Aktuelle Meldungen / en-gb Uni Köln Sat, 18 Nov 2017 01:03:29 +0100 Sat, 18 Nov 2017 01:03:29 +0100 TYPO3 EXT:news news-4733 Tue, 14 Nov 2017 14:47:32 +0100 André Panné zum neuen Geschäftsführer des Digital Hub Cologne ab 01.01.2018 bestellt /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4733&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e676cfb2021b306f977f0317b0a6bfcf Zum 1. Januar 2018 übernimmt André Panné die Geschäftsführung des Digital Hub Cologne. Zu seinen Aufgaben zählen der weitere Ausbau der Aktivitäten des Hubs, insbesondere die Zusammenarbeit mit der lokalen und regionalen mittelständischen Wirtschaft zu den drängenden Themen der Digitalisierung, sowie die enge Vernetzung mit der Startup-Szene, mit Initiativen, Verbänden und mit der Politik rund um das Thema Digitale Transformation.

Herr Panné verfügt über 25 Jahre Erfahrung in der Digitalisierungsindustrie. Er war als Geschäftsführer und als Bereichsleiter in Konzernen, in mittelständischen Unternehmen, wie auch in eigenen Startups engagiert. Nach seinem Studium der Informationstechnik und Kognitionswissenschaften, war er zunächst als Unternehmensberater, danach in operativen Führungsaufgaben in der IT- und Telekom-Branche tätig. Zuletzt hat er als selbständiger Interim Manager und Berater unter anderem den Digital Hub Bonn beim Aufbau strategisch und operativ unterstützt.

Über den Digital Hub Cologne

Die Digitalhub Cologne GmbH mit den drei Gesellschaftern IHK, Stadt Köln und Universität zu Köln ist einer der sechs vom Land NRW geförderten zentralen Anlaufstellen für Mittelstand und Startups, um in NRW die Digitalisierung der Wirtschaft voran zu treiben und gleichzeitig Köln und das Rheinland zu einem der attraktivsten Startup-Standorte zu entwickeln.

Der Digitalhub Cologne hat seine Geschäftstätigkeit am 1. Oktober 2016 unter der Leitung von Mathias Härchen erfolgreich aufgenommen. In den vergangenen 12 Monaten wurden von ihm nicht nur ein schlagkräftiges Team und umfangreiches Netzwerk mit zahlreichen Sponsoren aufgebaut, sondern auch viele innovative Veranstaltungen in neuen Formaten durchgeführt, Startups in seinen Räumlichkeiten intensiv betreut und die ersten Digitalisierungsprojekte mit dem Mittelstand auf den Weg gebracht.

Mit der neuen Startup-Plattform Cologne Bay startete der Digitalhub Cologne am 11. Oktober durch in seine zweite

Am 1.11. wurden gemeinsam mit dem InsurLab Germany bereits neue, größere Räumlichkeiten mit einem VR-Lab und zahlreichen Co-Working Arbeitsplätzen im Carlswerk in der Schanzenstrasse und damit mitten in der Kölner Gründerszene bezogen.
 
Unter dem Motto Digitale Technologien selber ausprobieren statt theoretischen Konzepten zu lauschen, bietet der Hub künftig ein fokussiertes Dienstleistungsangebot für den digitalen Wandel.
Nach dem Abschluss der Aufbauphase erfolgt nun plangemäß der Wechsel in der Geschäftsführung:

Mathias Härchen übergibt das Amt zum Jahreswechsel an Herrn André Panné. „Wir danken Herrn Härchen ausdrücklich für seine hervorragende Aufbauarbeit des Hubs. Unter seiner Leitung und trotz der kurzen Aufbauzeit konnten neue Veranstaltungsformate realisiert und mit der Cologne-Bay eine wichtige Plattform für die Startup-Szene in Köln und darüber hinaus geschaffen werden. Wir wünschen ihm einen guten Wiedereintritt in die IHK Köln und freuen uns auch auf die zukünftige Zusammenarbeit bei der weiteren Entwicklung des regionalen Startup-Ökosystems“, so Dr. Rainer Minz, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung.

 
Bei Rückfragen:
Dr. Rainer Minz
Vorsitzender der Digital Hub Cologne Gesellschafterversammlung
Email: rminz(at)uni-koeln.de
Tel: +49 170 3345200
 

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news-4730 Mon, 13 Nov 2017 12:43:34 +0100 Die verbesserte Neuronen-Fabrik – neuer Modulator für Stammzell-Identität gefunden /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4730&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=837ee1659945df0718fe80e2339734e1 Seit ihrer Entdeckung im Jahr 2006 bieten induzierte, pluripotente Stammzellen einen Hoffnungsschimmer für viele Krankheiten. Ein effizienter Weg, gezielt Neuronen aus pluripotenten Stammzellen herzustellen, wurde jetzt von Forschern um David Vilchez vom Exzellenzcluster CECAD/Köln beschrieben. Die Ergebnisse ihrer Arbeit sind in der Fachzeitschrift Nature Communications erschienen.

Als Ursprung aller vielzelligen Organismen haben pluripotente Stammzellen die Fähigkeit, sich in alle Zelltypen des Körpers zu differenzieren. Sie können sich in Kultur unbegrenzt replizieren und gelten daher als unsterblich. Der Goldstandard der Pluripotenz sind embryonale Stammzellen (ESC). Körperzellen, wie zum Beispiel Hautzellen, können umprogrammiert werden und zeigen als induzierte, pluripotente Stammzellen (iPSC) ähnliche Eigenschaften wie die ESC. Daher haben pluripotente Stammzellen ein großes Potenzial für die regenerative Medizin als Quelle für gesunde, differenzierte Zellen, zum Beispiel Neuronen. Darüber hinaus bieten diese Zellen eine gute Möglichkeit, die menschliche Entwicklung zu verstehen und Krankheiten der relevanten Zellen (Neuronen) zu untersuchen, die an Leiden wie Alzheimer, Huntington oder Parkinson beteiligt sind.

Die bisher bekannten Methoden, um Neuronen aus Stammzellen herzustellen, waren teuer und produzierten einen Mix unterschiedlicher neuronaler und anderer Zelltypen. Durch das Ausschalten eines einzigen Gens gelang es dem Team um David Vilchez, mit nahezu 100% Effizienz Neuronen zu produzieren: „Durch das Stilllegen eines Proteins mit der Gentechnik-Methode CRSPR beginnen die Zellen spontan, sich in Neuronen zu verwandeln! Das ist ein hervorragender und viel schnellerer Weg, um die Neurogenese, die Bildung von Nervenzellen, zu verbessern.” Unter natürlichen Bedingungen ist das CSDE1 genannte Protein dafür zuständig, die Differenzierung zu verhindern und den pluripotenten Status zu bewahren. „Unsere Entdeckung könnte ein sehr mächtiger Mechanismus sein, um reine Populationen von Neuronen herzustellen und neurodegenerative Erkrankungen besser zu verstehen,“ so der Forscher.

Hyun Ju Lee, Erstautorin der Studie, freute sich besonders über die schnellen Veränderungen in ihren Versuchen: „Wir könnten die Veränderungen visualisieren und wirklich dabei zuschauen, die Differenzierung geht sehr schnell voran. Wir haben auch mehrere Stammzelllinien von verschiedenen Spendern und pluripotente Stammzellen getestet und die gleichen Ergebnisse erzielt." Für die Studie wurden humane embryonale Stammzellen, induzierte pluripotente Stammzellen und Mausstammzellen verwendet.

Durch die Verwendung des neuen Ansatzes wäre es möglich, Neuronen aus Proben verschiedener Patienten zu erzeugen, die zugrundeliegenden Krankheiten zu untersuchen oder Medikamente daran zu testen. Obwohl diese Ergebnisse ein weiterer Schritt zur klinischen Anwendung sind, sei es noch ein weiter Weg, sagt David Vilchez: „Neue Neuronen aus der Petrischale könnten wichtig sein, um Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer oder Huntington zu untersuchen, aber wir sind immer noch am Ausgangspunkt dieser spannenden Forschung." Die Forschungsarbeit war eine Kooperation zwischen CECAD, dem Zentrum für Molekulare Medizin Köln und dem Universitätsklinikum Köln.

Inhaltlicher Kontakt:
Dr. David Vilchez
Principal Investigator
Junior Research Group Leader, CECAD Cologne
Tel.  +49 221 478 84172
dvilchez(at)uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Peter Kohl
Public Relations Officer
Tel.  +49 221 478 84043

Weitere Informationen:
www.cecad-cologne.de

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Forschung
news-4729 Fri, 10 Nov 2017 11:08:35 +0100 „Tag der Forschung“ im Neanderthal Museum – Wissenschaft hautnah erleben /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4729&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2fff9195598cc3f7820adf1d85e1940d Das Museum öffnet am 19. November 2017 ein Fenster in die Welt der archäologischen Forschung. Das vielfältige Programm bietet Jung und Alt gleichermaßen spannende Einblicke. Einmal ein 20.000 Jahre altes Steinwerkzeug in die Hand nehmen oder dabei sein, wenn davon ein 3D-Scan entsteht? In die Erde schauen ohne Spaten oder Schaufel zu benutzen – mit einem Georadar? All das kann man am 19. November im Neanderthal Museum in Mettmann am „Tag der Forschung“ erleben. Das Museum öffnet seinen Besuchern beim Gang durch die Dauerausstellung ein Fenster in die Welt der archäologischen Forschung. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Universitäten Köln, Aachen und Bonn berichten von ihren aktuellen Forschungsprojekten aus Afrika, dem Vorderen Orient und Europa.

Mitten in der Ausstellung zeigen Sie ihre Hightechgeräte, Funde und Arbeitsmaterial. Am Computer werden Arbeitsergebnisse und Methoden erläutert. Besucher aller Altersgruppen können anfassen und nach Herzenslust Fragen stellen – eine einmalige Chance für alle, die sich für Archäologie interessieren oder ihr Herz für das Eiszeitalter entdecken wollen.

Das Neanderthal Museum ist nicht nur eines der erfolgreichsten archäologischen Museen in Deutschland, sondern auch eine renommierte, internationale Forschungseinrichtung, die in Europa und Nordafrika in Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern Forschungsprojekte durchführt. Ob in Marokko, Spanien, Portugal, Frankreich, Italien oder Deutschland, Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des Museums und der Universitäten Köln, Bonn und Aachen sind an den Hotspots der Forschung in diesen Ländern beteiligt.

Weitere Informationen:
https://www.neanderthal.de/de/Veranstaltungen_Events/tag-der-forschung.html

Bei Rückfragen:
Neanderthal Museum
Prof. Dr. Gerd-Christian Weniger
Direktor Neanderthal Museum
+49 2104 9797 0
weniger(at)neanderthal.de

Presse und Kommunikation:
Jan Voelkel
+49 221 470-2356
j.voelkel(at)verw.uni-koeln.de

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news-4728 Thu, 09 Nov 2017 16:06:58 +0100 PFT-Belastung: Neue umweltverträgliche Löschmittel und Verfahren zur Bodensanierung /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4728&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b7883fb9981b5ec06d82d503981abd0f Das Netzwerk „PerFluSan“ entwickelt schadstoffarme Löschmittel und Verfahren, um Böden und Abwässer von Altlasten zu befreien. Das Kooperationsnetzwerk „PerFluSan“, an dem auch das Institut für Organische Chemie der Universität zu Köln beteiligt ist, traf sich am 7. November in Köln zum offiziellen Kick-Off. Das Netzwerk versucht der Umweltbelastung durch Perfluorierte Tenside (PFT) entgegenzuwirken. PFT sind in der Industrie weit verbreitet. Dabei handelt es sich organische Verbindungen, die eine hohe thermische und chemische Stabilität aufweisen. Aufgrund dieser besonderen Eigenschaften werden sie vielfältig genutzt, etwa zur Herstellung von Textilien oder Feuerlöschmitteln. Allerdings sind sie nicht biologisch abbaubar, reichern sich in der Umwelt sowie im menschlichen und tierischen Gewebe an.

Das Kooperationsnetzwerk „PerFluSan“ mit Partnern aus Industrie und Forschung verfolgt daher zwei zentrale Ziele: „Zunächst sollen neue, wirksame Sanierungsverfahren für PFT-belastete Böden und Abwässer entwickelt werden. Gleichzeitig möchten sollen Alternativen zu PFT-haltigen Löschmitteln erforschen, um zukünftig eine Schadstoffbelastung für die Umwelt zu unterbinden“, so Dr. Dirk Blunk vom Institut für Organische Chemie der Universität zu Köln.

Das Netzwerk wird durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert. Es vereint Verfahrensentwickler, Sanierungs- und Analytikexperten, Forschungseinrichtungen und Löschmittelhersteller. Daraus ergibt sich erstmalig die Möglichkeit, das PFT-Problem im Rahmen kooperativer Entwicklungsprojekte ganzheitlich anzugehen. Die Universität zu Köln plant, sich maßgeblich in drei Bereichen des „PerFluSan“-Netzwerkes einzubringen: Die Vermeidung des Eintrages von PFT durch Entwicklung neuer fluorfreier Löschmittel, Erforschung innovativer Abbaumethoden für PFT anstelle der Hochtemperaturverbrennung und neuer Methoden zur Spurenanalytik von PFT.


Inhaltlicher Kontakt:    
PD Dr. Dirk Blunk
Universität zu Köln
Institut für Organische Chemie
+49 221 470-5213
d.blunk(at)uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:

Jan Voelkel
+49 221 470-2356
j.voelkel(at)verw.uni-koeln.de

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Forschung
news-4727 Thu, 09 Nov 2017 15:14:27 +0100 Die programmierte Gesundheit /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4727&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0be98b5f42103c62681aba35b2528c19 ceres Ringvorlesung widmet sich der digitalen Revolution in der Medizin Die zunehmende Digitalisierung in der Medizin verspricht ein enormes Potenzial. Umfassend erhobene Gesundheitsdaten sollen maßgeschneiderte Diagnosen und Therapien ermöglichen, Ärztemangel und Pflegenotstand durch Telematik überwunden werden. Zudem sollen wir mithilfe einer immer breiteren Auswahl von Gesundheits-Apps, Wearables und anderen digitalen Anwendungen unsere Gesundheit messen und steuern können.

Doch welche Herausforderungen und Risiken stehen diesen Chancen gegenüber? Welche Rolle spielt der Arzt noch? Kann digitale Medizin die hohen Erwartungen überhaupt erfüllen? Was müssen wir tun, um die Sicherheit und die Privatsphäre des Patienten und auch unser solidarisches Versicherungssystem zu schützen?

In der ceres Ringvorlesung „Die programmierte Gesundheit. Digitalisierung in der Medizin“ widmen sich Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis diesen Fragen. An neun Terminen im Wintersemester 2017/18 stellen sie die aktuellen Entwicklungen dar und diskutieren über die Auswirkungen sowie Gestaltungsmöglichkeiten der digitalisierten Medizin.

Den Start zur Ringvorlesung bildet die Auftaktveranstaltung „Elektronische Patientenakte. Der souveräne oder gläserne Patient?“ am 15.11.2017 um 18:00 Uhr im Hauptgebäude der Universität zu Köln. Referieren werden der Vorstandsvorsitzende und Ärztliche Direktor der Uniklinik Köln Prof. Dr. med. Edgar Schömig sowie die Medizininformatikerin Prof. Dr. rer. nat. Britta Böckmann von der Fachhochschule Dortmund. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion statt, an der neben den Vortragenden auch Klaus Rupp von der Techniker Krankenkasse sowie die Entwicklerin der elektronischen Online-Gesundheitsakte „meine.WEGA“ Simone Pareigis teilnehmen werden.

ceres, das Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health, ist ein Zentrum für inter- und transdisziplinäre Forschung, Aus- und Fortbildung sowie Beratung zu gesellschaftsrelevanten Fragen im Bereich der Gesundheit. Es wird getragen von fünf Fakultäten und dem Rektorat der Universität zu Köln.
Datum:
Ab dem 15.11.2017 immer mittwochs, an neun Terminen während des Wintersemesters

Zeit:
18.00 Uhr – 19.30 Uhr

Ort:
Hauptgebäude der Universität zu Köln
Hörsaal XII
Albertus-Magnus-Platz
50923 Köln

Weitere Informationen und Programm:
http://ceres.uni-koeln.de/veranstaltungen/ceres-ringvorlesung/programm-201718/

Kontakt:
ceres – Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health
Andreas Kirchner, M.A. (PR Officer)
Universität zu Köln
Albertus-Magnus-Platz
50923 Köln
Tel: +49 (0)221 470-89110
Fax: +49 (0)221 470-89101
E-Mail: ceres-info(at)uni-koeln.de


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news-4726 Thu, 09 Nov 2017 09:55:18 +0100 Kölner Schulen mit Preis für Toleranz ausgezeichnet /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4726&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2e0e2762fea12b293d403c32881cce47 Presse-Einladung zur Verleihung der Toleranzringe und des Schulpreises „Toleranz macht Schule“ am 15. November durch die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste und die Universität zu Köln / Zentrum für LehrerInnenbildung

Die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste und die Universität zu Köln zeichnen am 15. November erstmals drei Kölner Schulen mit einem Preis für Toleranz aus. Die Preisverleihung findet im Rahmen der jährlichen Verleihung der Toleranzringe statt, mit denen die Europäische Akademie führende Persönlichkeiten, die sich für einen grenzüberschreitenden Dialog und gegen Rassismus einsetzen, würdigt. 

Drei Schulen aus dem Raum Köln – die Gemeinschaftsgrundschule Erlenweg, die Katholische Hauptschule Großer Griechenmarkt und die Tages- und Abendschule Köln – werden am 15. November im Stiftersaal des Wallraf Richartz-Museums für ihre Verdienste um ein besonders tolerantes Miteinander mit dem Preis „Toleranz macht Schule – Schulen der Toleranz“ ausgezeichnet. Die Schulen wurden aus 23 Nominierungen, die von Lehramtsstudierenden der Universität zu Köln eingereicht wurden, von einem Fachgremium der Universität sowie dem Kölner Kuratorium zur Verleihung der Toleranzringe der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste ausgewählt. Dem Kuratorium gehören unter anderem die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, Henriette Reker, Christiane Woopen, Vorsitzende des Europäischen Ethikrates, Louwrens Langevort, Intendant der Kölner Philharmonie, Peter Wollseifer, Präsident der Handwerkskammer zu Köln, Lale Akgün und Bettina Böttinger an. 

Das Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität (ZfL) verantwortet die Umsetzung der Nominierung und Verleihung des Schulpreises. Mit dem Preis werden eine Grundschule sowie je eine Schule der Sekundarstufen I und II gewürdigt.

„Es ist mir eine besondere Freude, dass wir uns als Zentrum für LehrerInnenbildung, aber vor allem durch unsere Lehramtsstudierenden, durch den Preis dafür einsetzen können, eine gelebte Kultur des Miteinanders in den Schulen unserer Stadt zu fördern“, so ZfL-Geschäftsführerin Myrle Dziak-Mahler.

Mit den Toleranzringen werden in diesem Jahr der Ökonom und Politiker Professor Dr. Avishay Bravermann, die Islamwissenschaftlerin und Theologin Rabeya Müller und der Pastor der Bethlehemer Weihnachtskirche, Dr. Mitri Raheb, ausgezeichnet.

„Toleranz ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine historisch gewachsene Notwendigkeit“, betont Prof. Dr. Felix Unger, Präsident der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste. „Mit der nun seit 20 Jahren bestehenden Auszeichnung wollen wir zu einer Bewusstseinsbildung in der Gesellschaft und zur Förderung eines toleranten und friedlichen Miteinanders der Menschen und Kulturen beitragen.“ 

„Erstmals zeichnet die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste in Kooperation mit der Universität zu Köln auch Schulen mit einem Toleranzpreis aus“, so Präsident Prof. Dr. Felix Unger  und Prof. Dr. Stefan Zimmermann, Vorsitzender des Kuratoriums. „Damit unterstreichen wir die besondere Bedeutung der Schulen für ein Klima der Toleranz in der Gesellschaft.“

„Preise für Toleranz haben im Angesicht einer gesellschaftlichen Entwicklung, in der wir einmal mehr Nein sagen müssen zu Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, zu Antisemitismus und Geschichtsvergessenheit, eine besondere Relevanz“, so Prof. Dr. Axel Freimuth, Rektor der Universität zu Köln.

Die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste zeichnet seit 1997 jährlich Persönlichkeiten mit dem Toleranzpreis aus. Der Preis wurde unter anderem an Kardinal Karl Lehmann, Hans-Dietrich Genscher und an den Dirigenten Daniel Barenboim verliehen.

Termin:
Verleihung der Toleranzringe und des Schulpreises
„Toleranz macht Schule – Schulen der Toleranz
15. November, 17.00 Uhr im Stiftersaal des Wallraf-Richartz-Museums,
Obenmarspforten 40
50667 Köln 

Festrede:
Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes NRW

Pressekontakt:
Merle Hettesheimer
Universität zu Köln
Zentrum für LehrerInnenbildung
Leitung Kommunikation und Events
Tel. +49 221 470 5687
E-Mail: m.hettesheimer(at)uni-koeln.de

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news-4724 Tue, 07 Nov 2017 14:06:16 +0100 Haut schützen, Barrieren bilden: Alter Bekannter in neuer Rolle /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4724&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c47794c864b1300ba5395b355e7ec61c

Um die Barrierefunktion der Haut zu gewährleisten, bedarf es einer gegenseitigen Regulierung von Verbindungen zwischen Hautzellen und einem Rezeptor für Wachstumsfaktoren. Die Erkenntnisse können helfen, die Folgen von entzündlichen Hautkrankheiten sowie der verminderten Hautbarrierefunktion im Alter zu verringern. Der Mechanismus wurde von Wissenschaftlern um Carien Niessen vom Exzellenzcluster CECAD für Alternsforschung in Köln beschrieben. Ihre Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht. 

Die Oberhaut ist unser wichtigster Schutz vor der Außenwelt. Unsere Fähigkeit zu überleben, hängt davon ab, dass sie intakt bleibt. Damit diese Barriere aufrecht erhalten werden kann, muss jede einzelne Zelle wissen, was sie tut. Besonders schwierig ist dies in der Haut, die sich ständig selbst erneuert. Der Prozess, der dahinter steckt, ist bisher wenig verstanden.

Entscheidend für die Bildung der Barriere sind besonders enge Verbindungen zwischen den Zellen. Die sogenannten „tight junctions“ verschließen den Zellzwischenraum und kontrollieren den Transport von Molekülen. Die Anlage für die tight junctions findet sich in allen Schichten der Haut, ausgebildet werden sie dennoch nur in der äußersten Schicht. „Warum das so ist, war bisher ein Rätsel,“ so Matthias Rübsam, Hauptautor der Studie. „Mit neuen Mikroskopieverfahren konnten wir zeigen, dass der Rezeptor für einen bekannten Wachstumsfaktor, EGF, bei der Bildung der Barriere eine wichtige Rolle spielt. Eigentlich ist er für die Zellteilung zuständig ist und wurde bisher nur in den unteren Hautschichten beschrieben.“

Ein weiterer Aspekt hat mit einem neueren Feld der Zellforschung zu tun, der Mechanobiologie. „Ähnlich wie bei einer Zugkupplung, können auch die Zellen über Verbindungen untereinander spüren, ob Zug oder Druck auf ihnen lastet,“ führt der Wissenschaftler weiter aus. „Diese Kopplung löst dann ein Signal aus, das den Rezeptor beeinflusst. Das Zusammenspiel des Kopplungsmechanismus, des Rezeptors und der Barrieremoleküle muss im Gleichgewicht sein.“ Eine Störung dieses Gleichgewicht könnte verschiedene, bekannte Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte auslösen. Die neue Erkenntnis, dass die Kopplungsmechanik und der Rezeptor zu dem Gleichgewicht beitragen, gibt einen Hinweis darauf, warum gängige, gegen den Rezeptor gerichtete Anti-Tumor-Therapien, starke Nebenwirkungen in der Haut auslösen. Mit diesem Wissen könnten die Folgen von Tumortherapien verbessert werden.

Die Studie, die in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns (Sara Wickström) und Universitäten in Yale (Aaron Mertz) und Tokyo (Masayuki Amagai, Akiharu Kubo) an Mäusen mit Defekten an der Hautbarriere durchgeführt wurde, erschien in der Fachzeitschrift Nature Communications.

Originalpublikation:
E-cadherin integrates mechanotransduction and EGFR signaling to control junctional tissue polarization and Tight Junction positioning
Matthias Rübsam, Aaron F. Mertz, Akiharu Kubo, Susanna Marg, Christian Jüngst, Gladiola Goranci-Buzhala, Astrid C. Schauss, Valerie Horsley, Eric R. Dufresne, Markus Moser, Wolfgang Ziegler, Masayuki Amagai, Sara A. Wickström, and Carien M. Niessen
Nature Communications DOI: 10.1038/s41467-017-01170-7

Inhaltlicher Kontakt:
Prof. Dr. Carien Niessen   
Principal Investigator,
Tel.  +49 221 478 89512
carien.niessen(at)uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Peter Kohl   
Public Relations Officer
Tel.  +49 221 478 84043
pkohl(at)uni-koeln.de

Weitere Informationen:
cecad.uni-koeln.de/

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Forschung
news-4723 Thu, 02 Nov 2017 13:10:00 +0100 Neu entdeckter Pilz füttert Pflanze mit Phosphor /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4723&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a7964a7ef387f1f12ddc36e910f4a61a Forscher und Forscherinnen der Uni Köln haben entdeckt, wie ein bisher unbekannter Pilz eine Pflanze mit dem wichtigen Mineralstoff Phosphor versorgt. Die Erkenntnisse sind wichtig für Neuzüchtungen von Pflanzen, die optimal mit nützlichen Pilzen kooperieren und sparsam im Umgang mit Bodenressourcen sind. Die Studie wurde in PNAS veröffentlicht. Pflanzen sind von einer hohen Zahl von Kleinstlebewesen besiedelt, deren Gesamtheit als Mikrobiom bezeichnet wird. Dazu gehören auch Pilze aus dem Boden. Die Forschergruppe um Professor Dr. Marcel Bucher vom Exzellenzcluster CEPLAS (Cluster of Excellence on Plant Science) zeigt jetzt, dass ein bisher unbekannter Pilz aus dem Mikrobiom in der Wurzel der Pflanze Arabis alpina (Alpen-Gänsekresse) seine Wirtspflanze bei nährstoffarmen Böden mit Phosphor versorgt und ihr Wachstum fördert.

