: 

Die Ruderausbildung ist fester Bestandteil des Lehrangebots der Deutschen Sporthochschule Köln seit der Gründung der Sportuniversität 1947. Die Ruderkurse, für die seit 2016 Stefan Mühl verantwortlich ist, finden auf dem Fühlinger See und auf dem Rhein statt und erfreuen sich einer regen Nachfrage. Im Sommersemester 2017 werden insgesamt 48 Studierende im Rudern ausgebildet. 

Der Kölner UniSport ist Anbieter eines umfangreichen Sport- und Bewegungsprogramms mit über 350 Kursangeboten für Studierende und Uni-Beschäftigte. Zum UniSport-Programm gehören auch Ruderangebote auf dem Rhein, vom Bootshaus der Uni Köln ausgehend, oder Trainingstermine auf dem Fühlinger See. 

Weitere Infos unter 

Kontakt bei Rückfragen 

Stefan Mühl
Lehrkraft für besondere Aufgaben
Deutsche Sporthochschule Köln
Institut für Natursport und Ökologie
Telefon: +49 (0) 221 4982-4102
E-Mail: s.muehl(at)dshs-koeln.de
www.dshs-koeln.de/natursport

Eckhard Rohde
Leiter Universitätssport
Tel.: +49 (0)221 470 4148
Mobil: 0170-9201130
E-Mail: e.rohde(at)verw.uni-koeln.de
www.unisport.koeln

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news-4617 Mon, 10 Jul 2017 14:43:08 +0200 Universität zu Köln jetzt Mitglied in renommiertem Bündnis europäischer Universitäten /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4617&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f8f536fea4e85741867af26d631d2808 Aufnahme in die Coimbra Group, die ihren Sitz in Brüssel hat, erfolgte mit absoluter Mehrheit. Bündnis stärkt die globale Zusammenarbeit von Hochschulen und berät die Europäische Kommission in Fragen der Hochschulbildung. Die Coimbra Gruppe, benannt nach einer der ältesten Universitäten in Europa, ist ein 1985 gegründeter Zusammenschluss von 37 etablierten europäischen multidisziplinären Universitäten. Ziel des Netzwerkes ist eine Vertiefung der Zusammenarbeit zur Förderung von Exzellenz in Lehre und Forschung, zur Internationalisierung und zur Wirkung von Wissenschaft und Forschung in die Gesellschaft – ein Aspekt, der gerade in der aktuellen politischen Entwicklung nochmals an Bedeutung gewonnen hat. Im Sinne einer engen Zusammenarbeit auch mit der Europäischen Kommission befindet sich der Sitz des Netzwerkes in Brüssel.

Die Generalversammlung der Coimbra Gruppe hat am 9. Juni mit großer Mehrheit die Aufnahme der Universität zu Köln beschlossen.

Die UzK verfügt bereits über bilaterale Kooperationen zu fast allen Mitgliedsuniversitäten, über das ERASMUSplus Programm, in spezifischen Forschungskooperationen und in einigen Fällen auch als Universitätspartnerschaft.

Die Mitgliedschaft wird uns die Möglichkeit geben, diese Kooperationen zu vertiefen und zusammen mit dem Netzwerk auf der europäischen Ebene bildungspolitische Impulse zu setzen.


Kontakt:

Christiane Biehl
T. 0221 470 2769
c.biehl(at)verw.uni-koeln.de


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news-4618 Mon, 10 Jul 2017 12:50:00 +0200 Ferienschule für geflüchtete Jugendliche /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4618&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=51f84dfbb7a01c1301a7dfe9dbad020c Vom 17. bis zum 28. Juli 2017 findet im Städtischen Hölderlin Gymnasium in Köln-Mülheim die Ferienschule „Sommer in Köln“ für geflüchtete Jugendliche statt. Lehramtsstudierende der Universität zu Köln unterrichten die jugendlichen Flüchtlinge in deutscher Sprache. Die Ferienschule bietet den neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern eine intensive Förderung in der deutschen Sprache durch Lehramtsstudierende der Universität zu Köln. Die Jugendlichen können durch das Programm ihre Freizeit für eine Vorbereitung auf das neue Schuljahr nutzen. Hand in Hand mit der sprachlichen Förderung gibt die Ferienschule den Jugendlichen die Gelegenheit, ihre unmittelbare Umgebung und die Stadt Köln zu entdecken und als einen identitätsstiftenden Lebensmittelpunkt kennen zu lernen. Höhepunkt und Abschluss bildet eine Theaterperformance in der Aula des Hölderlin Gymnasiums, zu der Freunde, Familien und alle Interessierte herzlich eingeladen sind. Mit Hilfe von neu gelernten sprachlichen Mitteln bringen die Jugendlichen gemeinsam mit den Lehramtsstudierenden ihre Erfahrungen in und mit der Stadt Köln auf die Bühne.

„Sommer in Köln“ ist Teil des Kooperationsprojekts „Sprachliche Bildung“ des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur II der Universität zu Köln. Dozentinnen der Sprachdidaktik konzipieren eine zweiwöchige Ferienschule, die von Lehramtsstudierenden als praxisorientierter Baustein ihrer Ausbildung im Fach Deutsch durchgeführt wird. Während der Ferienschule erhalten die Lehramtsstudierenden die Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen im Unterricht mit neu zugewanderten Jugendlichen zu sammeln und einen an der Zielgruppe orientierten Deutschunterricht effektiv zu gestalten.

Kooperationspartner des Projekts sind das Mercator Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache der Universität zu Köln, das Zentrum für Mehrsprachigkeit und Integration Köln (ZMI) sowie die
vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" geförderte universitäre „Zukunftsstrategie Lehrerinnenbildung“ (ZuS). Das Projekt wird unterstützt durch die Alfred Neven DuMont-Stiftung sowie die Annemarie und Helmut Börner Stiftung.

Wir bitten interessierte Journalisten um Anmeldung.


Wo und Wann:
Feriencamp: 17. bis 28. Juli
Städtisches Hölderlin Gymnasium
Haupthaus des Gymnasiums im EG

Abschlussveranstaltung am 27.Juli 2017 um 13.45 Uhr
Städt. Hölderlin-Gymnasium Köln
Graf-Adolf-Straße 59
51065 Köln-Mülheim

Inhaltlicher Kontakt:
Dr. Diana Gebele
Mob: 0163 2115227
E-Mail: diana.gebele(at)uni-koeln.de

Magdalena Kaleta
E-Mail: magdalena.kaleta(at)uni-koeln.de

Abt. Presse und Kommunikation
Robert Hahn
Tel.: 0221 470 2396
E-Mail: r.hahn(at)verw.uni-koeln.de



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news-4616 Fri, 07 Jul 2017 11:19:35 +0200 Zukunftspreise der Universität zu Köln: Sechs exzellente ForscherInnen ausgezeichnet /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4616&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5854be524d8f2401f3d91a0eac35bfe2 Die Universität zu Köln (UzK) ist der Überzeugung, dass individuelle wissenschaftliche Exzellenz der Kern des wissenschaftlichen Fortschritts ist und deshalb besonders gefördert und belohnt werden sollte. Im Rahmen ihres Zukunftskonzepts schreibt die UzK daher jährlich Forschungspreise in drei Kategorien aus: den Max-Delbrück-Preis für Lebens- und Naturwissenschaften, den Leo-Spitzer-Preis für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Philosophischen und der Humanwissenschaftlichen Fakultät sowie den Hans-Kelsen-Preis für Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. In allen drei Kategorien wird zudem ein entsprechender Preis an herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler verliehen.  
 
Die Forschungspreise sind mit jeweils 80.000 Euro pro Jahr für insgesamt drei Jahre, bzw. 48.000 Euro pro Jahr für zwei Jahre bei den Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, ausgestattet. Hinzu kommt eine Fakultätspauschale in Höhe von 25 Prozent der Fördersumme. 
 
Die PreisträgerInnen 2017 sind:
 
Max-Delbrück-Preis Prof. Dr. Thomas Langer (Institut für Genetik/CECAD) Max-Delbrück-Preis für NachwuchswissenschaftlerInnen Dr. Sabrina Disch (Institut für Physikalische Chemie/QM2)
 
Leo-Spitzer-Preis Prof. Dr. Nikolaus Himmelmann (Institut für Linguistik) Leo-Spitzer-Preis für NachwuchswissenschaftlerInnen Jun.-Prof. Dr. Diana Lengersdorf (Institut für Vergleichende Bildungsforschung)
 
Hans-Kelsen-Preis
Prof. Dr. Heinz-Peter Mansel (Institut für internationales und ausländisches Privatrecht) Hans-Kelsen-Preis für NachwuchswissenschaftlerInnen Dr. Alexander Schmidt-Catran (Institut für Soziologie und Sozialpsychologie)
 
Die Forschungspreise sind Teil des Förderprogramms für Spitzenforschung der Universität zu Köln (ERSP – Excellent Research Support Program). Das Programm gibt Impulse für mehr akademische Freiheit und größere Forschungsflexibilität. Es ist so konzipiert, dass es auf allen Forschungsebenen gezielte Unterstützung bietet, das heißt für besonders gute Einzelforscherinnen und -forscher bis hin zu herausragenden großen koordinierten Projekten.
 
Die Preisverleihung findet  am 11. Juli 2017, 18.00 Uhr im Seminargebäude der Universität, Albertus Magnus Platz, statt            



Kontakt:
Dr. Stephanie Bölts  
Koordinatorin Zukunftskonzept  
Universität zu Köln  
Albertus Magnus Platz  
50923 Köln  
Tel. +49 221 470 2345  
E-Mail: s.boelts@verw.uni-koeln.de

 
Redaktion: 
Anneliese Odenthal  
Abt. 81 Presse und Kommunikation  
Tel. +49 221 470 5602  
E-Mail: odenthal(at)uni-koeln.de

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news-4615 Fri, 07 Jul 2017 07:09:20 +0200 Unter dem Meer: Was der Boden des Atlantischen Ozeans über Vulkane und Biodiversität erzählt /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4615&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5585b0e298bd364379e416d0c47bdbfb Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen starten vierwöchige Atlantik-Expedition mit der FS METEOR von Panama bis Kap Verde / Ozean-Blog nimmt Leserinnen und Leser mit auf die Expeditionen „Bright Flows“ und „Deep Microbes“ Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Biologie und der Geowissenschaften aus Köln, Wien, Kiel und Oldenburg startet am 8. Juli 2017 in Panama zwei parallele Expeditionen auf dem Forschungsschiff FS METEOR. Vom Wasser und Grund, aus den tiefen Schichten des Meeres versprechen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue Erkenntnisse über die bewegte Geschichte des Atlantischen Ozeans und seiner kleinsten Bewohner. Auf dem Onlineblog „Deep-Sea Microbial Food Webs and Volcanism in the Atlantic Ocean“ (www.oceanblogs.org/m139/) lässt sich die abwechslungsreiche Teamarbeit an Bord des Schiffs fortlaufend verfolgen.  
 
„Auf der FS Meteor haben wir über vier Wochen Zeit, mithilfe neuer Methoden Proben zu entnehmen. Dabei interessieren wir uns für die Wasser- und Sedimentproben aus den Tiefen des Ozeans und hier vor allem für die darin enthaltenen Bakterien und Einzeller, von denen wir annehmen, dass sie den Hauptanteil der Stoffumsätze in der Tiefsee leisten“, beschreibt der Leiter der Expedition, Prof. Dr. Hartmut Arndt von der Universität zu Köln, das Teilprojekt „Deep Microbes“ (z. Dt. Mikroben in tiefen Schichten).
Die Tiefsee ist das am wenigsten erforschte Ökosystem der Erde. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass etliche bisher noch unentdeckte Arten sie bevölkern. „Aber welche Lebewesen dies sind und wie sie es hinbekommen, sich an die Veränderung der Tiefsee, beispielsweise an die spezifischen Druckbedingungen, das geringe Nahrungsangebot und die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen, dieses Wissen möchten wir gerne ans Licht befördern“, erklärt Hartmut Arndt. Mit einem neuartigen Entnahmegerät sollen die Aktivitäten der Mikroorganismen direkt in 4000 Metern Tiefe bestimmt werden.

Eine weitere Fragestellung ist das Alter von Vulkanen auf der alten ozeanischen Kruste (Projekttitel „Bright Flows“, z. Dt. helle Lavaströme). Mithilfe moderner Echolote können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler akustische Signale hinunter zum Boden der Tiefsee aussenden und ihre Rückstrahlung, also ihre akustische Antwort messen. Die Qualität und Intensität der akustischen Antwort gibt dann Rückschluss, wie der Boden strukturiert und wie dick das Sediment ausgeprägt ist. Die Sedimentschicht ist ein Indikator für das Alter der Meeresbodenstrukturen.

Dr. Nico Augustin vom GEOMAR Kiel leitet die geologischen Untersuchungen. Er erläutert: „Die Messungen mit dem Echolot sollen insbesondere eine Vermutung bestätigen: Wir haben Indizien dafür, dass sich inmitten einer 20 Millionen Jahre alten, dick sedimentierten Gesteinskruste auch kleinere Gebiete zeigen, die bloß weniger als eine halbe Million Jahre alt sein dürften. Wir kennen ähnliche Strukturen aus dem geologisch sehr jungen Roten Meer. Es könnte sich bei diesen karg bedeckten Flächen im Atlantik um eine neue Art des Intraplattenvulkanismus handeln, der bisher in all der majestätischen Tiefe nicht aufgefallen war.“
Die Expedition startet am 8. Juli in Panama und endet am 8. August 2017 in Kap Verde. Gefördert wird M139 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Inhaltlicher Kontakt:
Prof. Dr. Hartmut Arndt
Institut für Zoologie, Abteilung Allgemeine Ökologie der Universität zu Köln
An Bord: h.arndt(at)meteor.briese-research.de (Bitte keine Anhänge senden!)

Dr. Nico Augustin
GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, Forschungsbereich 4: Dynamik des Ozeanbodens
naugustin(at)geomar.de

Presse und Kommunikation:
Frieda Berg
+49 221 470-1704
f.berg(at)uni-koeln.de

Weitere Informationen:
http://www.oceanblogs.org/m139/
 

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Forschung
news-4614 Thu, 06 Jul 2017 09:28:15 +0200 „Fake News“ im Unterricht /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4614&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=60a932d64a8432db9bba8c364afee02d Überall ploppen sie auf: Fake News hier, alternative Fakten da. Das wirkt sich auch im Unterricht aus. Ein neuer Workshop bietet angehenden Lehrerinnen und Lehrern Ideen, wie sie junge Menschen für das Thema sensibilisieren können.

Was brauchen junge Menschen, um echte von „alternativen“ Fakten zu unterscheiden? Und wie können Lehrer und Lehrerinnen sie kreativ an dieses Thema heranführen? Das „Ideencamp der Competence Labs“ der „Zukunftsstrategie LehrerInnenbildung (ZuS)“ bietet angehenden Pädagogen die Möglichkeit, ihrer Kreativität in lockerer Atmosphäre freien Lauf zu lassen. Gemeinsam mit anderen Studierenden der Universität zu Köln geht es einen Tag darum, neue Konzepte für den schulischen Umgang mit „Fake News“ für einzelne Fächer oder über Fächergrenzen hinweg zu entwickeln. Fake-Alarm-Apps, „Find the fact“-Spiele, digitale Redaktionen gemeinsam mit JournalistInnen – das sind nur einige der Möglichkeiten, die an diesem Tag diskutiert werden. Mitmachen können alle Studierenden, die sich für Schule interessieren. Unterstützt werden sie dabei von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Competence Labs, die selbst Erfahrung aus Schule, Wissenschaft und Journalismus mitbringen.

Wann und Wo:
8. Juli 2017, 10.00-15.00 Uhr
„Zukunftsstrategie LehrerInnenbildung“,
Gürzenichstraße 27 (direkt am Heumarkt) 

Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte werden gebeten, sich vorher anzumelden.

Inhaltlicher Kontakt:
Tobias Hasenberg
ZuS-FakeNews-AtSchool(at)uni-koeln.de
+49 (0)221 470 89231

Kontakt Presse und Kommunikation:
Robert Hahn
+49 (0)221 470 2396
r.hahn(at)verw.uni-koeln.de

Weitere Informationen:
www.zus.uni-koeln.de/

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news-4612 Wed, 05 Jul 2017 08:46:40 +0200 „Macht und Ohnmacht in der Demokratie“ /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4612&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ef62f8b47490697499ea8e91fd9506d3 Die Demokratie-Stiftung der Universität zu Köln veranstaltet gemeinsam mit der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste am 12.Juli 2017 um 17.00 Uhr unter dem Titel „Macht und Ohnmacht in der Demokratie“ ein wissenschaftliches Symposium.

Umfragen zur Idee der Demokratie als Staatsform zeigen über viele Jahre hohe Zustimmungsraten in der Deutschen Bevölkerung. Deutlich kritischer und unzufriedener urteilen die Befragten allerdings in Bezug auf die Frage, wie die Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland tatsächlich funktioniert.

Die Professoren Hans Vorländer, Direktor des Zentrums für Verfassungs- und Demokratieforschung, TU Dresden, Karl-Rudolf Korte, Professor für Politikwissenschaft, Universität Duisburg-Essen, und der ehemalige Bundesverfassungsrichter und Professor für Öffentliches Recht an der Universität Bonn, Udo Di Fabio, werden über drängende Fragen sprechen: Warum erstarkt der Populismus? Bewegen wir uns in eine Aufregungsdemokratie? Welche Wechselwirkung besteht zwischen der wirtschaftlichen und der normativen Ordnung? Ist das repräsentative parlamentarische System auf Dauer überlebensfähig?  

Professor Dr. Wolfgang Löwer, Präsident der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, sowie Dr. Michael Stückradt, Kanzler der Universität zu Köln, werden die Veranstaltung eröffnen.

Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten der Akademie der Wissenschaften und der Künste in Düsseldorf statt.

Zeit und Ort
12.Juli 2017
17.00 Uhr s.t.

Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste
Karl-Arnold-Haus der Wissenschaften
Palmenstraße 16
40217 Düsseldorf

Inhaltlicher Kontakt:
Professor Dr. Bernhard Kempen
Demokratie-Stiftung der Universität zu Köln
Tel.: 0221 470-3828
E-Mail: demokratie-stiftung(at)uni-koeln.de

Abt. Presse und Kommunikation
Robert Hahn
E-Mail: r.hahn(at)verw.uni-koeln.de
Tel.: 0221 470 2396

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news-4611 Thu, 29 Jun 2017 11:59:49 +0200 Wertewandel und Gesundheit /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4611&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=578cce9fe26314234a307fa096ae88ec Das Forschungsprojekt „Normen im demographischen Wandel – Gesundheit und Krankheit, Solidarität und Gerechtigkeit (NoWa)“ der Universität zu Köln untersucht veränderte Werte und deren Auswirkungen auf das Gesundheitssystem von morgen.

Steigende Lebenserwartung, fortschreitende Digitalisierung und eine zunehmende kulturelle Vielfalt an Lebensentwürfen: Unsere Gesellschaft durchläuft einen tiefgreifenden Wandlungsprozess. 4,8 Millionen Menschen in Deutschland sind über 80 Jahre alt; 1,6 Millionen Senior_innen haben einen Migrationshintergrund. Beide gehören zu den am schnellsten wachsenden Bevölkerungsgruppen. Gleichzeitig steigt der Einfluss digitaler Technologien auf zentrale Lebens- und Gesellschaftsbereiche stetig. 

All diese Veränderungen stellen auch das Gesundheitssystem vor neue inhaltliche und strukturelle Herausforderungen: Welchen Einfluss haben die geänderten Rahmenbedingungen auf unsere gesellschaftlichen Vorstellungen von Gesundheit und Krankheit? Wie beeinflussen sie unsere Auffassungen von Solidarität und Gerechtigkeit? Und welche Folgen ergeben sich dadurch für normative Handlungsanweisungen und Versorgungserwartungen? 

Diese und weitere Fragen werden im Projekt „Normen im demographischen Wandel – Gesundheit und Krankheit, Solidarität und Gerechtigkeit (NoWa)“ theoretisch und empirisch näher untersucht. Ziel des Projekts ist es, ein Modell zur Bestimmung der Konzepte von Gesundheit und Krankheit sowie von Solidarität und Gerechtigkeit zu entwickeln, das verschiedene gesellschaftliche Kontexte berücksichtigt. Darauf aufbauend wird ein normativ fundierter Kriterienkatalog erstellt, der dazu beitragen soll, Rahmenbedingungen der Gesundheitsversorgung in einer alternden Gesellschaft analysieren, bewerten und zukunftssicher gestalten zu können.

Koordiniert wird das vom Bundesministerium für Gesundheit für zweieinhalb Jahre mit über 400.000 Euro geförderte Projekt von der geschäftsführenden Direktorin von ceres, Prof. Dr. Christiane Woopen. An NoWa beteiligt sind zudem das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung Berlin (Michaela Evers-Wölk) sowie das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse am Karlsruher Institut für Technologie (Prof. Dr. Armin Grunwald). Die Beteiligung der älteren Bevölkerung gewährleistet die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen; weitere Praxispartner sind der Deutsche Caritasverband und die Diakonie Deutschland.

Weitere Informationen finden Sie unter http://ceres.uni-koeln.de/forschung/projekte/nowa/.

ceres, das Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health, ist ein Zentrum für inter- und transdisziplinäre Forschung, Aus- und Fortbildung sowie Beratung zu gesellschaftsrelevanten Fragen im Bereich der Gesundheit. Es wird getragen von fünf Fakultäten und dem Rektorat der Universität zu Köln. 