„Die Ergebnisse der Arbeit sind wichtig für das Verständnis der Kooperation von Pflanzen mit den Kleinstlebewesen, die zu Abertausenden ihre Wurzeln besiedeln“, sagt Professor Dr. Marcel Bucher. Die Forscher und Forscherinnen beschreiben die Resultate ihrer Arbeit in ihrem Aufsatz „Root-associated fungal microbiota of nonmycorrhizal Arabis alpina and its contribution to plant phosphorus nutrition“ in der aktuellen Ausgabe der „Proceedings“ der amerikanischen Nationalen Akademie der Wissenschaften (PNAS).   

Die Ergebnisse erklären, wie die Pflanze es schafft, in phosphorarmen Böden zu gedeihen. Dabei übernimmt der Pilz die Funktion bekannter spezialisierter Bodenpilze, die mit der Wurzel der meisten Landpflanzen eine förderliche sogenannte Mykorrhizasymbiose bilden. Diese Symbiose ist aber bei Arabis alpina und verwandten Arten nicht vorhanden.

Die zentrale Frage war, ob auch andere Pilze der Pflanze dienlich sein können. Dazu wurde in einem ersten Schritt das Mikrobiom der Wurzel untersucht und ein kurzer, für Pilze typischer Genomabschnitt sequenziert. Dadurch konnten Rückschlüsse auf die Identität und die Funktionen der Pilze im Mikrobiom gezogen werden. Die Analyse der biologischen Vielfalt und von evolutionären Verwandtschaftsbeziehungen zwischen den Pilzarten zeigte, dass die Diversität der Pilze von „außen nach innen“ abnimmt, im unbepflanzten Boden folglich am höchsten und im Wurzelinnern am niedrigsten ist. „Dies deutet darauf hin, dass Pflanzen als Filter für Kleinstlebewesen im Boden wirken können und die Fähigkeit besitzen, bestimmte Pilzkonsortien auszuwählen“, so Bucher.

Parallel dazu wurden zahlreiche Pilze aus der Arabiswurzel im Labor in Kultur genommen. „Wir konnten eine bisher unbekannte Pilzart aus der Ordnung der Helotiales detailliert untersuchen, die unter den rauen Bedingungen in den französischen Alpen sehr häufig auftritt und folglich wohl eine wichtige Funktion für das Überleben der Pflanze ausübt“, so Bucher. Dieser Helotiales Pilz lebt im Inneren der Wurzel, wächst dabei in einzelne Wurzelzellen hinein und verbindet das Wurzelinnere über Pilzfäden mit dem Wurzelraum außerhalb der Wurzel. War der Pilz Teil des Mikrobioms einer Pflanze in phosphorarmen Böden, konnten die Wissenschaftler ein verstärktes Wachstum und eine höhere Phosphoraufnahme der Pflanze feststellen.

In Kooperation mit der CEPLAS-Professorin Alga Zuccaro stellten die Forscher fest, dass die Gene für Enzyme aus dem Kohlenhydratabbau im Pilzgenom besonders häufig waren. „Der Lebensraum im Wurzelinneren bildet wohl eine ideale Nische für diese Pilze, in welcher sie gut geschützt in Gemeinschaft mit ihrem Wirt leben. Sie ernähren sich dabei von pflanzlichen Produkten der Photosynthese“, erklärt Marcel Bucher. „Da im globalen Zusammenhang die Bedeutung des Klimawandels für die mikrobielle und pflanzliche Lebenswelt mit ihren Interaktionsnetzwerken noch weitgehend unverstanden ist, ist die Kombination anspruchsvoller Labor- und Freilandforschung in diesem Bereich sehr wichtiger. Dafür leisten wir im Rahmen der CEPLAS Forschung unseren Beitrag“, so der Pflanzenforscher.


Inhaltlicher Kontakt:
    
Professor Dr. Marcel Bucher
+49 221 470-2481
m.bucher(at)uni-koeln.de


Presse und Kommunikation:

Robert Hahn
+49 221 470-2396
r.hahn(at)verw.uni-koeln.de


Zur Publikation:

http://www.pnas.org/content/early/2017/09/27/1710455114


Weitere Informationen:

www.bucherlab.uni-koeln.de
www.ceplas.eu

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news-4722 Thu, 26 Oct 2017 09:53:34 +0200 Universitäts- und Stadtbibliothek widmet John F. Kennedy umfassende Ausstellung /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4722&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e469adc0c464998ca6604c89b4fc7126 Exponate, Podiumsdiskussion, Vorträge und Filmvorführungen anlässlich des 100. Geburtstags von John F. Kennedy beleuchten schillernde Persönlichkeit und transatlantische Beziehungen / Einladung zur Eröffnung am 8. November 2017 Die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln (USB) präsentiert vom 8. November 2017 bis zum 31. Januar 2018 die Ausstellung „John F. Kennedy“. Sie bietet einen umfassenden Einblick in die Sammlung des Berliner „Museum The Kennedys“, eine der weltweit umfassendsten Zusammenführungen von Fotoarbeiten, offiziellen Dokumenten, privaten Papieren und Memorabilien der Kennedy-Familie. Die Kölner Ausstellung zeigt unter anderem 70 Fotografien international bekannter Fotografen und die berühmte „Ich bin ein Berliner“-Rede.

Neben Exponaten der Berliner Sammlung zeigt die USB Fotos und Presseartikel aus ihrem Zeitschriftenmagazin sowie unter anderem Leihgaben des Historischen Archivs der Stadt Köln, des Erzbistums Köln und des Rheinischen Bildarchivs. Fernsehbeiträge des WDR dokumentieren den Besuch John F. Kennedys in Köln am 23. Juni 1963 einschließlich seiner Begrüßungsrede.

„In politisch angespannten Zeiten wie diesen ist es besonders wichtig, auf einen amerikanischen Präsidenten zurück zu blicken, der wie kein anderer für Demokratie, Freiheit, Frieden und globale Zusammenarbeit stand. Er war der erste amtierende US-Präsident, der Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg besuchte“, sagt Dr. Hubertus Neuhausen, Direktor der USB.

Neben dem dokumentarischen Teil zeigt die Ausstellung auch Exponate der Künstler Elmar Diks und Aaron Vidal. Beide haben das Thema John F. Kennedy malerisch und digital künstlerisch bearbeitet. Somit spricht sie nicht nur geschichtsinteressierte, sondern auch kunst- und kulturinteressierte Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen an.

Termin:
Mittwoch, 8. November 2017, um 19.00 Uhr
„Ausstellungseröffnung: John F. Kennedy“
Universität zu Köln, Aula, Hauptgebäude, Albertus-Magnus-Platz 50923 Köln. Bitte registrieren Sie sich vorab unter: http://bit.ly/USB_kennedy_start  

Grußworte:
·    Dr. iur. Michael Stückradt, Kanzler der Universität zu Köln
·    Susanne Laugwitz-Aulbach, Beigeordnete für Kunst und Kultur der Stadt Köln
·    Dr. Hubertus Neuhausen, Direktor der Universitäts- und Stadtbibliothek

Musikalischer Auftakt: Kammerorchester der Universität zu Köln

Moderation: Antje Passenheim (WDR 2)

Rahmenprogramm: http://bit.ly/USB_kennedy_rahmen

Kulturpartner: WDR3, Kölner Illustrierte

Medienpartner: KölnCampus Hochschulradio, Choices

Begleitband: Ein umfangreicher Begleitband zur Ausstellung erscheint im November in der Kleinen Schriftenreihe der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln.

Trailer: http://bit.ly/kennedy_trailer


Die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln ist die größte Bibliothek in Nordrhein-Westfalen. Sie ist die zentrale Ausleihbibliothek der Universität zu Köln und steht neben Studierenden und Mitarbeitern der Universität auch den Einwohnern der Stadt und der Region offen. Die USB bietet ein breites Spektrum aktueller Informationsmedien und eine reichhaltige Sammlung historisch wertvoller Bestände. Mit zahlreichen Ausstellungen unterstützt sie das kulturelle Leben in Köln. Die Veranstaltungen sind kostenfrei und richten sich sowohl an Universitäts-Zugehörige als auch an interessierte Bürgerinnen und Bürger.


Inhaltlicher Kontakt:     
Thomas Bähr
Ausstellungsorganisation und -konzeption
+49 221 470-4659
baehr(at)ub.uni-koeln.de


Presse und Kommunikation:
Melinda Burmeister-Neuls
+49 221 470-89955
burmeister(at)ub.uni-koeln.de


Weitere Informationen:
https://www.ub.uni-koeln.de/bibliothek/veranstaltung/ausstellung/kennedy/index_ger.html
https://www.thekennedys.de/
http://transatlantic-networks.de/
http://www.art-diks.de/
http://www.aaron-vidal.regional.wiki/

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news-4720 Tue, 24 Oct 2017 06:58:45 +0200 Forscher lüften Geheimnis um das fehlende chemische Element Niob auf der Erde /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4720&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=eb3aa09ee3b0dd43fb46e046d366e3fe Wissenschaftler der Universität zu Köln und der Universität Bonn zeigen, dass das seltene Metall Niob schon auf den Asteroiden in deren metallischen Kern gewandert ist. Durch die Kollision mit Asteroiden ist die Erde vor mehr als 4,5 Milliarden Jahren zu ihrer heutigen Größe gewachsen. / Veröffentlichung in „Nature Geoscience“ Ergebnisse eines Forscherteams der Universität zu Köln und der Universität Bonn erlauben jetzt neue Einblicke in die Wachstumsphase der noch jungen Erde vor mehr als 4.5 Milliarden Jahren. Man weiß schon länger, dass die Erde durch Kollision von Asteroiden zu ihrer heutigen Größe gewachsen ist. Die neue Studie legt jetzt nahe, dass bei solchen planetaren Kollisionen die Metallkerne der Asteroiden direkt mit dem Metallkern der jungen, noch flüssigen Erde verschmolzen sind. Dabei sind beträchtliche Mengen des seltenen Metalls Niob, das eigentlich komplett in der äußeren Silikathülle der Erde konzentriert sein müsste, verschwunden. „Das fehlende Niob befindet sich im Metallkern der Erde, in einer Tiefe von mehr als 2900 Kilometern“ sagt der Geochemiker Carsten Münker aus Köln. „Wir wissen aber jetzt durch unsere Untersuchungen, dass es schon in den Asteroiden in deren Metallkern gewandert ist“, ergänzt sein Kollege Raul Fonseca aus Bonn.

Die Ergebnisse des Forscherteams sind in der soeben erschienenen Ausgabe des internationalen Wissenschaftsmagazins „Nature Geoscience“ veröffentlicht.


Die frühe Entstehungsgeschichte der Erde vor rund 4.5 Milliarden Jahren ist bislang noch nicht gut verstanden. Das liegt daran, dass die ältesten Gesteine auf der Erde nur etwa vier Milliarden Jahre alt sind, also gut 500 Millionen Jahre jünger. Geologen sind somit auf indirekte Zeitzeugen angewiesen, um die Frühgeschichte der Erde zu entschlüsseln. So haben geologische Ereignisse aus der Geburtsphase der Erde ihre chemischen Spuren in viel jüngeren Gesteinen hinterlassen, zum Beispiel in Form von anomalen Gehalten an seltenen Spurenelementen oder von Zerfallsprodukten längst zerfallener radioaktiver Isotope. Eine solche heiße Spur ist das seltene Metall Niob, das in Gesteinen nur in äußerst geringen Konzentrationen vorkommt (ein Gramm pro Tonne Gestein oder oft sogar noch weniger). Schon seit ungefähr zehn Jahren ist bekannt, dass in der äußeren Silikathülle der Erde, die sich aus Erdkruste und Erdmantel zusammensetzt, ungefähr 20 Prozent an Niob fehlen. Der Grund dafür war bislang nicht bekannt, es wurde aber schon lange spekuliert, dass diese 20 Prozent Niob während der geologischen Frühgeschichte der Erde verloren gegangen sind.

Das Rätsel um das fehlende Niob auf der Erde ist jetzt gelöst. Forscher vom Institut für Geologie und Mineralogie in Köln und vom Steinmann Institut in Bonn führten extrem genaue Messungen der Gehalte an Niob in Meteoritenbruchstücken aus dem Asteroidengürtel durch. „Diese Asteroiden sind die einzigen Überbleibsel aus der Frühzeit des Sonnensystems vor mehr als 4.5 Milliarden Jahren“, erläutert Dr. Toni Schulz, jetzt an der Universität Wien, der viele der kostbaren Meteoritenproben für die Studie vorab untersucht und ausgewählt hat. Alle größeren Planeten im Sonnensystem sind durch Kollision von solchen Asteroiden entstanden.

Dass das Element Niob oft im metallischen Kern von solchen Asteroiden in nennenswerten Mengen vorkommt, „entspricht nicht den geologischen Vorhersagen,“ sagt der Geochemiker Münker aus Köln. „Wir haben immer angenommen, dass das Element Niob nur in den silikatreichen äußeren Hüllen von Asteroiden vorkommt, aber nicht in deren metallischen Kernen“. „Überraschenderweise zeigte sich im Labor, dass bei der Aufschmelzung solcher Asteroiden tatsächlich erhebliche Mengen an Niob in deren Metallkerne wandern können“ so der Petrologe Dr. Raúl Fonseca aus Bonn, der die Laborexperimente durchführte.

Inhaltlicher Kontakt:
Prof. Dr. Carsten Münker
Institut für Geologie und Mineralogie Köln
+49 221 470-3198
c.muenker(at)uni-koeln.de

Dr. Raúl Fonseca
Steinmann-Institut für Geologie, Mineralogie und Paläontologie Bonn
+49 228 73-9782
rfonseca(at)uni-bonn.de

Presse und Kommunikation:

Jürgen Rees
+49 221 470-3107
j.rees(at)uni-koeln.de

Zur Publikation:
Carsten Münker, Raul O.C. Fonseca, Toni Schulz: Silicate Earth’s missing Niobium may be sequestered into Asteroidal Cores. Nature Geoscience http://dx.doi.org/10.1038/ngeo3048

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Forschung
news-4713 Thu, 19 Oct 2017 06:54:05 +0200 Erasmus-Programm feiert 30-jähriges Bestehen /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4713&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cc80264200b077e0e337b1b35a8e1d02 Das Zentrum für Internationale Beziehungen der Philosophischen Fakultät (ZIB) veranstaltet eine Feier zum 30-jährige Bestehen des Erasmusprogramms. Experten und Gäste diskutieren.

Unter dem Titel 30 Jahre Erasmus - Rückblicke, Erfahrungen, Perspektiven wird das Zentrum für Internationale Beziehungen gemeinsam mit Experten und Gästen der Universität zu Köln im Rahmen eines Round Table auf die vergangenen 30 Jahre ERASMUS blicken, Erfahrungen teilen, Entwicklungen aufzeigen und gemeinsam einen Blick in die Zukunft des erfolgreichsten internationalen Mobilitätsprogramms der Europäischen Union werfen. Die Veranstaltung findet im Neuen Senatssaal der Universität zu Köln statt.

Ursprünglich nur ein Austauschprogramm für Studierende fördert ERASMUS heute die Mobilität von Hochschulpersonal, Lehrenden, Schülern und Studierenden. Zwischen 1987 und 2017 unterstützte Erasmus rund 4.400.000 Studierende, davon rund 651.000 Studierende aus Deutschland. 1987 startete das Programm mit 11 Mitgliedsstaaten. Seit dem Beitritt Mazedoniens 2014 sind es heute 33 Programmländer.

Das internationale Netzwerk der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut worden. Allein im akademischen Jahr 2016/17 wurden 20 neue Austauschverträge geschlossen. Aktuell unterhält die Philosophische Fakultät rund 260 Partnerschaften auf Instituts- und Fakultätsebene. Weitere Kooperationen befinden sich derzeit im Aufbau. Seitdem akademischen Jahr 2015/16 absolvieren durchschnittlich mehr als 400 Studierende der Philosophischen Fakultät einen Auslandsaufenthalt. 

Das Zentrum für Internationale Beziehungen (ZIB) fungiert als zentrale Koordinierungsstelle für die internationalen Beziehungen der Philosophischen Fakultät sowie als Informations-, Beratungs- und Schnittstelle für Studierende, Institute, Dekanat und Rektorat. Dazu gehört die Abwicklung des ERASMUS+-Bewerbungs- und Auswahlprozesses für mittlerweile 16 Institute und Seminare der Philosophischen Fakultät. 

Wo und Wann:
23. Oktober 2017
19.00 Uhr s.t.
Neuer Senatssaal der Universität
Hauptgebäude
Albertus-Magnus-Platz

Inhaltlicher Kontakt:
Nikolaos Vagkidis
Tel.: +49221470-1458
E-Mail: nikolaos.vagkidis(at)uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Robert Hahn
Tel.: 0221 470 2396
E-Mail: r.hahn(at)verw.uni-koeln.de

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news-4712 Mon, 16 Oct 2017 15:45:45 +0200 Topografische Streifzüge durch das alte Konstantinopel /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4712&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b1d10068b9e7072460c6cf8ce150b75e Vorlesungsreihe „KonstantinopelIstanbul – Eine Metropole im Wandel“ nimmt die urbane Entwicklung des heutigen Istanbuls in den Blick. Die Universität zu Köln veranstaltet im Wintersemester 2017/18 gemeinsam mit dem Türkischen Kulturzentrum Köln (Yunus Emre Enstitüsü) eine Vorlesungsreihe zur Topografie des ehemaligen Konstantinopel und heutigen Istanbuls.

In den vergangenen 1.500 Jahren war die Stadt stets Anziehungspunkt und Sammelbecken für verschiedene Ethnien und Kulturen, die ihre Spuren hinterlassen haben. Die Reihe möchte die historische urbane Entwicklung von der Residenzstadt Konstantins bis zum modernen Tor Europas anhand der topografischen und baulichen Hinterlassenschaften der vergangenen Jahrhunderte beleuchten.

Erste Termine:

Freitag, 20. Oktober 2017, um 18.00 Uhr
„The Urban Water Supply System of Constantinople/lstanbul“ (Kerim Altug, Istanbul)
Türkisches Kulturzentrum Köln (Yunus Emre Enstitüsü), Neumarkt 35/37, 50667 Köln

Freitag, 3. November 2017, um 18.00 Uhr
„Zwischen den Ruinen der großen Vergangenheit? Konstantinopel in mittelbyzantinischer Zeit“ (Albrecht Berger, München)
Türkisches Kulturzentrum Köln (Yunus Emre Enstitüsü), Neumarkt 35/37, 50667 Köln

Freitag, 10. November 2017, um 18.00 Uhr
„Constantinopolis/lstanbul: Constructing the Space and Image of an Early Modem Capital“ (Cigdem Kafescioğlu, Istanbul)
Universität zu Köln, Hörsaalgebäude, Hörsaal C, Universitätsstraße 35. 50931 Köln

Alle Interessentinnen und Interessenten sind herzlich zu den Vorträgen eingeladen. Die Vorlesungsreihe „KonstantinopelIstanbul – Eine Metropole im Wandel“ wird von Professor Dr. Norbert Nußbaum (Abt. Architekturgeschichte des Kunsthistorischen Instituts) und Dr. Mabi Angar (Abt. Byzantinistik des Instituts für Altertumskunde) in Kooperation mit dem Yunus Emre Enstitüsü Köln organisiert.


Inhaltlicher Kontakt:     
Dr. Mabi Angar
Institut für Altertumskunde, Abteilung Byzantinistik
+49 221 470-3004
mabi.angar(at)uni-koeln.de


Presse und Kommunikation:
Frieda Berg
+49 221 470-1704
f.berg(at)uni-koeln.de

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news-4711 Mon, 16 Oct 2017 13:44:24 +0200 Podiumsdiskussion „Aging and Society“ im New Yorker Büro der Universität zu Köln /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4711&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d63917a36451d604153dfd12631bf227 Podiumsdiskussion zum Thema Lebensqualität im Alter am 17. Oktober im Deutschen Haus in New York 

Welche Folgen hat der demographische Wandel für eine Gesellschaft, in der aufgrund rasanter biomedizinischer Fortschritte möglicherweise bald doppelt so viele Generationen zur gleichen Zeit leben? Wie können wir für ein würdevolles Altern sorgen? Wie müssen wir unsere Umgebung und Strukturen gestalten, um eine gerechte und lebenswerte Gesellschaft für Jung und Alt zu ermöglichen? Diese Fragen stehen im Zentrum der Abendveranstaltung in New York, zu der das Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health (ceres) und das New Yorker Büro der Universität zu Köln zusammen mit dem Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus einladen. Über 200 Teilnehmer/innen haben sich bereits zu der hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion angemeldet. Die Universität zu Köln wird prominent vertreten durch Frau Prof. Dr. Susanne Zank, Dekanin der Humanwissenschaftlichen Fakultät, und Frau Prof. Dr. Christiane Woopen, Direktorin von ceres und Vorsitzende des Europäischen Ethikrats.

Im April hat Frau Dr. Eva Bosbach die Leitung des New Yorker Büros übernommen. Seitdem fanden viele Veranstaltungen mit Partnern aus Köln (darunter das Exzellenzcluster für Alternsforschung CECAD) statt, die international renommierte Experten aus Köln und der Welt zusammenbrachten. Das New Yorker Büro der Universität zu Köln pflegt in Absprache mit dem International Office und dem Prorektorat für Internationales Beziehungen zu Partneruniversitäten in den USA und Kanada, organisiert Delegationsreisen und fungiert als erste Kontaktstelle für Studierende, Lehrende und weitere Partner in Nordamerika. Es unterstützt die Organisation der UzK Summer School in New York, bietet deutschen und internationalen KölnAlumni Vernetzungsmöglichkeiten und ermöglicht Kölner Wissenschaftlern/innen, ihre Forschungsleistungen in Nordamerika zu präsentieren und neue Kooperationen anzubahnen. 

Inhaltlicher Kontakt:
Dr. Eva Bosbach
Executive Director
University of Cologne New York Office
+1 212 758 5893
eva.bosbach(at)uni-koeln.de

Christiane Biehl, M.A.
Abteilungsleiterin "Internationale Mobilität"/
Dezernat "Internationales", Universität zu Köln
+49 221 470 27 69
c.biehl(at)verw.uni-koeln.de

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news-4709 Fri, 13 Oct 2017 12:01:15 +0200 Dr. Hans Riegel-Fachpreise für herausragende Schülerarbeiten verliehen /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4709&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e08920281133001aabb247b1eef3c0e7

Große Bandbreite an MINT-Themen zu aktuellen Fragestellungen ausgezeichnet / 7.000 Euro Preisgeld für naturwissenschaftliche Talente aus der Sekundarstufe II

Die Uni Köln und die Dr. Hans Riegel-Stiftung haben insgesamt fünfzehn Dr. Hans Riegel-Fachpreise an Schülerinnen und Schüler aus dem Großraum Köln verliehen. Neben den rund 7.000 Euro Preisgeld ermöglichen die HARIBO-Fachpreise den Gewinnerinnen und Gewinnern Zugang zu nachhaltigen Förderangeboten wie Seminare und Konferenzen. 

Dem Fokus auf MINT-Fächer entsprechend wurden auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Schülerarbeiten in den Fächern Biologie, Chemie, Geographie, Mathematik und Physik eingereicht. Die Preise sind in jedem Fach dotiert mit jeweils 600 Euro für den ersten Platz, 400 Euro für den zweiten Platz und 200 Euro für den dritten Platz. Zudem erhalten die Schulen der Erstplatzierten einen Sachpreis in Höhe von rund 250 Euro als Anerkennung für die Betreuung der Schülerarbeiten durch die jeweiligen Fachlehrerinnen und -lehrer.

Eine Experten-Jury der Universität zu Köln bewertete die eingereichten Arbeiten nach wissenschaftlichen Kriterien, wobei besonders kreative Themenstellungen sowie ein deutlich erkennbarer praktischer Eigenanteil (z. B. in Form von Experimenten) wichtige Einflussgrößen der Prämierung waren. 

Die Gewinnerinnen und Gewinner:

  • 1. Platz in Biologie: „Kaugummikauen im Unterricht? Der Einfluss von Kaugummikauen auf die kognitive Aktivität“ (Pauline Sadrieh, Gymnasium Rodenkirchen
  • 1. Platz in Chemie: „Die Grätzel-Zelle als kostengünstiger Hoffnungsträger in der Entwicklung der Photovoltaik-Technik-Optimierung einer Sofort-Kühlkompresse“ (Alisa Hahn, St. Michael Gymasium Monschau)
  • 1. Platz in Geographie: „Living in One Global City – A Possible Solution for Urban Sprawl and Environmental Degradation?!“ (Ulrike Morgalla, Albertus-Magnus-Gymnasium Bergisch Gladbach)
  • 1. Platz in Mathematik: „Künstliche Intelligenz – Reinforcement Learning anhand eines Pacman-Modelles“ (Leon Windheuser, Apostelgymnasium Köln)
  • 1. Platz in Physik: „Frequenzanalyse von diversen Vokalen bei verschiedenen Sprechern“ (Philipp Ligtenberg, Gymnasium Odenthal)

Überreicht wurden die Dr. Hans Riegel-Fachpreise von Professor Dr. Markus Braden, Studiendekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, und Marco Alfter, Geschäftsführung der Dr. Hans Riegel-Stiftung. 

„Wissenschaftliches Arbeiten beinhaltet die Entwicklung origineller Ideen, eigenständige und exakte Forschung und Dokumentation", erklärte Prof. Dr. Markus Braden. „Die Bandbreite der Themen spiegelt den Forschergeist unserer Preisträgerinnen und Preisträger wider; von Künstlicher Intelligenz bis zu Living in One Global City wurden aktuelle Fragestellungen auf hohem Niveau bearbeitet.“

Marco Alfter: „Die Dr. Hans Riegel-Stiftung begleitet junge Menschen auf ihrem Weg in ein naturwissenschaftliches Studium oder einen technischen Beruf. Mit diesem Wettbewerb finden und fördern wir die Talente, die Deutschland in Zukunft als gut ausgebildete Fachkräfte benötigt. Wir freuen uns, dass wir erneut mit der Universität zu Köln die Dr. Hans Riegel-Fachpreise verleihen und werden das auch in Zukunft weiter tun.“ 

Die Stiftung des ehemaligen HARIBO-Mitinhabers Dr. Hans Riegel engagiert sich insbesondere in der Bildungsförderung – stets mit dem Ziel, junge Menschen bei der Gestaltung ihrer Zukunft zu unterstützen.

Inhaltlicher Kontakt:

Peter Laffin 

Projektleiter Dr. Hans Riegel-Fachpreise 

+49 228 227 447 15

peter.laffin@hans-riegel-stiftung.com 

Alexander Kukla 

Leiter Öffentlichkeitsarbeit 

+49 228 227 447 25

Presse und Kommunikation:

Robert Hahn

+49 221 470-2396

r.hahn@verw.uni-koeln.de

Weitere Informationen:
www.hans-riegel-fachpreise.com  

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news-4708 Fri, 13 Oct 2017 10:43:05 +0200 „Brain Drops“ sind Süßigkeiten für‘s Gehirn – in den Herbstferien! /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4708&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=739d77fa8ea7303165a1e8b7ee9f0f26

Leckereien der besonderen Art gibt es in den Herbstferien an der Uni: Brain Drops – Süßigkeiten für’s Gehirn. Die Uni bietet 6 kostenlose Workshops für Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren an, in denen sie Wissenschaft experimentell erfahren können. 

Ziel ist es, den Jugendlichen eine Plattform zu bieten, um ihren Interessen und ihrer Neugier im Kontext von Wissenschaft nachzugehen. In diesem Jahr bietet die Koordinierungsstelle Wissenschaft und Öffentlichkeit im Rahmen der KölnerJuniorUni zusammen mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sechs spannende Veranstaltungen zwischen Kryptografie und Schreibwerkstatt an. 

Die Workshops richten sich an Jugendliche aller Schulformen – unabhängig von ihren Noten und Leistungen. Durch den hohen Selbsterfahrungs- und Experimentieranteil der Workshops können sich die Jugendlichen gemäß ihres jeweiligen Wissensstandes beteiligen und ausprobieren. Den Dozentinnen und Dozenten aus den unterschiedlichen Fachbereichen der Universität zu Köln liegt vor allem daran, das Interesse und die Freude an Wissenschaft zu fördern. 

So wird sich ein Workshop mit Organischen Leuchtdioden (OLEDs) beschäftigen, die in Zukunft als Handydisplay verwendet werden. Wie man Botschaften verschlüsselt und Verschlüsselungen knackt wird der Kryptografie-Workshop zeigen. Die WissenschaftlerInnen erklären, wie man Geschichten schreibt, experimentelle Wirtschaftsforschung treibt und was man mit einer Satellitenschüssel machen kann. Auch wird die Frage, wie man Energie erzeugt, optimiert und spart behandelt.

Der Besuch der Veranstaltungen ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist notwendig. Gefördert werden die Workshops durch die Ford Foundation.

Beschreibungen zu den Workshop-Inhalten sind unter www.junioruni.uni-koeln.de zu finden.

Inhaltlicher Kontakt:
Astrid Costard
Tel: (0221) 470 – 2972, -6298
Fax: (0221) 470 - 5934
E-Mail: junioruni(at)uni-koeln.de

Presse und Kommunikation
Robert Hahn
Tel.: 0221 470 2396
E-Mail: r.hahn(at)verw.uni-koeln.de

 

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news-4705 Tue, 10 Oct 2017 13:04:31 +0200 Ausstellung in der Universitäts- und Stadtbibliothek: Der Kommunismus in seinem Zeitalter /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4705&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3999231e30360bfc112b379e8b84ab46 Plakatausstellung untersucht Kommunismus-Bewegungen im 20. Jahrhundert / Ringvorlesung „Revolution verstehen“ am Historischen Institut Die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln (USB) zeigt vom 10.10.2017 bis zum 20.12.2017 die Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Deutschen Historischen Museums Berlin. Die Plakatausstellung dokumentiert Aufstieg und Niedergang der kommunistischen Bewegungen im 20. Jahrhundert – angefangen bei der Oktoberrevolution, die sich 2017 zum 100. Mal jährt. Besucher können sich mit geschichtlichen und politischen Zusammenhängen sowie einzelnen Aspekten auseinandersetzen – zum Beispiel dem Alltag im Sozialismus, dem Militarismus, der Rolle der Frau, Führerkulten oder dem Kampf gegen die Religion. Die Themen werden in 25 Tafeln mit über 200 zeithistorischen Fotos, Dokumenten sowie per QR-Code erreichbaren Videoausschnitten dargestellt.

Das Historische Institut der Universität zu Köln bietet dazu passend die öffentliche Ringvorlesung „Revolution verstehen. Kontexte, Re-/Interpretation und Gegenwart revolutionärer Umstürze seit 1917“ im Wintersemester 17/18 an. Die Termine und Themen finden Sie unter http://osteuropa.phil-fak.uni-koeln.de/1927.html.

Weitere Orte und Termine sowie einen Film über die Ausstellung erhalten Sie unter: https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/kommunismus-zeitalter-6020.html.

Inhaltlicher Kontakt:
Dr. Roland Cvetkovski
Universität zu Köln, Historisches Institut
Tel.: 0221/470 37 79
rcvetkov@uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Melinda Burmeister-Neuls
+49 221 / 470-89955
burmeister(at)ub.uni-koeln.de

www.ub.uni-koeln.de
www.ub.uni-koeln.de/bibliothek/presse
facebook.com/usbkoeln
twitter.com/unibibkoeln
Weitere Informationen:

https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/
http://www.dhm.de/

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news-4704 Mon, 09 Oct 2017 15:21:42 +0200 Studie zur Wirtschaftskraft der Wissenschaft in Köln vorgestellt /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4704&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0f9879bf603753b3f79451f31c9ae406 Köln ist einer der größten Wissenschaftsstandorte Deutschlands. Auch qualitativ nimmt die Region eine Spitzenposition in der deutschen Forschungslandschaft ein. Forschung und Lehre tragen damit auch zum wirtschaftlichen Erfolg in Köln bei.

Das „Unternehmen“ Wissenschaft ist der zweitgrößte Arbeitgeber in der Stadt: Circa 46.000 Arbeitsplätze sind in der Region Köln mit wissenschaftlichen Einrichtungen verbunden. Die Wirtschaftskraft der Kölner Wis¬senschaft beträgt jährlich rund 1,65 Mrd. Euro. Das sind die Ergebnisse einer Studie, die im Auftrag der Kölner Wissenschaftsrunde erstellt wurde und Kennzahlen zur wirtschaftlichen Bedeutung der wissenschaftlichen Einrichtungen am Standort Köln ermittelte. 2010 wurden erstmals Zahlen zur Wirtschaftskraft des Wissenschaftssektors in Köln erhoben.

Bei einer Pressekonferenz im Historischen Rathaus stellten heute

  • Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Schirmherrin der Kölner Wissenschaftsrunde,
  • Prof. Elisabeth Fröhlich, Vorsitzende der Kölner Wissenschaftsrunde und Präsidentin der Cologne Business School (CBS),
  • Prof. Axel Freimuth, Rektor der Universität zu Köln, und
  • Dr. Rainer Minz, Bevollmächtigter des Rektors der Universität zu Köln für Alumniarbeit, Fundraising und Technologietransfer, ehemaliger Managing Director der Boston Consulting Group,

die Ergebnisse vor.


Inhaltlicher Kontakt:

Dr. Patrick Honecker
Pressesprecher der Universität zu Köln
+49 221 470 2202
p.honecker(at)verw.uni-koeln.de

Weitere Informationen: Bericht (PDF, 1,5MB)

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news-4701 Mon, 09 Oct 2017 10:47:26 +0200 Preis für Hochschulkommunikation 2017 geht an die Universität zu Köln /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4701&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bfa81036cfe954f76595ae93ad146262 „Wissen für die Gesellschaft: Hochschulforschung aktuell vermitteln“ Der mit 25.000 € dotierte Preis für Hochschulkommunikation 2017 geht an die Universität zu Köln.
Der Preis war in diesem Jahr zu dem Thema „Wissen für die Gesellschaft: Hochschulforschung aktuell vermitteln“ ausgeschrieben. Hochschulen betreiben Forschung zu vielfältigen, gesellschaftlich diskutierten Themen. Damit verbunden ist die Aufgabe, darüber mit den unterschiedlichen betroffenen und interessierten Gruppen zu kommunizieren, Ergebnisse auf geeigneten Wegen in die laufenden Diskussionen einzuspeisen und den Menschen eine qualifizierte Teilhabe am gesellschaftlichen Diskurs zu ermöglichen. Angesichts einer zunehmenden Abkehr von differenzierten, faktenbasierten Auseinandersetzungen stellen sich den Hochschulen hier wachsende Herausforderungen.

Die Kölner Bewerbung überzeugte die Jury, weil sie wichtige Voraussetzungen geschaffen hat, um mit diesen Herausforderungen umzugehen: Das Dezernat Kommunikation & Marketing der Universität hat zum einen ein systematisches Monitoring von aktuellen gesellschaftlichen Fragen entwickelt und zum anderen ein Netzwerk von „Matrix-KorrespondentInnen“ etabliert. Diese sind in verschiedenen Wissenschaftsbereichen, also dezentral, angesiedelt und  gleichzeitig eng in die Arbeit der zentralen Kommunikationsabteilung eingebunden. Sie identifizieren die jeweils interessierten Zielgruppen und erarbeiten, wie und auf welchem Wege sie diese am besten ansprechen.

Damit hat die Universität zu Köln nach Auffassung der Jury ein Konzept entwickelt, das beispielgebend ist, weil es zwei wesentliche Schwierigkeiten in der Hochschulkommunikation angeht: Es identifiziert den gesellschaftlichen Bedarf an wissenschaftlicher Expertise und Dialog und bringt in Erfahrung, welche Forschungsvorhaben in der Hochschule besonderes relevant für den aktuellen Diskurs sind.
Am 13. November, dem Vorabend der HRK-Mitgliederversammlung, findet in Potsdam die feierliche, presse-öffentliche Preisverleihung statt.
Der Preis für Hochschulkommunikation wird von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der ZEIT Verlagsgruppe gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung vergeben und
gestiftet von der


Hochschulrektorenkonferenz German Rectors‘ Conference
Berlin Leipziger Platz 11  10117 Berlin T: 030 206292-0
Bonn Ahrstraße 39 53175 Bonn T: 0228 887-0
Ansprechpartnerin: Susanne Schilden
Pressesprecherin, Bereichsleiterin Kommunikation
T: 0228 887-152/-153, presse(at)hrk.de

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news-4699 Thu, 05 Oct 2017 13:16:14 +0200 Wer an den freien Willen glaubt, zieht andere stärker zur Verantwortung /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4699&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=593fa69c357e51fa7fee134360092a0a Psychologen aus Köln und Gent zeigen, dass Personen, die an den freien Willen glauben, die Ursachen für ein bestimmtes Verhalten eher in der Persönlichkeit als in den Umständen sehen. Welche gesellschaftlichen Konsequenzen es hat, wenn Menschen an den freien Willen glauben, berichtet der Kölner Psychologe Juniorprofessor Dr. Oliver Genschow vom Social Cognition Center Cologne (SoCCCo) zusammen mit Davide Rigoni und Marcel Brass von der Universität Gent im Artikel „Belief in free will affects causal attributions when judging others' behavior“ in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS).

In mehreren Studien fragten die Forscher Freiwillige, was sie zu Verhaltensweisen wie zum Beispiel „Lügen“ oder „Geld spenden“ motiviert. Zuverlässig zeigte sich in allen Studien die sogenannte „Korrespondenzverzerrung“: Menschen neigen dazu, das Verhalten anderer eher ihrer Persönlichkeit als den Umständen in die Schuhe zu schieben.

Was hat das mit dem Glauben an den freien Willen zu tun? Auch danach hatten die Forscher gefragt und fanden: Je stärker der Glaube an den freien Willen war, desto eher wurde eine Person wegen persönlicher statt situativer Umstände zur Verantwortung gezogen. Und je stärker dieser Zusammenhang war, desto eher waren die Befragten bereit, die andere Person zu belohnen oder zu bestrafen. Nur, wenn Menschen glauben, dass die Person verantwortlich ist – und nicht deren Umstände, ist Belohnen und Bestrafen sinnvoll bzw. gerechtfertigt.

„Die Ergebnisse der Studie sind wichtig, weil unser Rechtssystem Straftaten danach be- und verurteilt, ob die Angeklagten für ihre Tat verantwortlich sind. Das heißt, inwieweit sie absichtlich – ‚aus freiem Willen‘ – gehandelt haben“, erklärt Oliver Genschow. „Das Strafmaß kann also umso höher ausfallen, je stärker die Prozessbeteiligten an den freien Willen glauben.“


Inhaltlicher Kontakt:     
Jun.-Prof. Dr. Oliver Genschow
Social Cognition Center Cologne
+49 221 470-1524
oliver.genschow(at)uni-koeln.de


Presse und Kommunikation:
Robert Hahn
+49 221 470-2396
r.hahn(at)verw.uni-koeln.de


Zur Publikation:
http://www.pnas.org/content/114/38/10071

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news-4697 Thu, 05 Oct 2017 07:22:11 +0200 Presseeinladung: Universität zu Köln begrüßt 5691 Erstsemester /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4697&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c4d70019f9377b2ddd9d5f92e7941b86 Dieses Wintersemester können 5691 Studierende ihr Studium an der Universität zu Köln beginnen. Die drei beliebtesten Fächer sind Psychologie, BWL und Rechtswissenschaften. Dies ist eine Veränderung zu den Vorjahren, da bisher BWL das beliebteste Fach war.

Die Anzahl der Studierenden beträgt damit zum Vorlesungsbeginn insgesamt 49.538. Promotionen sind hierbei nicht eingerechnet.

Am kommenden Montag wird der Rektor der Universität zu Köln, Professor Dr. Axel Freimuth, die neuen Studierenden in der Aula der Universität begrüßen. Die Veranstaltung wird live in das Hörsaalgebäude übertragen.


Termin:    

Montag, 9. Oktober 2017, 9.00 Uhr,
Aula im Hauptgebäude /
Übertragung ins Hörsaalgebäude
Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln


Presse und Kommunikation:
Frieda Berg
+49 221 470-1704
f.berg(at)uni-koeln.de


Weitere Informationen:
https://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=8775

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news-4696 Wed, 04 Oct 2017 11:43:54 +0200 Methylchlorid im All entdeckt: Das Molekül ist kein Hinweis auf außerirdisches Leben /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4696&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7b1c059e33b4e37579bd2b93a908353d Internationales Forschungsteam hat mit Kölner Beteiligung erstmals Spuren von Freon-40 in jungem Sternensystem und Kometen nachgewiesen / Veröffentlichung in „Nature Astronomy“

Ein Forschungsteam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter anderem aus Cambridge/ Massachusetts, Kopenhagen und Köln hat erstmals eine signifikante Konzentration von Freon-40 in einem etwa 400 Lichtjahre entfernten jungen Sternensystem nachgewiesen. Als Datengrundlage dienten die hochauflösenden Aufnahmen der ALMA-Radioteleskope in der chilenischen Atacama-Wüste sowie Daten des Massenspektrometers ROSINA von der Weltraummission Rosetta.

Das auch als Methylchlorid bekannte Freon-40 (CH3Cl) ist das erste sogenannte Organohalogen, das je im interstellaren Raum detektiert worden ist. Organohalogene werden auf der Erde von zahlreichen Pflanzen, Pilzen, Bakterien und Meeresorganismen produziert, sie gelten daher bislang als sichere Hinweise auf biologisches Leben. Der Nachweis der Freon-40-Spuren im Sternensystem wurde nun im renommierten Fachjournal „Nature Astronomy“ veröffentlicht.

Für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigt der Fund, wie schwierig es ist, Anwesenheit des Lebens auf molekularer Ebene handfest zu definieren. „Es hat uns sehr überrascht, Freon-40-Moleküle in der Nähe junger, Sonnen-ähnlicher Sterne zu finden“, sagt Edith Fayolle vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics in Cambridge, Massachusetts, die Erstautorin der Publikation.

Denn in den Gebieten, wo Freon-40 vom Forschungsteam entdeckt wurde – im Sternensystem IRAS 16293-2422 und beim Kometen 67P/ Churyumov-Gerasimenko – kann es noch kein außerirdisches Leben geben. Die bisherige These von Freon-40 als Lebensindikator ist also nicht mehr haltbar.

„Welche Molekülstrukturen im Weltall zu finden sind, das sind Fragestellungen, die wir auch durch Laborarbeit aufklären“, sagt Dr. Holger S. P. Müller vom I. Physikalischen Institut der Universität zu Köln und Ko-Autor der Publikation. Müller stellte für das Team seine spektroskopische Expertise sowie die „Cologne Database for Molecular Spectroscopy“ (CDMS) bereit, die ein weltweit wichtiges Datenrepositorium zur Identifikation von interstellaren Molekülen ist.

Die Entdeckung des Organohalogens im All lässt, wenn schon kein Beweis außerirdischen Lebens, neue Rückschlüsse auf die Planetenentstehung zu. So müssen Organohalogene dem Forschungsteam zufolge vielmehr Teil der sogenannten Ursuppe, also der Mischung lebensermöglichender Substanzen, gewesen sein, aus der sowohl unser Planet Erde als auch Exoplaneten entstanden sind.

Ko-Autor Jes Jørgensen vom Niels-Bohr-Institut der Universität Kopenhagen: „Durch das leistungsstarke ALMA-Teleskop können wir mittlerweile Moleküle nachweisen, die Lichtjahre von uns entfernt sind. Der Freon-40-Fund verknüpft unsere Vorstellungen von der prä-biologischen Chemie sogenannter Protosterne mit den Erkenntnissen aus unserem eigenen Sonnensystem.“


Original Veröffentlichung:

Protostellar and Cometary Detections of Organohalogens

Edith C. Fayolle, Karin I. Öberg, Jes K. Jørgensen, Kathrin Altwegg, Hannah Calcutt, Holger S. P. Müller, Martin Rubin, Matthijs H. D. van der Wiel, Per Bjerkeli, Tyler L. Bourke, Audrey Coutens, Ewine F. van Dishoeck, Maria N. Drozdovskaya, Robin T. Garrod, Niels F. W. Ligterink, Magnus V. Persson, Susanne F. Wampfler, and the ROSINA team

Nature Astronomy 1, 703–708 (2017)



Inhaltlicher Kontakt:        

Dr. Holger S. P. Müller

I. Physikalisches Institut

+49 221 470-4528



Presse und Kommunikation:

Frieda Berg

+49 221 470-1704



Weitere Informationen:

The Cologne Database for Molecular Spectroscopy

The Cologne Laboratory Astrophysics Group

The PILS project web-site

Atacama Large Millimetre Array (ALMA)

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news-4694 Fri, 29 Sep 2017 10:04:43 +0200 Uni Köln in starker Position für Exzellenzstrategie /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4694&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3060aa266c3a132e5cdd62f512d8ee7f DFG fordert Universität zu Köln zu vier Exzellenzcluster-Vollanträgen auf.

Die Universität zu Köln ist im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur Vollantragsstellung von vier Exzellenzclustern aufgefordert worden. Damit hat die Exzellenzuniversität in der nächsten Runde des Wettbewerbs Chancen auf die Verteidigung ihres Status und damit auf eine langfristige Drittmittelförderung in Millionenhöhe. 

Universitätsrektor Professor Dr. Axel Freimuth zeigte sich mit dem Abschneiden in der Vorrunde zufrieden: „Mit diesem Ergebnis positioniert sich die Universität zu Köln hervorragend für den weiteren Verlauf der Exzellenzstrategie.“

Am 27. und 28. September 2017 hatte ein international besetztes Expertengremium in Bonn über die eingereichten 195 Exzellenzcluster-Antragsskizzen beraten. 88 Projekte von deutschen Hochschulen oder Verbünden hat das Gremium schließlich zur Antragstellung für die Endrunde des Wettbewerbs aufgefordert. Nach der Schlussrunde wird die DFG 45 bis 50 Exzellenzcluster fördern.

Für folgende Exzellenzcluster kann die Universität zu Köln nun Vollanträge abgeben:

Exzellenzcluster: „ECONtribute: Märkte und Public Policy“

Für die Dynamik der Märkte und die Steuerung durch Maßnahmen der Politik soll in diesem Exzellenzcluster ein neues Paradigma gefunden werden. „Traditionelle Perspektiven stoßen an ihre Grenzen bei der Bewältigung neuer Herausforderungen wie globalen Finanzkrisen, oder den Regulierungserfordernissen digitaler Märkte. Zudem greifen sie die Fortschritte der Verhaltensökonomik nicht in systematischer Weise auf“, erläutert Professor Dr. Felix Bierbrauer, designierter Clustersprecher der Universität zu Köln. Neben den neuen Herausforderungen sollen daher neue Ziele wie faire und sozial akzeptierte Marktergebnisse in die Analyse einfließen. Forschung zum Design von Anreizsystemen, Marktmechanismen und politischen Entscheidungsverfahren soll der Wirtschaftspolitik neue Instrumente an die Hand geben. Die Forschungsaktivitäten des Exzellenzclusters sollen unter dem Dach des neugegründeten Instituts BCecon gebündelt werden. Kooperationspartner ist neben der Universität zu Köln die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn, wobei die Universität Bonn die Rolle der Sprecheruniversität  übernimmt.

Exzellenzcluster Alternsforschung: „Zelluläre Stressantworten bei Alters-assoziierten Erkrankungen“

Im Exzellenzcluster für Alternsforschung (CECAD) in Köln untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die biologischen und medizinischen Grundlagen des Alterungsprozesses. Nachdem die ersten beiden Förderperioden von der Untersuchung zellulärer Grundlagen geprägt waren, möchte sich CECAD im Rahmen der Exzellenzstrategie noch breiter aufstellen. Zukünftig soll die Interaktion zwischen Organen eine größere Rolle spielen: Wie kommunizieren Leber und Gehirn oder das Herz und Muskeln miteinander? „Darüber hinaus sollen Kohorten-Studien an Menschen weitere Aufschlüsse über gesundes Altern geben,“ so Professor Dr. Jens Brüning, wissenschaftlicher Leiter und Sprecher des Exzellenzclusters. „Damit will CECAD den nächsten Schritt machen - von der Grundlagenforschung hin zur klinischen Anwendung.“ Das Exzellenzcluster für Alternsforschung ist ein Verbundprojekt der Universität zu Köln, der Uniklinik Köln, den beiden Max-Planck-Instituten für Stoffwechselforschung und für Biologie des Alterns sowie dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE). Die Universität zu Köln ist Sprecheruniversität.

Exzellenzcluster für Pflanzenwissenschaften - SMARTe Pflanzen für die Anforderungen von morgen

Das Ziel der beteiligten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ist es, Nutzpflanzen so entwickeln und züchten zu können, dass diese vorhersagbar auf künftige Herausforderungen reagieren. Der steigende Bedarf an Nahrungsmitteln sowie der Klimawandel stellen jedoch eine enorme Herausforderung für die nachhaltige Nahrungsproduktion und den Erhalt der Ökosysteme dar. Professor Dr. Stanislav Kopriva, Sprecher des Clusters an der Universität zu Köln: „Wir haben CEPLAS in vier Forschungsfelder untergliedert, die mit unterschiedlichen Ansätzen zu dem Ziel beitragen, ertragreiche Pflanzen zu entwickeln.“ Der Exzellenzcluster CEPLAS ist ein Verbundprojekt der Universität zu Köln mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf als Sprecherhochschule, dem Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung und dem Forschungszentrum Jülich. 

Exzellenzcluster „Materie und Licht für Quanteninformation“

Das Ziel des Exzellenzclusters besteht darin, neue Computer- und Netzwerkarchitekturen zu schaffen, die auf den Prinzipien der Quantenmechanik beruhen. In den Netzwerken werden extrem schnelle Prozessoren modular realisiert und optisch miteinander vernetzt. „Rechen- und Netzwerkleistungen weit jenseits existierender Technologien würden Quantencomputer zu mächtigen Werkzeugen beim Design neuer Werkstoffe und Pharmazeutika oder der Gewährleistung sicherer Kommunikation machen“, sagt Professor Dr. Yoichi Ando, designierter Sprecher des Exzellenzclusters an der Universität zu Köln. Der geplante Exzellenzcluster ist ein Verbundprojekt mit der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und dem Forschungszentrum Jülich.  Die Universität zu Köln ist Sprecheruniversität.

Pressesprecher:
Dr. Patrick Honecker 
+49 221 470-2202
p.honecker(at)verw.uni-koeln.de

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news-4691 Fri, 22 Sep 2017 13:28:00 +0200 27 neue Tenure-Track-Professuren für Uni Köln /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4691&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f1743de95fe193d55edfa6cbec06c7f2 Universität zu Köln erfolgreich im milliardenschweren Bund-Länder-Programm, das alternative Karrierewege für den wissenschaftlichen Nachwuchs eröffnet.  Mit der Bewilligung von 27 zusätzlichen Tenure-Track-Professuren belegt die Universität zu Köln deutschlandweit den zweiten Platz nach der TU München (40) im neuen Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hatte die Verteilung der insgesamt 468 Professuren an 34 deutschen Universitäten am Donnerstag bekanntgegeben.