Kontakt:
ceres – Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health
Andreas Kirchner, M.A. (PR Officer)
Universität zu Köln
Albertus-Magnus-Platz
50923 Köln
Tel: +49 (0)221 470-89110
Fax: +49 (0)221 470-89101
E-Mail: ceres-info(at)uni-koeln.de

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news-4610 Wed, 28 Jun 2017 16:19:54 +0200 Wie sage ich meinem Gegenüber, was mir wirklich wichtig ist? /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4610&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0a6a3a79e6d203826860a67e1689ddf3 Öffentliche Einladung: Sprachwissenschaftlicher Sonderforschungsbereich „Prominence in Language“ feiert am 3. Juli 2017 seinen Förderstart / Gastvortrag von Neurolinguistin Prof. Dr. Ina Bornkessel-Schlesewsky Im alltäglichen Austausch, in Romanen oder in Werbespots hilft eine gewisse Unmissverständlichkeit der Botschaft dabei, die zentrale Information herauszufiltern und zu verstehen. Aber nach welchen Prinzipien organisieren wir Kommunikation so, dass die „wichtige“ Information auch ganz eindeutig aus weniger wichtigen Informationen hervorsticht?

„Prominenz“ (lat. prominens für hervorragend) spielt hierbei als ein sprachliches Organisationsprinzip eine entscheidende Rolle. Mit dem neuen Sonderforschungsbereich 1252 „Prominence in Language“ widmet sich ein großer Forschungsverbund der Sprachwissenschaften an der Universität zu Köln erstmals der „Prominenz“ in den menschlichen Sprachen weltweit.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind nun zur feierlichen Eröffnung des SFBs mit einem hochkarätigen Gastvortrag und einer kurzweiligen Moderation durch den WDR2-Kabarettisten Christoph Tiemann eingeladen.


Termin:
Montag, 3. Juli 2017, Einlass 18.00 Uhr, Beginn 18.15 Uhr
Eröffnung des SFB 1252 „Prominence in Language“
Universität zu Köln, Seminargebäude 106, Universitätsstraße 37, 50931 Köln

Moderation: Christoph Tiemann (Kabarettist)

Vortrag: Prof. Dr. Ina Bornkessel-Schlesewsky (University of South Australia): „What’s so special about human language? Prominence from a biological and cross-species perspective“

Für zunächst vier Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert, nimmt der SFB solche Kniffe unter die Lupe, mit denen Sprecherinnen und Sprecher oder Autorinnen und Autoren etwas Gesagtes bzw. Geschriebenes prominent ins Scheinwerferlicht stellen. Von der Stimmmelodie über die Wortwahl bis zur Satz- und Textstruktur stehen ihnen mehrere Möglichkeiten zur Steuerung von Aufmerksamkeit auf bestimmte Informationen offen.

„Prominenz ist neu in der Sprachwissenschaft und wurde bisher kaum untersucht. Doch schon jetzt ist klar, dass Prominenz ein extrem spannendes Prinzip ist, das auf den unterschiedlichsten Ebenen der Sprache stattfindet“, erklärt Prof. Dr. Klaus von Heusinger, Sprecher des Sonderforschungsbereichs. „Das besondere an unserem Forschungsverbund ist, dass wir nahezu alle Teilbereiche der Linguistik zusammenbringen. Wir haben Wissenschaftler, die Grammatikforschung machen, andere betreiben Feldforschung in über 30 Sprachen, wieder andere arbeiten experimentell. Im SFB können wir gemeinsam ganz neue Ergebnisse produzieren, die beispielsweise neue Rückschlüsse auf den
Zusammenhang von Sprache und Kognition zulassen.“   

Für die feierliche Eröffnung am Montagabend konnte die international renommierte Neurolinguistin Prof. Dr. Ina Bornkessel-Schlesewsky gewonnen werden, die aktuell an der University of South Australia lehrt. In ihrem Gastvortrag führt Prof. Bornkessel-Schlesewsky das Publikum in die faszinierenden Fragestellungen der Neurolinguistik ein und stellt die besondere menschliche Fähigkeit des Sprechens am Beispiel der Prominenz vor.   

Im Vorfeld der Veranstaltung sowie beim anschließenden Empfang besteht für Journalistinnen und Journalisten die Möglichkeit für Einzelinterviews mit dem SFB-Sprecher Prof. Dr. Klaus von Heusinger sowie für weitere Foto- und Filmaufnahmen. Wir freuen uns über Ihre Berichterstattung!


Inhaltlicher Kontakt:
Prof. Dr. Klaus von Heusinger
Sprecher des SFB 1252 „Prominence in Language“
+49 221 470-4884
Klaus.vonHeusinger(at)uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Frieda Berg
Kommunikationsmanagerin des SFB 1252 „Prominence in Language“
+49 221 470-1704
f.berg(at)uni-koeln.de

Weitere Informationen:
http://sfb1252.uni-koeln.de   



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news-4609 Wed, 28 Jun 2017 09:13:56 +0200 Wie Proteine Membranbläschen zusammenbringen /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4609&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=96f656c252c856c539e6d1118dcd33d1

Forscher haben neue Einblicke in einen Mechanismus erlangt, der ein entscheidender Schritt beim zellulären Abbau von Krankheitserregern sein könnte. Dabei helfen bestimmte Proteine im menschlichen Körper bei der Immunabwehr. Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien werden in Membranbläschen verpackt und dort unschädlich gemacht. 

Dafür entscheidend sind die sogenannten Guanylat-Bindungsproteine. Wie sie zu dem Prozess beitragen, untersuchten Forscher der Ruhr-Universität Bochum, des Paul-Ehrlich-Instituts und der Universität zu Köln gemeinsam mit weiteren Partnern aus Erlangen und Genf. Das Team um Professor Dr. Christian Herrmann und Dr. Sergii Shydlovskyi vom Bochumer Exzellenzcluster Resolv und Dr. Gerrit Praefcke, früher an der Universität zu Köln, heute am Paul-Ehrlich-Institut in Langen, berichtet über die Studie in der Zeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“, kurz PNAS.

Mit einer Kombination aus zellbiologischen und biochemischen Experimenten ergründeten die Forscherinnen und Forscher die Funktion des humanen Guanylat-Bindungsproteins 1 (hGBP1). In Zellen interagiert es mit dem Energiespeichermolekül GTP, von dem es ein oder zwei Phosphatgruppen abspalten kann, um Energie freizusetzen. 

In der aktuellen Studie fanden die Wissenschaftler heraus, dass hGBP1 die bei der Spaltung freiwerdende Energie nutzt, um seine Struktur zu verändern: Es legt einen Lipidanker frei. Über diesen Anker kann es mit anderen hGBP1-Proteinen größere ringförmige Polymere bilden. Mithilfe von künstlichen Vesikeln stellte das Team außerdem fest, dass hGBP1 den Anker nutzt, um an die Vesikelmembran zu binden. Auf diese Weise zieht es mehrere solcher Membranbläschen zusammen, was eine Vorstufe zur Fusion der Vesikel sein könnte, vermuten die Forscher.

Eine solche Fusion ist entscheidend für die Immunabwehr: Krankheitserreger werden im menschlichen Körper in Vesikel eingeschlossen, die mit bestimmten Zellorganellen, den Lysosomen, verschmelzen. Letztere enthalten Enzyme, die die Pathogene abbauen. In der aktuellen Studie wies das Team auch nach, dass das Protein hGBP1 in lebenden Zellen tatsächlich an dem Signalweg beteiligt ist, der über die Lysosomen zum Abbau von Viren und Bakterien führt.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft förderte die Arbeiten im Rahmen des Exzellenzcluster Resolv (EXC 1069), des Sonderforschungsbereichs SFB 635 und des Schwerpunktprogramms 1580. Weitere Unterstützung kam von dem siebten Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Kommission durch den Grant TRANSPOL 264399.

Link:
Sergii Shydlovskyi et al.: Nucleotide-dependent farnesyl switch orchestrates polymerization and membrane binding of human guanylate-binding protein 1, in: PNAS, 2017, DOI: 10.1073/pnas.1620959114

Inhaltlicher Kontakt:
Dr. Gerrit Praefcke
Tel.: 06103 770
E-Mail: gpraefck(at)uni-koeln.de

Professor Dr. Christian Herrmann
Tel.: 0234 32 24173
E-Mail: chr.herrmann(at)rub.de

Abt. Presse und Kommunikation
Robert Hahn
Tel.: 0221 470 2396
r.hahn(at)verrw.uni-koeln.de

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Forschung
news-4607 Mon, 26 Jun 2017 07:27:07 +0200 Zukunft aus dem Syntheselabor: Europäisches Symposium für Organische Chemie tagt in Köln /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4607&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b4fea63649733ede4ade5d83a0f462a0 Beim 20th European Symposium for Organic Chemistry (ESOC 2017), das vom 2. bis 6. Juli 2017 im Kölner Gürzenich stattfindet, diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt über neue molekulare Maschinen, Katalysatoren, Wirkstoffe und Materialien. 

Die Organische Chemie leistet einen wichtigen Beitrag, um gesellschaftliche Herausforderungen in der Zukunft bewältigen zu können. Mit ihrer Grundlagenforschung schafft sie neues Wissen zur umweltverträglichen Produktion von Synthese¬produkten wie Arzneimitteln, Vitaminen, Hygieneprodukten, Kosmetika oder Farbstoffen, mit denen die wach¬sende Weltbevölkerung nachhaltig versorgt werden muss. 

Im Zentrum der ESOC 2017 stehen deshalb neue Ansätze aus der Synthesechemie (der möglichst effizienten Herstellung organischer Moleküle) und der Katalyse (der kontrollierten Beeinflussung und Beschleunigung chemischer Prozesse). Die Forscher und Forscherinnen werden aber auch über molekulare Grundlagen biologischer Prozesse, die Entwicklung neuer Materialien für biomedizinische Anwen¬dungen und den Einsatz moderner Computermethoden zur Simulation und Visualisierung diskutieren. Den Eröffnungsvor¬trag hält der Chemie-Nobelpreisträger Ben Feringa (Universität Groningen). 

Termin:
Sonntag, 2. Juli bis Donnerstag, 6. Juli 2017
Gürzenich Köln
Martinstr. 29-37
50667 Köln

Programm am ersten Konferenztag (2. Juli 2017):

15:30 Uhr: Konferenzeröffnung mit Grußworten des Konferenzvorsitzenden Prof. Dr. Hans-Günther Schmalz (Department für Chemie der Universität zu Köln) und von Prof. Dr. Bettina Rockenbach (Prorektorin für Forschung der Universität zu Köln)

16:15 Uhr: Eröffnungsvortrag „Molecules in Motion, from Switches to Motors“ des Nobelpreisträgers Prof. Dr. Ben Feringa (Universität Groningen)

Um eine formlose vorherige Anmeldung der Journalistinnen und Journalisten unter schmalz@uni-koeln.de wird gebeten.

Die gesamte Konferenz findet in englischer Sprache statt.

Das Symposium wird vom Department für Chemie der Universität zu Köln und der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) ausgerichtet. Es haben sich mehr als 630 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 47 Ländern angemeldet. Zusätzlich zu dem hochkarätigen Vortrags¬programm werden mehr als 400 junge Chemiker und Chemikerinnen ihre aktuellen Forschungsergebnisse einem größeren Publikum anhand von Postern vorstellen. Im Rahmen der Festveranstaltung am 2. Juli werden auch die diesjährigen Kurt Alder-Preise an zwei Absolventen der Universität zu Köln für ihre herausragenden Doktorarbeiten im Bereich der Organischen Chemie verliehen: Herrn Stephan Dohmen und Herrn Mathias Paul.

Die erste der im Zweijahresrhythmus stattfindenden ESOC Konferenzen wurde 1979 von dem Kölner Chemiker Emanuel Vogel organisiert. Umso erfreulicher ist es, dass die ESOC zu ihrem 20. Jubiläum nach 38 Jahren wieder nach Deutschland zurückkehrt. Bei der Wahl Kölns haben sich die Veranstalter für das Zentrum einer der größten und erfolgreichsten Chemieregionen Europas entschieden, und für eine im Bereich der Organischen Chemie hoch angesehene Universität.

Inhaltlicher Kontakt:
Prof. Dr. Hans-Günther Schmalz
+49 (0)221 470-3063
schmalz(at)uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Eva Schissler
+49 (0)221 470-4030
e.schissler(at)verw.uni-koeln.de

Weitere Informationen:
www.esoc.uni-koeln.de

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news-4606 Fri, 23 Jun 2017 07:31:02 +0200 Innovatives Wirtschaftsinformatik-Lehrbuch ausgezeichnet /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4606&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=451a101de164acaa3a9bd18e21657200 Der Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft hat als „Bestes Lehrbuch“ ein innovatives Lehrbuch ausgezeichnet, das von Professor Dr. Detlef Schoder übersetzt und bearbeitet wurde. Der Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V. (VHB) hat auf seiner Pfingsttagung in St. Gallen das Buch „Wirtschaftsinformatik – Eine Einführung“ von Kenneth C. Laudon, Jane Laudon und Detlef Schoder mit dem Lehrbuchpreis 2017 ausgezeichnet.
Das vierfarbige Werk ist didaktisch und optisch stringent aufgebaut und unterstützt die strukturierte Aneignung des Inhalts. Das thematische Spektrum reicht von vernetzter Unternehmenswelt, Informations- und kommunikationstechnische Infrastrukturen, inner- und überbetriebliche Informationsverarbeitung bis hin zu Gestaltung und Management von Informationssystemen.

„Der Wirtschaftsinformatik kommt eine Schlüsselrolle bei der digitalen Transformation von Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft zu. Kenntnisse über die Gestaltung und Einsatzmöglichkeiten innovativer Informationssysteme sind dafür unabdingbar“, so Professor Schoder. Die durch den VHB prämierte Einführung in die moderne Wirtschaftsinformatik in der nun dritten, vollständig überarbeiteten und erweiterten deutschsprachigen Auflage begreift Informationssysteme als soziotechnische Systeme und vermittelt diese aus den drei Perspektiven Technik, Management und Organisation. Die Basis dafür ist die 14. Auflage des amerikanischen Weltbestseller-Lehrbuchs Management Information Systems. Managing the Digital Firm von Professor Kenneth C. Laudon und Jane. P. Laudon, dessen Übersetzung Professor Dr. Detlef Schoder (Universität zu Köln) grundlegend überarbeitet, in Teilen erweitert und auf die Spezifika sowie Bedürfnisse Studierender und Dozenten im deutschsprachigen Raum angepasst hat.

Der renommierte Lehrbuchpreis des VHB wird jährlich an ein herausragendes, innovatives Lehrbuch vergeben, um die Bedeutung wissenschaftlich fundierter Lehre im Fach Betriebswirtschaft zu würdigen. Den Sieger bestimmt ein Gremium, das in diesem Jahr aus Professor Michael Eßig, Universität der Bundeswehr München, Stefan Helber, Leibniz Universität Hannover, und Professor Dr. Bernd Helmig, Universität Mannheim, bestand. Dem Ganzen geht ein kompetitives Auswahlprocedere voraus, bei welchem alle wissenschaftliche Kommissionen des VHB Vorschläge machen können.

Inhaltlicher Kontakt:
Professor Dr. Detlef Schoder
E-Mail: schoder(at)wim.uni-koeln.de
Tel.: 0221 470-5325

Abt. Presse und Kommunikation
Robert Hahn
Tel.: 0221 470 2396
E-Mail: r.hahn(at)verw.uni-koeln.de

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news-4605 Thu, 22 Jun 2017 08:38:35 +0200 Sonderforschungsbereich 806 ‚Our Way to Europe’: Dritte Förderperiode bis 2021 bewilligt /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4605&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=deb674819e584708cfa75178110f0973 Der Sonderforschungsbereich 806 ‚Our Way to Europe’ der Universitäten Köln, Bonn und Aachen wird für eine dritte Forschungsperiode bis 2021 von der Deutschen Forschungsgesellschaft gefördert.

Der Sonderforschungsbereich 806 (SFB) erforscht die Ausbreitung des Modernen Menschen von Afrika aus bis zu seiner Sesshaftwerdung in Zentraleuropa innerhalb der letzten 190.000 Jahre. Wie kam es zur Entwicklung des modernen Menschen in Ostafrika? Warum erfuhr die zunächst sehr kleine Gruppe ein Populationswachstum und wanderte nach Norden? Welche Faktoren spielten bei der Wanderung und Ausbreitung eine Rolle? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, erforschen die WissenschaftlerInnen die Ausbreitung unserer frühen Vorfahren unter chronologischen, klimatischen, umweltbedingten und soziokulturellen Gesichtspunkten.

Mit den Ausbreitungsprozessen gehen bedeutende Entwicklungsereignisse in der Menschheitsgeschichte einher. Menschliches Handeln, Klima und Umwelt zählen hier zu den grundlegenden Faktoren, die die Mobilität von Populationen beeinflussen. Der SFB erarbeitet interdisziplinäre Modelle, die zeigen können, in welchem Maß Wanderung und Ausbreitung durch die Umweltbedingungen entweder unterstützt oder begrenzt wurden. Fallstudien unterschiedlicher Forschungsbereiche und Disziplinen, etwa aus der Archäologie und den Geowissenschaften, werden herangezogen, in Beziehung gesetzt und für vergleichende Schlussfolgerungen genutzt.  

Der SFB 806 umfasst 21 Teilprojekte – darunter ein integriertes Graduiertenkolleg – und wird an der Universität zu Köln koordiniert. Weitere Standorte sind die Universität Bonn und die RWTH Aachen sowie als assoziierter Standort das Neanderthal Museum, an dem derzeit die vom SFB organisierte Sonderausstellung ‚2 Millionen Jahre Migration’ stattfindet.

Text: Jan Voelkel

Kontakt:
Jan Voelkel
SFB 806 - Redaktion & Presse
Mobil. +49 (0) 177 184 90 64
E-Mail: j.voelkel(at)uni-koeln.de

Weitere Informationen:
www.sfb806.de/media

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Forschung
news-4603 Wed, 21 Jun 2017 09:27:25 +0200 Von der Sprache zum Gedanken /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4603&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=71531e9ea4045f177a6c57491766e2b1 Neues interdisziplinäres Center for Language, Information and Philosophy (CLIP) lädt zur Eröffnung am 27. Juni 2017 / Öffentlicher Vortrag des Sprachphilosophen François Recanati   

Forschung an der Schnittstelle von Linguistik und Philosophie kann auf eine jahrhundertelange Tradition zurückblicken. Das neue Center for Language, Information and Philosophy (CLIP) fördert und intensiviert nun den interdisziplinären Austausch in sprachphilosophischer Forschung und Lehre an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln. Initiatoren des Forschungszentrums sind die Professoren Sven Bernecker (Philosophie), Thomas Grundmann (Philosophie) und Klaus von Heusinger (Sprachwissenschaft des Deutschen). 

Am CLIP werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Sprachwissenschaft, formale Semantik und Pragmatik sowie Logik und analytische Sprachphilosophie zusammenarbeiten. Dazu bietet das Forschungszentrum einen institutionellen Rahmen für Formate wie etwa gemeinsame Workshops, Gastvorträge oder Vorlesungsreihen auch für die interessierte Öffentlichkeit.   

Termin:
Dienstag, 27. Juni 2017, Einlass 19.15 Uhr, Beginn 19.30 Uhr

Eröffnung des CLIP mit öffentlichem Gastvortrag von François Recanati (Paris): „Reflexive States and the Mode/Content Distinction“

Universität zu Köln, Seminargebäude 106, Universitätsstraße 37, 50931 Köln 

Anlässlich der Eröffnung hält François Recanati, Research Fellow vom Centre National de la Recherche Scientifique CNRS (Paris) einen Vortrag zum Thema „Reflexive States and the Mode/Content Distinction“. Recanati beschäftigt sich in seinen Forschungen mit Sprachphilosophie und der Philosophie des Geistes. 

Vor dem öffentlichen Vortrag findet um 18.00 Uhr die erste Mitgliederversammlung des CLIP statt, die den designierten Mitgliedern vorbehalten ist. Anträge auf Mitgliedschaft finden Sie unter http://clip.uni-koeln.de  

Inhaltlicher Kontakt:
Katharina Brandes
Koordinatorin des Center for Language, Information and Philosophy (CLIP)
+49 221 470-6931
kbrandes(at)uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Frieda Berg
+49 221 470-1704
f.berg(at)uni-koeln.de

Weitere Informationen:
http://clip.uni-koeln.de

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Forschung
news-4601 Tue, 20 Jun 2017 12:13:28 +0200 Whistleblower Edward Snowden kommt am 30. Juni per Livestream an die Universität zu Köln /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4601&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9a4967f231a2c8b2134d00181fb27e70 Snowden enthüllte 2013 die Machenschaften des US-Geheimdienstes NSA und lebt seitdem aus Sicherheitsgründen an einem unbekannten Ort in Russland. 

Edward Snowden, US-amerikanischer „Whistleblower“ und ehemaliger Mitarbeiter des US-Geheimdienstes CIA, enthüllte 2013 die Machenschaften des US-Auslandgeheimdienstes NSA und lebt seitdem an einem unbekannten Ort in Russland. Mit seinen Enthüllungen hat Edward Snowden nicht nur Mut bewiesen, sondern sein Leben und seine persönliche Freiheit aufs Spiel gesetzt. Was bringt einen Menschen dazu, seine eigene Sicherheit aufzugeben, um im Gegenzug einen beispiellosen Beitrag für die Zivilgesellschaft zu leisten? Wie lohnenswert ist es, in Zeiten von nationalistischen Tendenzen einerseits und Massenüberwachung und Datenspeicherung andererseits, seinem Gewissen zu folgen und für die eigenen Rechte einzustehen?