„Der Universität zu Köln ist es wichtig, die Karrierewege für den wissenschaftlichen Nachwuchs zu verbessern. Die Einwerbung dieser großen Zahl an zusätzlichen Professuren ist ein Zeichen dafür, dass unser Nachwuchsförderungskonzept Bund und Land überzeugt hat“, sagte Prof. Dr. Martin Henssler, Prorektor für Planung und wissenschaftliches Personal der Universität zu Köln.

Die Tenure-Track-Professur sieht nach erfolgreicher Bewährungsphase den unmittelbaren Übergang in eine Lebenszeitprofessur vor. Dadurch soll jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern früher als bisher eine Entscheidung über den dauerhaften Verbleib im Wissenschaftssystem ermöglicht werden. Von 2017 bis 2032 werden im Bund-Länder-Programm, verteilt auf zwei Bewilligungsrunden, insgesamt 1.000 Stellen gefördert, für die der Bund bis zu eine Milliarde Euro bereitstellt.


Inhaltlicher Kontakt:     
Prof. Dr. Martin Henssler
Prorektor für Planung und wissenschaftliches Personal
+49 221 470-1514
prorektorat-planung-personal(at)verw.uni-koeln.de


Presse und Kommunikation:
Frieda Berg
+49 221 470-1704
f.berg(at)uni-koeln.de


Weitere Informationen:
www.bmbf.de/de/wissenschaftlicher-nachwuchs-144.html

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news-4690 Fri, 22 Sep 2017 13:13:20 +0200 NaWiT AS: Neues Online-Portal für modernen Sachunterricht /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4690&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2adca040490e8676a6f79a7c3b87e7d4 Neues Internetportal ( http://nawitas.uni-koeln.de ) für die Weiterentwicklung des Sachunterrichts mit den Schwerpunkten Naturwissenschaften und Technik geht heute online – Ergebnis einer Kooperation des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Universität zu Köln mit Unterstützung der Deutschen Telekom-Stiftung – Gezielte Förderung des MINT-Nachwuchses  Warum muss ich im Winter eine Mütze aufsetzen? Hat der Klettverschluss was mit der Klette zu tun? Warum braucht ein Auto vier Räder? Diese und ähnliche Fragen stellen sich Kinder im Grundschulalter. Sie haben offene Augen und Ohren für Natur und Technik. Und am liebsten probieren sie alles selber aus. Hier setzt das neue Fortbildungskonzept NaWiT AS an: Es will Lehrerinnen und Lehrern helfen, ihren Sachunterricht auf dem aktuellen Stand der Didaktik weiterzuentwickeln und mit den Kindern vermehrt naturwissenschaftliche und technische Themen aufzugreifen. Es bietet Unterrichtsanregungen, Materialien und geeignete Methoden für Lehrkräfte der Primarstufe.

Frau Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung des Landes NRW, und Frau Prof. Dr. Manuela Günter, Prorektorin der Universität zu Köln, und Herr Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer der Deutschen Telekom Stiftung, haben heute den offiziellen Startschuss gegeben. Ab heute können Lehrkräfte und Fachleiter das Online-Angebot von NaWiT AS nutzen.

Ministerin Gebauer betonte den besonderen Stellenwert der naturwissenschaftlich-technischen Bildung: „Nach einer aktuellen OECD-Studie hat Deutschland im internationalen Vergleich die höchste Studienanfänger- und Absolventenquote in den MINT-Fächern. Das ist Rückenwind und Motivation für unsere Schulen, die mit großem Engagement und viel Kreativität daran arbeiten, junge Menschen für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir heute die neue Homepage freischalten.“

Prorektorin Günter betont die bedeutende Rolle, welche die Lehreramtsausbildung an der Universität zu Köln spielt: „Unsere Lehrer*innenbildung setzt nicht nur Maßstäbe in gesellschaftlich besonders relevanten Feldern wie Integration und Inklusion, sondern spielt auch eine herausragende Rolle bei der Entwicklung einer zukunftsweisenden Didaktik, die auf dem engen Austausch mit einer forschungsorientierten Fachwissenschaft basiert. Das neue Online-Portal NaWiT AS unterstützt Lehrerinnen und Lehrer optimal bei der zeitgemäßen Gestaltung des naturwissenschaftlich-technischen Sachunterrichts, der die Schüler und Schülerinnen frühzeitig auf die MINT-Fächer neugierig macht.“

Dr. Ekkehard Winter ergänzt: „Dass das Land Nordrhein-Westfalen mit dem Projekt NaWiT AS die Rolle von Naturwissenschaften und Technik im Sachunterricht systematisch stärkt, begrüßen wir als Deutsche Telekom Stiftung sehr. Besonders freut es uns, dass nun über die Plattform die Erkenntnisse aus unserem Modellprojekt prima(r)forscher im gesamten Bundesland Verbreitung finden.“

NaWiT AS steht für Naturwissenschaftlich-Technische Kompetenzen und Anregung schulbezogener Unterrichtsentwicklung. „Wir wollen die Lehrerinnen und Lehrer dabei unterstützen, naturwissenschaftliche und technische Themen in den Sachunterricht einzubauen“, erklärt Frau Prof. Dr. Daniela Schmeinck, Leiterin des Projektes NaWiT AS und geschäftsführende Direktorin des Instituts für Didaktik des Sachunterrichts der Universität zu Köln. „Es liegt uns am Herzen, die Kinder mit Hilfe von praxisnahen und kooperativen Lernformen an wissenschaftsnahe Denk- und Arbeitsweisen heranzuführen.“

Im weiteren Verlauf des Projekts soll das Angebot an Fachinformationen und Unterrichtsanregungen rund um die MINT-Fächer noch erweitert werden. Im nächsten Schritt werden z.B. die aktuellen Themen „Sprachsensible Unterrichtsgestaltung“ und „Digitale Medien im Sachunterricht“ in das Online-Portal integriert.


Inhaltlicher Kontakt:     
Prof. Dr. Daniela Schmeinck
Institut für Didaktik des Sachunterrichts,
Universität zu Köln
+49 221 470-4216
Daniela.Schmeinck(at)uni-koeln.de


Presse und Kommunikation:
Corinna Kielwein
+49 221 470-1700
c.kielwein@verw.uni-koeln.de


Weitere Informationen:

http://nawitas.uni-koeln.de

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news-4689 Thu, 21 Sep 2017 11:36:31 +0200 Zukünftige Wege der Geschlechterforschung: Tagung zu aktuellen Herausforderungen der Gender Studies /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4689&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=09b5d7ff492f58385ac9e5d4ab3f23e1 Presseeinladung: Über 500 Expertinnen und Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz debattieren bei Konferenz vom 28. bis 30. 9. an der Uni Köln über Chancen und Problemstellungen der Gender Studies.  An der Universität zu Köln findet vom 28. bis 30. September die erste gemeinsame Konferenz der deutschen, österreichischen und schweizerischen Fachgesellschaften für Geschlechterforschung statt. Über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Gender Studies und benachbarten Disziplinen debattierten in rund fünfzig Panels und Foren über gegenwärtige Entwicklungen und Zukunftspotenziale des forschungsstarken Wissenschaftsfeldes. Interessierte Journalistinnen und Journalisten sind zur Teilnahme und Berichterstattung eingeladen.

Termin:

Donnerstag, 28., bis Samstag, 30. September 2017
„Aktuelle Herausforderungen der Geschlechterforschung“ (Programm)
Universität zu Köln, Philosophikum, Albertus-Magnus-Platz, 50931 Köln

Ein hochkarätig besetztes Podium mit Vertreterinnen aus Politik, Wissenschaft und Hochschule, darunter die ehemalige NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, eröffnet am Donnerstag, 28. September (16.00 Uhr, WiSo-Gebäude, Universitätsstr. 24, Hörsaal 1) die Konferenz unter dem Thema „Geschlechterforschung im politischen Raum“. Im unmittelbaren Anschluss (18.00 Uhr, ebenda) spricht die Geschlechterforscherin und Queer-Theoretikerin Sabine Hark (TU Berlin) über „Kontingente Fundierungen. Über Feminismus, Gender und die Zukunft der Geschlechterforschung in neo-reaktionären Zeiten".

Zwei Plenumsvorträge – von Lucy Suchman (Universität Lancaster, Science and Technology Studies) am 29. September (19.00 Uhr, WiSo-Gebäude, Universitätsstr. 24, Hörsaal 1) und von Almira Ousmanova (Universität Vilnius, Visual Studies) am 30. September (16.00 Uhr, ebenda) – weiten den Blick auf internationale Debatten und geopolitische Räume.

Die dreitägige Konferenz in Köln steckt ein breites Spektrum der Gender Studies ab: von sozial-, kultur- und rechtswissenschaftliche Fragen der Menschenrechte über spezifische musik- und theater- und literaturwissenschaftliche Zugänge bis hin zu den Technik- und Naturwissenschaften.

„So divers die Ansätze auch sein mögen: die Vertreter_innen der Gender und Queer Studies vereint, dass sie sich als Teil einer wissenschaftlichen Praxis begreifen, die für eine bewohnbare und gerechtere Welt einsteht. Damit tun sie das, was die Wissenschaftsforscherin, Biologin und Feministin Donna Haraway so treffend formuliert: ‚Staying with the Trouble’“, sagt Professor Dr. Susanne Völker, erste Sprecherin der deutschen Fachgesellschaft Geschlechterstudien e.V. und Leiterin der zentralen wissenschaftlichen Einrichtung Gender Studies in Köln (GeStiK). Susanne Völker steht während der Konferenz für Interviews und Hintergrundgespräche zur Verfügung.

Inhaltlicher Kontakt:     
Prof. Dr. Susanne Völker
Leiterin „Gender Studies in Köln“ (GeStiK)
+49 221 470-4743
susanne.voelker(at)uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:

Frieda Berg
+49 221 470-1704
f.berg(at)uni-koeln.de

Weitere Informationen:

http://gestik.uni-koeln.de/21093.html

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news-4688 Wed, 20 Sep 2017 14:59:28 +0200 Studie ermittelt neue Ansätze für gezielte Krebstherapie /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4688&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=baacf188b60fb59c9cbb7c6f71867f35 In einem großangelegten Testverfahren haben Forscher und Forscherinnen der Uniklinik Köln die Wirksamkeit von über 1500 Substanzen auf unterschiedliche Krebszellen untersucht. Die Erkenntnisse aus dieser Studie bilden eine wichtige Grundlage für die Entwicklung neuer Therapieformen für eine spezielle, bislang meist tödlich verlaufende Krebsform. Die Präzisionsmedizin, bei der die Therapie speziell auf den einzelnen Patienten ausgerichtet wird, gewinnt in der Krebstherapie immer mehr an Bedeutung. Durch molekularbiologische Diagnostik können Veränderungen in Tumorzellen heute genau identifiziert werden. Die Entwicklung von Medikamenten, die individuell und gezielt diese veränderten Tumorzellen angreifen, benachbarte gesunde Zellen jedoch nicht beeinträchtigen, ist ein wesentliches Ziel der modernen Krebsmedizin.

Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des Institutes für Pathologie und der Abteilung „Translationale Genomik“ an der Uniklinik Köln in den Arbeitsgruppen von Prof. Dr. Roman Thomas und Prof. Dr. Martin Sos haben die Wirksamkeit von über 1500 Substanzen auf unterschiedliche Krebszellen untersucht. Das Testverfahren wurde in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dortmund, dem Lead Discovery Center Dortmund und weiteren internationalen Gruppen durchgeführt. Die Forscher und Forscherinnen identifizierten dabei einen Hemmstoff, der spezifisch das Wachstum von Zellen einschränkt, in denen eine Fusion der Proteine BRD4 und NUT vorliegt. Die resultierenden BRD4/NUT-Fusionsgene sind charakteristisch für sogenannte NMC-Tumore. NMC (NUT midline carcinoma) ist ein seltener, sehr aggressiver Krebs, der oftmals vom Deckgewebe der Schleimhäute in Rachen und Hals ausgeht und für den es bislang keine wirksame Therapie gibt.

Die Wissenschaftler konnten die molekularen Grundlagen, die für die Wirksamkeit des Hemmstoffes ursächlich sind, nun näher beleuchten. Die Erkenntnisse aus dieser Studie bilden eine wichtige Grundlage für die Entwicklung neuer, verbesserter Therapieformen für die bislang in der Regel tödlich verlaufende Krebsform NMC.


Inhaltlicher Kontakt:
Prof. Dr. Martin Sos
Abteilung „Translationale Genomik“
+49 221 478 96175
martin.sos(at)uni-koeln.de
    
Presse und Kommunikation:
Jan Voelkel
+49 221 470-2356
j.voelkel(at)verw.uni-koeln.de

 


Originalpublikation:
Brägelmann J, Dammert MA, Dietlein F, Heuckmann JM, Choidas A, Böhm S, Richters A, Basu D, Tischler V, Lorenz C, Habenberger P, Fang Z, Ortiz-Cuaran S, Leenders F, Eickhoff J, Koch U, Getlik M, Termathe M, Sallouh M, Greff Z, Varga Z, Balke-Want H, French CA, Peifer M, Reinhardt HC, Örfi L, Kéri G, Ansén S, Heukamp LC, Büttner R, Rauh D, Klebl BM, Thomas RK, Sos ML. (2017) „Systematic kinase inhibitor profiling identifies CDK9 as a synthetic lethal target in NUT midline carcinoma.“ Cell Reports, Vol. 20, Issue 12, 2017.

 

 

 

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news-4686 Tue, 19 Sep 2017 13:03:48 +0200 NS-Geschichte des Rechnungshofs wird neu erarbeitet /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4686&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1eec47d9d9b06a655222a8b8f295ac06 Mit 300.000 Euro unterstützt der Bundesrechnungshof das Forschungsvorhaben von Prof. Dr. Hans-Peter Ullmann vom Historischen Institut der Universität zu Köln „Nach wie vor wissen wir zu wenig darüber, welche Rolle der Reichsrechnungshof im nationalsozialistischen Unrechtsstaat gespielt hat. Ich schätze es sehr, dass Prof. Ullmann diese Geschichte jetzt neu aufarbeiten und auch der wichtigen Frage nachgehen möchte, ob es in die junge Bundesrepublik hinein personelle Kontinuitäten beim Bundesrechnungshof gegeben hat,“ sagte der Präsident des Bundesrechnungshofes Kay Scheller bei der Übergabe der Finanzierungszusage am 18. September 2017 im Bundesrechnungshof in Bonn.

Die Unabhängigkeit von Rechnungshöfen ist Ausgangspunkt und Grundlage ihrer Arbeit, ihrer Glaubwürdigkeit und ihres Erfolgs. Sie ist Voraussetzung für eine effektive externe staatliche Finanzkontrolle. Das galt auch schon in der Weimarer Republik. Der damalige Rechnungshof des Deutschen Reiches war der Reichsregierung gegenüber selbständig und nur dem Gesetz unterworfen. Dies änderte sich mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten. Schon im Jahre 1933 verlor der Reichsrechnungshof wichtige Kompetenzen. Wie sich die Institution dann weiterentwickelt und welche Rolle sie im NS-Regime gespielt hat, ist bis heute nur bruchstückhaft überliefert. Denn das Bild des Rechnungshofes bis 1945 wird nach wie vor durch rechts- und verwaltungsgeschichtliche Studien auf einer eher schmalen Materialgrundlage bestimmt.

Prof. Dr. Hans-Peter Ullmann will mit seinem Forschungsvorhaben „Der deutsche Rechnungshof im Wechsel der politischen Systeme des 20. Jahrhunderts“ diese Geschichte neu erarbeiten: auf breiter Quellenbasis und epochenübergreifend – ausgehend von der frühen Weimarer Republik bis in die 1960er-Jahre der Bundesrepublik. Sein Ansatz will über die bisherige klassische Verwaltungsgeschichte hinausführen und die Entwicklung der Institution im jeweiligen historischen Kontext erforschen. Dabei will Prof. Ullmann auch der Frage nachgehen, wie (z.B. mit welchen Methoden), was (z.B. welche Institutionen) und mit welchem Ergebnis die externe Finanzkontrolle in den verschiedenen Epochen geprüft hat. Um ein umfassendes Bild des Rechnungshofes in den beschriebenen historischen Epochen zu erhalten, wird Prof. Ullmann auch auf Dokumente aus internationalen Archiven wie in Prag, Moskau, London und Washington zurückgreifen.

Das Forschungsprojekt ist auf vier Jahre angelegt und wird über eine Zuwendung des Bundesrechnungshofes in Höhe von 300.000 Euro finanziert. Die Ergebnisse werden in Form einer Monographie veröffentlicht.
Forschungsschwerpunkte Ullmanns sind die Reformzeit zu Beginn des 19. Jahrhunderts und die Zeit des deutschen Kaiserreichs. Besondere Interessen liegen im Bereich der Interessenverbände und der Geschichte der öffentlichen Finanzen im 19. und 20. Jahrhundert. Ihm wurde 1986 der Universitätspreis der Justus-Liebig-Universität Gießen und 2013 der Universitätspreis der Universität zu Köln verliehen.



Inhaltlicher Kontakt:     
Prof. Dr. Hans-Peter Ullmann
Historisches Institut, Universität zu Köln
+49 221 470-2718
Hans-Peter.Ullmann(at)uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Corinna Kielwein
+49 221 470-1700
c.kielwein(at)verw.uni-koeln.de

Weitere Informationen:

www.bundesrechnungshof.de

 

 

 

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news-4685 Mon, 18 Sep 2017 13:44:49 +0200 EU-Millionenförderung für Kölner Zoologen: Die Evolution von beißenden zu saugenden Insekten /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4685&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bac7eabe44200d15a975fe4c827779ad ERC Starting Grant für Dr. Alexander Blanke / Förderung von 1,5 Millionen Euro für neue Erkenntnisse über die evolutionäre Entwicklung von Insektenköpfen und ihrer Fress-Mechanik Dr. Alexander Blanke vom Institut für Zoologie der Universität zu Köln erhält den Starting Grant 2017 des Europäischen Forschungsrats (ERC). Für sein auf fünf Jahre angelegtes Projekt am Biozentrum Köln steht dem Nachwuchswissenschaftler mit 1,5 Millionen Euro die Höchstförderung des Starting Grants zur Verfügung.

In seinem Projekt „Die mechanische Evolution von kauend-beißenden zu stechend-saugenden Mundwerkzeugen bei Insekten“ untersucht Blanke die mechanischen Prinzipien der Evolution von Köpfen und Mundwerkzeugen bei verschiedenen kauend-beißenden und stechend-saugenden Insekten. Insekten haben im Laufe ihrer über 400 Millionen Jahre währenden Evolution zahlreiche Mundwerkzeugtypen entwickelt, die an ihre jeweiligen Nahrungsquellen angepasst sind. Mit ihrem Nahrungskonsum nahmen und nehmen Insekten nachhaltig Einfluss auf die Funktionsfähigkeit unserer Ökosysteme.

„Durch den ERC Starting Grant werde ich den evolutionär vermutlich ersten größeren Übergang von kauend-beißenden hin zu stechend-saugenden Mundwerkzeugen genauer untersuchen“, sagt Dr. Alexander Blanke. Dieser Wandel hat nach derzeitigem Wissensstand vor etwa 350 Millionen Jahren stattgefunden – aber wieso und wie? Auf diese Fragen sucht der Zoologe nach Antworten und analysiert dazu fossile und lebende Insekten.

„Mithilfe moderner Methoden aus der Konstruktionstechnik möchte ich die Form-Funktions-Beziehungen der verschiedenen Mundwerkzeuge und Kopfformen erklären. Weil viele Insekten winzig klein sind, nutze ich dazu insbesondere die Mikro-Computertomographie an europäischen Teilchenbeschleunigern.“

Aus den Tomographiedaten werden digitale 3D-Modelle der Insektenköpfe erstellt. Sie bilden die Grundlage für die mechanischen Kopf-Simulationen. Die Einbeziehung von ökologischen, phylogenetischen und zum Teil auch entwicklungsbiologischen Faktoren ermöglicht dann Rückschlüsse auf die Gründe für den evolutionären Übergang zu neuen Mundwerkzeugklassen. „Neue Erkenntnisse aus der Konstruktionsmechanik von Insekten könnten in Zukunft auch für ultraleichte Konstruktionen im Bereich der Robotik eingesetzt werden“, so Blanke.

Die ERC Starting Grants fördern vielversprechende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler am Beginn einer unabhängigen Karriere. Aus 3.085 europaweit eingereichten Anträgen im Jahr 2017 sind 406 Projekte zur Förderung ausgewählt worden. 67 der Grants gingen nach Deutschland. Die Gesamtsumme des Förderprogramms beträgt in diesem Jahr 605 Millionen Euro.



Inhaltlicher Kontakt:     
Dr. Alexander Blanke
Institut für Zoologie, Biozentrum Köln
+49 221 470-76128
a.blanke(at)uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Frieda Berg
+49 221 470-1704
f.berg(at)uni-koeln.de

Weitere Informationen:
www.zoologie.uni-koeln.de/bueschges-staff-alexanderblanke.html

 

 

 

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news-4683 Wed, 13 Sep 2017 13:32:02 +0200 Financial Times Masters in Management Ranking 2017 /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4683&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=842fe1570a2a914a5446dc822747bbbe M.Sc. Business Administration deutschlandweit Platz 1 im Bereich „Career Progress Rank“, CEMS MIM weltweit unter den Top 10 Im diesjährigen Financial Times Masters in Management Ranking konnte die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln mit dem M.Sc. Business Administration weltweit den 66. Platz behaupten. Im Bereich „Career Progress Rank“ ist der Master deutschlandweit auf dem Spitzenplatz. „Career Progress Rank“ berücksichtigt Betriebszugehörigkeit und die Größe der Unternehmen, in denen die Graduierten nach Hochschulabschluss bis heute arbeiten.
Dr. Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie AG, Alumnus sowie Mitglied des Advisory Boards der WiSo-Fakultät bestätigt: „„Mein Studium an der Kölner WiSo-Fakultät hat mich mit dem nötigen theoretischen Rüstzeug gut auf meine berufliche Laufbahn und meine heutige Führungsaufgabe bei der RheinEnergie vorbereitet. Deshalb bin ich der Fakultät bis heute gerne ehrenamtlich verbunden geblieben.“
Das CEMS-Programm des Master´s in International Management (CEMS MIM) befindet sich weltweit auf dem neunten Platz. Auch diese ausgezeichnete Positionierung bestätigt den Erfolg und die weltweite Anerkennung des Internationalisierungsprozesses der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln.

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news-4681 Tue, 12 Sep 2017 11:37:13 +0200 Workshop im Neanderthal Museum: 2 Millionen Jahre Migration – Wie(so) wir darüber forschen und reden. /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4681&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=54fcd55d6bb54bbe84267f1fb3a1f182 Am 06. Oktober findet unter dem Titel „2 Millionen Jahre Migration – Wie(so) wir darüber forschen und reden“ in Kooperation mit Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen der Universität zu Köln ein Workshop für Fachpublikum statt. Bereits im Mai eröffnete das Neanderthal Museum die Sonderausstellung „Zwei Millionen Jahre Migration“, die in enger Zusammenarbeit mit dem Sonderforschungsbereich 806 ‚Our Way to Europe’ der Universität Köln erarbeitet wurde. Daran anknüpfend soll im Workshop nun die Rolle der archäologischen und historischen Forschung in der aktuellen Migrations- und Flüchtlingsdebatte diskutiert werden. Worin besteht die Relevanz von archäologischer Forschung für die heutigen gesellschaftlichen Diskurse? Wie kann die Wissenschaft uns beim Umgang mit dem Thema Migration neue oder ungewöhnliche Perspektiven aufzeigen? Wie werden Forschungsinhalte an eine breite Öffentlichkeit vermittelt? Während des Workshops werden diese Fragen in kleinen Runden diskutiert. Darüber hinaus gibt es kurze Impulsvorträge von Fachleuten aus den Bereichen Medien und Forschung.

Ort und Zeit:
06. Oktober 2017
10.00 – 18.00 Uhr
Neanderthal Museum
Talstraße 300
40822 Mettmann
www.neanderthal.de

Anmeldung
Per Mail an wunsch(at)neanderthal.de
Bis zum 22. September
Teilnahmekosten 25€ inkl. Mitagessen und Getränke


Inhaltlicher Kontakt:
Melanie Wunsch
+49 2104 9797-29
wunsch(at)neanderthal.de

Presse und Kommunikation:
Jan Voelkel
+49 221 470-2356
j.voelkel(at)verw.uni-koeln.de

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news-4680 Thu, 07 Sep 2017 16:32:32 +0200 Förderprogramm der Uni Köln unterstützt vier innovative Forschernetzwerke /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4680&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=81816c8d40c883441cc64a0175d81c81 Themen von Alzheimer-Modellen bis China-Studien / Förderung im Programm „UoC Forum“ in Höhe von insgesamt bis zu 800.000 Euro Die Universität zu Köln fördert den Aufbau von neuen Forschernetzwerken in Köln. Mit dem internen Förderprogramm „UoC Forum“ werden vier innovative Projekte mit jeweils bis zu 100.000 Euro jährlich für die Dauer von zwei Jahren unterstützt. Insgesamt steht somit eine Fördersumme von bis zu 800.000 Euro bereit.

Das UoC Forum ist eine Förderlinie im Excellent Research Support Program der Universität zu Köln und Teil des Zukunftskonzepts. Mit dem UoC Forum soll der wissenschaftliche Austausch innerhalb der Universität sowie mit Partnern der Research Alliance Cologne (RAC) und den Global Network Partners intensiviert werden.


In der vierten Ausschreibungsrunde wurden folgende vier Projekte zum Starttermin November 2017 bewilligt (alphabetische Reihenfolge):

  • „CHINA GLOBAL – ideas – values – practices“ (Prof. Dr. Susanne Brandtstädter, Prof. Dr. Wilfried Hinsch)

    Die Entwicklung Chinas von einer Agrarnation zum urbanisierten Global Player hat weitreichende Effekte, denn die Ausweitung des chinesischen Handels, neue politische Allianzen sowie Investitionen in transregionale Infrastrukturprojekte verändern die Verhältnisse der globalisierten Welt. „CHINA GLOBAL – ideas – values – practices“ ist ein interdisziplinäres Projekt innerhalb der Geistes- und Sozialwissenschaften, das die Rolle chinesischer Ideen, Werte und Praktiken in der globalisierten Welt erforscht. Das Projekt geht dabei von der Prämisse aus, dass die neuen Verflechtungen durch die Erstarkung Chinas die Globalisierungsprozesse entscheidend um neue, spezifisch chinesische Perspektiven erweitern.
  • „Classical and quantum dynamics of interacting particle systems“ (Prof. Dr. Alexander Drewitz, Prof. Dr. Joachim Krug)

    Was passiert, wenn kleinste Partikel in Bewegung geraten, und welche Effekte zeigen sich dann langfristig und auf großen Skalen? Das Projekt „Classical and quantum dynamics of interacting particle systems“ möchte neue Perspektiven auf wechselwirkende Teilchensysteme eröffnen. Bei diesen Systemen handelt es sich um fundamentale Modelle an der Schnittstelle zwischen Wahrscheinlichkeitstheorie und theoretischer Physik. Sie wurden in den letzten Dekaden intensiv erforscht, da sie ein hohes Potenzial für Anwendungen zum Beispiel im Bereich von Transportphänomenen und in der Proteinsynthese haben. Nachdem in den letzten Jahren große Fortschritte im Verständnis universeller Eigenschaften von klassischen wechselwirkenden Teilchensystemen erreicht worden sind, zielt das Projekt darauf ab, neue Aspekte wie das Verhalten der Teilchensysteme unter Störungen sowie quantentheoretische Verallgemeinerungen der Modelle zu untersuchen.
  • „From Structure to function: sensory processing and decision in full-scale cortical network models“ (Prof. Dr. Martin Nawrot)

    Entscheidungen zu treffen ist ein Prozess, bei dem verschiedene Gehirnregionen aktiv sind und sich untereinander koordinieren müssen. Das Projekt „From Structure to function: sensory processing and decision in full-scale cortical network models“ geht der Frage nach, wie das neuronale Netzwerk diese Koordination beim Entscheiden hinbekommt und wie sich Entscheidungsmuster zudem kontrollieren lassen. Die Forscherinnen und Forscher streben an, ein neuartiges Hirnmodell zu entwickeln, das einerseits die Biologie des Hirns anatomisch realitätsgetreu wiedergibt, und das andererseits in der Lage ist, eine sensorische Entscheidungsaufgabe von alleine zu lösen. Im Projekt wird dazu die Kompetenz aus den computergestützten Neurowissenschaften und der Neuroanatomie mit statistischer Datenanalyse verknüpft.
  • „Neurodegeneration Forecast - Computational Brainsphere Model for Simulation of Alzheimer‘s Disease“ (Prof. Dr. Angela Kunoth, Prof. Dr. Alexander Drzezga, Prof. Dr. Yaping Shao)

    Alzheimer-Demenz ist eine schwerwiegende und bis heute unheilbare Krankheit. Sie geht mit der Ablagerung von zwei Proteinen im Gehirn einher: dem Amyloid-Protein und dem Tau-Protein. Ziel des Projektes „Neurodegeneration Forecast - Computational Brainsphere Model for Simulation of Alzheimer‘s Disease“ ist die genauere Erforschung der Ausbreitung dieser Proteine im Gehirn. Durch ein neuartiges computergestütztes Modell möchte das Projekt den Krankheitsverlauf simulieren, um diesen möglicherweise auch vorhersagen zu können. Das Modell soll dazu beitragen, die Alzheimer-Demenz zukünftig besser zu erkennen, Aussagen zur Prognose zu machen und Möglichkeiten zur besseren Therapiekontrolle zu entwickeln. Eine Besonderheit des Projekts ist der neuartige Ansatz, mathematische Konzepte aus der Wettervorhersage auf die Ausbreitung von erkrankten Strukturen im Gehirn zu übertragen.



Inhaltlicher Kontakt:     
Maria Riese, Projektmanagerin Zukunftskonzept, UoC Forum
+49 221 470-1088
m.riese(at)verw.uni-koeln.de


Presse und Kommunikation:
Frieda Berg
+49 221 470-1704
f.berg(at)verw.uni-koeln.de

 

 

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news-4679 Thu, 07 Sep 2017 13:54:00 +0200 Presseeinladung: Jahrestagung der Gesellschaft für Versuchstierkunde /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4679&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=362c700c5b6c018e34582335c49c3fa2 Die Gesellschaft für Versuchstierkunde (GV-SOLAS) und die Interessensgemeinschaft der TierpflegerInnen und des technischen Personals (IGTP) veranstalten ihre gemeinsame Jahrestagung in Köln.  Tierversuche unterliegen strengen Richtlinien und Genehmigungsverfahren und sind wichtiger Bestandteil medizinischer und biologischer Forschung. Bei fast allen medizinischen Durchbrüchen in den letzten Jahrzehnten spielten sie eine entscheidende Rolle. Für die Erforschung der Ursachen altersassoziierter Erkrankungen wie Krebs, Diabetes oder neurodegenerative Erkrankungen sind Tierversuche immer noch unerlässlich.


Termin:


Montag, 11. September 2017, um 10.00 Uhr
„Pressekonferenz Jahrestagung GV-SOLAS“
CECAD, Raum 0.039/0.040, Joseph-Stelzmann-Straße 26, 50931 Köln

Im Rahmen der Jahrestagung der GV-SOLAS stehen folgende Gesprächspartner für Journalistinnen und Journalisten bereit:

  • Prof. René H. Tolba ist Vorstandsvorsitzender der GV-SOLAS und Professor an der RWTH Aachen. Dort leitet er das Institut für Versuchstierkunde.
  • Dr. Reinhard Kluge ist Vizevorstand der GV-SOLAS und Leiter des Tierhauses am Deutschen Institut für Ernährungsforschung.
  • Prof. Björn Schumacher, Alternsforscher am CECAD und Direktor des Instituts für Genomstabilität in Alterung und Erkrankung, Keynote-Speaker.
  • Prof. Branko Zevnik, Tagungspräsident der GV-SOLAS und Leiter der In vivo Research-Facility (ivRF) des CECAD.
  • Friedemann Pohlig, Manager der ivRF und Vertreter der IGTP.


Um vorherige Anmeldung interessierter Journalistinnen und Journalisten bei Nadine Küchenmeister (nadine.kuechenmeister(at)uk-koeln.de) wird gebeten.


Inhaltlicher Kontakt:     
Prof. Dr. Branko Zevnik
Leiter in vivo Research Facility (ivRF)
+49 221 478-84053
branko.zevnik(at)uk-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Peter Kohl
Kommunikationsmanager CECAD
+49 221 478- 840 43
pkohl(at)uni-koeln.de


Weitere Informationen:
http://gv-solas2017.de/

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news-4678 Wed, 06 Sep 2017 16:39:06 +0200 Senat der Universität kritisiert Planungen zu Beiträgen für Studierende aus Nicht-EU-Ländern /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4678&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bc81977dbd3f893f04d863edab6a3220 Mit Besorgnis reagierte der Senat der Universität zu Köln auf die Planungen der nordrhein-westfälischen Landesregierung. Auch wenn die Einzelheiten zur Umsetzung noch nicht bekannt sind, hatten sich CDU und FDP in den Koalitionsgesprächen grundsätzlich darauf verständigt, Studiengebühren für Studierende aus Nicht-EU-Ländern zu erheben. Der Senat der Universität zu Köln äußerte nun in einer Stellungnahme erhebliche Bedenken. Seit jeher geprägt durch ihre Internationalität, profitiert die Universität zu Köln immens von der Partnerschaft und Vernetzung mit internationalen Instituten, Forschern und Forscherinnen.
Um die exzellente Forschung voranzutreiben, sei es essentiell, Studierende und Lehrende aus allen Teilen der Welt zusammen zu bringen, so der Senat. Daher solle allen Studierenden, ob aus EU-Mitgliedsstaaten oder nicht, „auch weiterhin der Weg zu einem Studium ohne jeden Vorbehalt und ohne Hindernisse offenstehen.“
Der Senat betont, dass der Universität vor dem Hintergrund aktueller politischer Entwicklungen eine wichtige Rolle zukommt. „Gerade in Zeiten des Wiedererstarkens nationaler Egoismen und autoritärer Entwicklungen fühlt sich die Universität umso mehr verpflichtet, ihrer Aufgabe gerecht zu werden, offenes Diskussionsforum und plurale Wirkungsstätte zu sein.“
Auch über die fachlich-akademische Ausbildung hinaus kann die internationale Zusammenarbeit so eine „nachhaltige Wirkung im Interesse eines friedlicheren und von gegenseitigem Verständnis und Respekt verpflichteten weltweiten Zusammenlebens entfalten.“ Durch die Einführung von Gebühren für Studierende aus Nicht-EU-Ländern sei dies ernsthaft gefährdet. Die Einnahmen stünden in keinem Verhältnis zu den zu befürchtenden Schäden, so dass der Senat in seiner Stellungnahme die nordrhein-westfälische Landesregierung mit Nachdruck bittet, ihre Planungen zu überdenken.


Inhaltlicher Kontakt:
Dr. Patrick Honecker
+49 221 470-2202
p.honecker(at)verw.uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Jan Voelkel
+49 221 470-235
j.voelkel(at)uni-koeln.de


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news-4677 Tue, 05 Sep 2017 16:42:34 +0200 THE-Ranking: Universität zu Köln unter TOP 150 Universitäten weltweit /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4677&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2951b105de166ff9bba7c1bf617050d7 Universität zu Köln nimmt Rang 145 ein und erreicht damit einen neuen Spitzenwert seit der Teilnahme am THE-Ranking. Das heute veröffentlichte Times Higher Education (THE) World University Ranking zeigt: Die Universität zu Köln behauptet sich im internationalen Vergleich hervorragend. Sie belegt weltweit Platz 145 von insgesamt 1.102 bewerteten Institutionen. Dies entspricht einer Verbesserung um 25 Plätze im Vergleich zum Vorjahr. Auch im nationalen Kontext konnte sich die Universität zu Köln um drei Plätze steigern und platziert sich auf Rang 15 der deutschen Universitäten.
Rektor Prof. Dr. Axel Freimuth freut sich über das positive Ergebnis und betont, dass die Rankingposition im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert werden konnte. „Wir verstehen das als einen weiteren Indikator für die hohe Qualität von Forschung und Lehre an unserer Universität. Dies bestätigen auch die Erfolge bei der Einwerbung von Sonderforschungsbereichen und das gute Abschneiden in der Exzellenzinitiative. Das alles trägt zu einer erfolgreichen Profilbildung und steigender internationaler Sichtbarkeit bei.“
Gleich in vier der fünf Kategorien hat die Universität zu Köln sehr gut abgeschnitten. In den Bereichen Lehre, Forschung und Forschungseinfluss zählt die Universität zu Köln zu den besten 20 Prozent weltweit. In der Wertung Wissenstransfer ist sie sogar unter den besten zehn Prozent platziert. Auch im Bereich Internationalisierung schneidet die Universität zu Köln gut ab und positioniert sich unter den besten 40 Prozent.
Das Times Higher Education World University Ranking zählt zu den einflussreichsten Hochschulrankings und hat den Anspruch, Universitäten anhand ihrer Hauptaufgaben Forschung, Lehre, Wissenstransfer und Internationalität zu bewerten. Die Ergebnisse durchlaufen eine unabhängige Prüfung in Form eines Audits. Mit 1.102 bewerteten Universitäten weltweit ist das Ranking 2017/18 das umfangreichste THE-Ranking.


Presse und Kommunikation:
Corinna Kielwein
+49 221 470-1700
c.kielwein(at)verw.uni-koeln.de

Weitere Informationen:
www.timeshighereducation.com

 

 

 

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news-4675 Tue, 05 Sep 2017 13:52:59 +0200 InsurLab Germany geht in Köln an den Start /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4675&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e40be5aa050460101f7912ea6b3176f9 • Veranstaltungsreihe startet im September mit dem Pirate Summit• Umzug in Gründerzentrum in Köln-Mülheim im Herbst• Eröffnung des Gründerzentrums. Pressekonferenz und Pitch-Day #1 im November Nach einer gut dreimonatigen Vorbereitungszeit seit Gründung des InsurLab Germany e.V. geht die Initiative nun auch operativ an den Start. Die Initiative bietet im Herbst eine ganze Reihe unterschiedlicher Veranstaltungsformate an, das InsurLab Germany InsurTech Village auf dem Pirate Summit im September, ein Roundtable-Gespräch zum Thema „Next-Gen-Versicherungen = Alles Digital? Alles Insurtechs?“ ebenfalls im September, die InsurLab Germany InsurTech Conference im Rahmen der Startupcon im Oktober und einen hochkarätigen Pitch-Day im November. An diesen Pitch-Day wird sich auch die feierliche Eröffnung des InsurLab Germany anschließen mit hochkarätigen Gästen aus der Politik, der Versicherungswirtschaft und der Startup- und Venture-Capital-Szene. Im Laufe des 4. Quartals wird die Initiative ihr neues Quartier, das Gründerzentrum für InsurTech-Unternehmen, im ehemaligen Carlswerk in Köln-Mülheim beziehen.

Startups und Versicherungsbranche vernetzen

Das InsurLab Germany ist eine neu gegründete Plattform zur Vernetzung von Startups aus dem InsurTech-Bereich mit der Versicherungswirtschaft. Die Initiative wurde als erster InsurTech-Hub in das de:hub-Netzwerk des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie aufgenommen. Der ursprüngliche Anstoß kam aus der Stadt Köln, von Oberbürgermeisterin, IHK, Universität und TH. Inzwischen ist der InsurTech Hub in die Trägerschaft des InsurLab Germany e.V. übergegangen, der von zahlreichen Versicherern, Hochschulen und Startups aus dem gesamten Bundesgebiet getragen wird.

Innovationsforum und Talentschmiede

Das InsurLab Germany fördert die digitale Transformation der deutschen Versicherungswirtschaft. Dafür bringt es etablierte Unternehmen mit Startups aus dem In- und Ausland zusammen. Gemeinsam mit innovativen nationalen und internationalen Gründerinnen und Gründern sollen in Köln digitale Potentiale der Versicherungswirtschaft in Feldern wie Artificial Intelligence, Big Data, Blockchain, e-Health, e-Payment, Internet of Things und Virtual Reality erschlossen und die Versicherungswirtschaft der Zukunft gestaltet werden. Das InsurLab Germany ermöglicht seinen Mitgliedern den Zugang zu neuen Talenten der digitalen Welt und trägt so zur Schaffung neuer, innovativer Arbeitsplätze und zur Zukunftssicherung existierender Arbeitsplätze bei. Es organisiert interaktive, hochkarätige Veranstaltungen und bietet Startups attraktive Arbeitsmöglichkeiten im Gründerzentrum. So entsteht ein dynamisches Netzwerk für Deutschland und über die nationalen Grenzen hinaus.

Bereits knapp 30 Mitglieder an Bord

Getragen wird die Initiative vom InsurLab Germany e.V., dem inzwischen knapp 30 Mitglieder angehören. Auf der Gründungsversammlung wurden die folgenden Personen in den Vorstand gewählt

• Dr. Mathias Bühring-Uhle, Mitglied des Vorstands der Gothaer, Vorstandsvorsitzender des InsurLab Germany
• Ulrich Pasdika, Generalbevollmächtigter der Gen Re, stv. Vorstandssitzender des InsurLab Germany
• Dr. Walter Botermann, Vorstandsvorsitzender Alte Leipziger Hallesche, Schatzmeister des InsurLab Germany

Die Initiative wird im 4. Quartal ihr Gründerzentrum für InsurTech-Unternehmen auf dem Gelände des ehemaligen Carlswerks in Köln-Mülheim eröffnen. Aktuell werden die wichtigsten Positionen im Team besetzt, beginnend mit der Geschäftsführung. In der Übergangszeit bis zur Verpflichtung eines Geschäftsführers wird das Team von Dr. Torsten Oletzky, ehemals Vorstandsvorsitzender ERGO Versicherungsgruppe, koordiniert. Die Geschäftsstelle ist derzeit montags bis freitags von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr besetzt und unter +49 (0)2203 / 2900 730 zu erreichen.

Folgende Unternehmen und Institutionen sind inzwischen dem Trägerverein beigetreten:

1. Versicherer
Alte Leipziger Hallesche
ARAG
AXA
Barmenia
Concordia
Ideal
Inter
LVM
Rheinland Versicherung
Provinzial
DEVK
Debeka
Gen Re
Gothaer
R+V
Scor
VGH
VHV

2. Dienstleister
Bain & Co.
KPMG
Platinion

3. Startups
Cognotekt
NECT
VIRADO

4. Initiatoren / assozierte Mitglieder
Stadt Köln
IHK zu Köln
Leibniz-Universität Hannover
TH Köln
Universität zu Köln

Wichtige Termine und Veranstaltungen

06./07.09. InsurLab Germany InsurTech Village @ Pirate Summit Cologne

Unter dem Motto „Europe’s Craziest Startup Conference“ findet am 6. und 7. September auch in diesem Jahr wieder der Pirate Summit (https://piratesummit.com/) mit über 1.200 Teilnehmern in Köln statt. Das InsurLab Germany organisiert im Rahmen dieser Konferenz das InsurTech Village mit 20 interessanten InsurTech Startups.

13.09. Round Table Next-Gen-Versicherungen


Am 13. September organisiert das InsurLab Germany gemeinsam mit dem German ICT & Media Institute (GIMI), dem neuen Kölner Convergence-Tech-Institut und der Deutschen ICT + Medienakademie einen Roundtable unter der Überschrift „Next-Gen-Versicherungen – Alles digital? Alles InsurTechs?“. Dort sollen die Voraussetzungen für echte Innovation untersucht und diskutiert werden. Die unterschiedlichen Sichtweisen von Versicherern, Startups und Investoren und die daraus resultierenden Optionen für die jeweiligen Marktteilnehmer sollen herausgearbeitet werden. Den Einführungsvortrag hält Dr. Mathias Bühring-Uhle, Vorsitzender des Vorstands von InsurLab Germany e.V..

11.10. InsurLab Germany InsurTech Conference @ Startupcon

Weiter geht es dann im Oktober mit der Startupcon, der großen deutschen Gründerkonferenz (http://www.startupcon.de/ ). Die Veranstaltung findet am 11. Oktober in der Lanxess Arena statt. Erwartet werden ca. 6.000 Teilnehmer von Startups, Venture Capital Fonds, Corporates und Hochschulen. Das InsurLab Germany wird unter dem Dach der Startupcon eine große InsurTech-Konferenz mit Referenten aus der alten und der neuen Versicherungswelt ausrichten. Die Veranstaltung ist eine erstklassige Gelegenheit zum Dialog und um sich ein Bild über die neuesten Entwicklungen im Startup-Umfeld zu verschaffen.

13.11. InsurLab Germany Pitch-Day und feierliche Eröffnung InsurLab Germany

Für den Nachmittag des 13.11. ist der erste InsurLab Germany Pitch Day für Startups rund um das Thema Insurtech in Köln geplant. Eingeladen hierzu sind Startups, Versicherer, private Investoren und Venture Capital-Vertreter. Alle antretenden Startups kämpfen dort um den InsurLab Germany „Best-InsurTech-Startup“-Preis, der Sieger wird durch eine erstklassig besetzte Jury ausgewählt. Die Preisverleihung soll dann am Abend im Rahmen der feierlichen Eröffnung des InsurLab Germany erfolgen. „Wir rechnen für diese Veranstaltung mit hochkarätigen Vertretern des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Köln, vor allem setzen wir aber auf eine rege Beteiligung unserer Mitgliedsunternehmen sowie der InsurTech-Szene“, erläutert Dr. Torsten Oletzky, kommissarischer Geschäftsführer des InsurLab Germany. Ebenfalls geplant sind für diesen Tag eine Mitgliederversammlung und eine Pressekonferenz. Eingebettet wird das Programm in die EXECinsurtech presented by InsurLab Germany, die große, regelmäßig auf deutschem Boden stattfindende InsurTech-Veranstaltung. „Die breite Resonanz der deutschen Versicherungen auf die neuen Themen in der Versicherungswirtschaft mit den angrenzenden Bereichen Gesundheit, Automotive, ICT, Banking, Immobilien sowie Dienstleistungen macht InsurLab Germany national, aber auch mit seinen internationalen Verbindungen zu einem zentralen Anlaufpunkt für Startups, Versicherungen und Investoren“, so Dr. Mathias Bühring-Uhle, Vorstandsvorsitzender des InsurLab Germany e.V..


Weitere Informationen über:
Martina Faßbender
Gothaer Finanzholding AG
Presse und Unternehmenskommunikation
Tel. +49 221 308 34531
E-Mail: martina_fassbender(at)gothaer.de

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news-4673 Fri, 01 Sep 2017 11:35:55 +0200 Universität zu Köln verbessert sich beim Internationalitäts-Ranking der Alexander von Humboldt-Stiftung deutlich /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4673&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=42eca823708612b0e60a3261c39ecdc7 Köln steigt im bundesdeutschen Vergleich von Rang 18 auf Rang 13 auf. Besonders viele internationale Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler in den Geistes- und Sozialwissenschaften   Die Universität zu Köln verbessert sich beim Internationalitäts-Ranking der Alexander von Humboldt-Stiftung von Platz 18 auf Platz 13. Das geht aus dem heute veröffentlichten Humboldt-Ranking hervor. Die Rangliste deutscher Hochschulen zeigt, wie viele Wissenschaftler aus dem Ausland in den vergangenen fünf Jahren mit einer Förderung der Alexander von Humboldt-Stiftung nach Deutschland gekommen sind – und wo sie ihren Forschungsaufenthalt besonders häufig verbracht haben.

Die Uni Köln machte mit einer Zahl von 124 Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftlern im Vergleich zum letzten Ranking von 2014 einen der größten Sprünge von Platz 18 auf Platz 13. Die ersten Plätze belegen im Humboldt-Ranking die Freie Universität und die Humboldt-Universität zu Berlin gefolgt von der Ludwig-Maximilians-Universität und der Technischen Universität München.

„Das Humboldt-Ranking ist ein Gütesiegel für Internationalität – und die hängt nicht von der Größe einer Universität ab“, sagte der Präsident der Humboldt-Stiftung, Professor Dr. Helmut Schwarz.
Ausgewertet werden für das Humboldt-Ranking die Anzahl der Gastaufenthalte von internationalen Spitzen- und Nachwuchswissenschaftlern, die in den letzten fünf Jahren als Stipendiaten oder Preisträger der Alexander von Humboldt-Stiftung in Deutschland forschten. Um statistische Verzerrungen durch die unterschiedlichen Größen der Gastinstitutionen zu vermeiden, setzt das Ranking die Aufenthalte in Beziehung zur Anzahl der Professuren an der jeweiligen wissenschaftlichen Hochschule.

Neben dem Gesamt-Ranking wurden auch Ranglisten nach Wissenschaftsbereichen erstellt. Besonders stark zeigt sich die Universität zu Köln hier in den Geistes- und Sozialwissenschaften (Platz 8) und in den Lebenswissenschaften (Platz 14).

Das komplette Ranking sowie weitere Informationen finden Sie unter:
www.humboldt-foundation.de/web/humboldt-ranking-2017.html

    
Presse und Kommunikation:
Jürgen Rees
+49 221 470-3107
j.rees(at)verw.uni-koeln.de

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news-4672 Wed, 30 Aug 2017 18:48:25 +0200 Altern im Zeitraffer – durch DNA-Schäden /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4672&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=13f6dbac0df5d301b5053fd4a5f50e54 Im Laufe der Zeit akkumuliert die Erbsubstanz mehr und mehr Schäden – Alterung ist die Folge. Die vielfältigen Auswirkungen der DNA-Schäden konnten nun in bisher nicht bekannter Komplexität gezeigt werden. Die Studie der Kölner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Björn Schumacher von der Universität zu Köln wurde im Fachjournal Cell Reports veröffentlicht.

Die Erbsubstanz DNA ist Grundlage und Baustein unseres Lebens – wie eine Bedienungsanleitung enthält sie alle Informationen, die einzelne Zellen und der ganze Körper zum Funktionieren brauchen. Dabei ist die DNA ständiger Schädigung wie UV-Strahlung, Umweltgiften und schädlichen Stoffwechselprodukten ausgesetzt. Viele der Schäden können durch ausgeklügelte Reparaturmechanismen wieder ausgebessert werden. Dennoch akkumulieren sich im Laufe des Lebens die vielfältigen Schäden – Alterung ist eine Folge davon. Kölner Wissenschaftler um Prof. Dr. Björn Schumacher vom Exzellenzcluster für Alternsforschung CECAD versuchen den Alterungsprozess besser zu verstehen.

Für die Studie, die im Fachblatt Cell Reports veröffentlich wurde, untersuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Fadenwurm Caenorhabditis elegans. Wegen seiner Lebensspanne von etwa zwanzig bis dreißig Tagen ist dieses Tier ein beliebter Modellorganismus der Alternsforschung. Als ganz junge, nur einen Tag alte Würmer mit DNA schädigendem UV-Licht bestrahlt wurden, stellte das Team um Schumacher fest, dass diese jungen Würmer innerhalb weniger Stunden schon erstaunliche Ähnlichkeiten zu Tieren in fortgeschrittenem Alter zeigten. Sie verglichen dabei in umfassender Weise Proteine, den Fetthaushalt, den Stoffwechsel und Signalwege. Als den besonderen „Aha-Moment“ beschreibt Schumacher den Augenblick, als sie feststellten, dass sämtliche Veränderungen, die sie aus den alten Tieren kannten, nach der UV-Behandlung auch in den jüngeren Tieren zu finden waren. „Alles war da, das komplette Bild des Alterungsprozesses. Damit konnten wir zeigen, dass die alternden Tiere ihre biologischen Prozesse umprogrammieren, weil sie auf die zunehmenden Schäden in der DNA reagieren. Ein Altern im Zeitraffer gewissermaßen,“ so Schumacher.