KölnAlumni und die Universität zu Köln freuen sich, den wohl berühmtesten Whistleblower der Gegenwart per Live-Stream am 30. Juni 2017 aus dem russischen Exil in der Aula der Universität zu Köln begrüßen zu können. Edward Snowden wird sich zu den Themen äußern, die ihm am Herzen liegen: Courage, Demokratie und Freiheit – nicht als Privileg, sondern als Grundrecht jeder einzelnen Bürgerin und jedes einzelnen Bürgers.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stiftung „The Right Livelihood Award“ und dem AmerikaHaus e.V. NRW statt. 

Podiumsbesetzung:

Prof. Dr. Ulrike Ackermann
Direktorin des John Stuart Mill Instituts für Freiheitsforschung

Dr. Björn Schiffbauer
Institut für Völkerrecht und ausländisches öffentliches Recht der Universität zu Köln

Ole von Uexküll
Direktor der Stockholmer Right Livelihood Award Stiftung

Prof. Dr. Christiane Woopen
Vorsitzende der die Europäische Kommission beratenden European Group on Ethics in Science and New Technologies 

Moderation: Dr. Juliane Kronen
Amerika Haus e.V., Right Livelihood Award Foundation, Alumna der Universität zu Köln

 

Veranstaltung:
Edward Snowden „Courage“
Livestream mit anschließender Podiumsdiskussion
Wo: Aula I und II der Universität zu Köln

Wann: 30.6.2017
Beginn: 19 Uhr, Einlass: 17.45 Uhr

Akkreditierung für Pressevertreter: 

Anmeldung erforderlich! Bitte melden Sie sich mit Namen, Medium und gültigem Presseausweis an unter der Email: 

Für Interessierte:
Aus Sicherheitsgründen ist eine Registrierung / Buchung eines kostenlosen Tickets zwingend für den Zutritt zur Veranstaltung erforderlich.
Weitere Informationen dazu finden Sie auf www.koelnalumni.de und der KölnAlumni Facebook-Seite: https://www.facebook.com/KoelnAlumni/

Presse und Kommunikation:

Universität zu Köln
Jürgen Rees 
presse-unikoeln(at)uni-koeln.de

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news-4600 Mon, 19 Jun 2017 09:23:15 +0200 Universität zu Köln lädt zum Langen Abend der Studienberatung ein /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4600&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=92f08bf88053915d758fea45419ec4ad

Die Veranstaltung bietet Schülerinnen, Schülern und Studierenden wichtige Informationen über das Bewerbungs- und Zulassungsverfahren der Universität, unterschiedliche Studiengänge und Berufsaussichten. 

Die Universität zu Köln lädt am 22. Juni 2017 Schülerinnen und Schüler sowie Studierende zum „Langen Abend der Studienberatung“ ein. Die Veranstaltung richtet sich an Studieninteressierte, die zum Wintersemester 2017/18 oder zu einem späteren Zeitpunkt ihr Studium beginnen möchten. Auch Studierende, die ihr Studienfach wechseln möchten, können sich hier über Alternativen informieren.

Ab 16.00 Uhr stehen die Beratungsteams der folgenden Einrichtungen für ein persönliches Gespräch zur Verfügung: Zentrale Studienberatung, Studierendensekretariat, Agentur für Arbeit, International Office, Servicezentrum Behinderung und Studium, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Rechtswissenschaftliche Fakultät, Medizinische Fakultät, Philosophische Fakultät, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, Humanwissenschaftliche Fakultät und Zentrum für LehrerInnenbildung.

Die Besucher und Besucherinnen haben die Möglichkeit, ihre Fragen zur Studienwahl und zum Bewerbungsprozess zu stellen: 

  • Wie finde ich heraus, welcher Studiengang zu mir passt?
  • Wo, wann und wie bewerbe ich mich?
  • Wie wählt die Universität zu Köln unter den Studienbewerbern aus?
  • Welche Berufsaussichten habe ich mit meinem Wunschstudium?
  • Wie kann ich einen Auslandsaufenthalt in mein Studium integrieren?

Termin:
Donnerstag, 22. Juni 2017
16.00 bis 20.00 Uhr

Veranstaltungsort 1:
Studierenden Service Center der Universität zu Köln
Universitätsstraße 22a, 50937 Köln
Hier befinden sich die Informationsstände der Zentralen Studienberatung, des Studierendensekretariats, des Servicezentrums Behinderung und Studium, des International Office und der Akademischen Berufsberatung der Agentur für Arbeit.

Veranstaltungsort 2:
Hörsaalgebäude der Universität zu Köln
Universitätsstraße 35, 50931 Köln
Hier befinden sich die Informationsstände der sechs Fakultäten der Universität und des Zentrums für LehrerInnenbildung.


Inhaltlicher Kontakt:
Herr Oliver Kießler
Zentrale Studienberatung
+49 (0)221 470-6975
o.kiessler(at)verw.uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Eva Schissler
+49 (0)221 470-4030
e.schissler(at)verw.uni-koeln.de

Weitere Informationen:
www.zsb.uni-koeln.de/langerabend

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news-4599 Wed, 14 Jun 2017 13:40:39 +0200 Schweißperlen für ein Leben mit Wasser /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4599&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=609bd55bf9aa93e51f12a099ea2ce92a 18. Kölner Bank UniLauf  am 21. Juni 2017 startet mit Viva con Agua-Wasserkanister-Staffellauf erstmalig Charity-Aktion für bessere Trinkwasserversorgung in Entwicklungsländern

Das Highlight des diesjährigen mittlerweile 18. Kölner Bank UniLaufs ist ein Fünf-Liter-Kanister-Lauf des Vereins Viva con Agua. Die einmalige Charity-Aktion soll für die Trinkwasserproblematik in Entwicklungsländern sensibilisieren. 

„Es freut mich, dass wir mit dieser kreativen Aktion etwas Neues für den UniLauf geschaffen haben. Gemeinsam mit Viva con Agua machen wir auf ein wichtiges Thema aufmerksam. In Ländern, in denen Dürre herrscht, müssen Menschen oft etliche Kilometer mit Wasserkanistern zurücklegen, um ihr Überleben zu sichern“, erklärt Eckhard Rohde, Leiter des UniSports Köln. „Wasser bewegt uns alle – das wollen wir mit dem Charity-Lauf symbolisch rüberbringen.“


Sechs Teams mit vier Läuferinnen und Läufern haben sich durch kreative Teamfotos und viele Facebook-Likes für einen Startplatz in der Kanister-Staffel qualifiziert. Sie stehen am 21. Juni 2017 vor der Herausforderung, den mit 5 Liter Wasser gefüllten Kanister rund um die als „Deutschlands schwierigster innerstädtischer Berglauf“ bekannte Strecke mit einer Höhendifferenz von insgesamt 72 Metern vier Runden à 2,5 Kilometer zu tragen – ohne Hilfsmittel und natürlich auf Zeit. Als Gewinne warten unter anderem Tickets für das Rockfestival „Hurricane“ und Fahrten zum Snowboardfestival „UniChamp“. 


Insgesamt werden für kommenden Mittwoch rund 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Aachener Weiher erwartet. Um 16.30 Uhr startet zunächst der 1.000 Meterlange KidsRun, gefolgt um 17.30 Uhr vom FunRun (5 Kilometer) bis zum TopRun ab 18.30 Uhr (10 Kilometer mit Zielschluss 50 Minuten). Wie bei der Tour de France gibt es hierbei auch eine Bergwertung – und am höchsten Punkt heizt Alphornist Mitch Höhler den Läuferinnen und Läufern nochmal richtig ein. Beim letzten Startschuss um 19.30 Uhr geht es dann auch für die Viva-con-Agua-Kanister-Staffel los – sie findet parallel zum FitnessRun über 10 Kilometer statt, der mit 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern traditionell der größte Lauf ist. 


Wer sowohl den 5-Kilometer-Lauf als auch beide 10-Kilometer-Läufe absolviert, hat am Ende des Tages beste Chancen auf den Titel „King bzw. Queen of the Weiher“. Für diese „Ultimate Challenge“ haben sich 35 Personen vorab angemeldet.

Alle Startplätze sind bereits vergeben. Aus Kapazitätsgründen sind leider keine Nachmeldungen mehr möglich.      




Inhaltlicher Kontakt:
Eckhard Rohde
Leiter des UniSport Köln
+49 221 470-4148
Vor Ort: +170 9201130
e.rohde(at)verw.uni-koeln.de 


Presse und Kommunikation:
Frieda Berg
+49 221 470-1704
f.berg(at)uni-koeln.de


Weitere Informationen:
www.unilauf.de



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news-4596 Tue, 13 Jun 2017 18:26:57 +0200 Whistleblower Edward Snowden kommt am 30. Juni per Livestream an die Universität zu Köln /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4596&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=30e4a2b93709e195f89795ac5379f0ee Snowden enthüllte 2013 die Machenschaften des US-Geheimdienstes NSA und lebt seitdem aus Sicherheitsgründen an einem unbekannten Ort in Russland 

„Speak not because it is safe, but because it is right"
(Edward Snowden)

Edward Snowden, US-amerikanischer „Whistleblower“ und ehemaliger Mitarbeiter des US-Geheimdienstes CIA, enthüllte 2013 die Machenschaften des US-Auslandgeheimdienstes NSA und lebt seitdem an einem unbekannten Ort in Russland. Mit seinen Enthüllungen hat Edward Snowden nicht nur Mut bewiesen, sondern sein Leben und seine persönliche Freiheit aufs Spiel gesetzt. Was bringt einen Menschen dazu, seine eigene Sicherheit aufzugeben, um im Gegenzug einen beispiellosen Beitrag für die Zivilgesellschaft zu leisten? Wie lohnenswert ist es, in Zeiten von nationalistischen Tendenzen einerseits und Massenüberwachung und Datenspeicherung andererseits, seinem Gewissen zu folgen und für die eigenen Rechte einzustehen?

KölnAlumni und die Universität zu Köln freuen sich, den wohl berühmtesten Whistleblower der Gegenwart per Live-Stream am 30. Juni 2017 aus dem russischen Exil in der Aula der Universität zu Köln begrüßen zu können. Edward Snowden wird sich zu den Themen äußern, die ihm am Herzen liegen: Courage, Demokratie und Freiheit – nicht als Privileg, sondern als Grundrecht jeder einzelnen Bürgerin und jedes einzelnen Bürgers.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stiftung „The Right Livelihood Award“ und dem AmerikaHaus e.V. NRW statt. 

 

Veranstaltung:
Edward Snowden „Courage“
Livestream mit anschließender Podiumsdiskussion
Wo: Aula I und II der Universität zu Köln
Wann: 30.06.2017
Beginn: 19 Uhr
Einlass: 17.45 Uhr


Anmeldung erforderlich - Aus Sicherheitsgründen ist eine Registrierung / Buchung eines kostenlosen Tickets zwingend für den Zutritt zur Veranstaltung erforderlich. Ticketkontingente werden gestaffelt ab dem 19. Juni freigegeben. 

Weitere Informationen dazu finden Sie in Kürze auf www.koelnalumni.de und der KölnAlumni Facebook-Seite: https://www.facebook.com/KoelnAlumni/



Presse und Kommunikation:
Universität zu Köln
Jürgen Rees
+49 221 470-3107
j.rees(at)verw.uni-koeln.de




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news-4595 Mon, 12 Jun 2017 11:06:08 +0200 Wandel von Geschlechterkonzepten gestalten: Drei Kölner Hochschulen bieten gemeinsam ersten Master für Gender & Queer Studies an /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4595&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=07354b858cfa43d56f27014c2c77d4ea Köln etablierter Standort von queeren Bewegungen abseits der Norm / Bewerbungen fürs Wintersemester 2017/18 ab dem 15. Juni 2017 möglich Mit dem neuen Masterstudiengang „Gender & Queer Studies“ bilden die Universität zu Köln und die Technische Hochschule Köln unter Lehrbeteiligung der Hochschule für Musik und Tanz Köln Studierende in der Genderforschung aus. Das Studienangebot startet im kommenden Wintersemester 2017/18 und reagiert auf die gestiegene Nachfrage aus Wissenschaft, Politik und Kultur nach Expertinnen und Experten mit fachlicher Genderkompetenz. Studieninteressierte können sich vom 15. Juni bis 15. Juli 2017 online bewerben.

Prof. Dr. Renate Kosuch, Mitglied im Institut für Geschlechterstudien der Technischen Hochschule Köln: „Die Einführung des Masters bietet angesichts drängender Fragen unserer Zeit und des Bedarfs an sozialer Innovation die Chance, Studierende für Forschung und Entwicklung auszubilden. Mit Gender und Queer verbinden sich auch multidisziplinär verortete Handlungskompetenzen, um Veränderungsprozesse in Gesellschaft, Wirtschaft und Technik gestalten zu können.“

Prof. Dr. Susanne Völker, Wissenschaftliche Leiterin der Einrichtung „Gender Studies in Köln (GeStiK)“ an der Universität zu Köln: „Gerade heute ist es notwendig, anders über Differenzen, über Fragen des Fremdseins und der Gemeinschaft, über Möglichkeiten einer egalitär geteilten Welt nachzudenken. Die Gender & Queer Studies sind ein wichtiger Teil dieser Denkbewegungen.“

Prof. Tilmann Claus, Hochschule für Musik und Tanz Köln: „Die Kooperation zwischen der UzK, der TH und der HfMT Köln im Studiengang Gender & Queer Studies und die sich daraus ergebende Vernetzung bietet eine besondere Möglichkeit, unterschiedliche Blickwinkel und fachliche Schwerpunkte in diesem Masterstudiengang zusammenzubringen. Für die Studierenden des Studienganges bedeutet dies eine Perspektivvielfalt, mit der sie sich mit Fragen nach Vertrautem und scheinbar Fremden auseinandersetzen können. “

Durch den Master können sich Studierende aus den Feldern der Sozial- und Erziehungswissenschaften, Geistes- und Kulturwissenschaften, Natur- und Technikwissenschaften, Medizin, Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und den Künsten profilieren. Gender & Queer Studies drehen sich inhaltlich um Dynamiken gesellschaftlicher Verhandlung von Geschlechts- und Sexualitätskonzepten und fördern eine kritische Auseinandersetzung mit ihnen.
Für den Masterstudiengang sind pro Studienjahr 40 Plätze vorgesehen.



Inhaltlicher Kontakt:     
Prof. Dr. Susanne Völker
Wissenschaftliche Leitung Gender Studies in Köln (GeStiK)
+49 221 470-4743
susanne.voelker(at)uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Universität zu Köln:
Frieda Berg
+49 221 470-1704
f.berg(at)uni-koeln.de

Technische Hochschule Köln:
Petra Schmidt-Bentum
+49 221 8275-3119
petra.schmidt-bentum(at)th-koeln.de

Hochschule für Musik und Tanz Köln:
Dr. Heike Sauer
+49 221 912 818 -105
heike.sauer(at)hfmt-koeln.de

Weitere Informationen:
http://gestik.uni-koeln.de/21302.html




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news-4594 Tue, 06 Jun 2017 14:16:39 +0200 DER SPIEGEL live in der Uni /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4594&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4eeea7e0ea369b0e7a784920fee94a8e DER SPIEGEL live diskutiert mit dem Ökonomen Professor Dr. Thomas Straubhaar über das Thema „Geld für alle – das bedingungslose Grundeinkommen“.

Die Erfolge der PopulistInnen haben auch die Wirtschaftswissenschaften aufgeweckt. Bringen Globalisierung und Digitalisierung wirklich für alle das Beste? Wer sind die VerliererInnen – und können wir verhindern, dass es in Zukunft noch mehr VerliererInnen geben wird? Der Ökonom Thomas Straubhaar tritt vehement für die Idee vom bedingungslosen Grundeinkommen ein, nicht als soziale Utopie, sondern als liberale Vision.

Der Ökonom Thomas Straubhaar im Gespräch mit Markus Brauck, stellvertretender Leiter SPIEGEL-Wirtschaftsressort.

Mit auf dem Podium: Felix Bierbrauer und Michael Krause, Professoren an der WiSo-Fakultät, Universität zu Köln. 

Wir laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein. Der Eintritt ist frei, der Einlass beginnt um 17.00 Uhr.

Wann und Wo
Montag, 12. Juni 2017, 17.30 Uhr
Universität zu Köln,
René-König-Hörsaal (HS XXIV),
WiSo-Fakultät,
Universitätsstraße 24, 50931 Köln

Inhaltliche Information
Dr. Patrick Honecker
Universität zu Köln
Pressesprecher
Albertus-Magnus-Platz
D-50923 Köln
Telefon: 0221 470-2202
E-Mail: patrick.honecker(at)uni-koeln.de

Guido Schmitz
SPIEGEL-Verlag
Kommunikation
Ericusspitze1
20457 Hamburg
Telefon: 040 3007-2163
E-Mail: guido.schmitz(at)spiegel.de

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news-4593 Tue, 06 Jun 2017 12:03:46 +0200 Zukunftspreise der Universität zu Köln: Sechs exzellente ForscherInnen ausgezeichnet /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4593&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=44c16991becdb4170b3ccd791314385f

Die Universität zu Köln (UzK) ist der Überzeugung, dass individuelle wissenschaftliche Exzellenz der Kern des wissenschaftlichen Fortschritts ist und deshalb besonders gefördert und belohnt werden sollte. Im Rahmen ihres Zukunftskonzepts schreibt die UzK daher jährlich Forschungspreise in drei Kategorien aus: den Max-Delbrück-Preis für Lebens- und Naturwissenschaften, den Leo-Spitzer-Preis für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Philosophischen und der Humanwissenschaftlichen Fakultät sowie den Hans-Kelsen-Preis für Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. In allen drei Kategorien wird zudem ein entsprechender Preis an herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler verliehen. 

Die Forschungspreise sind mit jeweils 80.000 Euro pro Jahr für insgesamt drei Jahre, bzw. 48.000 Euro pro Jahr für zwei Jahre bei den Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, ausgestattet. Hinzu kommt eine Fakultätspauschale in Höhe von 25 Prozent der Fördersumme. 

Die PreisträgerInnen 2017 sind:

Max-Delbrück-Preis

Prof. Dr. Thomas Langer (Institut für Genetik/CECAD)
Max-Delbrück-Preis für NachwuchswissenschaftlerInnen
Dr. Sabrina Disch (Institut für Physikalische Chemie/QM2)

Leo-Spitzer-Preis

Prof. Dr. Nikolaus Himmelmann (Institut für Linguistik)

Leo-Spitzer-Preis für NachwuchswissenschaftlerInnen
Jun.-Prof. Dr. Diana Lengersdorf (Institut für Vergleichende Bildungsforschung)

Hans-Kelsen-Preis

Prof. Dr. Heinz-Peter Mansel (Institut für internationales und ausländisches Privatrecht)

Hans-Kelsen-Preis für NachwuchswissenschaftlerInnen
Dr. Alexander Schmidt-Catran (Institut für Soziologie und Sozialpsychologie)

Die Forschungspreise sind Teil des Förderprogramms für Spitzenforschung der Universität zu Köln (ERSP – Excellent Research Support Program). Das Programm gibt Impulse für mehr akademische Freiheit und größere Forschungsflexibilität. Es ist so konzipiert, dass es auf allen Forschungsebenen gezielte Unterstützung bietet, das heißt für besonders gute Einzelforscherinnen und -forscher bis hin zu herausragenden großen koordinierten Projekten.

Die Preisverleihung findet  am 11. Juli 2017, 18.00 Uhr im Seminargebäude der Universität, Albertus Magnus Platz, statt

           

Kontakt: 
Dr. Stephanie Bölts
Koordinatorin Zukunftskonzept
Universität zu Köln
Albertus Magnus Platz
50923 Köln
Tel. +49 221 470 2345
E-Mail: s.boelts(at)verw.uni-koeln.de

Redaktion: 
Anneliese Odenthal
Abt. 81 Presse und Kommunikation
Tel. +49 221 470 5601
E-Mail: odenthal(at)uni-koeln.de

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news-4591 Fri, 02 Jun 2017 07:04:45 +0200 Das erste Mal vor einer Schulklasse /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4591&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=35b2d9695fc126f9c803723ac7ff22fd Sondervorstellung des Dokumentarfilms „Zwischen den Stühlen“ in der Kölner Filmpalette. Zentrum für LehrerInnenbildung zeigt Film für Lehramtsstudierende und Regisseur Jakob Schmidt ist zu Gast

Das Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL) der Universität zu Köln zeigt am 8. Juni, 18 Uhr, in der Filmpalette Köln den Dokumentarfilm „Zwischen den Stühlen“. Der Regisseur Jakob Schmidt ist zu Gast und steht nach der Vorführung für eine Diskussion zur Verfügung. 

PressevertreterInnen haben in der Zeit von 15 bis 17 Uhr die Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem Regisseur direkt im Kino.

 „Zwischen den Stühlen“ entstand als Abschlussfilm an der Filmuniversität Babelsberg in Kooperation mit dem ZDF / Das kleine Fernsehspiel. Der Film begleitet drei Berliner Referendare während ihrer ersten Jahre im Berliner Schulsystem. Schmidt dokumentiert den Sprung ins kalte Wasser, der angehende Lehrerinnen und Lehrer erwartet, wenn sie das erste Mal vor einer Schulklasse stehen. 

Jakob Schmidt wurde für sein erstes Langfilmprojekt gleich mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem DEFA-Förderpreis, dem Dokumentarpreis des Goethe-Instituts, dem Healthy Workplaces Film Award und dem Ver.di-Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness.

Karten sind auch im Vorverkauf der Filmpalette für 6,50 Euro (ermäßigt 5,50 Euro) erhältlich.

Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL)

Das Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL) der Universität zu Köln ist eine zentrale Einrichtung der Hochschulleitung im Zuständigkeitsbereich des Prorektors für Studium und Lehre. Es koordiniert, moderiert und gestaltet das Kölner Lehramtsstudium fakultäts- und hochschulübergreifend. Mit rund 14.000 Lehramts-Studierenden gehört die Universität zu Köln europaweit zu den größten Standorten in der LehrerInnenbildung. Das ZfL berät und begleitet angehende LehrerInnen bis zum Studienabschluss und während der Promotion. Darüber hinaus greift das ZfL aktuelle gesellschaftliche Themen, wie Inklusion und Migration, Vielfalt und Chancengerechtigkeit in Gesellschaft, Schule und Bildung, auf und stößt mögliche Zukunftsperspektiven an.

Wann / Wo: ZfL-Sondervorführung „Zwischen den Stühlen“

8. Juni 2017, 18.00 Uhr

Filmpalette Köln, Lübecker Str. 15, 50668 Köln

Für Rückfragen: PressevertreterInnen haben in der Zeit von 15 bis 17 Uhr die Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem Regisseur direkt im Kino. Bitte wenden Sie sich zwecks Terminabsprache an:

Zentrum für LehrerInnenbildung
Dr.‘ Maria Boos
Tel.: +49 221 470 1142
E-Mail: maria.boos(at)uni-koeln.de

Redaktion: Abt. Presse und Kommunikation
Merle Hettesheimer
Tel.  +49 221 470 1700
E-Mail: m.hettesheimer(at)verw.uni-koeln.de

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news-4590 Fri, 02 Jun 2017 07:00:12 +0200 Auf dem Weg zur erweiterten DNA-Analyse /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4590&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fc9eb50e24c0b8021b89a88dea1a978e EU-Förderung für Kölner Rechtsmedizin 

Morgen (31.05.2017) geht das durch die Europäische Union finanzierte VISAGE-Projekt mit einem gemeinsamen Treffen an der Erasmus MC University Medical Center Rotterdam (Niederlande) an den Start. Dieses europaweite Projekt bringt forensisch-genetische Wissenschaftler und praktische Anwender, statistische Genetiker und Sozialwissenschaftler in einer neuen Initiative zusammen: dem "VISible Attributes Through Genomics (VISAGE) Consortium". Ziel des Projektes ist es, eine erweiterte DNA-Analyse zu ermöglichen und sie für die polizeiliche Ermittlungsarbeit nutzbar zu machen. Mit dabei sind die Rechtmedizin der Uniklinik Köln und das Cologne Center for Genomics (CCG) der Universität zu Köln. 

Mittels herkömmlicher DNA-Analyse können Straftäter, die den Ermittlungsbehörden nicht bekannt sind, nicht identifiziert werden. „DNA-Spuren vom Tatort könnten jedoch genutzt werden, um äußerlich-sichtbare Körpermerkmale des Spurenlegers zu identifizieren. Die Resultate könnten helfen, die polizeiliche Ermittlungsarbeit zu fokussieren, um unbekannte Straftäter schneller und effektiver aufspüren zu können“, so Prof. Dr. Peter Schneider, Leiter Forensische Molekulargenetik am Institut für Rechtsmedizin der Uniklinik Köln. 

Unter der Federführung des Erasmus MC University Medical Center Rotterdam beteiligt sich die Kölner Rechtsmedizin an der Forschung zur Etablierung neuer Verfahren zur Vorhersage der biogeographischen Herkunft auf kontinentaler und subkontinentaler Herkunft sowie des Alters unbekannter Spurenleger unter Anwendung neuer Hochdurchsatz-DNA-Sequenziertechnologien (sog. „Next Generation Sequencing“). „Die erweiterte DNA-Analyse dient zur Vorhersage äußerlich sichtbarer Körpermerkmale, der biogeographischen Herkunft und des Alters. Sie ist nur dann in Betracht zu ziehen, wenn das konventionell erhobene individualisierende DNA-Profil auf Grundlage nicht-codierender DNA-Bereiche in der BKA-Datenbank keinen Treffer erzielt und es bei schweren Straftaten auch aus anderen Quellen keinerlei Hinweise auf mögliche Tatverdächtige gibt“, erklärt Prof. Schneider.

Der Wissenschaftler betont dabei: „Ergebnisse der Vorhersagen können ausschließlich in Form von Wahrscheinlichkeiten an die Ermittlungsbehörden mitgeteilt werden, die allerdings auch geschult werden müssen, um diese Angaben richtig einordnen zu können. Die genetischen Rohdaten verbleiben im Labor. Durch die konsequente Beschränkung der erweiterten DNA-Analyse auf Aussehen, Herkunft und Alter werden zudem nur Eigenschaften ermittelt, die zwangsläufig bekannt werden, sollte diese Spur später einer konkreten Person zugeordnet werden.“

Das Konsortium besteht aus 13 Partnern von Universitäten, Polizei und Justiz aus acht europäischen Staaten, darunter aus Deutschland das Bundeskriminalamt, die Uniklinik Köln und die Universität zu Köln. Insgesamt wird das Projekt mit fünf Millionen Euro für vier Jahre gefördert. Hiervon gehen 417.000 Euro an die Rechtsmedizin der Uniklinik Köln und 366.000 Euro an das Cologne Center for Genomics (CCG) an der Universität zu Köln (Prof. Nothnagel). Damit gehen circa 15 Prozent des Gesamtbudgets nach Köln, was die Bedeutung der beiden Kölner Partner unterstreicht.

Weitere Informationen unter: 
www.visage-h2020.eu

 

Für Rückfragen:
Christoph Wanko
Referent Unternehmenskommunikation Uniklinik Köln
Stabsabteilung Unternehmenskommunikation und Marketing
Telefon: 0221 478-5548
E-Mail: presse(at)uk-koeln.de

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news-4584 Wed, 31 May 2017 13:44:14 +0200 EUROMIT 2017: Größte Mitochondrien-Konferenz erstmals in Deutschland /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4584&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=98a217de76de24962e9c8edf01a89725

Die EUROMIT ist die wichtigste Fachkonferenz zur Erforschung mitochondrialer Erkrankungen. Sie findet vom 11. bis 15. Juni 2017 in Köln statt. 

Ein Team um die Alternsforscherinnen Prof. Dr. Aleksandra Trifunovic und Prof. Dr. Elena Rugarli vom Exzellenzcluster CECAD für Alternsforschung an der Universität zu Köln richtet die EUROMIT-Konferenz 2017 aus. Über 600 internationale Top-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden im Kölner Gürzenich erwartet. Besondere Highlights der Konferenz sind ein Patienten-Meeting und ein Vortrag über ein Kind dreier Eltern. Das Patienten-Meeting wird simultan ins Deutsche gedolmetscht. Alle übrigen Vorträge und Diskussionen sind auf Englisch.

Mitochondrien sind die Energielieferanten unserer Zellen. Fehler in ihrer Funktionsweise sind häufig mit schwerwiegenden Erkrankungen verbunden. Zudem spielen Einschränkungen in ihrer Leistung im Alterungsprozess eine Rolle. Glücklicherweise sind die meisten mitochondrialen Erkrankungen selten – dennoch betreffen sie in ihrer Gesamtheit betrachtet etwa einen von 3000 Menschen. Deswegen ist es wichtig, mehr über Mitochondrien und ihre Rolle im Organismus herauszufinden. 

„Wir freuen uns sehr, dass über 600 international renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Köln kommen werden, um sich untereinander auszutauschen. Köln und das Rheinland haben sich in den letzten Jahren zu einem besonderen Schwerpunkt der Alterns- und Mitochondrienforschung entwickelt“, sagt Alexandra Trifunovic.

Zwei Highlights unter vielen: ein Patienten-Meeting und das Kind dreier Eltern

Unter den vielen Aspekten der fünftägigen Konferenz sind zwei Themen besonders interessant: bei einem Patienten-Meeting haben Betroffene die Möglichkeit sich direkt nach dem Stand der Forschung zu erkundigen und sich mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auszutauschen. „Mit diesem Teil der Konferenz wollen wir den Austausch zwischen Forschung und Patienten noch weiter verbessern“, so Trifunovic.

Für Aufsehen sorgte zu Beginn des Jahres die Geburt des ersten Kindes dreier Eltern in Großbritannien. Weil die Mitochondrien immer mütterlicherseits vererbt werden, ist es für Frauen mit mitochondrialen Erkrankungen bislang sehr problematisch gesunde Kinder zu bekommen. Eine neue, in Großbritannien zugelassene Technik ermöglicht es nun, die Kern-DNA der Eltern mit den Mitochondrien einer Spenderin in einer Eizelle zu vereinigen, wodurch gesunde Kinder geboren werden können. Hierzu wird Mary Herbert vom Institut für genetische Medizin der Universität Newcastle einen Vortrag halten.

Wann und Wo:
Beginn: 11. Juni 2017, 15:00 Uhr
Gürzenich Köln
Martinstraße 29-37
50667 Köln

Für die Teilnahme an der Konferenz bitten wir um vorherige Anmeldung. Journalistinnen und Journalisten können sich für die Akkreditierung an Peter Kohl (pkohl(at)uni-koeln.de) wenden.

Inhaltlicher Kontakt:
Prof. Dr. Aleksandra Trifunovic
Exzellenzcluster CECAD
Universität zu Köln
Tel.: +49 221 478-84291
aleksandra.trifunovic(at)uk-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Peter Kohl
Public Relations Officer CECAD
Tel.:  +49 221 478 84043
pkohl(at)uni-koeln.de

Weitere Informationen: 

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news-4583 Wed, 31 May 2017 12:37:37 +0200 9. Kölner Forum zum Arbeitsrecht /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4583&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=23dfec3f79fa9b76dee2014086438712 RechtswissenschaftlerInnen und JuristInnen treffen sich in Köln

Die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln, das Institut für Arbeits- und Wirtschaftsrecht sowie das Institut für Deutsches und Europäisches Arbeits- und Sozialrecht der Universität zu Köln laden zum 9. Kölner Forum zum Arbeitsrecht ein. 

Unter dem Titel „Arbeitsrecht neu gedacht“ treffen sich ExpertInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden, Justiz und Anwaltschaft Anfang Juni in Köln, um über aktuelle Entwicklungen im Arbeitsrecht zu diskutieren. Die Veranstaltung wird mitgestaltet und gefördert von der Kanzlei Küttner Arbeitsrecht. Die Kölner Rechtswissenschaftler Professor Dr. Dr. h.c. Ulrich Preis und Professor Dr. Martin Henssler laden zum neunten Mal nach Köln. Die Veranstaltung wird vom Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Professor Preis und Prorektor Professor Henssler eröffnet. Als Referenten sind Professor Dr. Burkhard Boemke von der Universität Leipzig, Dr. Benjamin Ittmann von der Rechtsanwaltkanzlei Küttner sowie Werner Ziemann, Richter am LAG Hamm, geladen. 

Zum Programm gehört auch die Verleihung des Küttner Promotionspreises für Arbeitsrecht. Der diesjährige Preis wird durch Herrn Professor Dr. Ulrich Preis, Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät sowie Dr. Wolfgang Rebel von Küttner verliehen.

Dr. Heinz-Jürgen Kalb (LAG Köln, a.D.) und Dr. Tim Wißmann (Küttner) werden die Veranstaltung moderieren.

Wann und Wo:
Donnerstag, 8. Juni 2017, 9.00 Uhr s. t.
Universität zu Köln
50923 Köln
Hörsaal I des WiSo-Gebäudes
Universitätsstraße 24 

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news-4582 Wed, 31 May 2017 12:34:11 +0200 SchülerInnen an die Uni! /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4582&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0065a02df684b288366d3683853b84e1

Die Universität zu Köln und die Universität Bonn ermöglichen seit 17 Jahren leistungsstarken Schülern und Schülerinnen ein Studium bereits vor dem Abitur. Eine Informationsveranstaltung über die Möglichkeiten richtet sich nun an Lehrerinnen und Lehrer aber auch an Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern.

Am 8. Juni findet eine gemeinsame Informationsveranstaltung der Universität zu Köln und der Universität Bonn zu einem der erfolgreichsten deutschen Projekte zur Förderung leistungsstarker Schülerinnen und Schüler statt: „Schülerinnen und Schüler an der Universität“, wie es in Köln heißt, „FFF – Fördern, Fordern, Forschen“, wie es in Bonn genannt wird. Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, bereits vor dem Abitur an universitären Veranstaltungen teilzunehmen und Leistungen zu erbringen, die im späteren Studium anerkannt werden. 

Beide Universitäten gehören zu den Pionieren dieses Projekts, das mittlerweile deutschlandweit Nachahmer gefunden hat. Allein in Köln und Bonn haben in den vergangenen 17 Jahren tausende Schülerinnen und Schüler von ihm profitiert. Aber noch viel mehr von ihnen haben das Potential, an dem Projekt teilzunehmen und Wissen auf hohem Niveau zu erwerben – wenn sie denn von der Möglichkeit wüssten!

Die Veranstaltung wird unterstützt von der Bezirksregierung Köln und dem Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität zu Köln. Nach der Veranstaltung stehen Ansprechpartner zur Verfügung.

Ort und Zeit:
8. Juni 2017
16-18 Uhr
Hörsaal des Mathematischen Instituts der Universität zu Köln
Weyertal 86-90
50931 Köln

Inhaltlicher Kontakt:

Universität zu Köln:
Projektleiter Dr. Ulrich Halbritter
Tel. 0221 4702275, -4348
uhalb(at)math.uni-koeln.de

Universität Bonn:
Dr. Thoralf Räsch
Tel. 0228 733340.
raesch(at)math.uni-bonn.de

Abt. Presse und Kommunikation
Robert Hahn
Tel.: 0221 470 2396
E-Mail: r.hahn(at)verw.uni-koeln.de



Links:
Universität zu Köln: http://www.mi.uni-koeln.de/schuelerstudenten,
Universität Bonn:  http://www.fff.uni-bonn.de

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news-4580 Mon, 29 May 2017 14:36:03 +0200 5. Deutscher Diversity-Tag und Diversity-Woche „Du machst den Unterschied!“ /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4580&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d883acdd0397e2deb58ebb21c3983fb8

Das Referat Gender & Diversity Management informiert über das Thema Vielfalt an der UzK mit einem großen Informationsstand und Bewegungstheater auf dem Albertus-Magnus-Platz  

Anlässlich des 5. Deutschen Diversity-Tages am 30. Mai 2017 informiert das Referat Gender & Diversity Management zum Thema Vielfalt an der Universität zu Köln. Dazu wird es an diesem Tag von 11-14 Uhr einen Informationsstand und Bewegungstheater auf dem Albertus-Magnus-Platz geben. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen vorbeizukommen, mitzumachen und sich das Programm für die Diversity-Woche „Du machst den Unterschied!“ im Juni abzuholen.

Die Diversity-Woche findet vom 19.–23. Juni 2017, zum dritten Mal in Folge, statt und widmet sich in diesem Jahr dem Motto „Diskriminierungen abbauen, Chancen aufbauen“. Insgesamt werden mehr als 45 Veranstaltungen an der Universität zu Köln angeboten, die offen sind für alle Interessierten. Von Vorträgen und Podiumsdiskussionen über Ted-Talks, Seminare, Workshops und Filmvorführungen ist für Alle etwas dabei.

Die Auftaktveranstaltung der Diversity-Woche findet am 20. Juni 2017 (12-14 Uhr, Neuer Senatssaal, Hauptgebäude UzK) mit einem Vortrag von Jürgen Schlicher zum Thema „Der Rassismus in uns – zur Anatomie von Diskriminierungsstrukturen“ statt. Hierzu, sowie zur anschließenden Diskussionsrunde und Mittagsimbiss, laden das Prorektorat für Gleichstellung und Diversität und das Referat Gender & Diversity Management herzlich ein. Jürgen Schlicher erregte 2014 mit seiner Dokumentation „Der Rassist in uns“ große Aufmerksamkeit. Er ist Diversity-Trainer, lehrt zum Thema „Führen vielfältiger Teams“ an der Leibniz Universität Hannover und ist Mitbegründer und Geschäftsführer von Diversity Works und dem Dokumentations- und Informationszentrum für Rassismusforschung.

Die Veranstaltungen sind offen für alle.

Alle Informationen zur Diversity-Woche sowie Eindrücke aus den vergangenen Jahren finden Sie unter: www.dumachstdenunterschied.uni-koeln.de. 

Kontakt:
Referat Gender & Diversity Management
E-Mail: gedim(at)verw.uni-koeln.de
www.dumachstdenunterschied.uni-koeln.de

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news-4576 Wed, 24 May 2017 13:35:22 +0200 Wenn Körner in Röhren steigen /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4576&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6969e06df3a0abb0f1ba444c40bbd84a Physiker erklären Kapillareffekt bei Granulaten Ein internationales Team von Physikern hat den Mechanismus hinter dem Kapillareffekt bei Granulaten entdeckt. Der Effekt bezeichnet das Ansteigen von Sand und anderen Granulaten in einer Röhre, wenn sie geschüttelt wird. Weitere Forschungen könnten vielversprechende Anwendungen im Transportbereich ermöglichen.

Wenn man eine Röhre in ein Gefäß mit Flüssigkeit steckt, steigt das Wasser in der Röhre empor. Man nennt das den Kapillareffekt. Er ist für viele natürliche und technische Vorgänge verantwortlich: Bäume werden durch ihn mit Wasser versorgt, Füllfederhalter mit Tinte und Schwämme mit Spülmittel. Was passiert aber, wenn man die Röhre nicht in ein Gefäß mit einer Flüssigkeit, sondern mit einem Granulat, wie zum Beispiel Sand steckt? Nichts – es sei denn, man rüttelt das Gefäß oder das Rohr auf und ab, dann steigt das Granulat plötzlich auch an. Bisher war unbekannt, warum das so ist.


Dr. Eric J. R. Parteli vom Department Geowissenschaften der Uni Köln, Professor Dr. Fengxian Fan von der University of Shanghai for Science and Technology und Professor Dr. Thorsten Pöschel von der Universität Erlangen-Nürnberg erklären in ihrem Aufsatz „Origin of Granular Capillarity Revealed by Particle-Based Simulations“ im Journal Physical Review Letters, wieso das so ist.

Die Kapillarität bei Flüssigkeiten entsteht aus einem Zusammenspiel verschiedener molekularer Kräfte: Die Anziehungskräfte zwischen den Molekülen in der Flüssigkeit halten diese zusammen während die Anziehungskräfte zwischen diesen Molekülen und der Röhre die Flüssigkeitssäule nach oben treibt.
Bei Granulaten wie Sand kann man eigentlich keinen Kapillareffekt erwarten, denn die Sandkörner sind so viel größer als die Moleküle aus denen sie bestehen, dass zwischenmolekulare Kräfte im Vergleich zur Schwerkraft und Trägheit der Sandkörner vernachlässigt werden können.

Erstaunlicherweise kann man dieses nicht erwartete Phänomen der Kapillarität bei einem Granulat aber trotzdem beobachten, wenn man im Labor das Gefäß mit dem Sand einer kleinen vertikalen Vibration aussetzt, wobei die Vibration eine Amplitude von wenigen Korndurchmessern hat und die Frequenz wenige Hertz beträgt. Der Ursprung dieses Kapillareffekts war lange Zeit unbekannt und wurde erst jetzt durch die Forschergruppe erklärt.

Die Autoren der Studie untersuchten die Frage des Verhaltens der einzelnen Körner mit Hilfe einer teilchenbasierten Simulationsmethode, die Diskrete-Elemente-Methode genannt wird.
Dabei werden die Newtonschen Gleichungen für die Rotations- und Translationsbewegungen jedes einzelnen Korns im System unter Berücksichtigung aller auf die Partikel einwirkenden Kräfte, wie zum Beispiel Kollisionskräfte durch andere Körner oder die Röhrenwände, numerisch gelöst. Mit Hilfe eines solchen numerischen Experiments können die Wissenschaftler sämtliche Bewegungsbahnen und Geschwindigkeiten aller Körner bestimmen, auch jener Körner, die tief im Granulat stecken und die ansonsten schwer im Labor zu beobachten wären.

Die Wissenschaftler beobachteten in den Simulationen, dass eine Strömungsbewegung im Granulat innerhalb des Gefäßes, die granularen Materialien unter vertikaler Vibration zu eigen ist, den für den 
Aufstieg des Sandes in der Röhre verantwortlichen Mechanismus darstellt. Die Strömung verursacht einen Massentransport in horizontaler Richtung im vibrierenden Granulat, der einen Aufwärtsdruck auf die Basis der Sandsäule in der Röhre führt, weshalb sie ansteigt. Die Wissenschaftler stellten fest, dass die Geschwindigkeit und Höhe des Anstiegs von der Größe der Röhre abhängt. Die Simulationen zeigten, dass der Höchstpunkt des Anstiegs sich umgekehrt proportional zum Rohrdurchmesser verhält. Das gilt genauso bei Kapillarität von Flüssigkeiten, obwohl die Naturkräfte, die sie bewirken unterschiedliche sind.

Die Physiker konnten in ihrem numerischen Experiment auch zeigen, dass derselbe Kapillareffekt erzeugt werden kann, wenn man die Röhre anstatt das Gefäß schüttelt, was vielversprechende Anwendungen im Transportbereich verheißt. So könnte man Granulate aus sehr großen Behältern durch Rohre pumpen, nur indem man die Rohre in Vibration versetzt. Die Forscher wollen nun den Vorgang noch genauer untersuchen, um den Effekt der System- und Partikelgeometrie zu verstehen.