Insgesamt wurden über 5000 verschiedene Proteine und ihre Verbindungen über Signalwege untersucht: Wie sind sie verbunden, was haben sie miteinander zu tun, regulieren sie den gleichen Prozess? Wie in einem Rätselheft wurden die Verbindungen zwischen Stoffwechsel, Erhalt von Erbgut und Eiweißstrukturen und den Signalwegen, die den Alterungsprozess bestimmen,  gesucht. „Am Ende haben wir sämtliche Fäden und Knotenpunkte gefunden – das war schon beeindruckend und viel besser als erhofft. Was sich in anderen Studien punktuell abgezeichnet hat, konnten wir nun im Gesamtbild zeigen,“ so der Forscher.

Auch wenn Wurm und Mensch auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam haben, sind die zellulären Prozesse doch sehr ähnlich und auf den Menschen übertragbar. Viele Signalwege sind gleich, der Stoffwechsel ähnlich, die Qualitätskontrolle der Proteine vergleichbar. Das macht den Fadenwurm für die Forschung so relevant. Im nächsten Schritt wollen die Forscherinnen und Forscher die Signalwege weiter untersuchen. Ziel ist es die Auswirkungen der DNA-Schäden auf den Organismus besser zu verstehen und gesundes Altern ermöglichen zu können.



Originalpublikation:

Multilayered reprogramming in response to persistent DNA damage in

C. elegans; Diletta Edifizi, Hendrik Nolte, Vipin Babu, Laia Castells-Roca, Michael M. Mueller, Susanne Brodesser, Marcus Krüger, Björn Schumacher
Cell Reports 20, 2026–2043 August 29, 2017


Kontakt:
Prof. Dr. Björn Schumacher  
Principal Investigator, Chair for Genome Stability in Ageing and Disease
Tel.  +49 221 478 84202
bjoern.schumacher[at]uni-koeln.de


Peter Kohl  
 
Public Relations Officer
Tel.  +49 221 478 84043
pkohl[at]uni-koeln.de




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news-4670 Tue, 29 Aug 2017 14:51:42 +0200 Presseeinladung: Uni Köln und TH Köln begleiten Talente aus nicht-akademischen Haushalten /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4670&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4560a1dacce16d53a28a939d27c66d4d Talentscouting wird ab diesem Schuljahr auch im Großraum Köln angeboten. Universität und TH Köln kooperieren bei der Unterstützung junger Talente auf ihrem individuellen Bildungsweg. Zum Start des Talentscouting-Programms im neuen Schuljahr 2017/18 in den Kreisen Köln, Rhein-Erft, Leverkusen, Rhein-Berg und dem Oberbergischen Kreis laden die TH Köln und die Universität zu Köln am 4. September 2017 zu einer Auftaktveranstaltung in das Café Himmelsblick auf dem Campus Südstadt der TH Köln ein.
Bei der Veranstaltung stellen die beiden Hochschulen das neue Programm zur Förderung talentierter Jugendlicher in der Region Köln vor. Dem rheinischen Motto „Jeder Jeck ist anders“ folgend, werden sechs Kölner Talentscouts Schülerinnen und Schüler individuell auf ihrem Weg zum Bildungserfolg beraten und begleiten.

Termin:
Montag, 4. September 2017, um 18.00 Uhr
„Auftakt Talentscouting Köln“ (Programm)
TH Köln, Campus Südstadt, Café Himmelsblick, Claudiusstr. 1, 50678 Köln
·    Grußworte von Prof. Dr. Sylvia Heuchemer (Vizepräsidentin für Lehre und Studium, TH Köln) und Prof. Dr. Stefan Herzig (Prorektor für Lehre und Studium, Universität zu Köln)
·    Podium u. a. mit Marcus Kottmann (Leiter des NRW-Zentrums für Talentförderung) und Dr. Daniel Rauprich (Leiter der Zentralen Studienberatung an der Universität zu Köln)
Journalistinnen und Journalisten sind herzlich zur Teilnahme an dieser Veranstaltung eingeladen. Es besteht die Möglichkeit zu Foto- und Filmaufnahmen sowie zu Einzelinterviews.

Inhaltlicher Kontakt:
    
Patricia Labinski
Projektkoordinatorin Talentscouting der Universität zu Köln
+49 221 470-8869
p.labinski(at)verw.uni-koeln.de

Thiemo Jares
Projektkoordinator Talentscouting der TH Köln
+49 221-8275-3634
thiemo.jares(at)th-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Frieda Berg
Universität zu Köln
+49 221 470-1704
f.berg(at)uni-koeln.de

Christian Sander
TH Köln
+49 221 8275-3582
pressestelle(at)th-koeln.de


Weitere Informationen:
www.talentscouting-koeln.de



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news-4669 Tue, 29 Aug 2017 14:21:25 +0200 Stärkere Bereitschaft zur Schaffung als zum Erhalt von öffentlichen Gütern /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4669&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6ecb6e92d2401f6b617472c2a1ec7e61 Die Ergebnisse eines Forschungsprojektes zeigen auf, dass der Erhalt von öffentlichen Gütern weniger Zustimmung und Kooperation erhält als die Schaffung neuer Ressourcen. Die Forscher gingen dem Prinzip der Reziprozität nach: ich mache nur mit, wenn die anderen auch mitmachen. Der Artikel wird bei Nature Human Behaviour veröffentlicht. Das Team um Dr. Felix Kölle, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, stellte sich die Frage, wie sich das Prinzip der Reziprozität („Wie Du mir, so ich Dir“) auf öffentliches Gut auswirke. In einer Versuchsreihe wurden die Studienteilnehmer (Stichprobengröße von n = 876) aufgefordert, die Ressource zu schonen (Erhalt öffentlichen Gutes) oder eine neue Ressource aufzubauen (Erschaffung öffentlichen Gutes). Beispiele für den Erhalt sind Schonung natürlicher Ressourcen wie Wasser, begrenzte CO2-Emissionen oder Biodiversität. Beispiele für die Erschaffung sind politisches Engagement, Spenden und Ehrenamt.

Die Bereitschaft, ein öffentliches Gut zu erschaffen, war bei den Versuchsteilnehmern stärker ausgeprägt, als die Bereitschaft, ein bestehendes Gut zu schonen. „Unsere Ergebnisse stimmen mit der Beobachtung überein, dass unsere Gesellschaft das Ausbeuten öffentlichen Gutes weniger scharf verurteilt, als die Verweigerung zu öffentlichem Gut beizutragen“, ordnet Felix Kölle die Ergebnisse in das Forschungsumfeld „Economics: Design and Behavior“ ein.

Dabei konnte das Forscherteam zwei verschiedene Typen der Kooperation identifizieren. Ein Typ, die bedingte Kooperation, zeigte ein Großteil der Teilnehmer. Sie waren nur bereit zu kooperieren, wenn die anderen es auch taten. Der zweite Typ, Trittbrettfahrer oder im Volksmund auch als „Sozialschmarotzer“ bekannt, tragen nie zum Erhalt oder zur Schaffung öffentlichen Guts bei, unabhängig davon, wieviel die anderen investieren.  Es zeigte sich, dass wenn es um den Erhalt eines öffentlichen Gutes geht, weniger Leute bereit sind bedingt zu kooperieren und mehr Leute gar nicht kooperieren (Typ Trittbrettfahrer).

Aus den Forschungsergebnissen lassen sich Empfehlungen für politische Bemühungen zur mehr Kooperationsbereitschaft ableiten. Die Gesetzgeber sollten sich bewusst sein, dass die Kooperationsbereitschaft je nach Art des öffentlichen Guts stark variieren kann.

Originalveröffentlichung:
https://www.nature.com/articles/s41562-017-0191-5
(doi: 10.1038/s41562-017-0191-5)


Inhaltlicher Kontakt:
Dr. Felix Kölle
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln
+49 221 470-5317
felix.koelle(at)uni-koeln.de
    
Presse und Kommunikation:
Corinna Kielwein
+49 221 470-1700
c.kielwein(at)verw.uni-koeln.de

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news-4665 Thu, 24 Aug 2017 15:10:30 +0200 Digitale Mundpropaganda bei Games: Online-Produktbewertungen wichtiger für den Erfolg von Videospielen als Tweets /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4665&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ccf42c671f7bafeb74aa1bac2eef8a8d Vor der Markteinführung haben die Tweets mehr Einfluss auf den Verkaufserfolg von Videospielen, nach der Produkteinführung gewinnen die Online-Produktbewertungen an Relevanz. Für die Marketing-Manager der Spieleindustrie lassen sich hieraus Empfehlungen ableiten. Bei der diesjährigen Gamescom in Köln (22. bis 26. August 2017) werden wieder viele neue Spiele vorgestellt und Produkteinführungen oder –neuerungen angekündigt. Aber was passiert eigentlich in der digitalen Community vor und nach einer Produkteinführung? Diese Frage hat sich André Marchand, Professor für Marketing & Digital Environment an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, gemeinsam mit weiteren Experten auch gestellt.

Nach einer Langzeitstudie und der Auswertung von über 13 Millionen Tweets auf Twitter und mehr als 17.000 Produktbewertungen kam das Team zu folgenden Erkenntnissen: Diese Kommunikationskanäle müssen differenziert betrachtet werden. Die verschiedenen Kanäle der digitalen Mundpropaganda (engl.: word-of-mouth (WOM)) haben unterschiedlichen Einfluss je nach Phase der Markteinführung. Vor der Markteinführung wird in der digitalen Community diskutiert und spekuliert: dafür eignen sich die Microblogs wie Twitter besonders gut. Ein Ergebnis des Forschungsprojektes zeigt dann auch, dass das Tweet-Aufkommen vor der Markteinführung den Erfolg des Produktes beeinflusst. In der Woche der Einführung haben sowohl die Häufigkeit der Tweets als auch die von den Nutzern selbstverfassten Produktbewertungen einen Einfluss auf die Verkaufszahlen. Je länger das Produkt auf dem Markt ist, desto relevanter werden die Produktbewertungen.

Hieraus leitet André Marchand eine Empfehlung für die Marketing-Manager der Spieleindustrie ab: „Derzeit fokussieren sich die Marketing-Aktivitäten noch stark auf die Phase vor der Markteinführung. Unsere Ergebnisse legen nahe, dass auch nach der Markteinführung der Produkterfolg in der digitalen Community noch beeinflusst werden kann. Der Trend in der Spieleindustrie geht derzeit in Richtung Social Media-Kampagnen, aber wir konnten zeigen, dass die Produktbewertungen einen nachhaltigeren Einfluss auf die Kaufentscheidungen in den zehn Wochen nach Produkteinführung haben.“ André Marchand empfiehlt daher: „Manager sollten die relevanten Foren beobachten und das Feedback ihrer Kunden für die Behebung von Bugs und Fehlern nutzen.“

Am ersten Tag der Gamescom nutzte Professor Marchand die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit den Managern der Spieleindustrie: „Das Marketing von Videospielen ist sehr komplex. Manager von digitalen Spielen können aufgrund langer Produktionszyklen nur schwer einschätzen, inwiefern zum Zeitpunkt der Erscheinung die jetzige Konsolengeneration noch aktuell ist und wie hoch demnach die Zahl potenzieller Kunden ist.“

André Marchand ist auf der Gamescom ein weiterer Trend aufgefallen, der für das Marketing der Spielebranche relevant ist: „Die Spieler sind nicht mehr männlich und unter 18 Jahre alt, sondern heute im Durchschnitt 35 Jahre alt und zu einem Drittel weiblich. Die Zielgruppen diversifizieren sich derzeit immer weiter, was sich natürlich auch auf die Entwicklung und Vermarktung der Spiele auswirken wird.“


Inhaltlicher Kontakt:
Prof. Dr. André Marchand
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln
+49 221 470-4128
marchand(at)wiso.uni-koeln.de
 
  
Presse und Kommunikation:
Corinna Kielwein
+49 221 470-1700
c.kielwein(at)verw.uni-koeln.de


Weitere Informationen:

Marchand, André, Thorsten Hennig-Thurau, and Caroline Wiertz (2017), “Not all digital word of mouth is created equal: Understanding the respective impact of consumer reviews and microblogs on new product success,” International Journal of Research in Marketing, 34 (2), 336-354
 

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news-4664 Thu, 24 Aug 2017 10:43:27 +0200 Längster Papyrus Deutschlands wird in Köln mit neuer Lagerungstechnik besser konserviert /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4664&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1649eb194eac337d012d8ee35168799d Ägyptologe Professor Dr. Richard Bußmann möchte in Modellprojekt das über 23 Meter lange und gut 2.500 Jahre alte Schriftstück der „lah-tes-nacht“ nachhaltig vor dem Zerfall sichern. Die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) unterstützt in der Modellprojektförderung 2017 den Erhalt des altägyptischen Totenbuchs der „lah-tes-nacht“ (Papyrus Coloniensis 10207). Der einzigartige Papyrus befindet sich im Besitz der Abteilung Ägyptologie der Universität zu Köln und ist mit einer Länge von 23,5 Metern der längste altägyptische Papyrus in Deutschland. Die Förderung der KEK in Höhe von über 64.000 Euro soll es ermöglichen, eine neue modellhafte Lagerungstechnik für den wertvollen Riesenpapyrus zu entwickeln.

„Auch wenn der Papyrus uns bereits so viele Jahrhunderte mehr oder weniger erhalten geblieben ist, ist sein aktueller Zustand kritisch“, sagt Professor Dr. Richard Bußmann, Ägyptologe von der Universität zu Köln und Antragsteller des Projekts. „Wir freuen uns, dass wir mit dem bewilligten Projekt eine neue Konservierungsmethode erstmals in so großem Maßstab werden anwenden können.“

In den 1970er Jahren hatte man die gigantische Schriftrolle in insgesamt 36 Blätter zerschnitten und diese mit Tesa-Filmstreifen auf Glasplatten geklebt. Stellenweise ungeschützt und im Kontakt mit der Luft wurde das Naturmaterial jedoch mürbe – es bröselt. „Unser Ziel ist es, das Kulturgut klimastabil und damit nachhaltig lagern zu können. Dazu arbeiten wir mit Professor Dr. Robert Fuchs von der Technischen Hochschule Köln zusammen. Sein Team restauriert die Papyrusteile, untersucht sie naturwissenschaftlich und baut neuartige Rahmen“, erklärt Bußmann.

Die Papyrusfragmente werden auf farblich passendes Japanpapier aufgebracht, kommen dann auf gepufften Karton, auf eine Honigwaben-platte und auf einen archivbeständigen Museumskarton. Durch dieses Schichtwerk in Kombination mit einem innovativen Rahmenkonstrukt und UV-protektierenden Glasplatten wären die Papyri ideal geschützt. Die Ausstellung, der Transport und die Lagerung der Schriftstücke sind dank dieser Maßnahmen problemlos möglich und machen das wissenschaftlich gefragte Untersuchungsobjekt mobiler. Auf diese Weise ist der Papyrus für Forschung, Studierende und Öffentlichkeit besser zugänglich.

In dem Totenbuch aus dem sechsten Jahrhundert v. Chr., das einer Ägypterin namens lah-tes-nacht gehörte, findet sich eine Sammlung von Totensprüchen. Der Papyrus ist ein herausragendes Beispiel für die Kanonisierung des Jenseitswissens in dieser Epoche. Zugleich liefert er Aufschluss über die altägyptische Schreibpraktik und die Integration von textlichen und bildlichen Elementen in der Weitergabe von wichtigem kulturellem Wissen aus der Spätzeit der pharaonischen Kultur.


Inhaltlicher Kontakt:  
   
Prof. Dr. Richard Bußmann
Professor für Ägyptologie an der Universität zu Köln
+49 221 470-5842
r.bussmann(at)uni-koeln.de


Presse und Kommunikation:
Frieda Berg
+49 221 470-1704
f.berg(at)uni-koeln.de

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news-4637 Thu, 10 Aug 2017 14:04:04 +0200 Doppelt so viele Frauen wie Männer bewerben sich um Studienplatz an der Uni Köln /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4637&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1338182e70b310f689901c4522b1bfe3 Studierendensekretariat teilt Bewerberzahlen für das Wintersemester 2017/18 mit: Psychologie beliebtestes Fach vor BWL Für das Bewerbungsverfahren zum kommenden Wintersemester 2017/18 verzeichnet die Universität zu Köln erneut Rekordzahlen. Mit Abschluss des Bewerbungszeitraumes am 15. Juli 2017 hatten knapp 40.000 Bewerberinnen und Bewerber mindestens eine Bewerbung für ein Studium an der Universität zu Köln abgegeben. Auffällig ist, dass die Uni Köln vor allem für Bewerberinnen attraktiv ist: zwei Drittel der Bewerbungen haben Frauen eingereicht.

„Die Zahl 40.000 zeigt, wie ungebrochen attraktiv es für junge Menschen ist, ein Studium an der Uni Köln und damit an der zweitgrößten Präsenzuniversität Deutschlands in Betracht zu ziehen“, erklärt Dr. Torsten Preuß, Leiter des Studierendensekretariats.

Im Durchschnitt haben die Bewerberinnen und Bewerber mehr als drei Bewerbungen abgegeben, um einen der mehr als 6.000 zum Wintersemester verfügbaren Studienplätze in den örtlich zulassungsbeschränkten Studiengängen zu erhalten.

Besonders attraktiv waren für die Bewerberinnen und Bewerber in diesem Jahr die Studiengänge Psychologie (ca. 6.500 Bewerbungen), BWL (ca. 6.300 Bewerbungen), Rechtswissenschaft (ca. 4.900 Bewerbungen) sowie die verschiedenen Bachelorstudiengänge im Lehramt (insgesamt knapp 13.000 Bewerbungen über alle Schulformen). Die Psychologie hat damit den bisherigen Favoriten BWL abgelöst.  

Vor dem erfolgreichen Studienstart steht jedoch zunächst der Zulassungsbescheid: Die ersten Zulassungen wurden nach Durchführung des Zulassungsverfahrens wie geplant am 2. August 2017 an die erfolgreichen Bewerberinnen und Bewerber verschickt. Wer eine solche Zulassung erhalten hat, kann sich seit dem 3. August 2017 für sein Wunschfach einschreiben.

Auch für die bisher noch nicht erfolgreichen Bewerberinnen und Bewerber gibt es noch Hoffnung: in der kommenden Woche werden weitere Zulassungsbescheide im sogenannten Nachrückverfahren verschickt. Wenn Kandidatinnen und Kandidaten den ihr zugesagten Studienplatz nicht antreten, können die Nächsten auf der Warteliste auf diese Plätze nachrücken.


Inhaltlicher Kontakt:
Dr. Torsten Preuß
Leiter Studierendensekretariat
+49 221 470-3026
t.preuss(at)verw.uni-koeln.de


Presse und Kommunikation:
Frieda Berg
+49 221 470-1704
f.berg(at)uni-koeln.de

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news-4635 Mon, 07 Aug 2017 12:52:43 +0200 EU fördert Netzwerk zur EU-Türkei-Kooperation /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4635&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e4c425e0d895e1c7594ff139660bdc24 Die Europäische Union fördert das Projekt „VIADUCT“ (Enhancing VIsibility of the Academic DialogUe on EU-Turkey CooperaTion) des Centre for Turkey and EU Studies (CETEUS) der Universität zu Köln mit knapp 300.000 Euro. „VIADUCT“ soll die Forschung und akademische Lehre auf dem Gebiet der EU-Türkei-Beziehungen besser vernetzen. Geleitet wird „VIADUCT“ von Professor Dr. Wolfgang Wessels und Dr. Funda Tekin.

Das Centre for Turkey and EU Studies (CETEUS) der Universität zu Köln unter der Leitung von Professor em. Dr. Wolfgang Wessels hat im Rahmen des „Erasmus+“-Förderprogrammes der Europäischen Union in der Förderlinie „Jean-Monnet-Netzwerke" einen Grant in Höhe von knapp 300.000€ eingeworben. Das Jean-Monnet-Netzwerk „VIADUCT“ wird 40 Partner in der EU, der Türkei und der Nachbarschaft vernetzen. Geleitet wird es von Prof. Wessels und Dr. Funda Tekin. Erasmus+ wird im Auftrag der Europäischen Kommission durch die EACEA (Education, Audiovisual and Culture Executive Agency) verwaltet. 

Jean-Monnet-Netzwerke fördern die Bildung und die Entwicklung von Konsortien internationaler Akteure (Hochschuleinrichtungen, Spitzenforschungszentren, Abteilungen, Teams, einzelne Fachkräfte usw.) im Bereich EU-Studien, um Informationen zu sammeln, Verfahren auszutauschen, Wissen aufzubauen und den europäischen Integrationsprozess voranzutreiben. Unter dem Titel "Enhancing VIsibility of the Academic DialogUe on EU-Turkey CooperaTion" (VIADUCT) erreichte der Projektvorschlag des CETEUS die außergewöhnlich gute Bewertung von insgesamt 96,5 von 100 Punkten im Begutachtungsprozess. Es konnte sich zusammen mit 45 anderen Projekten in einem Bewerberfeld von über 320 Projektanträgen durchsetzen.

Im Rahmen von VIADUCT werden 40 Partner zur Vernetzung von Forschung und akademischer Lehre auf dem Gebiet der EU-Türkei-Beziehungen zusammenkommen. Über die gesamte Projektlaufzeit von drei Jahren (September 2017 bis August 2020) werden zahlreiche Aktivitäten in verschiedenen Ländern und Regionen durchgeführt, u.a. akademische Konferenzen, PhD Schools, Seminare für Masterstudierende und Workshops zur Vernetzung der akademischen Lehre sowie Schriftenreihen.  

Inhaltlicher Kontakt:
Frau Dr. Funda Tekin
CETEUS
0221 470-1493
wessels(at)uni-koeln.de

Presse und Kommunikation
Robert Hahn
0221 470 2396
r.hahn(at)verw.uni-koeln.de

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International
news-4634 Tue, 01 Aug 2017 10:42:03 +0200 Wie steht es mit der deutsch-türkischen Partnerschaft? /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4634&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=90bc443841c5dcf0e01624119eac3b8a Das Demokratie-Camp der Demokratie-Stiftung der Uni Köln geht den deutsch-türkischen Beziehungen auf den Grund. Dabei diskutieren Fachleute, Politiker und Wissenschaftler mit deutschen und türkischen Studierenden. Mit dabei ist unter anderem Klaus Hänsch, ehemaliger Präsident des europäischen Parlaments. Die Ergebnisse werden am 10. August vorgestellt.

Wird sich die Türkei weiter nach Europa orientieren? Kann man die jetzige Verfassung noch rechtstaatlich nennen? Wie sieht es mit dem Verhältnis von Christen und Moslems in der Türkei aus? Am 10. August wird das deutsch-türkische Demokratie-Camp der Demokratie-Stiftung der Universität zu Köln versuchen, Antworten auf diese Fragen zu finden. Die Präsentation wird die Ergebnisse der Arbeitsgruppen aus dem Camp aufgreifen, bei dem deutsche und türkische Wissenschaftler mit Studierenden aus beiden Ländern diskutieren. Das Camp wird auf Deutsch abgehalten.

Das Thema des diesjährigen Camps lautet: „Deutschland und die Türkei – Zukunft einer Partnerschaft?“ Vom 6. bis 11. August diskutieren Wissenschaftler, Politiker, Fachleute und Studierende zum Thema „deutsch-türkische Beziehungen“. Am 10. August werden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen präsentiert.

Mit dabei werden sein: 

  • Regisseurin Jutta Pinzler,
  • Dr. Burak Copur, Politikwissenschaftler an der Universität Duisburg-Essen mit einem Vortrag „Deutsch-türkische Beziehungen unter Merkel und Erdogan: eine kritische Bilanz",
  • Professor Dr. Klaus Hänsch, Präsident des Europäischen Parlaments a.D., der über „Die Türkei: Mit oder in Europa?“ sprechen wird und
  • Dr. Timo Güzelmansur, Geschäftsführer der Christlich-islamischen Begegnungs- und Dokumentationsstelle mit seinem Vortrag über „Christen in der Türkei und Muslime in Deutschland – Aktuelle Entwicklungen und Perspektiven".

Neben den Arbeitsgruppen und Diskussionsrunden wird es auch einen Besuch im türkischen Generalkonsulat in Köln Hürth geben.

Das Demokratie-Camp wird von der Demokratie-Stiftung gefördert. Die Stiftung hat den Zweck, durch Wissenschaft und Bildung einen friedlichen Beitrag zur Verbreitung und Vertiefung demokratischer Ideen zu leisten. Als wissenschaftliche Grundlage dient das von ihr entwickelte Stiftungskonzept.

Wo und Wann:
Präsentation: 10. August, 15.00 Uhr
Camp: 6. bis 11. August
Seminargebäude der Universität zu Köln, Raum S 25
Universitätsstraße 37, 50931 Köln

Inhaltlicher Kontakt:
Johanna Sahbatou
0221 470-3828
demokratie-stiftung(at)uni-koeln.de

Abt. Presse und Kommunikation:
Robert Hahn
Tel.: 0221 470-2396
E-Mail: r.hahn(at)verw.uni-koeln.de

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news-4633 Fri, 28 Jul 2017 10:03:09 +0200 Universität zu Köln in NRW an den meisten SFBs beteiligt /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4633&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3ce508afcdef7ff58a6b22cb82f44534 An der Universität zu Köln sind bereits 11 SFB angesiedelt. Damit steht die Hochschule auf Platz 1 aller Universitäten mit SFB in Nordrhein-Westfalen. 