Link:        
https://journals.aps.org/prl/abstract/10.1103/PhysRevLett.118.218001


Inhaltlicher Kontakt: 
       
Dr. Eric Parteli
Tel.: +49 221 470 7480
E-Mail: eric.parteli(at)uni-koeln.de

Abt. Presse und Kommunikation
Robert Hahn
Tel.: +49 221 470 2396
E-Mail:    r.hahn(at)verw.uni-koeln.de

 

 

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news-4573 Tue, 23 May 2017 15:06:44 +0200 Albertus-Magnus-Professor 2017 ist der Pariser Kunsttheoretiker Georges Didi-Huberman /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4573&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4413b22d25aaa289e793362c820d33b8 Georges Didi-Huberman hält am 31. Mai, 1. und 2. Juni 2017 drei öffentliche Vorlesungen zu Gesten des sozialen, politischen und kulturellen Widerstands. Georges Didi-Huberman zählt zu den einflussreichsten Theoretikern im Schnittpunkt von Kunstgeschichte, Philosophie und den Bild- und Kulturwissenschaften. In der von ihm kuratierten Ausstellung „Uprisings“ (Erhebungen) setzt sich Didi-Huberman mit der ikonografischen Geschichte des Widerstands auseinander. Objekte, Archivdokumente, Fotografien und Bewegtbilder von mehr als einhundert Künstlern zeigen Gesten des sozialen, politischen oder kulturellen Aufruhrs.

Das Thema „Uprisings“ ist nun Ausgangspunkt der diesjährigen Albertus-Magnus-Professur 2017 von Georges Didi-Huberman an der Universität zu Köln. In drei Vorlesungen spricht der Philosoph von der École des Hautes Études en Sciences Sociales (Paris) darüber, mit dem Rücken zur Wand zu stehen, Courage einzufordern und Auswege zu suchen. Die Vorlesungen an drei aufeinanderfolgenden Abenden finden an der Universität bzw. im Wallraf-Richartz-Museum in Kooperation mit der Vortragsreihe „KunstBewusst“ statt.


Termine:

Mittwoch, 31. Mai 2017, um 19.30 Uhr
„How to struggle when you are ‚dos au mur‘?“ (1. Vorlesung)
Aula der Universität (Hauptgebäude, Albertus-Magnus-Platz)

Donnerstag, 1. Juni 2017, um 19.30 Uhr
„How to inherit the courage of others?“ (2. Vorlesung)
Stiftersaal Wallraf-Richartz-Museum (Obenmarspforten 40, 50667 Köln)

Freitag, 2. Juni 2017, um 19.30 Uhr
„How to pass through the wall?“ (3. Vorlesung)
Aula der Universität (Hauptgebäude, Albertus-Magnus-Platz)


Zusätzlich gibt es am Freitag, 2. Juni 2017, um 11 Uhr ein öffentliches Seminar von Didi-Huberman. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme am Seminar vorher unter www.amp.uni-koeln.de  an.
Nach Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wie Judith Butler, Noam Chomsky, Bruno Latour, John Searle und Martha Nussbaum wird mit Georges Didi-Huberman bereits zum 13. Mal eine Persönlichkeit von internationaler Geltung auf die 2005 eingerichtete Albertus-Magnus-Professur berufen. Die Professur ist nach dem mittelalterlichen Universalgelehrten Albertus Magnus benannt, der Mitte des 13. Jahrhunderts die Generalstudien des Dominikanerordens in Köln leitete und als einer der geistigen Väter der 1388 gegründeten Universität gilt.

Inhaltlicher Kontakt:
Prof. Dr. Andreas Speer
Thomas-Institut der Universität zu Köln
+49 221 470-2309
andreas.speer(at)uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Frieda Berg
+49 221 470-1704
f.berg(at)uni-koeln.de

Weitere Informationen:
www.amp.uni-koeln.de

 

 

 

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news-4571 Tue, 23 May 2017 14:25:12 +0200 Digitalisierung in der Versicherungswirtschaft fördern: InsurLab Germany gegründet /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4571&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7f0230b57c09b84783f2070609f021d6 Neun Versicherungsunternehmen, die Industrie- und Handelskammer zu Köln, die Technische Universität Köln und die Universität zu Köln gründen Digitalisierungs-Hub in Köln Neun Versicherungsunternehmen aus ganz Deutschland haben am Montag, 22. Mai. 2017 d den Trägerverein des in Köln ansässigen aber bundesweit tätigen InsurLabs Germany e.V gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern gehören auch die Universität zu Köln, die Technische Hochschule Köln und die Industrie- und Handelskammer zu Köln.

Zuvor hatten sich die Gründer zusammen mit der Stadt Köln erfolgreich bei der Ausschreibung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) für den Digitalisierungs-Hub für die Versicherungswirtschaft, den „de:hub InsurTech“ durchgesetzt.

Das InsurLab Germany soll maßgeschneiderte Lösungen für sämtliche Digitalisierungsbedarfe der deutschen Versicherungswirtschaft in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Startups erarbeiten. Zu den relevanten Themen rund um die Versicherungswirtschaft zählen beispielsweise das Elektronische Bezahlen (E-Payment), Blockchain, Internet der Dinge, der Einsatz digitaler Technologien im Gesundheitswesen (e-Health), virtuelle Realität und Massendaten (Big Data). Da Kundenbedürfnisse heute oft Schnittmengen zwischen verschiedenen Leistungen und Branchen aufweisen, gilt es hierbei auch jenseits der traditionellen Geschäftsprozesse und Unternehmensgrenzen zu denken.

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln: “Die Versicherungswirtschaft ist für Köln mit rund 70 Versicherungen traditionell von großer Bedeutung für den Wirtschaftsstandort. Köln ist noch vor München der Top-Standort in Deutschland für diese Branche. Darüber hinaus verfügt Köln über ein starkes Startup-Ökosystem/ innovative Gründerszene sowie eine ausgezeichnete Hochschullandschaft. Gemeinsam haben wir das Potenzial, Köln zum nationalen und internationalen InsurTech-Standort, also zum Standort für technologiegetriebene Entwicklungen für die Versicherungsbranche, auszubauen und damit auch international neu zu positionieren.“

Die Universität zu Köln, die insbesondere ihre Aktivitäten in den Bereichen Innovation, Entrepreneurship und Transfer ausbaut, ist mit rund 50.000 Studierenden sowie dem Institut für Versicherungswissenschaft ebenfalls einer der Initiatoren der gemeinsamen Initiative.

„Für uns bedeutet dieses Engagement die Möglichkeit neben der wissenschaftlichen Expertise unseren Studierenden und Doktoranden einer unternehmerische Perspektive nahezubringen. Dadurch sind sie für die Zukunft in  Industrien wie der Versicherungswirtschaft noch besser gerüstet,“ sagt Dr. Rainer Minz, Transferbeauftragter der Universität zu Köln.

Ulf Reichardt, Hauptgeschäftsführer der IHK Köln: „Für den Versicherungsstandort Köln sehen wir in der gemeinsamen Initiative eine große Chance. Nicht nur für die hier bereits ansässigen Unternehmen, sondern auch für nationale und internationale Startups mit relevanten Innovationen, die Zugang zur Versicherungswirtschaft suchen. Auch für internationale Versicherer, die zum Beispiel nach dem Brexit einen neuen Standort in Europa suchen, macht Köln damit ein attraktives Angebot.“

Prof. Dr. Michaele Völler, Institut für Versicherungswesen der TH Köln: „Mit rund 25.000 Studierenden und insbesondere dem Institut für Versicherungswesen können wir einen hohen und praxisbezogenen Beitrag für die Arbeit des InsurLab und und somit für die Versicherungswirtschaft der Zukunft leisten, insbesondere natürlich durch die Einbindung des forschungsstarken Instituts für Versicherungswesen (ivwKöln). Aber auch die Studierenden werden in hohem Maße von der engen Zusammenarbeit mit innovativen Versicherungsunternehmen und Startups profitieren.“

Die Gründungsmitglieder sind:  AXA, Barmenia, Debeka, General Reinsurance, Gothaer, IHK zu KölnLVM Versicherung, Provinzial Rheinland, R+V, Technologiy Arts Sciences TH Köln, Universität zu Köln, ED Ensure Digital.
Der Vorstand von InsurLab Germany e.V. besteht aus Dr. Mathias-Bühring Uhle (Gothaer), Ulrich Pasdika (GenRe, sowie Dr. Alexandert Vollert (AXA).

InsurLab Germany e.V. steht sowohl Unternehmen der Versicherungswirtschaft offen, als auch Startups und nahestehenden Dienstleistungsunternehmen, wie beispielsweise Finanzdienstleistern. Die Initiative ist bundesweit tätig und setzt von Beginn auch auf eine internationale Ausrichtung. So waren bei der Auftaktveranstaltung im Kölner Rathaus nicht nur regionale Startups für eine Präsentation innovativer Lösungen für die Versicherungswirtschaft vertreten, sondern zudem Startups aus New York und der Kölner Partnerstadt Tel Aviv/Israel.

Interessierte Versicherungen, Startups und Unternehmen mit Anknüpfungspunkten zur Versicherungs-wirtschaft können ab sofort dem InsurLab Germany e.V. beitreten. Bis zur Fertigstellung der Webseite und Eröffnung einer Geschäftsstelle melden sich Interessierte bitte bei der Roland Berger, Leiter der Stabstelle Medien- und Internetwirtschaft der Stadt Köln.

Kontakt:
Roland Berger
Leiter der Stabsstelle Medien und Internetwirtschaft der Stadt Köln
T: 0221 / 221-24101
Mail: roland.berger(at)stadt-koeln.de

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news-4570 Fri, 19 May 2017 09:33:42 +0200 Auch Gewohnheiten bleiben Verhandlungssache /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4570&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5f9fd5b4ab51e2b9aeb834a2a8300abb Neues Graduiertenkolleg erforscht Konventionen und ihren Wandel im  Mittelalter 

Die Universität zu Köln erhält ein neues Graduiertenkolleg zur strukturierten Qualifizierung von Doktorandinnen und Doktoranden im Bereich der Mittelalterforschung. Das GRK „Dynamiken der Konventionalität (400-1550)“ wird für eine Laufzeit von zunächst viereinhalb Jahren von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit insgesamt 3,3 Millionen Euro gefördert. 

„Unter Konventionalität verstehen wir eine Reihe an Praktiken von Gesellschaften, Gemeinschaften oder Gruppen, über die kollektive Übereinkunft herrscht. Konventionen bieten den Mitgliedern im Rahmen ihrer Gruppe eine relativ stabile Orientierung“, erklärt der Mediävist Professor Dr. Udo Friedrich, Sprecher des Graduiertenkollegs. 

Der Begriff der Konventionalität soll in den Forschungsarbeiten als ein neuer Schlüsselbegriff für eine interdisziplinäre Mittelalterforschung genutzt werden. Dass Konventionen nicht so unverrückbar sind, wie man annehmen könnte, zeigen Verhandlungsprozesse in zahlreichen Feldern: in Religion, Politik und Recht, in Didaktik und Diätetik, in Philosophie, Handwerk und Kunst.  „Von der Antike über das Mittelalter bis in die Moderne hinein nimmt der Stellenwert der Konventionen auf ganz unterschiedlichen Ebenen einen Diskurscharakter an. Konventionen unterliegen einem dynamischen Wandel. Schon das macht einen interdisziplinären Zugriff wie unseren sinnvoll“, sagt Professor Udo Friedrich.  

Ab Herbst 2017 können Doktorandinnen und Doktoranden aus den Bereichen Geschichte, Germanistik, Philosophie, Kunstgeschichte, Mittellateinischer Philologie und Musikwissenschaft am Graduiertenkolleg gemeinsam zu Dynamiken der Konventionalität forschen. Interessentinnen und Interessenten können sich an den Sprecher wenden.

Kontakt:
Prof. Dr. Udo Friedrich, Sprecher des GRK
Institut für deutsche Sprache und Literatur I, Ältere Sprache und Literatur
0221/470-2672, 
sekretariat-friedrich(at)uni-koeln.de

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news-4558 Fri, 12 May 2017 13:41:09 +0200 Köln erfolgreich bei Deutschlands höchstdotiertem Forschungspreis /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4558&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d69022574885721ce0fc57bd58eac6e6 Bundesbildungsministerin Wanka zeichnet Sven Bernecker und Jijie Chai in Berlin mit Alexander von Humboldt-Professuren aus Die Alexander von Humboldt-Stiftung verleiht am Dienstag, den 16. Mai 2017, an sechs Preisträger aus dem Ausland den höchstdotierten Forschungspreis Deutschlands, die Alexander von Humboldt-Professur. Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka überreicht die Preise gemeinsam mit Humboldt-Präsident Prof. Dr. Helmut Schwarz in Berlin.

Fünf Millionen Euro für experimentelles Arbeiten bzw. dreieinhalb Millionen Euro für theoretisches Arbeiten stehen den Preisträgern zur Verfügung. Mit diesem Preisgeld können die ausländischen Wissenschaftler für fünf Jahre an einer deutschen Hochschule forschen.

Gleich zwei der sechs in Berlin verliehenen Humboldt-Professuren gehen an Spitzenforscher der Universität zu Köln. Der Strukturbiologe Prof. Dr. Jijie Chai ist in diesem Jahr von der Tsinghua University in Peking (China) nach Köln gekommen, der Philosoph Prof. Dr. Sven Bernecker von der University of California in Irvine (USA) kam mit seiner Humboldt-Professur bereits letztes Jahr nach Köln. Beide Preisträger werden nun gemeinsam geehrt.


Kontakt: 
Professor Dr. Sven Bernecker
s.bernecker(at)uci.edu

Professor Dr. Jijie Chai
chaijj(at)tsinghua.edu.cn

Web: www.humboldt-professur.de

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news-4557 Fri, 12 May 2017 12:00:25 +0200 204 800 Euro für Forschungsprojekt „Moving Trades“ /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4557&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4dadf350b96acd919acb35d215672c9e Kölner WissenschaftlerInnen  untersuchen Einfluss von Fachkräftemigration auf kollektive Ausbildungssysteme Im Rahmen eines neuen Forschungsprojekts des Centers for Comparative Politics der Universität zu Köln untersuchen Professorin Dr. Christine Trampusch und Dr. Janis Vossiek den Einfluss von europäischer Fachkräftemigration auf die dualen Berufsausbildungssysteme der Schweiz und Deutschlands.

Das Forschungsprojekt analysiert inwiefern internationale Fachkräftemigration, die in jüngster Zeit vor allem durch die Öffnung der europäischen Personen- und Dienstleistungsfreiheit stark zugenommen hat, die Berufsbildungsinstitutionen und das Ausbildungsverhalten von Firmen in Ländern beeinflusst, die sich durch ausgeprägte Strukturen der dualen Berufsausbildung kennzeichnen. Dabei ist eine zentrale Frage, ob die Verfügbarkeit eines größeren Pools an Fachkräften zu institutionellem Wandel der Berufsbildung und einem veränderten Ausbildungsverhalten von Firmen führt, und welche ökonomischen, institutionellen und politischen Faktoren beeinflussen, ob es zu Wandlungsprozessen kommt oder nicht.

Die Kölner Forschungen werden über eine Laufzeit von drei Jahren mit einer Summe von 204.800€  gefördert und sind Teil des größeren internationalen Forschungsprojekts „Moving Trades – Skill formation and the role of national vocational training in transnational European labour markets“, das vom Norwegischen Forschungsrat im Rahmen des Programms Research and Innovation in the Educational Sector finanziert wird wird.

Rückfragen:
Dr. Janis Vossiek,
E-Mail  vossiek(at)wiso.uni-koeln.de,
Tel. 0221-470-5659

Internet:
http://www.cccp.uni-koeln.de/de/team/core-faculty/prof-dr-christine-trampusch/moving-trades/ 

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Forschung
news-4555 Fri, 12 May 2017 10:30:50 +0200 Supraleitfähigkeit und Ferroelektrizität können kooexistieren /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4555&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=286d976f58ab371d17799de325d2ed09 Konkurrierende Materiezustände interagieren in chemisch modifiziertem Strontiumtitanat 
Supraleitfähigkeit und Ferroelektrizität sind zwei Materiezustände, die im Allgemeinen wenig miteinander zu tun haben. In supraleitenden Materialien verschwindet der elektrische Widerstand unterhalb einer so genannten Sprungtemperatur vollständig, was diese Stoffe besonders interessant für technische Anwendungen macht. Ferroelektrizität resultiert aus einer strukturellen Instabilität eines Materials, so dass unterhalb einer bestimmten Temperatur eine Veränderung der Kristallstruktur stattfindet. Hierbei bildet sich eine elektrische Polarisation, welche durch ein elektrisches Feld umgekehrt werden kann. Bislang war unklar, ob diese beiden Zustände überhaupt gemeinsam in einer Verbindung auftreten können und, falls ja, wie sie sich gegenseitig beeinflussen.

Ein deutsch-französisches Team konnte nun experimentell zeigen, wie Ferroelektrizität und Supraleitfähigkeit gleichzeitig im selben Material koexistieren. Die Wissenschaftler konnten nachweisen, dass die Anwesenheit von Ferroelektrizität die supraleitende Phase sogar stabilisiert und deren Sprungtemperatur anhebt. Sie verwendeten für ihr Experiment Strontiumtitanat (SrTiO3), ein transparentes, elektrisch isolierendes Material mit annähernd kubischer Kristallstruktur. Erst die Dotierung – das Einbringen von Fremdatomen – mit Kalzium und das Einbringen von Sauerstofffehlstellen generiert diesen exotischen Grundzustand. Beteiligt an der Studie war ein Team um die Professoren Dr. Joachim Hemberger und Dr. Thomas Lorenz vom II. Physikalischen Institut der Universität zu Köln sowie das Laboratoire Physique et Etude de Matériaux der Universität Paris. Die Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht. Das Projekt wurde im Rahmen der Exzellenzinitiative der Universität zu Köln im Kompetenzbereich III „Quantum Matter and Materials“ gefördert und profitierte von Kooperationen innerhalb des Sonderforschungsbereichs 1238 „Control and Dynamics of Quantum Matter“.

Das untersuchte Übergangsmetall-Oxid SrTiO3 wird als Quanten-Paraelektrikum bezeichnet, denn es ist fast ferroelektrisch, aber eine makroskopische ferroelektrische Ordnung wird durch Quanten-Fluktuationen verhindert. Geringfügige Dotierung mit Kalzium unterdrückt diese Fluktuationen und das System wird ferroelektrisch. Durch leichte Veränderungen im Sauerstoffgehalt lassen sich zudem freie Elektronen erzeugen, so dass SrTiO3 leitfähig und bei tiefen Temperaturen sogar supraleitend wird.

Die Wissenschaftler um Carl Willem Rischau untersuchten nun den Einfluss einer simultanen Dotierung in dem Material Sr1−xCaxTiO3−δ (0.002 < x < 0.009, δ < 0.001). In ihren Experimenten zeigt sich, dass das auf beide Weisen dotierte Material nicht nur supraleitfähig wird, sondern gleichzeitig auch polare, ferroelektrische Gitterverzerrungen auftreten. Das bedeutet, dass in Sr1−xCaxTiO3−δ der ferroelektrische Zustand mit der Supraleitfähigkeit koexistiert. Außerdem beobachten die Wissenschaftler, dass die supraleitende Sprungtemperatur in Sr1−xCaxTiO3−δ im Vergleich zu den Kalzium-freien Systemen sogar ansteigt. Zwar existieren die supraleitend-ferroelektrischen Mischphasen aktuell nur in einem Temperaturbereich unterhalb von 1 Kelvin (-272°C), aber es besteht die Hoffnung den gefundenen stabilisierenden Einfluss von Ferroelektrizität auf die Supraleitung auch in anderen Systemen etablieren und so ggf. zu höheren Temperaturen vordringen zu können.

Link: Carl Rischau, Xiao Lin, Christoph Grams, Dennis Finck, Steffen Harms, Johannes Engelmayer, Thomas Lorenz, Yann Gallais, Benoit Fauqué, Joachim Hemberger and Kamran Behnia, A ferroelectric quantum phase transition inside the superconducting dome of Sr1−xCaxTiO3−δ
Nature Physics, 4085, (2017), http://www.nature.com/nphys/journal/vaop/ncurrent/full/nphys4085.html
Zusätzlich: Marc Gabay & Jean-Marc Triscone, Superconductivity: Ferroelectricity woos pairing, Nature Physics: News and Views, 4124 (2017), https://www.nature.com/nphys/journal/vaop/ncurrent/full/nphys4124.html


Kontakt:
Professor Dr. Joachim Hemberger
II. Physikalisches Institut, Zülpicher Str. 77
50937 Köln
hemberger(at)ph2.uni-koeln.de

Professor Dr. Thomas Lorenz
II. Physikalisches Institut, Zülpicher Str. 77
50937 Köln
tl(at)ph2.uni-koeln.de

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Forschung
news-4579 Thu, 11 May 2017 17:48:00 +0200 Verbundprojekt stärkt Hochschulen im Umgang mit OER /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4579&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=70fe88d228974953f591fe08eff34392 Ein Verbundprojekt aus sechs deutschen Hochschulen entwickelt ein umfassendes Beratungs- und Schulungskonzept für die Erstellung von Open Educational Resources (OER). Das Konzept entsteht in enger Abstimmung mit der Arbeitsrealität
der Medienzentren. Durch das Projekt werden Medienzentren befähigt Lehrende bei der Erstellung und Verbreitung von OER-Material zu beraten, zu motivieren und zu begleiten. Sorgen und Unsicherheiten der Lehrenden werden abgebaut. Chancen
und Potentiale werden gefördert. Medienzentren an Hochschulen werden Kompetenzpartner rund um OER.

Das Verbundprojekt, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (Projektträger: DLR) und mit einer Laufzeit von 18 Monaten, besteht aus dem Zentrum Netzwerk Medien der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, dem Medienlabor der Universität Augsburg, dem Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität Berlin, dem Medienzentrum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, dem Zentrum für Informations- und Medientechnologie/Multimediazentrum der Heinrich Heine Universität Düsseldorf sowie dem Institut für Lern-Innovation der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Alle Verbundpartner sind Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Medienzentren an Hochschulen e.V.. Das Projekt wird von Köln aus koordiniert.

Offene Bildungsressourcen, sprich OER, haben das Potenzial eine wichtige Rolle in der Digitalisierung der Lehre an Hochschulen zu spielen. Um das Potenzial voll auszuschöpfen, sind neue Kompetenzen gefragt. Aus Erfahrung der Verbundpartner sind Medienzentren eine wichtige Anlaufstelle für die Fragen der Lehrenden zu OER. Der Verbund entwickelt das Beratungs- und Schulungskonzept im Arbeitskontext der eigenen Medienzentren. Das Konzept wird im erweiterten Netzwerk getestet bevor eine
deutschlandweite Verbreitung forciert wird. Verschiedene Szenarien, dazu gehören beispielsweise die persönliche Beratung, Support-Anfragen oder der Verleih von Medienequipment, werden analysiert und für die Umsetzung aufgearbeitet. Die Beratung der Lehrenden findet sowohl persönlich als auch über Medien statt. Die Lehrenden werden mit Hilfe von Webseiten, Info-Material, Grafiken, Checklisten und Erklärvideos durch den Erstellungsprozess geleitet. Eigens entwickelte technische Lösungen werden in Lernmanagementsysteme (ILIAS und Moodle) integriert, um die OER-Umsetzung zu fördern.

Um Medienzentren in ihrer Zusammenarbeit mit den Lehrenden zu befähigen, sollen sie zu OER-Kompetenzorten fortgebildet werden. Somit schließen Medienzentren eine wesentliche Kompetenzlücke innerhalb der Hochschule. Die Hochschule gewinnt durch die vermehrte Umsetzung von hochwertigen OER-Materialien und den gesunkenen Kosten für Rechtsstreitigkeiten. Die Intention der Verbundpartner ist es durch das Beratungskonzept die Medienzentren und damit auch die Hochschulen für das wachsende Feld Open Educational Resources stark zu machen.

Kontakt & Informationen
Dr. Udo Kullik, Akad. Dir.
Leiter des Zentrums Netzwerk Medien
Tel: 0221-470-5546
Fax: +49 221 470 5569
udo.kullik(at)uni-koeln.de

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news-4553 Thu, 11 May 2017 13:29:38 +0200 Der Duftstoff Hedion beeinflusst menschliches Verhalten /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4553&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=24df2c669360a2a703e9948a58b7eb5c Ob Menschen – so wie Tiere – über Pheromone kommunizieren, ist umstritten. Eine interdisziplinäre Studie von Riech- und Verhaltensforschern der Universitäten Bern, Köln und Bochum könnte der Forschung neuen Antrieb geben. Die Studie legt nahe, dass der blumige Duftstoff Hedion menschliches Verhalten beeinflusst. In verhaltensökonomischen Laborstudien von Forschern der Universitäten Bern, Bochum und Köln verstärkte Hedion reziproke Verhaltensweisen nach dem Motto „Wie du mir, so ich dir“. Diese Ergebnisse sind auch deshalb von Bedeutung, da Hedion zuvor als erster Duft identifiziert wurde, der einen menschlichen Pheromonrezeptor (VN1R1) erregt. Dadurch wird eine Aktivierung einer Gehirnregion hervorgerufen, die an der Hormonsteuerung beteiligt ist, bei Frauen ist der Effekt sogar zehnmal stärker als bei Männern (Vgl. hierzu die Medienmitteilung der Ruhr-Universität Bochum http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2015/pm00049.html.de).
Die neuen Ergebnisse zu Hedion wurden gemeinsam von den Ökonomen Professor Dr. Sebastian Berger, heute an der Universität Bern, Professor Dr. Axel Ockenfels von der Universität zu Köln sowie dem Zellphysiologen Professor Dr. Dr. Hanns Hatt von der Ruhruniversität Bochum in der Zeitschrift „Frontiers in Behavioral Neuroscience“ vorgestellt.

In den Experimenten reagierten Menschen unter dem Einfluss des Duftstoffs Hedion auf das Vertrauen anderer Personen mit erhöhter Vertrauenswürdigkeit. Verhielten sich die anderen Versuchsteilnehmer nicht kooperativ, neigten sie stärker dazu, diese dafür zu bestrafen. „Unsere Probandinnen und Probanden reagierten etwas freundlicher auf Freundlichkeit und etwas unfreundlicher auf unfaires Verhalten“, erklärt Sebastian Berger. Die Reaktionsänderungen wurden in Anwesenheit von Hedion im Vergleich zu Situationen gemessen, in denen kein Duft oder ein anderer floraler Kontrollduft im Raum war. Die Konzentrationen der Duftstoffe waren dabei so schwach, dass die Probandinnen und Probanden sie während des Tests nicht bewusst wahrnahmen.

Es ist umstritten, ob Menschen so wie Tiere über Pheromone kommunizieren. „Die Ergebnisse könnten ein Hinweis darauf sein, dass es auch bei Menschen eine Pheromonwirkung geben könnte, die sich vom klassischen Riechen unterscheidet“, sagt Hanns Hatt. Axel Ockenfels erklärt „Reziproke Verhaltensweisen sind deswegen von zentraler Bedeutung für menschliche Interaktion, weil sie Kooperation ermöglichen. Sie stehen daher im Zentrum vieler Verhaltensmodelle in der Evolutionsbiologie und anderer Disziplinen, die sich mit der Entstehung von Kooperation beschäftigen.“

„Unsere Studie ist ein erster Schritt hin zu einer vielversprechenden Zusammenarbeit zwischen Riech- und Verhaltensforschern. Wir wollen nun die Robustheit unserer Ergebnisse in anderen Verhaltenskontexten untersuchen und die zugrundeliegenden molekularen Mechanismen identifizieren“, so die Forscher. Wichtig sei auch, natürliche Geruchsmoleküle in Körpersekreten zu identifizieren, die Hedion ähnlich sind und auf den Rezeptor wirken. Denn für den Nachweis menschlicher Pheromonkommunikation ist zunächst ein vom Menschen produzierter Duft nötig, der bei einem anderen Menschen eine spezifische, reproduzierbare Reaktion auslöst. Bis dahin ist es noch ein langer Weg. Doch die Forscher hoffen, dass ihre Studie weitere interdisziplinäre Forschung motiviert, um beim Menschen die Bedeutung von Pheromonen wissenschaftlich fundiert aufzuklären.

Publikationsangaben:    Sebastian Berger, Hanns Hatt, Axel Ockenfels: Exposure to Hedione increases reciprocity in humans, in: Frontiers in Behavioral Neuroscience, April 2017, doi:10.3389/fnbeh.2017.00079

Link:    
http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnbeh.2017.00079/full

Kontakt:           
Professor Dr. Sebastian Berger
Institut für Organisation und Personal, Abteilung Organisation, Universität Bern
Mail: sebastian.berger(at)iop.unibe.c

Professor Dr. Axel Ockenfels
Staatswissenschaftliches Seminar,
Universität zu Köln
Mail: ockenfels(at)uni-koeln.de

Professor Dr. Dr. Hanns Hatt
Lehrstuhl für Zellphysiologie,
Ruhr Universität Bochum
Mail: hanns.hatt(at)ruhr-uni-bochum.de

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Forschung
news-4552 Thu, 11 May 2017 12:30:54 +0200 Der Klimaerwärmung in der Arktis auf der Spur /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4552&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=282d81dab3e7dbb41ab80bc33945dc47 Kölner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vermessen innerhalb eines Forschungsverbunds ab dem 24. Mai das Innenleben der Wolken über der Arktis. Damit wollen die Meteorologen herausfinden, warum die Temperaturen am Nordpol deutlich stärker steigen als im übrigen Teil der Welt. Die Arbeiten dauern acht Wochen und erfolgen im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Sonderforschungsbereichs Transregio 172 „Arktische Klimaveränderungen“.    

Es ist zu warm in der Arktis. 2016 war das wärmste Jahr seit 100 Jahren. Während die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler seit Beginn des 20. Jahrhunderts einen weltweiten Temperaturanstieg von rund einem Grad Celsius beobachten, stieg sie in der Arktis um zwei bis drei Grad Celsius. Arktische Verstärkung nennen Forscherinnen und Forscher das Phänomen. „Die Ausdehnung des Meereises hat sich im Herbst innerhalb von nur wenigen Jahrzehnten nahezu halbiert - und dies ist mehr als Klimamodelle vorhersagen“, sagt Professorin Susanne Crewell vom Institut für Geophysik und Meteorologie der Universität zu Köln.

Die Meteorologin Crewell und ihr Team wollen jetzt im Rahmen des Sonderforschungsbereichs Transregio 172 überprüfen, welche Rolle die Wolken beim Schmelzen der Polkappen  spielen: In der Arktis sind die Bedingungen durch das reflektierende Eis und die niedrig stehende Sonne im Gegensatz zu Mitteleuropa komplexer. Ob Wolken das Klima erwärmen
oder kühlen, hängt auch davon ab, ob sie aus Eiskristallen oder Wassertröpfchen bestehen. Zudem spielen auch sogenannte Aerosole eine Rolle. Diese bestehen aus festen oder flüssigen Schwebeteilchen wie Ruß, Pollen oder Bakterien. Aerosolpartikel können als Kondensationskerne fungieren und die Wolkenbildung anregen.

Erstmals messen Kölner ForscherInnen vom 24. Mai an vom norwegischen Spitzbergen aus die Zusammensetzung der Wolken vom Flugzeug aus (siehe auch Infografik). Dazu nutzen sie das neuartige Microwave Radar/Radiometer for Arctic Clouds“ (MiRAC), das aus zwei Komponenten besteht: Das Gerät vermisst Wolken mithilfe von Radarstrahlen mit einer Frequenz von 94 Gigahertz. Über einen weiteren Kanal mit einer Frequenz von 89 Gigahertz lässt sich der Flüssigkeitsgehalt der Wolken bestimmen. Die zweite Komponente, das Mikrowellenradiometer, misst die Feuchtigkeit der Atmosphäre und den Gehalt an Eiswasser. Da beide Geräteteile mobil sind, können sie auch aus dem Flugzeug, von einem Schiff oder vom Boden aus die Wolken vermessen. MiRAC wird von der DFG gefördert. Zu dem SFB Transregio 172 gehören neben der Universität zu Köln auch die Universitäten Leipzig und Bremen sowie das Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven, das Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung und das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung in Leipzig.

Die Kölner WissenschaftlerInnen erwarten von der sechswöchigen Messkampagne neue Einblicke in das Innenleben von Wolken und deren Rolle bei der arktischen Erwärmung. Welche Bedeutung haben diese Wolken für die Arktis? Sind die beobachteten Wolken diejenigen, die dort das ganze Jahr über vorkommen? Ändert sich die Zusammensetzung und Art der Wolken im Jahresverlauf und gibt es langfristige Trends? Inwiefern erklärt das die Temperaturerhöhung in der Arktis?  

Die deutsch-französische Forschungsstation AWIPEV in Ny Alesund, Spitzbergen bietet dazu mit ihren vielfältigen Messgeräten hervorragende Möglichkeiten zur Langzeitbeobachtung des arktischen Klimas. Darum haben die Kölner ForscherInnen zusätzlich das Schwesterradar von MiRAC dorthin gebracht, um dauerhaft mit einer Höhenauflösung von wenigen Metern das Innere der Wolken zu vermessen. „Wir wollen damit unter anderem untersuchen, ob dünne Flüssigwasserschichten in den Wolken als Isolationsschicht wirken“, sagt Professorin Susanne Crewell. Das wiederum könnte das Phänomen der Arktischen Erwärmung erklären.


Kontakt:
Prof. Dr. Susanne Crewell
Institut für Geophysik und Meteorologie
Universität zu Köln
T: +49 221 470 5286
crewell(at)meteo.uni-koeln.de
http://www.geomet.uni-koeln.de/crewell/
 

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Forschung
news-4551 Thu, 11 May 2017 09:36:23 +0200 Gibt es bald das virtuelle Klassenzimmer? /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4551&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=65af7bd12536887a1b29402d995962a0

Mit dem Site-Event „Die gestalterische Zukunft von modernen Arbeitswelten für ‚Digital Worker‘“ geben das Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität zu Köln und die Zukunftsagenten GmbH neue Anreize für die Lern- und Arbeitswelten von morgen 

Lernen und Arbeiten wo man will und wie man will – technisch gesehen ist das heute schon möglich. Wie werden in Zukunft unsere Büros und unsere Lernorte aussehen? Gibt es bald ein virtuelles Klassenzimmer? Das Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL) und die Zukunftsagenten GmbH widmen sich diesem Thema am 18. Mai mit dem Impulsvortrag „Die gestalterische Zukunft von modernen Arbeitswelten für ‚Digital Worker‘“. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des ZfL-Themenjahres „Digitalisierung meets LehrerInnenbildung“. 

Digitale Techniken machen es heute schon möglich, an jedem beliebigen Ort zu lernen und zu arbeiten und sich von dort mit dem Arbeitgeber oder einer Lehreinrichtung zu verbinden. Das führt zwangsläufig zu einem Umdenken in der Arbeitswelt. Unternehmen stehen von der Herausforderung, Arbeitsplätze so zu gestalten, dass sie individuell auf die verschiedenen Bedürfnisse der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zugeschnitten sind. Aber auch in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen ist ein Umdenken möglich. Nicht alles muss in Form eines Präsenzunterrichts umgesetzt werden. Ein virtuelles Klassenzimmer oder auch eine virtuelle Lehrerkonferenz kann Lehrkräften helfen, ihren Arbeitsplatz flexibler zu gestalten. 

Die Zukunftsagenten und das Zentrum für LehrerInnenbildung wollen mit dem Impulsvortrag zeigen, wie sich die Arbeits- und Lernweltenwelten durch die Digitalisierung verändert haben und welche Modelle bereits heute möglich wären. Dabei richten sie den Fokus auch auf das Berufsfeld der Lehrerinnen und Lehrer. Wie können Lehrerinnen und Lehrer Veränderungen der Arbeitswelt mittels ihres gesellschaftlichen Auftrags unterstützen? Inwieweit ändert sich ihr eigenes Arbeitsfeld? Welche neuen Aufgaben im Lehrberuf sind denkbar und wie wird sich der Beruf als Ganzes verändern? 

Die Veranstaltung richtet sich an alle Akteursgruppen der LehrerInnenbildung sowie alle Interessierten. 

Die Teilnahme ist kostenlos. Um vorherige Anmeldung unter http://zfl.uni-koeln.de/diggi-site-events.html wird gebeten. 

Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL) 

Das Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL) der Universität zu Köln ist eine zentrale Einrichtung der Hochschulleitung im Zuständigkeitsbereich des Prorektors für Studium und Lehre. Es koordiniert, moderiert und gestaltet das Kölner Lehramtsstudium fakultäts- und hochschulübergreifend. Mit rund 14.000 Lehramts-Studierenden gehört die Universität zu Köln europaweit zu den größten Standorten in der LehrerInnenbildung. Das ZfL berät und begleitet angehende LehrerInnen bis zum Studienabschluss und während der Promotion. Darüber hinaus greift das ZfL aktuelle gesellschaftliche Themen, wie Inklusion und Migration, Vielfalt und Chancengerechtigkeit in Gesellschaft, Schule und Bildung, auf und stößt mögliche Zukunftsperspektiven an. Gemeinsam mit Kooperationspartnern lädt das ZfL im Themenjahr 2017 „Digitalisierung meets LehrerInnenbildung“ dazu ein, sich in Impulsvorträgen, interaktiven Formaten und Diskussionsrunden mit dem Einfluss digitaler Strömungen auf Schule, Arbeitsalltag und Gesellschaft auseinanderzusetzen. Weitere Informationen: http://zfl.uni-koeln.de/digitalisierung.html 

Zukunftsagenten GmbH 

Die Zukunftsagenten GmbH begleitet Unternehmen in die Arbeitswelt 4.0 - mutig, individuell und pragmatisch. Gemeinsam mit ihren Kunden erarbeitet sie Zukunftsstrategien und leitet konkrete Handlungsfelder rund um die Bereiche Future Management, Future HR und Future Workspace ab. Alle drei Bereiche werden zudem im strategischen und IT-gestützten Planungsprozess Workforce Evolution vereint. Workforce Evolution ermöglicht es Unternehmen, ihre zukünftige Workforce auf Basis der Unternehmensstrategie und unter Berücksichtigung der Megatrends aktiv und ganzheitlich zu planen. Neben quantitativen Attributen bilden qualitative Attribute wie Lebensphase, Arbeitsform, Arbeitsethik, Automatisierungs- und Digitalisierungsgrad zentrale Elemente. Das Thema Parents@Work bildet ein weiteres Schwerpunktthema, welches das Gründerpaar als Eltern von drei Kindern zudem selber vorlebt und erprobt.

Wann:
18. Mai 2017, 17 – 19 Uhr

Wo:
Im Zollhafen 22, 50678 Köln

Referentin:
Markus Klups, Zukunftsagenten GmbH

Anmeldung unter:  
http://zfl.uni-koeln.de/diggi-site-events.html

Die Veranstaltung ist kostenlos.

Bei Rückfragen:
Anna Metzger 
Zentrum für LehrerInennbidlung
Tel.: +49 (0)221 470-3216
E-Mail: anna.metzger(at)uni-koeln.de

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news-4550 Wed, 10 May 2017 15:05:57 +0200 Vertrag für erste Santander Stiftungs-Juniorprofessur bei den Kölner Rechtswissenschaften unterzeichnet /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4550&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=099b2b19cc97840c1a87ab5350a63d8c

An der juristischen Fakultät der Universität zu Köln wird eine neue Stiftungs-Juniorprofessur für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Internationales Investitionsrecht eingerichtet. 

Die Qualifikationsstelle für eine junge Wissenschaftlerin oder einen jungen Wissenschaftler ist auf eine Laufzeit von sechs Jahren ausgelegt und wird von Santander Universitäten, dem Deutschen Part des globalen Unternehmensbereiches Santander Universities, gefördert. Für Santander ist es die erste Stiftungsprofessur in Deutschland. 

Universitätsrektor Professor Dr. Axel Freimuth und Oliver Burda, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank AG, unterzeichneten den Vertrag zur Stiftungs-Juniorprofessur am 10. Mai 2017. 

„Mit dem internationalen Investitionsrecht ist ein juristischer Bereich angesprochen, der aktueller und umstrittener nicht sein kann. Hierbei geht es um die Zukunft der weltweiten Wirtschaftsbeziehungen, konkret etwa um die Freihandelsabkommen CETA und TTIP“, so Universitätsrektor Professor Dr. Axel Freimuth. „Dass Santander und die Universität zu Köln zusätzlich zur Förderung der Deutschlandstipendien und der Cologne Summer School nun eine gemeinsame Professur ins Leben rufen, hebt unsere Partnerschaft auf eine ganz neue Ebene.“ 

Die Universität zu Köln zählt bereits seit 2012 zu den mittlerweile dreizehn deutschen Partner-Universitäten und ist damit eine von weltweit etwa 1200 Santander Universities. Oliver Burda, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank AG, erläutert: „Wir sind der Überzeugung, dass die Rolle der Universitäten als Vordenker der wesentliche Erfolgsfaktor für eine weltoffene gesellschaftliche Entwicklung eines jeden Landes ist. Mit der Förderung der Stiftungs-Juniorprofessur erweitern wir unser bildungspolitisches Engagement in Deutschland.“ 

Santander Universitäten ist nun gleichsam Mitglied im Stifterverband und damit Teil des nationalen Netzwerks, das sich für bessere Bildung, effiziente Wissenschaft und smarte Innovationen in Deutschland einsetzt. Der Stifterverband begleitet die Einrichtung der Professur und übernimmt ihre finanzielle Abwicklung. 

Kontakt:
Professor Dr. jur. Bernhard Kempen
Institut für Völkerrecht und ausländisches öffentliches Recht
Gottfried-Keller-Straße 2
50931 Köln
Telefon: 0221 470-5644
E-Mail: voelkerrecht-sekretariat(at)uni-koeln.de

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news-4549 Tue, 09 May 2017 13:54:05 +0200 Pflege in Theorie und Praxis /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4549&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=19f1e0683f0e0ebcc6a896f12f4bb21a Neuer Studiengang Klinische Pflege

Die Medizinische Fakultät der Universität zu Köln und die Gesundheits- und Krankenpflegeschule der Uniklinik Köln bieten ab dem Wintersemester 2017/18 erstmalig einen dualen Bachelorstudiengang für Klinische Pflege an. Innerhalb von vier Jahren können Interessierte dann die Berufsausbildung zum "examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger" absolvieren und parallel den akademischen Grad des "Bachelor of Science Klinische Pflege" erwerben. 

Dieser neue Studiengang richtet sich an alle Bewerberinnen und Bewerber mit besonderem Interesse an einer Verbindung zwischen komplexer Patientenversorgung im Bereich der Hochleistungsmedizin und wissenschaftlichen Fragestellungen in der Pflege. „Diese Kombination gibt es so bisher in Nordrhein-Westfalen noch nicht. Dementsprechend ist unser Studiengang eine sinnvolle Ergänzung zu bisherigen Ausbildungs- und Studienangeboten“, erklärt Vera Lux, Pflegedirektorin und Vorstandsmitglied der Uniklinik Köln. 

„Von unseren heutigen Bewerbern in der Pflege haben 70 bis 80 Prozent Abitur. Diese Zielgruppe ist zunehmend auch an Angeboten von ausbildungsintegrierten Studiengängen interessiert. Um für diese Bewerberinnen und Bewerber attraktiv zu bleiben, muss die Uniklinik Köln eine neue Option schaffen – ansonsten ginge uns dieses wichtige Bewerberpotential schlichtweg verloren“, so Lux weiter.  