Elf Sonderforschungsbereiche sind an der Universität zu Köln angesiedelt, Die Universität zu Köln führt dadurch die Liste aller Universitäten in NRW an, die in SFBs forschen, wie das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen mitteilt. Besonders erfolgreich sind in NRW die Universitäten Köln (11 SFBs), Bonn (8 SFBs) sowie Aachen und Münster (je 6 SFBs). NRW stellt mit 53 Sonderforschungsbereichen rund 20 Prozent der aktuell in Deutschland eingerichteten oder laufenden Forschungsbereiche. 

Ab Juli 2017 richtet die DFG 15 neue Sonderforschungsbereiche ein. Bewilligt wurden zwei Anträge aus Nordrhein-Westfalen und drei weitere Anträge mit NRW-Beteiligung. Darunter auch die Kölner Beteiligung am von der Universität Ulm geführten SFB 1279 „Exploiting the Human Peptidome for Novel Antimicrobial and Anticancer Agents“. 

Bundesweit fördert die DFG ab Juli 2017 insgesamt 267 Forschungsverbünde. Die 15 neuen Sonderforschungsbereiche werden mit insgesamt 128 Millionen Euro für zunächst vier Jahre gefördert. Zusätzlich zu den 15 Einrichtungen stimmte der Bewilligungsausschuss für die Verlängerung von 17 Sonderforschungsbereichen, davon vier aus NRW und drei mit NRW-Beteiligung. In den Sonderforschungsbereichen arbeiten Forscherinnen und Forscher fachübergreifend in ausgewählten Bereichen der Grundlagenforschung. Die Forschung wird von der DFG mit einer maximalen Dauer von zwölf Jahren gefördert. 

Link zur Pressemeldung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW:

https://www.mkw.nrw/presse/pressemeldungen/details/platz-eins-fuer-nordrhein-westfalen-mit-53-sonderforschungsbereichen-der-deutschen-forschungsgemeinschaft/

Presse und Kommunikation

Robert Hahn

0221 470 2396

r.hahn@verw.uni-koeln.de

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Forschung
news-4632 Thu, 27 Jul 2017 09:20:03 +0200 Studieren ohne Abitur für Senioren kein Problem /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4632&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=878a0e68c795b76be47c50ecf99ce6e1 Die Universität zu Köln lädt Interessierte zu einer Informationsveranstaltung über das Gasthörer- und Seniorenstudium im kommenden Wintersemester ein.

Die Universität zu Köln informiert am 3. August 2017 über ihr Studienangebot für Seniorinnen und Senioren sowie Gasthörerinnen und Gasthörer im kommenden Wintersemester.

Die Aufnahme des Gasthörer- und Seniorenstudiums ist ohne Allgemeine Hochschulreife (Abitur) möglich. Eine Altersbegrenzung gibt es nicht. Die Gasthörergebühr beträgt 100 Euro pro Semester. 

Mit einem Gasthörerausweis können Gasthörer- und Seniorstudierende Vorlesungen an allen Fakultäten der Universität zu Köln besuchen, an Seminaren, Übungen, Arbeitskreisen und Projektgruppen teilnehmen und alle Institutsbibliotheken sowie die Universitäts- und Stadtbibliothek nutzen. Auch einen Studierenden-Account nebst einer persönlichen Studierenden-Mail-Adresse bekommen sie kostenlos. Neben den eigens für Gasthörer angebotenen Veranstaltungen studieren die „Gäste“ in den gleichen Lehrveranstaltungen wie ordentlich eingeschriebene Studierende. Leistungsnachweise können jedoch im Gasthörerstudium nicht erworben werden.

Alle Fragen rund um das Gasthörer- und Seniorenstudium werden bei der Informationsveranstaltung von der Beauftragten für das Gasthörer- und Seniorenstudium, Dr. Anne Löhr, und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Koordinierungsstelle Wissenschaft + Öffentlichkeit beantwortet.

Termin:
Donnerstag, 3. August 2017, 15.00 –16.30 Uhr
Universität zu Köln, Hörsaal VIII
Uni-Hauptgebäude, Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln

Inhaltlicher Kontakt:
Koordinierungsstelle Wissenschaft + Öffentlichkeit
+49 (221) 470–6298
senioren-studium(at)uni-koeln.de
gasthoerer-studium(at)uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Anneliese Odenthal
+49 221 470-5602
odenthal(at)uni-koeln.de

Informationsmaterial zum „Gasthörer- und Seniorenstudium“ kann kostenlos angefordert werden unter: Gasthörer- und Seniorenstudium, Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln, Tel  0221 470 – 6298, Fax 0221 470 – 5934.

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news-4631 Wed, 26 Jul 2017 09:21:40 +0200 Startschuss für Cologne Summer Schools 2017 /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4631&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=aa642f24e97c36c493035ff81eb6a5a1 Auch in diesem Jahr starten gleichzeitig zwei vom International Office der Universität zu Köln organisierte Summer Schools. Eine der Cologne Summer Schools(CSS) lädt Studierende zu „International Perspectives in Teacher Education“ ein, die andere von KölnAlumni WELTWEIT beleuchtet „Dimensionen sozialer Ungleichheit“ für Alumni.

Am 31. Juli feiern die TeilnehmerInnen, OrganisatorInnen, Lehrenden, Gäste und Santander Universitäten gemeinsam den Auftakt der diesjährigen Summer School-Saison. Traditionell sind die Themen von aktueller sowie von lokaler und globaler Bedeutung. So beleuchtet die CSS on „International Perspectives in Teacher Education“, die in Kooperation mit verschiedenen Fakultäten umgesetzt wird, interdisziplinär die jüngsten Entwicklungen und Herausforderungen in der universitären Lehramtsausbildung. Globale Entwicklungen führen zu lokalem Handlungsbedarf sowohl in Deutschland als auch in den Herkunftsländern der TeilnehmerInnen. 

Die mehrtägigen Workshops der dreiwöchigen Summer School zu Themen wie: "Neu angekommene Migranten- und Flüchtlingskinder in Schulen", "Inklusive Didaktik in den MINT- Fachbereichen", Fragen rund um „Global Cities“, „Digitalisierung in Schulen“ und viele mehr, werden ausschließlich von Experten und Expertinnen der Universität zu Köln geleitet; Diskussionen und ländervergleichender Austausch sind konzeptionell verankert und wichtig, um den Herausforderungen der "Klassenzimmer der Zukunft“ angemessen begegnen zu können. 

Auch die Summer School von KölnAlumni WELTWEIT beschäftigt sich mit dem Thema der wachsenden Heterogenität unserer Gesellschaft und beleuchtet „Dimensionen sozialer Ungleichheit“. Im Rahmen des Programms werden Aspekte sozialer Prozesse behandelt, die die Gleichberechtigung moderner Gesellschaften potentiell beeinträchtigen. Einen Schwerpunkt bilden die Vorträge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu länder-spezifischen Themen im Kontext sozialer Ungleichheit. Die Alumni aus 20 verschiedenen Ländern werden im Rahmen der Summer School den Stadtteil Mülheim unter Gentrifizierungsaspekten kennenlernen, die Moschee in Ehrenfeld besichtigen sowie an einer Führung durch die Bayer-Werke teilnehmen.

KölnAlumni WELTWEIT wurde 2007 ins Leben gerufen, um ehemaligen internationalen Studierenden, Graduierten und Forschenden die Möglichkeit zu geben, auch nach ihrer Rückkehr ins Heimatland mit ihrer "Uni Köln" im Kontakt und im Dialog zu bleiben und sich mit anderen Ehemaligen zu vernetzen. Daher freut sich das KAW-Team, diese Gelegenheit zu nutzen, um in diesem Jahr das 10-jährige Jubiläum zu feiern. 

Wo und Wann:
Eröffnungsfeier 31.07.2017, 18.00 Uhr
Zentrum für Molekulare Medizin Köln (ZMMK),
Robert-Koch-Straße 21, 50931 Köln

Kontakt:
Victoria Busch, M. A.
Koordination Cologne Summer Schools
Tel.: 0221 470 1394
E-Mail: colognesummerschools(at)verw.uni-koeln.de

Katharina Girndt, M. A.
Koordinatoren KölnAlumni WELTWEIT Summer School
Tel.: 0221 470 8866
Email: k.girntd(at)verw.uni-koeln.de

Abt. Presse und Kommunikation
Robert Hahn
Tel.: 0221 470 2396
E-Mail: r.hahn(at)verw.uni-koeln.de

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news-4629 Tue, 25 Jul 2017 08:05:00 +0200 Wirtschaftsminister Pinkwart besucht Gründungsservice der Universität zu Köln /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4629&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3c3f482b76174b992bdd56ea79e5d870

Der neue NRW-Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, informiert sich bei einem Besuch gemeinsam mit Universitätsrektor Prof. Dr. Axel Freimuth über GATEWAY, den Gründungsservice der Universität. Als erste Anlaufstelle unterstützt GATEWAY Interessentinnen und Interessenten der Kölner Hochschulen bei der Umsetzung von wissens- und technologiebasierten Geschäftsideen. Neben Workshops und Informationen zu Stipendien stellt GATEWAY für Hochschul-Start-ups auch Büroräume zur Verfügung.

Hintergrund: Mit der Aktion „Neue Gründerzeit NRW“ hat das Wirtschaftsministerium eine Kampagne für gründungsfreundliche Politik gestartet. Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart besucht zum Auftakt der Aktion Unternehmen, Hochschulen und Digital-Hubs in Köln und Bonn. 

Dienstag, 25. Juli 2017
Beginn 11.30 Uhr
GATEWAY Gründungsservice der Universität zu Köln
Universitätsgebäude 345
Ägidiusstraße 14, 50937 Köln  

Journalistinnen und Journalisten sind herzlich zu diesem Termin mit Minister Pinkwart und Rektor Freimuth eingeladen. Es besteht die Möglichkeit zu Foto- und Videoaufnahmen.

Weitere Informationen zu GATEWAY finden Sie unter https://www.gateway.uni-koeln.de/

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news-4628 Mon, 24 Jul 2017 14:25:11 +0200 Die turbulente Atmosphäre der Venus /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4628&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0a4ac9f1fce0e957d17374592ba97d04 Internationales Forschungsteam gewinnt neue Erkenntnisse über den „Zwillingsplaneten“ der Erde

Ein Artikel, der heute in der Fachzeitschrift Nature Astronomy veröffentlicht wurde, wirft Licht auf die bisher unerforschte nächtliche Zirkulation in den höheren Wolkenschichten der Venus. Forscherinnen und Forscher des Rheinischen Instituts für Umweltforschung der Universität zu Köln sind Teil des internationalen Forschungsprojekts, das diese ersten umfassenden Messungen vorstellt. Sie entdeckten unerwartete Muster langsamer atmosphärischer Bewegung und stationäre Schwere-wellen im nächtlichen Wolkenhimmel.

Venus wird oft als der Zwillingsplanet der Erde bezeichnet, da beide über eine ähnliche Größe, Oberflächenbeschaffenheit und ein komplexes Wettersystem verfügen. Mehr haben die beiden Planeten aber nicht gemeinsam: Die Venus ist einer der lebensfeindlichsten Orte in unserem Sonnensystem. Dies liegt vor allem an ihrer Atmosphäre, die zu 96,5 Prozent aus Kohlendioxid besteht, und der Oberflächentemperatur von konstant ca. 500 Grad Celsius. Die Venus benötigt ungefähr 243 Erdtage, um sich einmal um sich selbst zu drehen. Ihre Atmosphäre sollte sich im gleichen Rhythmus drehen, aber sie rotiert in nur vier Erdtagen um die Venus. Dieses Phänomen wird als Superrotation bezeichnet und sorgt für erhebliche Turbulenzen in der Atmosphäre des Planeten. Ursache und Antrieb der Superrotation sind noch weitgehend unbekannt, doch das Forschungsprojekt sucht nach Antworten. Atmosphärische Wellen, die durch Temperaturschwankungen beobachtet werden, scheinen eine wichtige Rolle zu spielen.

Die Messungsergebnisse wurden von einer internationalen Kollaboration unter der Leitung des Institute of Space and Astronautical Science, Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) erarbeitet. Spezialisten aus den Fachgebieten Astrophysik und Weltraum- und Planetenfor-schung von Universitäten und Instituten aus Japan, Spanien, Italien und Deutschland arbeiten in dem Projekt zusammen. Aus Deutschland sind das Rheinische Institut für Umweltforschung der Universität zu Köln und das Zentrum für Astronomie und Astrophysik der Technischen Universität Berlin an der Kollaboration beteiligt.

Das Forschungsteam hat Daten ausgewertet, die von der Raumsonde Venus Express generiert wurden. Diese Daten geben Aufschluss über die komplexe Atmosphäre der Venus. Temperaturstrukturen wurden im Hinblick auf horizontale und vertikale atmosphärische Wellen untersucht. Die Daten beruhen auf individuellen Kenndaten aus Infrarotstrahlungsmessungen bei 3,8 und 5,0 µm (Mikrometer), die in den Jahren 2006–2008 und 2015 gewonnen wurden.

Informationen über vertikale Atmosphärenwellen tragen im Zusammenspiel mit Informationen über horizontale Wellen entscheidend dazu bei, wertvolle Hinweise hinsichtlich der Natur der beobachteten Wellen zu bekommen. Die vertikale Information von VeRa (ein wissenschaftliches Atmosphärenexperiment, das Radiowellen auswertet, die von der Raumsonde Venus Express gesendet werden) wurde benötigt, um die beobachteten Wellen als Schwerewellen zu identifizieren. So wird es möglich, die zugrundeliegenden atmosphärischen Prozesse zu verstehen. Dr. Silvia Tellmann ist Vize-Direktorin der Abteilung Planetenforschung am Rheinischen Institut für Umweltforschung an der Universität zu Köln und Expertin für die Struktur, Dynamik und Zirkulation planetarer Atmosphären. Sie erklärt: „Die so gefundenen stationären Schwerewellen treten vermehrt über erhöhtem Gelände auf, was nahelegt, dass diese Wellen durch die Strömung des Windes über topographische Hindernisse entstanden sind. Wir vermuten, dass sie einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Superrotation der Venusatmosphäre liefern.“


Inhaltlicher Kontakt:
Dr. Silvia Tellmann
Rheinisches Institut für Umweltforschung, Universität zu Köln
+49 221 277 8181 3
silvia.tellmann(at)uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Jürgen Rees
+49 221 470-3107
j.rees(at)uni-koeln.de

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Forschung
news-4624 Tue, 18 Jul 2017 09:40:57 +0200 Alice Schwarzers persönlicher Blick auf Irmgard Keun /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4624&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=255f0829a11264fb44d1b64e839f35bb Die Journalistin und Publizistin liest an der Uni Köln im Rahmen der bundesweiten Aktion „Eine Uni – ein Buch“    

Die Journalistin und Publizistin Alice Schwarzer liest am 20. Juli an der Universität zu Köln aus Irmgard Keuns Werk „Kind aller Länder“. Schwarzer, die die Kölner Autorin persönlich kannte, erzählt über ihren persönlichen Blick auf Keun. 

Mit dem Exilroman „Kind aller Länder“ von Irmgard Keun nimmt die Universität zu Köln an der bundesweiten Aktion „Eine Uni - ein Buch“ teil. Um ein ausgewähltes Buch ein Semester lang in den Fokus zu rücken und aus verschiedenen Blickwinkeln zu besprechen, sind an zentralen Orten auf dem Campus der Universität so genannte Lese­Orte eingerichtet, an denen Exemplare von „Kind aller Länder“ ausliegen. 

Irmgard Keun, eine der populärsten Schriftstellerinnen der Weimarer Republik, wirft in ihrem Roman eine seltene weibliche Perspektive auf den Nationalsozialismus. Die Fluchterfahrung der Protagonistin Kully mit ihrer Familie durch Europa bietet Anschluss zu aktuellen Debatten. Wie interpretieren die Kölnerinnen und Kölner das Werk Keuns von 1938 heute? 

Neben Stadtführungen, die die Autorin Irmgard Keun und ihr Leben und Arbeiten in Köln in den Blick nehmen, bieten drei öffentliche Veranstaltungen im Laufe des Sommersemesters 2017 Gelegenheiten, miteinander über das Buch ins Gespräch zu kommen. 

Der Stifterverband und die Klaus Tschira Stiftung unterstützen für die Aktion zehn Hochschulen mit je 5000 Euro. Für die Universität zu Köln hatte sich das Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL) gemeinsam mit der Universitäts- und Stadtbibliothek (USB Köln), der Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendmedienforschung (ALEKI) und der Gleichstellungsbeauftragten der Philosophischen Fakultät erfolgreich um das Projekt beworben.


Wann / Wo:  

20. Juli 2017, 18.00 Uhr
Universität zu Köln,  
Aula 2, Hauptgebäude
Universitätsstraße 37
50931 Köln 

Anmeldung:  
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten die Veranstalter um Ihre vorherige Anmeldung unter http://koeln-liest-keun.uni-koeln.de/#programm 

Rückfragen:  
Dr. Gesine Boesken
Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL)
E-Mail: koeln-liest-keun(at)uni-koeln.de
Telefon: +40 221 470 3404

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news-4622 Wed, 12 Jul 2017 07:59:57 +0200 Ausstellung: Köln auf dem Weg zur Kunstmetropole. Zwischen Protest und Progressivität in den 60er und 70er Jahren /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4622&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=807578ef96ecf15878a0b4a2843bf7ca Dokumentarische Ausstellung mit Rahmenprogramm in der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln / Einladung zur Vernissage am  20. Juli 2017

Die Ausstellung „Köln auf dem Weg zur Kunstmetropole“ in der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln zeigt die Entwicklung Kölns zur bedeutenden Kunststadt, ausgehend von den Ereignissen in den 1960er und 70er Jahren. Ausstellungsstücke wie Fotos, Briefe und Zeitungsartikel ermöglichen einen unmittelbaren Zugang zu den Geschehnissen. Mit dem Kunstmarkt 1967 als weltweit erster Messe für moderne Kunst nahm Köln eine Pionierstellung ein, die bis heute die Stadt prägt – lange vor der heute international bekannten Art Cologne. 

„Neben der Kunstmesse selbst stehen die durch sie ausgelösten und häufig in Opposition zu ihr stehenden Veranstaltungen und Ereignisse im Fokus.“, sagt Juniorprofessorin Dr. Nadine Oberste-Hetbleck, die das Projekt ins Leben rief. „Zudem untersuchen wir ausgewählte Akteure einer Ende der 1960er Jahre prosperierenden Kölner Kunsthandels- und Galerienszene. Galerieneugründungen, -zuzüge sowie kooperative Zusammenschlüsse wie im Galerienhaus in der Lindenstraße trugen zur Dynamik und Sichtbarkeit der Stadt bei. Was geschah in jenen Jahren, die durch Vitalität, Progressivität und Protest geprägt waren, im Prozess der Demokratisierung der Kunst?“

Die Exponate werden ergänzt durch das Video-Textporträt „Helga Müller – ein Fragment“ der Videokünstlerin Sabine Bürger. Die Galeristin, Kunstsammlerin und Witwe des ebenfalls in der Ausstellung behandelten Galeristen Hans-Jürgen Müller gibt im Rahmen mehrerer Interviews persönliche Einblicke unter anderem in die Kölner Kunstszene der frühen 80er Jahre und in ihr Lebensprojekt Mariposa. 

Die Ausstellung läuft vom 20. Juli bis 22. Oktober 2017 im Foyer der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, Universitätsstr. 33, 50931 Köln. Der Eintritt ist frei. Veranstalter ist das Kunsthistorische Institut der Universität zu Köln in Kooperation mit dem Zentralarchiv des internationalen Kunsthandels e.V. – Forschungsarchiv an der Universität zu Köln. Die Ausstellung wurde von Studierenden im Rahmen des Hauptseminars Kunststadt Köln erarbeitet.

Vernissage

Am Donnerstag, den 20. Juli 2017 um 18:00 Uhr, laden wir Sie zur Eröffnung mit Umtrunk im Foyer der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln ein. 

Grußworte:

  • Dr. Hubertus Neuhausen, Direktor der Universitäts- und Stadtbibliothek
  • Prof. Dr. Stefan Grohé, Dekan der Philosophischen Fakultät

Einführung:

Dr. Nadine Oberste-Hetbleck, Jun.-Prof. für Kunstgeschichte und Kunstmarkt

Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, mit den beteiligten Studierenden die Exponate zu betrachten und zu diskutieren.

Rahmenprogramm

  • 5. Oktober 2017, 18:00 Uhr, Raum 4007: Helga Müller, eine Zeitzeugin. Sabine Bürger und Jun.-Prof. Dr. Nadine Oberste-Hetbleck im Gespräch (ca. 90 min.)
  • 11. Oktober 2017, 18:00 Uhr, Foyer: Kurzführung durch die Ausstellung (ca. 30 min.)
  • 18. Oktober 2017, 18:00 Uhr, Raum 4007: Sofabild oder Wandaktie? Kunst und Ware in den 1960er Jahren. Vortrag von Prof. Dr. Christian Spies (ca. 90 min.)

Die Universitäts- und Stadtbibliothek unterstützt mit zahlreichen Ausstellungen das kulturelle Leben in Köln. Die Veranstaltungen sind kostenfrei und richten sich sowohl an Universitäts-Zugehörige als auch an interessierte Bürger.

Über die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln

Die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln ist die größte Bibliothek in Nordrhein-Westfalen. Sie ist die zentrale Ausleihbibliothek der Universität zu Köln. Als zentrale wissenschaftliche Serviceeinrichtung stellt sie Literatur, Wissen und Information sowohl für Studierende und Mitarbeiter der Universität als auch für Einwohner der Stadt und der Region bereit. Dabei bietet die USB gleichermaßen ein breites Spektrum aktueller Informationsmedien und eine reichhaltige Sammlung historisch wertvoller Bestände.

Inhaltlicher Kontakt:
Juniorprofessorin Dr. Nadine Oberste-Hetbleck
Kunsthistorisches Institut der Universität zu Köln
+49 221 470-4136
noberste(at)uni-koeln.de

Prof. Dr. Günter Herzog
Wissenschaftlicher Leiter Zentralarchiv des internationalen Kunsthandels e.V.
+49 221 2019871
info(at)zadik.info


Presse und Kommunikation:
Melinda Burmeister-Neuls
 +49 221 / 470-89955
burmeister(at)ub.uni-koeln.de


Weitere Informationen:

Veranstaltungen der Universitäts- und Stadtbibliothek:
www.ub.uni-koeln.de/bibliothek/veranstaltung

Helga Müller – ein Fragment:
http://www.sabine-buerger.de/helga_d.html

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news-4619 Tue, 11 Jul 2017 11:56:47 +0200 Kölner Studierende bei der Stadtregatta /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4619&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=35792c8f5b3f994f56fc30417d7fc1a6 Studierende von Sporthochschule und Uni Köln sind beim 87. Kölner Stadtachter am Samstag, 15. Juli 2017, am Start 

Seit 2005 wird die Traditionsregatta „Kölner Stadtachter“ im Vorfeld des riesigen Feuerwerks „Kölner Lichter“ auf dem Rhein ausgetragen. Zum allerersten Mal ist bei der bevorstehenden Auflage ein Ruderachter mit Kölner Studierenden dabei: die „Renngemeinschaft SpoHo/Uni Köln“. Die Besatzung des neu formierten Achters setzt sich aus vier Studenten der Deutschen Sporthochschule Köln (SpoHo) sowie drei Studenten und einer Studentin der Universität zu Köln zusammen. Gesteuert und trainiert wird der Kölner Studierenden-Achter von Stefan Mühl, der als Dozent am Institut für Natursport und Ökologie der Deutschen Sporthochschule Köln arbeitet. Er und Eckhard Rohde, Leiter des Universitätssports der Universität zu Köln, riefen die Renngemeinschaft SpoHo/Uni Köln im Dezember 2016 ins Leben mit dem ambitionierten Ziel, ein Team für die Stadtregatta zu stellen. Am kommenden Samstag ist es endlich soweit: Um 21:15 Uhr fällt der Startschuss für den „Studi-Achter“. 

Das Boot, mit dem die Studierenden am 15. Juli rudern, ist eine Leihgabe des Bonner Rudervereins. Seit einigen Wochen trainieren die Ruderer gemeinsam auf dem Fühlinger See; auch eine Generalprobe auf dem Rhein ist bereits geglückt. Am Tag der Stadtregatta wird die Renngemeinschaft SpoHo/Uni Köln am Bootshaus des Kölner Rudervereins von 1877 e.V. ablegen. Gestartet wird auf Höhe der Kranhäuser. Von dort geht es den Rhein abwärts bis zur Ziellinie auf Höhe des Tanzbrunnens. Je nach Startverlauf beläuft sich die Rennstrecke auf 2.000 bis 2.600 Meter. Das Boot der Studierenden geht auf Bahn 1 ins Rennen, das heißt direkt am linksrheinischen Rheinufer entlang des Rheinauhafens; insgesamt sind zehn Ruderachter am Start. 

„Unter den zehn Booten befinden sich einige sehr starke Mannschaften, teilweise Ruderbundesligateams. Favorit ist für mich der Achter aus Leverkusen“, sagt Trainer Stefan Mühl. Auch der Vorjahressieger, die RWTH Aachen, ist wieder mit dabei. „In dem hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld wollen wir uns zunächst einmal behaupten. Für uns ist es eine Ehrensache, mit einem Kölner Studierenden-Achter bei der Kölner Traditionsregatta überhaupt vertreten zu sein. Perspektivisch wollen wir aber auch um die vorderen Plätze mitfahren“, erklärt Mühl die Zielsetzung für das jetzige und zukünftige Rennen. Damit dieses Vorhaben nicht am Material scheitert, ist der Kauf eines neuen UniSport-Achters bereits beschlossene Sache. 