„Die demographischen Veränderungen, die Zunahme chronisch Kranker, die Ambulantisierung sowie die wachsende Komplexität der medizinischen Versorgung führen zu veränderten Patientenbedürfnissen. Diese Tatsache verlangt Kompetenzerweiterungen, insbesondere auch den Transfer von pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen in die tägliche Praxis zur Optimierung von Klinikprozessen“, ergänzt Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas Krieg, Dekan der Medizinischen Fakultät. „Besonders erfreut bin ich über die breite Zustimmung der Studierenden der Medizin, welche die Einrichtung des neuen Studiengangs nicht als Konkurrenz betrachtet haben, sondern als interprofessionelle Ergänzung“, so Prof. Krieg weiter. 

„Die vielfältigen Aufgaben moderner Pflege, insbesondere in der Hochleistungsmedizin einer Universitätsklinik, erfordern neben hoher sozialer und fachlicher Kompetenz auch Problemlösekompetenzen, um die Patientenversorgung über die eigenen Erfahrungen hinaus in einem internationalen Forschungskontext weiterzuentwickeln“, so Prof. Dr. Stefan Herzig, Prorektor für Studium und Lehre an der Universität zu Köln, der die Einrichtung des neuen Studiengangs Klinische Pflege maßgeblich unterstützt hat. Mit einer Berufswahl in der Gesundheits- und Krankenpflege befinden sich die Bewerber in einem attraktiven, zukunftssicheren und innovativen Berufsfeld mit vielfältigen Optionen auf eine spätere akademische Weiterentwicklung von der Promotion bis hin zur Habilitation.

„Bezogen auf den neuen Studiengang geht es uns darum, junge Menschen auszubilden, die aktuelles Wissen evidenzbasiert erheben lernen und es verstehen, dieses Wissen zügig und systematisch in die pflegerische Praxis zu überführen“, so Prof. Herzig. 

Prof. Dr. Edgar Schömig, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor der Uniklinik Köln ergänzt: „Spitzenmedizin und die optimale Betreuung unserer Patienten erfordern aufgrund des ständigen medizinischen Fortschritts auch eine Spitzenpflege, die sich stetig weiterentwickelt. Dies unterstützt der neue Studiengang in besonderem Maße und eröffnet dem Nachwuchs zudem viele attraktive berufliche Möglichkeiten.“ 

Für den neuen Studiengang können sich Interessierte ab jetzt bis zum 30. Juni 2017 bewerben. Bewerberinnen und Bewerber sollten die allgemeine Hochschulreife mitbringen. 

Weiter Infos + Bewerbungsmodalitäten unter: 

Für Rückfragen:

Christoph Wanko
Referent Unternehmenskommunikation Uniklinik Köln
Stabsabteilung Unternehmenskommunikation und Marketing
Telefon: 0221 478-5548
E-Mail: presse(at)uk-koeln.de

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news-4548 Tue, 09 May 2017 11:13:02 +0200 Open Campus 2017 /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4548&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fb3a81c1cae99b4bb0b5d8140f1e15f1 Universität zu Köln lädt zum Infotag für Studieninteressierte ein

Die Universität zu Köln lädt Studieninteressierte, insbesondere Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern, am 20. Mai zum Infotag „Open Campus“ ein. Sie gibt Interessierten damit die Möglichkeit, sich umfassend über ein Studium zu informieren und sich vor Ort einen konkreten Eindruck von der Hochschule zu verschaffen. 

Ab 10.00 Uhr stellt die Universität in zahlreichen Vorträgen ihr Studienangebot vor. Dazu zählen Studiengänge aus den Bereichen Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaften, Medizin und Zahnmedizin, Geistes- und Kulturwissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaften sowie Erziehungswissenschaft und Psychologie. Ergänzend werden fachübergreifende Themen wie die Studienwahl, das Zulassungsverfahren, Stipendien und Studienaufenthalte im Ausland Teil des Programms sein. Im Rahmen einer Infomesse stehen zudem Beraterinnen und Berater der Zentralen Studienberatung sowie aus allen Fakultäten und weiteren Einrichtungen für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Wann:  
Samstag, 20. Mai 2017, 10.00 Uhr 

Wo:  
Universität zu Köln, Albertus-Magnus-Patz,
Hörsaalgebäude, Hauptgebäude, Philosophikum 

Weitere Infos  und Programm:
www.zsb.uni-koeln.de/opencampus

Bei Rückfragen:  
Zentrale Studienberatung, Axel Niemeyer,
Tel.: +49 (0)221 470-4486,
E-Mail: a.niemeyer(at)verw.uni-koeln.de
Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln 

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news-4547 Mon, 08 May 2017 15:03:59 +0200 #InsurLAB Germany: Versicherungsbranche trifft Gründer /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4547&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5468967e14558cbdf4c2c66b6f119fd6 Bewerbung für Unternehmen und Start-ups ab sofort möglich

Die Stadt Köln wird der deutsche „Digital Hub“ für die Versicherungsbranche. Mit der Hub-Initiative möchte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die enge Zusammenarbeit von Unternehmen und Start-ups an einem Knotenpunkt (englisch: Hub) und damit die Innovationen in der Branche fördert. In Köln wird der Hub in Form des Projektes #InsurLAB Germany entstehen. Innovative Gründer treffen dort künftig auf Wissenschaft, Mittelstand und Großunternehmen aus ganz Deutschland. Damit bietet das Rheinland eine Plattform, auf der Start-ups, Versicherungen und Investoren zu Themen mit Versicherungsbezug zusammenkommen.

Das #InsurLAB Germany will regionale und internationale Gründerinnen und Gründer aus den relevanten Technologiefeldern wie Business Intelligence, Künstliche Intelligenz, Sensorik, e-Payment oder eHealth fördern. Dazu soll es unter anderem Pitch-Days mit vielversprechenden Start-ups und Hackathons zu branchenrelevanten Themen geben. Neue Start-ups sollen durch die Bereitstellung von Experimentierflächen (Inkubator-Programm) sowie durch intensives Coaching über einem längeren Zeitraum (Accelerator-Programm) gefördert werden. Im zweiten Halbjahr 2017 will das #InsurLAB Germany Räumlichkeiten in zentraler Lage in Köln beziehen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen sowie die ersten Aktivitäten planen. 

Organisiert wird das #InsurLAB Germany als eingetragener Verein, der wiederum eine GmbH beauftragt. Die Initiatoren Stadt Köln, IHK Köln, das Institut für Versicherungswissenschaft an der Universität zu Köln  und das Institut für Versicherungswesen (ivwKöln) der TH Köln unterstützen als assoziierte Mitglieder die laufenden Arbeiten des e.V. Die Wissenschaftspartner ermöglichen dabei den Zugang zu Forschungsprojekten, -ergebnissen und talentierten Studierenden; Stadt und IHK fungieren als Kontaktstellen in die Wirtschaft. Versicherungsgesellschaften, interessierte Unternehmen und Start-ups können sich ab sofort als Mitglieder des Hubs bewerben. 

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker freut sich über die erfolgreiche Bewerbung: „Mit der Zusage des Bundes zur Einbeziehung Kölns in die bundesweite DE:Hub Initiative wird ein weiterer Baustein für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Köln gelegt. Das #InsurLab Germany unterstützt die Digitalisierung der Versicherungswirtschaft. Damit ist Köln als wichtiger Versicherungsstandort für die Zukunft gewappnet. Ich danke allen, die an der überzeugenden Bewerbung mitgewirkt haben.“

Kontakt:
Roland Berger,
Leiter der Stabsstelle für Medien- und Internetwirtschaft der Stadt Köln,
roland.berger(at)stadt-koeln.de
0221/221-24101

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news-4546 Fri, 05 May 2017 07:19:36 +0200 Eröffnung der Sonderausstellung „Zwei Millionen Jahre Migration“ im Neanderthal Museum in Kooperation mit der Universität zu Köln /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4546&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c0e90822656e8223de6bf0914acc8f8f Einladung zum Presserundgang „Zwei Millionen Jahre Migration“ ist der Titel der Sonderausstellung, die das Neanderthal Museum in Kooperation mit dem Sonderforschungsbereich 806 ‚Our Way to Europe’ der Universität zeigen wird.
 Am Freitag, den 12. Mai, laden wir Sie um 11 Uhr herzlich zu einem exklusiven Presserundgang ins Museum ein. Für die Öffentlichkeit ist die Ausstellung ist ab Samstag, den 13. Mai, zu sehen. 


Die aktuelle Einwanderung von Menschen aus Afrika und Westasien nach Europa löst umfassende Debatten aus und wird die europäischen Gesellschaften über Jahre hinaus begleiten. In diesem Kontext erweitert die Sonderausstellung den gesellschaftlichen Diskurs um eine wissenschaftsfokussierte Perspektive. Die Ausstellung verdeutlicht mit einem Blick in unsere früheste menschliche Entwicklungsgeschichte, dass Mobilität und Migration selbstverständliche Bestandteile des Menschseins und kein modernes Phänomen sind. Auf der Suche nach Nahrung, Wasser und anderen Ressourcen haben Menschen sich stets sowohl kleinräumig bewegt als auch andere Regionen und Kontinente besiedelt.

Die Ausstellung präsentiert unsere unterschiedlichen Wurzeln aus Afrika und Westasien. Vertreter von Homo erectus und spätere anatomisch moderne Menschen kamen aus Afrika nach Asien und Europa und haben sich von dort ausgebreitet. Migration und Kulturaustausch waren zu allen Zeiten prägend und essentiell für die europäische Bevölkerungsentwicklung.  Verpackt in ein innovatives Design lädt die Ausstellung die Besucher ein zu ergründen, welche Ursachen, Mechanismen und Auswirkungen hinter dem Phänomen der Migration standen und stehen und dass wir alle ein Teil davon sind. Der Blick in die Vergangenheit soll dabei helfen, die derzeitigen politischen Entwicklungen weiter einordnen zu können.

Seit 2009 erforscht ein Team aus 70 Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen in dem Sonderforschungsbereich 806 „Our way to Europe“ an der Universität Köln die Ausbreitung der anatomisch modernen Menschen von Afrika aus nach Europa. Ausgelöst durch die aktuelle politische Situation wurde der Entschluss gefasst, eine Brücke zu schlagen zwischen Eiszeit und Moderne und die Chance zu nutzen, die Aktualität archäologischer Forschung für heutige gesellschaftliche Herausforderungen deutlich zu machen.

http://www.neanderthal.de/de/kommende-sonderausstellung.html

Wann:        
Freitag, 12.05.2017, 11 Uhr

Wo:            
Neanderthal Museum, Talstraße 300,
40822 Mettmann

Bei Rückfragen:   
Jan Voelkel
SFB 806 - Redaktion & Presse
Tel. +49 (0) 177 184 90 64
E-Mail: j.voelkel(at)uni-koeln.de

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news-4542 Thu, 04 May 2017 11:47:10 +0200 Kongress der Spurenleser /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4542&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fe30b0aa83ede136bbcbefb8d8c34274 Indigene Fährtenleser zeigen Archäologen, wie man Spuren interpretiert

Frage: Was machen drei San-Jäger, ein Inuit, eine australische Aborigine und zwei malaiische Jäger im Mai in Köln? Antwort: Spurenlesen. Auf einem Pacours. 2013 ließen Tilman Lenssen-Erz und Andreas Pastoors drei San-Jäger aus Namibia prähistorische menschliche Fußspuren in Pyrenäen-Höhlen interpretieren. Das Projekt wurde zu einem weltweit beachteten Erfolg, dem weitere wissenschaftliche Projekte entsprangen (http://www.tracking-in-caves.org) und das der Archäologie neue Ansätze zur Deutung jahrtausendealter Fußspuren unserer Vorfahren schenkte.

In Köln findet nun eine Fortsetzung statt: Vom 11. - 13. Mai treffen sich Wissenschaftler mit indigenen Spurenlesern aus vier Kontinenten in Köln, um ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse mit dem Fachwissen der Spurenleser abzugleichen. Dazu wird es eine praktische Vorführung der Spurenlesekünste der Tracker mit anschließender Diskussion geben. Die Spurenleser werden auf einem in der Forschungsstelle Afrika eingerichteten Parcours zeigen, wie sie vorgehen und welche Methoden sie anwenden. Die Veranstaltung wird von Dr. Tilman Lenssen-Erz von der Forschungsstelle Afrika und PD Dr. Andreas Pastoors vom Neanderthal Museum in Mettmann organisiert.

Die internationale Konferenz „Prehistoric Human Tracks“ versammelt die internationale Prominenz der Archäologen, Paläoanthropologen und Kuratoren, die sich mit prähistorischen Spuren beschäftigen. Sie treffen sich in Köln, um sich auszutauschen und ihre Projekte vorzustellen. „Eine große Wissensbörse“, so Andreas Pastoors. Bekannte Namen wie Erik Trinkaus, Matthew Bennett oder Robin Huw Crompton aus den USA bzw. Großbritannien werden dabei sein. Alle diese Wissenschaftler verfolgen Ansätze zur Bewegungsanalyse auf Grundlage von Knochenfunden und Spuren, die neue Erkenntnisse über das Leben unserer Vorfahren verheißen. Doch diesmal ist etwas anders: Unter den Experten sind auch indigene „Tracker“ – Spurenleser. Sie werden ihre eigenen Methoden den Wissenschaftlern vorstellen – unter anderem auf einem in der Forschungsstelle aufgebauten Parcours. „Wir möchten wissen, inwieweit man indigenes Wissen für die Archäologie nutzbar machen und integrieren kann. Vielleicht kann es mal ein Standardverfahren werden“, sagt Andreas Pastoors. Auch Lenssen-Erz ist von dem wissenschaftlichen Nutzen überzeugt: „Wir bauen da nicht auf Exotik. Auch unter den Wissenschaftlern gibt es einige gut ausgebildete Spurenleser, die die Fähigkeit für ihre Arbeit nutzen.“

Die indigenen Spurenleser können allerdings aus winzigen Details der Spuren sehr viel herauslesen. Hier gibt es große Möglichkeiten für die Wissenschaft. „Man muss nicht jahrelange Messreihen machen, sondern man hat Experten, die diese Messreihen intuitiv in sich angelegt haben“, so der Kölner Archäologe. „Wenn wir naturwissenschaftliche Analyseverfahren verwenden, dann müssen wir auch den Ergebnissen anderer Experten vertrauen“, ergänzt sein Kollege Andreas Pastoors. „Das ist bei den Trackern nicht anders.“

Die Konferenz soll auf allen Ebenen Früchte tragen. „Es werden natürlich auch wissenschaftliche Aufsätze dabei herauskommen“, so Lenssen-Erz. Aber die Wissenschaftler möchten, dass auch die heimatlichen Gemeinden der Spurenleser etwas von den gesammelten Erkenntnissen der Konferenz haben: „Am Ende der Konferenz wird es einen Workshop geben, in dem die Erkenntnisse, die auf der Konferenz gesammelt wurden, so aufbereitet werden, dass die Spurenleser sie wieder in ihre Gemeinschaften zurückbringen können,“ so der Kölner Archäologe. 

Wann und Wo:

11. – 13. Mai 2017
11. Mai 2017 Forschungsstelle Afrika, Jennerstraße 8, 50823 Köln
12. & 13. Mai 2017 Neanderthal Museum, Talstraße 300, 40822 Mettmann


Kontakt:

Dr. Tilman Lenssen-Erz
Tel. 0221-556680
lenssen.erz(at)uni-koeln.de

Dr. Andreas Pastoors
02104 9797-55
pastoors(at)neanderthal.de

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news-4541 Thu, 04 May 2017 11:41:37 +0200 Trumps heiße Luft. Globaler Klimawandel in einer neuen Ära /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4541&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2ce9c035e22d6cbba63f4ade6ae0f2cc Podiumsdiskussion und Filmvorführung am 11.05.2017

Die Präsidentschaft von Donald Trump ist so real wie der globale Klimawandel. Was kommt in den nächsten Jahren in Bezug auf Klimapolitik, internationale Beziehungen und Treibhausgasemissionen auf uns zu? Während seiner ersten Wochen im Amt hat der neue Präsident eine Reihe von Dekreten und Erklärungen herausgegeben, die deutlich machen, dass Umweltfragen nicht gerade zu den Prioritäten der neuen US-Regierung gehören. 

In der Veranstaltung diskutieren eine Umwelt-Ethnologin, ein Experte für US-amerikanisches Recht und ein Politikwissenschaftler mit Schwerpunkt Klimapolitik über die möglichen Konsequenzen von Trumps Präsidentschaft für den globalen Klimawandel. Sind seine Aussagen und Dekrete sprichwörtlich heiße Luft mit geringen realen Konsequenzen? Oder werden die USA unter seiner Präsidentschaft im wahrsten Sinne des Wortes heiße Luft produzieren, indem sie den Klimawandel beschleunigen und somit das Leben und die Lebensgrundlagen von Menschen weltweit gefährden?

Die Veranstaltung wird abgerundet durch eine Vorführung des Films „The Anthropologist“ (80 Min, OV, 2015, Regie: Seth Kramer, Daniel A. Miller, and Jeremy Newberger, Ironbound Films). Der preisgekrönte Dokumentarfilm erzählt die zwei parallelen Geschichten der berühmten Kulturanthropologin Margaret Mead und Susan Crates, einer Umweltanthropologin, die derzeit die Auswirkungen des Klimawandels untersucht.. Der Film zeigt eindrucksvoll die Folgen, die der Klimawandel weltweit für unterschiedliche Gesellschaften mit sich bringt. 

Podiumsgäste: 

Susan Crate (Umweltethnologie, George Mason University, USA)

Kirk Junker (US-Amerikanisches Recht, GSSC, Universität zu Köln)

Detlef Sprinz (Politikwissenschaften, PIK – Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung/Käte Hamburger Kolleg, Universität Duisburg-Essen)

Moderation: Franz Krause (Ethnologie, GSSC, Universität zu Köln)

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Freier Eintritt. 

Wann:

Donnerstag, 11.05.2017, 19 Uhr


Wo:

Colabor, Vogelsanger Str. 187, 50825 Köln

Organisiert von:

Global South Studies Center (GSSC), Universität zu Köln


Bei Rückfragen:

Dr. Christine Rath 

Pressereferentin
Global South Studies Center (GSSC)
Tel.: 0221 / 470 88 96
E-Mail: christine.rath(at)uni-koeln.de

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news-4540 Thu, 04 May 2017 11:34:12 +0200 5 Jahre Kinderhaus der Uni /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4540&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fddc9fd77195a5560cb10d383edfa679 Das Kinderhaus im Weyertal feiert sein 5. Jubiläum mit einem Festakt&nbsp;

Die Universität zu Köln, das Kölner Studierendenwerk und die Teams des Kinderhauses im Weyertal sind stolz und glücklich, zum fünfjährigen Jubiläum der Einrichtung einladen zu dürfen. In einem Festakt werden die unterschiedlichen Perspektiven der pädagogischen Arbeit in der Einrichtung, die Zusammenarbeit mit Forschung und Lehre und die Relevanz für Vereinbarkeit von Familie mit Studium und Beruf gezeigt werden. 

Wir freuen uns, Sie am 10. Mai 2017, um 14:30 Uhr im Kinderhaus begrüßen zu dürfen.

Programm

14:30 Uhr Ankommen und Begrüßung

14:45 Uhr Einblicke in das Kinderhaus

15:15 Uhr Was für ein Glück, dass es das Kinderhaus gibt! Eine Interviewrunde mit:

Professorin Dr. Manuela Günter, Prorektorin für Gender & Diversity,

Ina Gabriel, ständige Vertreterin des Kanzlers,

Dr.in Kirsten Mallossek, Leitung Zentrale Betriebseinheit

Kindertagesstätte und Dezernentin für Personal, 

Professor Klaus Fischer, Lehrstuhl Bewegungserziehung & Bewegungstherapie, Humanwissenschaftliche Fakultät,

Dr.in Gaby Jungnickel, Abteilungsleiterin Beratung, Kinder & Soziale Angebote des Kölner Studierendenwerks 

und den Elternbeiräten der Kindertagesstätten. 

15:45 Uhr Get together

17:00 Uhr Piazza Canto - musikalischer Ausklang mit unseren Kindern

Mit der Kindertagesstätte schafft die Universität zu Köln eine hervorragende Voraussetzung für die Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere und Familie und fördert entscheidend den wissenschaftlichen Nachwuchs, insbesondere den weiblichen. Das Kölner Studierendenwerk hat bei der Erfüllung seines sozialen Auftrags, für Studierende Rahmenbedingungen zu schaffen, die zum Gelingen eines Studiums beitragen, ebenfalls Studierende stets im Blick, die bereits Eltern sind. Für sie wurden bisher vier campusnahe Kitas geschaffen.

Im Kinderhaus wird die frühkindliche Bildung der Kinder mit innovativen Konzepten gestaltet und gelebt. Dabei ist die Bildung der Kinder nicht der einzige Bildungsbereich des Kinderhauses. Ausbildung auf verschiedensten Ebenen ist ein großes Kernthema geworden. Neben der Ausbildung pädagogischer Fachkräfte findet eine enge Kooperation mit der Humanwissenschaftlichen Fakultät zum Austausch mit Forschung & Lehre statt. Das Haus wird von vielen Seiten zur Besichtigung angefragt und dient über die Grenzen hinaus z.B. nach Brüssel, Malta und Luxemburg als Impulsgeberin. Der Ruf des Kinderhauses als Leuchtturm für die pädagogische Arbeit und als Partnerin in der Vereinbarkeit von Familie mit Beruf und Studium ist weit über die Kölner Grenzen hinaus bekannt worden. Darauf kann auch Köln als familienfreundliche Stadt stolz sein. 

Wann und Wo:  

10. Mai 2017, 14.30 Uhr
Kinderhaus
Im Weyertal

Kontakt:

Silke Koppenhöfer
Tel.: 0221 470 2172
E-Mail: s.koppenhoefer(at)verw.uni-koeln.de

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news-4531 Wed, 03 May 2017 07:08:20 +0200 Nominierungen für den Grimme Online Award 2017 bekannt gegeben /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4531&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0d4dc820907df0165e58c28e6c8ed70e Das Gute im Netz und etwas Hoffnung beim #GOA17

Um Datenjournalismus geht es auch beim Angebot der Berliner Morgenpost: „Es war nicht immer der Osten“. Deren Interaktiv-Team konnte bereits im vergangenen Jahr eine der begehrten Trophäen mit nach Hause nehmen – es sind gern gesehene Wiederholungstäter und nicht die einzigen in diesem Jahr. Diesmal sind sie in der Kategorie Information nominiert für ihre datenjournalistische Analyse rechter Strömungen in den Bundestagswahlen seit 1990 bis heute. 

Konkurrenz bekommen sie in ihrer Kategorie von einem Angebot des WDR, in dem es ebenfalls um das Thema Wahlen geht, hier aber die NRW-Landtagswahl Mitte Mai: Für „Ihre Wahl – der WDR-Kandidatencheck“ wurden 950 Kandidatinnen und Kandidaten zur Landtagswahl interviewmäßig „gecheckt“ und im Videoformat online verfügbar gemacht. Mehr Transparenz für die Demokratie!

Von vergleichbaren Angeboten hätte sich die Nominierungskommission allerdings noch mehr gewünscht. Sie bemängelt, dass die Zahl der Angebote zum eng getakteten Wahljahr 2017 insgesamt überschaubar bleibe: „Dabei wäre das Netz das Medium der Wahl, wenn es darum geht, Raum für Positionen und Debatten und für partizipative Formen der politischen Willensbildung zu schaffen.“

Dafür kann das Internet an anderer Stelle mit Bildungsinhalten überzeugen wie etwa dem Online-Kurs „Kunstgeschichte online“ des Frankfurter Städel Museums, welches 2015 bereits für sein „Monet-Digitorial“ ausgezeichnet wurde. Zu den Bildungsinhalten zählt auch „How To Opera“, eine kleine, feine Einführung in die Welt der Oper. Hier gibt eine leidenschaftliche Operngängerin ihr Wissen weiter: Statt Inhaltsangaben bietet „How To Opera“ visualisierte Handlungsstränge einzelner Opern, Tipps helfen beim ersten Besuch und die Rezensionen überzeugen durch knappe und leicht verständliche Formulierungen.  

Daneben finden sich im Netz wunderbare Angebote, die sich unserer – hoffentlich zunehmend – inklusiven Mediengesellschaft nähern: Im Blog „Wochenendrebell“ ist von irritierenden Ereignissen und überraschenden Begegnungen zu lesen, die Vater und Sohn auf der Suche nach einem Lieblings-Fußballverein unternehmen. Wobei es eigentlich um den Umgang mit dem Asperger-Syndrom des Sohnes geht. Ein Podcast ergänzt das Angebot, dem es gelingt, ein neues Verständnis für Menschen mit Asperger-Syndrom zu vermitteln.

Laura ist Gebärdendolmetscherin mit einem Faible für Musik. Sie dolmetscht Konzerte und steht im Mittelpunkt der Multimedia-Reportage „Die mit den Händen tanzt“ des Hessischen Rundfunks – eine Brückenbauerin zwischen der Welt der Hörenden und der Hörgeschädigten. Eine Wissensplattform ist dagegen „Gebärdengrips", wo mit Hilfe von Videos in Gebärdensprache Inhalte speziell an gebärdensprachorientierte Kinder vermittelt werden. Die Videos sind untertitelt und synchronisiert, so dass auch Hörende das Angebot nutzen können und zugleich auf unterhaltsame Weise an die Gebärdensprache herangeführt werden – wahrhaft inklusiv.   

Stichwort „Hörende“: Tief eintauchen in die Welt des Hörens lässt uns die Virtual-Reality-App „Notes on Blindness“, ein Angebot des deutsch-französischen Senders ARTE, nominiert in der Kategorie Spezial. Ein Mensch erblindet und wir dürfen teilhaben an seiner Welt – fesselnd, manchmal verstörend, aber auch schön und fast immer ungeheuer sinnlich in seiner dunklen Dreidimensionalität.

Sinnlich, dreidimensional erfahrbar und von bestechender Auflösung präsentiert sich ebenfalls das bislang größte Virtual-Reality-Projekt des WDR: „Der Kölner Dom in 360° und VR“ lässt medialen Hightech auf Jahrhunderte gereiftes Weltkulturerbe treffen. User können ein privates Chorkonzert bei Nacht erleben, Skulpturenrettern über die Schulter schauen oder im mittelalterlichen Köln vor dem Dom stehen. Die Faszination des historischen Bauwerkes wird völlig neu erlebbar.

„Virtuelle Realität versetzt uns im besten Fall mitten hinein ins Geschehen, lässt uns unzugängliche Orte erkunden und sogar in die Haut eines anderen Menschen schlüpfen“, bemerkt die Nominierungskommission zu den mittlerweile verfügbaren technischen Möglichkeiten.  

Wer mitgezählt hat, wird feststellen: Dies ist nur eine unvollständige Auswahl der diesjährigen Nominierten. Die komplette Übersicht, einschließlich der Kategorienzuordnungen sowie das vollständige Statement der Nominierungskommission hängen jedoch an.

Und was passiert nach der Bekanntgabe der Nominierungen? Die Jury nimmt ihre Arbeit auf und ermittelt die bis zu acht Preisträger in vier Kategorien. Parallel ist das Netz-Publikum gefragt: Bis einschließlich 22. Juni 2017 kann jeder Internetnutzer für den Publikumspreis abstimmen unter: www.grimme-online-award.de/voting

Das Gute daran: Jeder, der online seine Stimme abgibt, kann an der Verlosung zweier hochwertiger Tablets teilnehmen. Wer am Ende einen Grimme Online Award oder den Publikumspreis gewinnt, zeigt sich dann auf der Preisverleihung am 30. Juni 2017 in der Kölner Flora. Hier wird auch der „klicksafe Preis für Sicherheit im Internet“ vergeben. Die EU-Initiative prämiert – in Zusammenarbeit mit der Stiftung Digitale Chancen – Angebote, die sich in vorbildlicher Weise mit Risiken im Internet und angemessenem Nutzerverhalten im Netz beschäftigen.

Die bei der Preisverleihung gezeigten Einspielfilme werden erneut produziert von der Full-Service-Kommunikationsagentur wildcard communications, Videoproduktion und Livestream der Veranstaltung kommen von Quadia, einem Anbieter von Online-Video-Lösungen. Die Daimler AG sorgt mit Mercedes-Benz-Limousinen für den komfortablen VIP-Fahrservice bei der Preisverleihung. Die Preispublikation gestaltet nunmehr im neunten Jahr Digibox, das Düsseldorfer Studio für Gestaltung, Pre-Press und digitale Medien. Für die finanzielle Basis des Preises sorgt die Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen, ein weiterer Beitrag kommt von der Stadt Köln. 

In einem Seminar unter der Leitung von Dr. Tanja Weber bereiten Studierende der UzK den Grimme Online Award publizistisch auf: Für das Blog „quergewebt“ (blog.grimme-online-award.de) führen sie Interviews mit den Nominierten und produzieren kurze Videos. Auf Facebook (www.facebook.com/grimme.online.award) begleitet das Grimme-Institut das weitere Wettbewerbsverfahren, der Hashtag lautet #GOA17 in diesem Jahr. Und wer noch mehr über die nominierten Projekte, die Nominierungskommission, die Jury oder das Auswahlverfahren erfahren möchte, kann sich informieren unter: www.grimme-online-award.de.


Kontakt:

Juniorprofessorin Dr. Sandra Hofhues
Telefon +49 (0)221-470.1833
E-Mail sandra.hofhues(at)uni-koeln.de

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news-4530 Tue, 02 May 2017 12:15:13 +0200 Auftakt der „Adenauer Lectures“ am 9. Mai: Bundestagspräsident Norbert Lammert spricht über die Zukunft unserer Parteiendemokratie /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4530&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d9c53f7e4a3dc2c56f392f1c86638c5f

Mit den Adenauer Lectures haben die Universität zu Köln und die Familie Adenauer eine hochkarätige neue Vortragsreihe ins Leben gerufen. International renommierte Persönlichkeiten diskutieren auf Einladung über die politische Kultur in Deutschland, Europa und der Welt und denken über die großen politischen Themen unserer Zeit nach.

Das neue Format ehrt das Verdienst Konrad Adenauers für die Universität zu Köln. Nach dem Ersten Weltkrieg hatte Adenauer sich erfolgreich für die Gründung einer „neuen“ Universität in Köln eingesetzt und ist damit eng mit der jüngeren Hochschulgeschichte verbunden.

Zum Auftakt der Reihe spricht der Präsident des deutschen Bundestages, Professor Dr. Norbert Lammert. Sein Thema lautet „Entwicklung und Perspektiven der Parteiendemokratie“.

Adenauer Lecture 2017

Entwicklung und Perspektiven der Parteiendemokratie

Ein Vortrag des Bundestagspräsidenten Prof. Dr. Norbert Lammert


Datum:

Dienstag, 9. Mai 2017
Zeit: Einlass 17.30 Uhr, Beginn 18.30 Uhr, Ende etwa 20.00 Uhr

Ort:

Aula im Hauptgebäude der Universität zu Köln,
Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln

Begrüßung durch den Rektor der Universität zu Köln, Prof. Dr. Axel Freimuth. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Zu diesem Termin laden wir Sie herzlich ein und freuen uns auf Ihre Berichterstattung. 

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news-4529 Fri, 28 Apr 2017 11:58:09 +0200 Europäischer Ethikrat wählt Prof. Dr. Christiane Woopen zur Vorsitzenden /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4529&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=dcf2e381a573906be8e748d8af6023ad Die neu besetzte European Group on Ethics in Science and New Technologies (EGE) hat auf ihrer konstituierenden Sitzung am 25. April Frau Prof. Dr. Christiane Woopen zur Vorsitzenden gewählt.

Die EGE ist eine unabhängige, interdisziplinär zusammengesetzte Expertengruppe. Sie berät die Europäische Kommission in ethischen Fragen im Zusammenhang mit den Naturwissenschaften und neuen Technologien sowie den weiterreichenden gesellschaftlichen Auswirkungen von Fortschritten auf diesen Gebieten. Berufen wurden die 15 hochrangigen Expert_innen aus Natur- und Sozialwissenschaften sowie Philosophie, Ethik und Recht Ende März vom Präsidenten der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker. Ihr Mandat gilt bis 2019.

Seit ihrer Gründung im Jahre 1998 spielt die EGE eine zentrale Rolle in der Unterstützung und Förderung der Wertegemeinschaft der Europäischen Union. Die Hauptaufgaben der Expertengruppe liegen darin, komplexe ethische Fragestellungen zu identifizieren, zu analysieren und Handlungsempfehlungen für die Europäische Kommission abzugeben.

Die neue Vorsitzende des Gremiums sieht eine Vielzahl wichtiger Themen für den Ethikrat: „Wir leben in einer Welt enormer technologischer Entwicklungen und eines rasanten Wandels in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. Digitalisierung und automatisierte Prozesse etwa verändern unsere alltägliche Arbeit und darüber hinaus die Bedingungen von Arbeit insgesamt. Das wirft tief greifende ethische und konzeptionelle Fragen auf. Die EGE möchte einen Beitrag dazu leisten, die sich bietenden Chancen zum Wohle der Menschen und zur Stärkung Europas verantwortungsvoll zu nutzen.“

Prof. Dr. Christiane Woopen ist geschäftsführende Direktorin des Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health (ceres) der Universität zu Köln, einem Zentrum für inter- und transdisziplinäre Forschung, Aus- und Fortbildung sowie Beratung zu gesellschaftsrelevanten Fragen im Bereich der Gesundheit, sowie Leiterin der Forschungsstelle Ethik und Prodekanin für Akademische Entwicklung und Gender an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln.

Weitere Informationen:
https://ec.europa.eu/research/ege/index.cfm?pg=home

Kontakt:
ceres – Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health
Andreas Kirchner, M.A. (PR Officer)
Universität zu Köln
Albertus-Magnus-Platz
50923 Köln
Tel: +49 (0)221 470-89110
Fax: +49 (0)221 470-89101
E-Mail: ceres-info(at)uni-koeln.de

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news-4524 Tue, 25 Apr 2017 12:53:32 +0200 Gemeinsame Lektüre der Kölner Autorin Irmgard Keun /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4524&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=226552fe4301e8ea87a559fb32f53f07 Veranstaltungsreihe „Köln liest Keun“ bringt Menschen an der Universität über die Literatur miteinander ins Gespräch &nbsp;

Mit dem Exilroman „Kind aller Länder“ von Irmgard Keun nimmt die Universität zu Köln an der bundesweiten Aktion „Eine Uni – ein Buch“ teil. Insgesamt zehn Hochschulen unterstützen der Stifterverband und die Klaus Tschira Stiftung mit je 5.000 Euro. In Köln sind im Sommersemester zahlreiche Veranstaltungen für die Öffentlichkeit geplant, darunter eine Lesung mit Alice Schwarzer am 20. Juli 2017.     

Die Idee des Programms „Eine Uni – Ein Buch“ des Stifterverbandes und der Klaus Tschira Stiftung in Kooperation mit DIE ZEIT ist es, ein ausgewähltes Buch ein Semester lang in den Fokus zu rücken und aus verschiedenen Blickwinkeln zu besprechen. Neben Mitgliedern des Universitätsgeschehens sind auch Interessentinnen und Interessenten aus der Stadtgesellschaft Kölns ausdrücklich zum Austausch eingeladen. An zentralen Orten auf dem Campus der Universität zu Köln wurden daher so genannten Lese-Orte eingerichtet, an denen Leseexemplare von „Kind aller Länder“ ausliegen. 

Irmgard Keun, eine der populärsten Schriftstellerinnen der Weimarer Republik, wirft in ihrem Roman eine seltene weibliche Perspektive auf den Nationalsozialismus. Die Fluchterfahrung der Protagonistin Kully mit ihrer Familie durch Europa bietet Anschluss zu aktuellen Debatten. Wie interpretieren die Kölnerinnen und Kölner das Werk Keuns von 1938 heute?

Neben Stadtführungen, die die Autorin Irmgard Keun und ihr Leben und Arbeiten in Köln in den Blick nehmen, bieten drei öffentliche Veranstaltungen im Laufe des Sommersemesters 2017 Gelegenheiten, miteinander über das Buch ins Gespräch zu kommen. 

Die Projekt-Website „Köln liest Keun“ (http://koeln-liest-keun.uni-koeln.de) liefert Hintergründe zur Aktion.  

Veranstaltungsprogramm:

Dienstag, 16. Mai 2017, 18.30 Uhr 

(Aula 2, Hauptgebäude)

Irmgard Keun – Eine Wahlkölnerin wiederentdeckt  
Bürgervorlesung von Prof. Jürgen Egyptien, RWTH Aachen 

Der Keun-Experte Prof. Jürgen Egyptien gibt in der Bürgervorlesung einen Einblick in das Leben und Werk Irmgard Keuns.

Dienstag, 20. Juni 2017, 18.30 Uhr
(Aula 2, Hauptgebäude) 

Kind aller Länder – Kind keines Landes? Von Fluchterfahrungen, Fremdsein und Sprachlosigkeit
Öffentliche Lesung mit Radio-Moderator Jörn Behr und Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Martin Zillinger und Prof. Dr. Sabine Damir-Geilsdorf (beide GSSC, Universität zu Köln)
Die Veranstaltung kreist um den thematischen Schwerpunkt von „Kind aller Länder“ und nimmt Bezug auf Erfahrungen mit Flucht und Fremdsein, Sprach-und Kulturbarrieren sowie Heimatlosigkeit. Auf dem Podium treffen sich in Köln lebende Menschen, die aus ihrer Fluchtperspektive von ihrem Ankommen in Köln berichten. 

Donnerstag, 20. Juli 2017, 18.00 Uhr 

(Tagungsraum, Neues Seminargebäude) 

Alice Schwarzer: Mein persönlicher Blick auf Irmgard Keun
Lesung und Gespräch mit Alice Schwarzer 

Die Journalistin und Publizistin Alice Schwarzer erzählt über die Wiederentdeckung Irmgard Keuns, über ihre Freundschaft mit der Autorin und liest aus „Kind aller Länder“. 

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten die Veranstalter um Ihre vorherige Anmeldung unter http://koeln-liest-keun.uni-koeln.de/#programm

Rückfragen: 

Stellvertretend für das Projektteam zu richten an Dr. Gesine Boesken,
Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL),
Mail: koeln-liest-keun(at)uni-koeln.de,
Telefon: 0221 470 3404

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news-4523 Mon, 24 Apr 2017 14:27:31 +0200 Vertrauensvorschuss für einfach auszusprechende Namen /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4523&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fed53004b80c196e7607a843a39fdf04 Bereits unser Name beeinflusst, wie sehr das Gegenüber uns vertraut

Kölner Psychologen zeigen in einem ökonomischen Spielexperiment, dass leicht auszusprechende Namen ein „gutes Gefühl“ vermitteln und Vertrauen in riskanten Situationen ad hoc befördern. Der Spielername beeinflusste im Experiment die Höhe des Geldbetrags, den die Mitspieler ihrem unbekannten Gegenüber anzuvertrauen bereit waren.   

Um sich vor dem Risiko eines Betrugs zu schützen, entscheiden wir intuitiv über die Vertrauenswürdigkeit einer Person. Dass diese Entscheidung nicht allein auf situativen Erfahrungswerten basiert, sondern bereits der Name der Person unsere Vertrauensbereitschaft beeinflusst, konnten Dr. Michael Zürn und Juniorprofessor Dr. Sascha Topolinski vom Social Cognition Center Cologne (SoCCCo) der Universität zu Köln in einem Spielexperiment nachweisen. Die Studie wurde unter dem Titel „When trust comes easy: Articulatory fluency increases transfers in the trust game“ im Journal of Economic Psychology veröffentlicht. 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ökonomischen Spiels konnten ihr Geld vermehren, indem sie es einem zweiten, unbekannten Spieler anvertrauten. Für diese virtuellen Mitspieler generierten die Wissenschaftler zuvor Namen, die entweder leicht oder schwierig auszusprechen waren, wie zum Beispiel Fleming oder Tverdokhleb. Trotz des gegebenen gleich hohen Betrugsrisikos vertrauten die Spieler ihrem virtuellen Mitspieler ungefähr zehn Prozent mehr Geld an, wenn dessen Name einfach auszusprechen war. 

„Im Experiment konnten wir sehen, dass leicht auszusprechende Namen mental sozusagen ‚flüssiger‘ verarbeitet werden. Das dadurch entstehende reibungslos ‚gute Gefühl‘ fördert das Vertrauen in unser Gegenüber, ohne dass wir uns dessen unmittelbar bewusst sind“, erklärt Michael Zürn. 

Dieses Potential für einen positiven Vertrauensvorschuss könne im Alltag, beispielsweise bei der Gestaltung von Produktnamen und der Entwicklung von Verkaufsstrategien, jedoch auch leicht ins Gegenteil verkehrt werden, gibt der Sozialpsychologe zu bedenken: „Natürlich könnte ein clever gewählter Name uns zu Unrecht in Vertrauen wiegen und uns möglicherweise zu manchem Fehlkauf verleiten. Sich bewusst zu überlegen, wem wir unser Vertrauen schenken, ist deshalb manchmal klüger.“

Publikation: 

Zürn, M., & Topolinski, S. (2017). When trust comes easy: Articulatory fluency increases transfers in the Trust Game. Journal of Economic Psychology. DOI: http://doi.org/10.1016/j.joep.2017.02.016 

Kontakt: 

Dr. Michael Zürn
Universität zu Köln
Social Cognition Center Cologne (SoCCCo)
Richard-Strauss-Straße 2
50931 Köln
Telefon: 0221-470-6693
E-Mail: michael.zuern(at)uni-koeln.de
http://soccco.uni-koeln.de/

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Forschung
news-4522 Mon, 24 Apr 2017 09:52:23 +0200 Campus Event der Gesellschaft Deutscher Chemiker im Department für Chemie der Universität zu Köln /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4522&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cf1f7c3f491a46d8757bdea459959722 Der Ortsverband Köln-Leverkusen der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und das Regionalforum Köln des JungChemikerForums der GDCh laden zum Campus Event am 27. April 2017 in den Hörsaal I der Chemischen Institute der Universität zu Köln ein.

Unter dem Motto Fördern – Forschen – Publizieren präsentieren zu diesem Event Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler interessante Ergebnisse ihrer Forschung auf verschiedenen Gebieten der Chemie, erläutern und diskutieren Möglichkeiten der Forschungsförderung und geben Anleitungen und Tips zur Aufbereitung, Darstellung und Publikation wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Das von der GDCh organisierte Campus Event findet regelmäßig an ausgewählten Universitätsstandorten in Kooperation mit dem Verlag der GDCh, dem Wiley-VCH, Weinheim und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bzw. der Alexander-von-Humboldt-Stiftung (AvH) statt.

Wo: Hörsaal I (Kurt-Alder-Hörsaal)
Chemische Institute
Greinstraße 4-6
  50939 Köln

Wann: Donnerstag, 27. April 2017
Beginn: 13:00 Uhr


Informationen und Anmeldung:         
http://www.gdch.de/campus


Bei Rückfragen:       
Prof. Dr. Axel Klein (Vorsitzender des OV der GDCh)
Department für Chemie
E-Mail: axel.klein@uni-koeln.de 

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