Im Kölner Studierenden-Achter rudern: 

  • Position 1 (Bug):  Tobias Lechtenböhmer, (Uni Köln), 1. Semester, 18 Jahre
  • Position 2: Alexander Szabo,  (SpoHo), 4 Semester, 26 Jahre
  • Position 3: Linda Bieneke, (Uni Köln), 5. Semester, 21 Jahre
  • Position 4: Adrian Lamberta, (Uni Köln) 9. Semester, 26 Jahre
  • Position 5: Stefan Pollmeier, (Uni Köln), 3. Semester, 25 Jahre
  • Position 6: Mats Jacobs, (SpoHo), 1. Semester, 19 Jahre
  • Position 7: Simon Haak, (SpoHo), 10. Semester, 24 Jahre
  • Position 8 (Schlagmann): Jonas Ebbecke, (SpoHo), 4. Semester, 20 Jahre 

Steuermann (und Trainer): Stefan Mühl, Dozent am Institut für Natursport und Ökologie an der Deutschen Sporthochschule Köln 

Hintergrund: 

Die Ruderausbildung ist fester Bestandteil des Lehrangebots der Deutschen Sporthochschule Köln seit der Gründung der Sportuniversität 1947. Die Ruderkurse, für die seit 2016 Stefan Mühl verantwortlich ist, finden auf dem Fühlinger See und auf dem Rhein statt und erfreuen sich einer regen Nachfrage. Im Sommersemester 2017 werden insgesamt 48 Studierende im Rudern ausgebildet. 

Der Kölner UniSport ist Anbieter eines umfangreichen Sport- und Bewegungsprogramms mit über 350 Kursangeboten für Studierende und Uni-Beschäftigte. Zum UniSport-Programm gehören auch Ruderangebote auf dem Rhein, vom Bootshaus der Uni Köln ausgehend, oder Trainingstermine auf dem Fühlinger See. 

Weitere Infos unter 

Kontakt bei Rückfragen 

Stefan Mühl
Lehrkraft für besondere Aufgaben
Deutsche Sporthochschule Köln
Institut für Natursport und Ökologie
Telefon: +49 (0) 221 4982-4102
E-Mail: s.muehl(at)dshs-koeln.de
www.dshs-koeln.de/natursport

Eckhard Rohde
Leiter Universitätssport
Tel.: +49 (0)221 470 4148
Mobil: 0170-9201130
E-Mail: e.rohde(at)verw.uni-koeln.de
www.unisport.koeln

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news-4617 Mon, 10 Jul 2017 14:43:08 +0200 Universität zu Köln jetzt Mitglied in renommiertem Bündnis europäischer Universitäten /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4617&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f8f536fea4e85741867af26d631d2808 Aufnahme in die Coimbra Group, die ihren Sitz in Brüssel hat, erfolgte mit absoluter Mehrheit. Bündnis stärkt die globale Zusammenarbeit von Hochschulen und berät die Europäische Kommission in Fragen der Hochschulbildung. Die Coimbra Gruppe, benannt nach einer der ältesten Universitäten in Europa, ist ein 1985 gegründeter Zusammenschluss von 37 etablierten europäischen multidisziplinären Universitäten. Ziel des Netzwerkes ist eine Vertiefung der Zusammenarbeit zur Förderung von Exzellenz in Lehre und Forschung, zur Internationalisierung und zur Wirkung von Wissenschaft und Forschung in die Gesellschaft – ein Aspekt, der gerade in der aktuellen politischen Entwicklung nochmals an Bedeutung gewonnen hat. Im Sinne einer engen Zusammenarbeit auch mit der Europäischen Kommission befindet sich der Sitz des Netzwerkes in Brüssel.

Die Generalversammlung der Coimbra Gruppe hat am 9. Juni mit großer Mehrheit die Aufnahme der Universität zu Köln beschlossen.

Die UzK verfügt bereits über bilaterale Kooperationen zu fast allen Mitgliedsuniversitäten, über das ERASMUSplus Programm, in spezifischen Forschungskooperationen und in einigen Fällen auch als Universitätspartnerschaft.

Die Mitgliedschaft wird uns die Möglichkeit geben, diese Kooperationen zu vertiefen und zusammen mit dem Netzwerk auf der europäischen Ebene bildungspolitische Impulse zu setzen.


Kontakt:

Christiane Biehl
T. 0221 470 2769
c.biehl(at)verw.uni-koeln.de


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news-4618 Mon, 10 Jul 2017 12:50:00 +0200 Ferienschule für geflüchtete Jugendliche /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4618&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=51f84dfbb7a01c1301a7dfe9dbad020c Vom 17. bis zum 28. Juli 2017 findet im Städtischen Hölderlin Gymnasium in Köln-Mülheim die Ferienschule „Sommer in Köln“ für geflüchtete Jugendliche statt. Lehramtsstudierende der Universität zu Köln unterrichten die jugendlichen Flüchtlinge in deutscher Sprache. Die Ferienschule bietet den neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern eine intensive Förderung in der deutschen Sprache durch Lehramtsstudierende der Universität zu Köln. Die Jugendlichen können durch das Programm ihre Freizeit für eine Vorbereitung auf das neue Schuljahr nutzen. Hand in Hand mit der sprachlichen Förderung gibt die Ferienschule den Jugendlichen die Gelegenheit, ihre unmittelbare Umgebung und die Stadt Köln zu entdecken und als einen identitätsstiftenden Lebensmittelpunkt kennen zu lernen. Höhepunkt und Abschluss bildet eine Theaterperformance in der Aula des Hölderlin Gymnasiums, zu der Freunde, Familien und alle Interessierte herzlich eingeladen sind. Mit Hilfe von neu gelernten sprachlichen Mitteln bringen die Jugendlichen gemeinsam mit den Lehramtsstudierenden ihre Erfahrungen in und mit der Stadt Köln auf die Bühne.

„Sommer in Köln“ ist Teil des Kooperationsprojekts „Sprachliche Bildung“ des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur II der Universität zu Köln. Dozentinnen der Sprachdidaktik konzipieren eine zweiwöchige Ferienschule, die von Lehramtsstudierenden als praxisorientierter Baustein ihrer Ausbildung im Fach Deutsch durchgeführt wird. Während der Ferienschule erhalten die Lehramtsstudierenden die Möglichkeit, wertvolle Erfahrungen im Unterricht mit neu zugewanderten Jugendlichen zu sammeln und einen an der Zielgruppe orientierten Deutschunterricht effektiv zu gestalten.

Kooperationspartner des Projekts sind das Mercator Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache der Universität zu Köln, das Zentrum für Mehrsprachigkeit und Integration Köln (ZMI) sowie die
vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" geförderte universitäre „Zukunftsstrategie Lehrerinnenbildung“ (ZuS). Das Projekt wird unterstützt durch die Alfred Neven DuMont-Stiftung sowie die Annemarie und Helmut Börner Stiftung.

Wir bitten interessierte Journalisten um Anmeldung.


Wo und Wann:
Feriencamp: 17. bis 28. Juli
Städtisches Hölderlin Gymnasium
Haupthaus des Gymnasiums im EG

Abschlussveranstaltung am 27.Juli 2017 um 13.45 Uhr
Städt. Hölderlin-Gymnasium Köln
Graf-Adolf-Straße 59
51065 Köln-Mülheim

Inhaltlicher Kontakt:
Dr. Diana Gebele
Mob: 0163 2115227
E-Mail: diana.gebele(at)uni-koeln.de

Magdalena Kaleta
E-Mail: magdalena.kaleta(at)uni-koeln.de

Abt. Presse und Kommunikation
Robert Hahn
Tel.: 0221 470 2396
E-Mail: r.hahn(at)verw.uni-koeln.de



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news-4616 Fri, 07 Jul 2017 11:19:35 +0200 Zukunftspreise der Universität zu Köln: Sechs exzellente ForscherInnen ausgezeichnet /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4616&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5854be524d8f2401f3d91a0eac35bfe2 Die Universität zu Köln (UzK) ist der Überzeugung, dass individuelle wissenschaftliche Exzellenz der Kern des wissenschaftlichen Fortschritts ist und deshalb besonders gefördert und belohnt werden sollte. Im Rahmen ihres Zukunftskonzepts schreibt die UzK daher jährlich Forschungspreise in drei Kategorien aus: den Max-Delbrück-Preis für Lebens- und Naturwissenschaften, den Leo-Spitzer-Preis für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Philosophischen und der Humanwissenschaftlichen Fakultät sowie den Hans-Kelsen-Preis für Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. In allen drei Kategorien wird zudem ein entsprechender Preis an herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler verliehen.  
 
Die Forschungspreise sind mit jeweils 80.000 Euro pro Jahr für insgesamt drei Jahre, bzw. 48.000 Euro pro Jahr für zwei Jahre bei den Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, ausgestattet. Hinzu kommt eine Fakultätspauschale in Höhe von 25 Prozent der Fördersumme. 
 
Die PreisträgerInnen 2017 sind:
 
Max-Delbrück-Preis Prof. Dr. Thomas Langer (Institut für Genetik/CECAD) Max-Delbrück-Preis für NachwuchswissenschaftlerInnen Dr. Sabrina Disch (Institut für Physikalische Chemie/QM2)
 
Leo-Spitzer-Preis Prof. Dr. Nikolaus Himmelmann (Institut für Linguistik) Leo-Spitzer-Preis für NachwuchswissenschaftlerInnen Jun.-Prof. Dr. Diana Lengersdorf (Institut für Vergleichende Bildungsforschung)
 
Hans-Kelsen-Preis
Prof. Dr. Heinz-Peter Mansel (Institut für internationales und ausländisches Privatrecht) Hans-Kelsen-Preis für NachwuchswissenschaftlerInnen Dr. Alexander Schmidt-Catran (Institut für Soziologie und Sozialpsychologie)
 
Die Forschungspreise sind Teil des Förderprogramms für Spitzenforschung der Universität zu Köln (ERSP – Excellent Research Support Program). Das Programm gibt Impulse für mehr akademische Freiheit und größere Forschungsflexibilität. Es ist so konzipiert, dass es auf allen Forschungsebenen gezielte Unterstützung bietet, das heißt für besonders gute Einzelforscherinnen und -forscher bis hin zu herausragenden großen koordinierten Projekten.
 
Die Preisverleihung findet  am 11. Juli 2017, 18.00 Uhr im Seminargebäude der Universität, Albertus Magnus Platz, statt            



Kontakt:
Dr. Stephanie Bölts  
Koordinatorin Zukunftskonzept  
Universität zu Köln  
Albertus Magnus Platz  
50923 Köln  
Tel. +49 221 470 2345  
E-Mail: s.boelts@verw.uni-koeln.de

 
Redaktion: 
Anneliese Odenthal  
Abt. 81 Presse und Kommunikation  
Tel. +49 221 470 5602  
E-Mail: odenthal(at)uni-koeln.de

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news-4615 Fri, 07 Jul 2017 07:09:20 +0200 Unter dem Meer: Was der Boden des Atlantischen Ozeans über Vulkane und Biodiversität erzählt /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4615&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5585b0e298bd364379e416d0c47bdbfb Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen starten vierwöchige Atlantik-Expedition mit der FS METEOR von Panama bis Kap Verde / Ozean-Blog nimmt Leserinnen und Leser mit auf die Expeditionen „Bright Flows“ und „Deep Microbes“ Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Biologie und der Geowissenschaften aus Köln, Wien, Kiel und Oldenburg startet am 8. Juli 2017 in Panama zwei parallele Expeditionen auf dem Forschungsschiff FS METEOR. Vom Wasser und Grund, aus den tiefen Schichten des Meeres versprechen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue Erkenntnisse über die bewegte Geschichte des Atlantischen Ozeans und seiner kleinsten Bewohner. Auf dem Onlineblog „Deep-Sea Microbial Food Webs and Volcanism in the Atlantic Ocean“ (www.oceanblogs.org/m139/) lässt sich die abwechslungsreiche Teamarbeit an Bord des Schiffs fortlaufend verfolgen.  
 
„Auf der FS Meteor haben wir über vier Wochen Zeit, mithilfe neuer Methoden Proben zu entnehmen. Dabei interessieren wir uns für die Wasser- und Sedimentproben aus den Tiefen des Ozeans und hier vor allem für die darin enthaltenen Bakterien und Einzeller, von denen wir annehmen, dass sie den Hauptanteil der Stoffumsätze in der Tiefsee leisten“, beschreibt der Leiter der Expedition, Prof. Dr. Hartmut Arndt von der Universität zu Köln, das Teilprojekt „Deep Microbes“ (z. Dt. Mikroben in tiefen Schichten).
Die Tiefsee ist das am wenigsten erforschte Ökosystem der Erde. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass etliche bisher noch unentdeckte Arten sie bevölkern. „Aber welche Lebewesen dies sind und wie sie es hinbekommen, sich an die Veränderung der Tiefsee, beispielsweise an die spezifischen Druckbedingungen, das geringe Nahrungsangebot und die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen, dieses Wissen möchten wir gerne ans Licht befördern“, erklärt Hartmut Arndt. Mit einem neuartigen Entnahmegerät sollen die Aktivitäten der Mikroorganismen direkt in 4000 Metern Tiefe bestimmt werden.

Eine weitere Fragestellung ist das Alter von Vulkanen auf der alten ozeanischen Kruste (Projekttitel „Bright Flows“, z. Dt. helle Lavaströme). Mithilfe moderner Echolote können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler akustische Signale hinunter zum Boden der Tiefsee aussenden und ihre Rückstrahlung, also ihre akustische Antwort messen. Die Qualität und Intensität der akustischen Antwort gibt dann Rückschluss, wie der Boden strukturiert und wie dick das Sediment ausgeprägt ist. Die Sedimentschicht ist ein Indikator für das Alter der Meeresbodenstrukturen.

Dr. Nico Augustin vom GEOMAR Kiel leitet die geologischen Untersuchungen. Er erläutert: „Die Messungen mit dem Echolot sollen insbesondere eine Vermutung bestätigen: Wir haben Indizien dafür, dass sich inmitten einer 20 Millionen Jahre alten, dick sedimentierten Gesteinskruste auch kleinere Gebiete zeigen, die bloß weniger als eine halbe Million Jahre alt sein dürften. Wir kennen ähnliche Strukturen aus dem geologisch sehr jungen Roten Meer. Es könnte sich bei diesen karg bedeckten Flächen im Atlantik um eine neue Art des Intraplattenvulkanismus handeln, der bisher in all der majestätischen Tiefe nicht aufgefallen war.“
Die Expedition startet am 8. Juli in Panama und endet am 8. August 2017 in Kap Verde. Gefördert wird M139 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Inhaltlicher Kontakt:
Prof. Dr. Hartmut Arndt
Institut für Zoologie, Abteilung Allgemeine Ökologie der Universität zu Köln
An Bord: h.arndt(at)meteor.briese-research.de (Bitte keine Anhänge senden!)

Dr. Nico Augustin
GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, Forschungsbereich 4: Dynamik des Ozeanbodens
naugustin(at)geomar.de

Presse und Kommunikation:
Frieda Berg
+49 221 470-1704
f.berg(at)uni-koeln.de

Weitere Informationen:
http://www.oceanblogs.org/m139/
 

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Forschung
news-4614 Thu, 06 Jul 2017 09:28:15 +0200 „Fake News“ im Unterricht /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4614&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=60a932d64a8432db9bba8c364afee02d Überall ploppen sie auf: Fake News hier, alternative Fakten da. Das wirkt sich auch im Unterricht aus. Ein neuer Workshop bietet angehenden Lehrerinnen und Lehrern Ideen, wie sie junge Menschen für das Thema sensibilisieren können.

Was brauchen junge Menschen, um echte von „alternativen“ Fakten zu unterscheiden? Und wie können Lehrer und Lehrerinnen sie kreativ an dieses Thema heranführen? Das „Ideencamp der Competence Labs“ der „Zukunftsstrategie LehrerInnenbildung (ZuS)“ bietet angehenden Pädagogen die Möglichkeit, ihrer Kreativität in lockerer Atmosphäre freien Lauf zu lassen. Gemeinsam mit anderen Studierenden der Universität zu Köln geht es einen Tag darum, neue Konzepte für den schulischen Umgang mit „Fake News“ für einzelne Fächer oder über Fächergrenzen hinweg zu entwickeln. Fake-Alarm-Apps, „Find the fact“-Spiele, digitale Redaktionen gemeinsam mit JournalistInnen – das sind nur einige der Möglichkeiten, die an diesem Tag diskutiert werden. Mitmachen können alle Studierenden, die sich für Schule interessieren. Unterstützt werden sie dabei von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Competence Labs, die selbst Erfahrung aus Schule, Wissenschaft und Journalismus mitbringen.

Wann und Wo:
8. Juli 2017, 10.00-15.00 Uhr
„Zukunftsstrategie LehrerInnenbildung“,
Gürzenichstraße 27 (direkt am Heumarkt) 

Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte werden gebeten, sich vorher anzumelden.

Inhaltlicher Kontakt:
Tobias Hasenberg
ZuS-FakeNews-AtSchool(at)uni-koeln.de
+49 (0)221 470 89231

Kontakt Presse und Kommunikation:
Robert Hahn
+49 (0)221 470 2396
r.hahn(at)verw.uni-koeln.de

Weitere Informationen:
www.zus.uni-koeln.de/

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news-4612 Wed, 05 Jul 2017 08:46:40 +0200 „Macht und Ohnmacht in der Demokratie“ /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4612&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ef62f8b47490697499ea8e91fd9506d3 Die Demokratie-Stiftung der Universität zu Köln veranstaltet gemeinsam mit der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste am 12.Juli 2017 um 17.00 Uhr unter dem Titel „Macht und Ohnmacht in der Demokratie“ ein wissenschaftliches Symposium.

Umfragen zur Idee der Demokratie als Staatsform zeigen über viele Jahre hohe Zustimmungsraten in der Deutschen Bevölkerung. Deutlich kritischer und unzufriedener urteilen die Befragten allerdings in Bezug auf die Frage, wie die Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland tatsächlich funktioniert.

Die Professoren Hans Vorländer, Direktor des Zentrums für Verfassungs- und Demokratieforschung, TU Dresden, Karl-Rudolf Korte, Professor für Politikwissenschaft, Universität Duisburg-Essen, und der ehemalige Bundesverfassungsrichter und Professor für Öffentliches Recht an der Universität Bonn, Udo Di Fabio, werden über drängende Fragen sprechen: Warum erstarkt der Populismus? Bewegen wir uns in eine Aufregungsdemokratie? Welche Wechselwirkung besteht zwischen der wirtschaftlichen und der normativen Ordnung? Ist das repräsentative parlamentarische System auf Dauer überlebensfähig?  

Professor Dr. Wolfgang Löwer, Präsident der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, sowie Dr. Michael Stückradt, Kanzler der Universität zu Köln, werden die Veranstaltung eröffnen.

Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten der Akademie der Wissenschaften und der Künste in Düsseldorf statt.

Zeit und Ort
12.Juli 2017
17.00 Uhr s.t.

Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste
Karl-Arnold-Haus der Wissenschaften
Palmenstraße 16
40217 Düsseldorf

Inhaltlicher Kontakt:
Professor Dr. Bernhard Kempen
Demokratie-Stiftung der Universität zu Köln
Tel.: 0221 470-3828
E-Mail: demokratie-stiftung(at)uni-koeln.de

Abt. Presse und Kommunikation
Robert Hahn
E-Mail: r.hahn(at)verw.uni-koeln.de
Tel.: 0221 470 2396

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news-4611 Thu, 29 Jun 2017 11:59:49 +0200 Wertewandel und Gesundheit /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4611&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=578cce9fe26314234a307fa096ae88ec Das Forschungsprojekt „Normen im demographischen Wandel – Gesundheit und Krankheit, Solidarität und Gerechtigkeit (NoWa)“ der Universität zu Köln untersucht veränderte Werte und deren Auswirkungen auf das Gesundheitssystem von morgen.

Steigende Lebenserwartung, fortschreitende Digitalisierung und eine zunehmende kulturelle Vielfalt an Lebensentwürfen: Unsere Gesellschaft durchläuft einen tiefgreifenden Wandlungsprozess. 4,8 Millionen Menschen in Deutschland sind über 80 Jahre alt; 1,6 Millionen Senior_innen haben einen Migrationshintergrund. Beide gehören zu den am schnellsten wachsenden Bevölkerungsgruppen. Gleichzeitig steigt der Einfluss digitaler Technologien auf zentrale Lebens- und Gesellschaftsbereiche stetig. 

All diese Veränderungen stellen auch das Gesundheitssystem vor neue inhaltliche und strukturelle Herausforderungen: Welchen Einfluss haben die geänderten Rahmenbedingungen auf unsere gesellschaftlichen Vorstellungen von Gesundheit und Krankheit? Wie beeinflussen sie unsere Auffassungen von Solidarität und Gerechtigkeit? Und welche Folgen ergeben sich dadurch für normative Handlungsanweisungen und Versorgungserwartungen? 

Diese und weitere Fragen werden im Projekt „Normen im demographischen Wandel – Gesundheit und Krankheit, Solidarität und Gerechtigkeit (NoWa)“ theoretisch und empirisch näher untersucht. Ziel des Projekts ist es, ein Modell zur Bestimmung der Konzepte von Gesundheit und Krankheit sowie von Solidarität und Gerechtigkeit zu entwickeln, das verschiedene gesellschaftliche Kontexte berücksichtigt. Darauf aufbauend wird ein normativ fundierter Kriterienkatalog erstellt, der dazu beitragen soll, Rahmenbedingungen der Gesundheitsversorgung in einer alternden Gesellschaft analysieren, bewerten und zukunftssicher gestalten zu können.

Koordiniert wird das vom Bundesministerium für Gesundheit für zweieinhalb Jahre mit über 400.000 Euro geförderte Projekt von der geschäftsführenden Direktorin von ceres, Prof. Dr. Christiane Woopen. An NoWa beteiligt sind zudem das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung Berlin (Michaela Evers-Wölk) sowie das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse am Karlsruher Institut für Technologie (Prof. Dr. Armin Grunwald). Die Beteiligung der älteren Bevölkerung gewährleistet die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen; weitere Praxispartner sind der Deutsche Caritasverband und die Diakonie Deutschland.

Weitere Informationen finden Sie unter http://ceres.uni-koeln.de/forschung/projekte/nowa/.

ceres, das Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health, ist ein Zentrum für inter- und transdisziplinäre Forschung, Aus- und Fortbildung sowie Beratung zu gesellschaftsrelevanten Fragen im Bereich der Gesundheit. Es wird getragen von fünf Fakultäten und dem Rektorat der Universität zu Köln. 

Kontakt:
ceres – Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health
Andreas Kirchner, M.A. (PR Officer)
Universität zu Köln
Albertus-Magnus-Platz
50923 Köln
Tel: +49 (0)221 470-89110
Fax: +49 (0)221 470-89101
E-Mail: ceres-info(at)uni-koeln.de

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news-4610 Wed, 28 Jun 2017 16:19:54 +0200 Wie sage ich meinem Gegenüber, was mir wirklich wichtig ist? /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4610&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0a6a3a79e6d203826860a67e1689ddf3 Öffentliche Einladung: Sprachwissenschaftlicher Sonderforschungsbereich „Prominence in Language“ feiert am 3. Juli 2017 seinen Förderstart / Gastvortrag von Neurolinguistin Prof. Dr. Ina Bornkessel-Schlesewsky Im alltäglichen Austausch, in Romanen oder in Werbespots hilft eine gewisse Unmissverständlichkeit der Botschaft dabei, die zentrale Information herauszufiltern und zu verstehen. Aber nach welchen Prinzipien organisieren wir Kommunikation so, dass die „wichtige“ Information auch ganz eindeutig aus weniger wichtigen Informationen hervorsticht?

„Prominenz“ (lat. prominens für hervorragend) spielt hierbei als ein sprachliches Organisationsprinzip eine entscheidende Rolle. Mit dem neuen Sonderforschungsbereich 1252 „Prominence in Language“ widmet sich ein großer Forschungsverbund der Sprachwissenschaften an der Universität zu Köln erstmals der „Prominenz“ in den menschlichen Sprachen weltweit.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind nun zur feierlichen Eröffnung des SFBs mit einem hochkarätigen Gastvortrag und einer kurzweiligen Moderation durch den WDR2-Kabarettisten Christoph Tiemann eingeladen.


Termin:
Montag, 3. Juli 2017, Einlass 18.00 Uhr, Beginn 18.15 Uhr
Eröffnung des SFB 1252 „Prominence in Language“
Universität zu Köln, Seminargebäude 106, Universitätsstraße 37, 50931 Köln

Moderation: Christoph Tiemann (Kabarettist)

Vortrag: Prof. Dr. Ina Bornkessel-Schlesewsky (University of South Australia): „What’s so special about human language? Prominence from a biological and cross-species perspective“

Für zunächst vier Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert, nimmt der SFB solche Kniffe unter die Lupe, mit denen Sprecherinnen und Sprecher oder Autorinnen und Autoren etwas Gesagtes bzw. Geschriebenes prominent ins Scheinwerferlicht stellen. Von der Stimmmelodie über die Wortwahl bis zur Satz- und Textstruktur stehen ihnen mehrere Möglichkeiten zur Steuerung von Aufmerksamkeit auf bestimmte Informationen offen.

„Prominenz ist neu in der Sprachwissenschaft und wurde bisher kaum untersucht. Doch schon jetzt ist klar, dass Prominenz ein extrem spannendes Prinzip ist, das auf den unterschiedlichsten Ebenen der Sprache stattfindet“, erklärt Prof. Dr. Klaus von Heusinger, Sprecher des Sonderforschungsbereichs. „Das besondere an unserem Forschungsverbund ist, dass wir nahezu alle Teilbereiche der Linguistik zusammenbringen. Wir haben Wissenschaftler, die Grammatikforschung machen, andere betreiben Feldforschung in über 30 Sprachen, wieder andere arbeiten experimentell. Im SFB können wir gemeinsam ganz neue Ergebnisse produzieren, die beispielsweise neue Rückschlüsse auf den
Zusammenhang von Sprache und Kognition zulassen.“   

Für die feierliche Eröffnung am Montagabend konnte die international renommierte Neurolinguistin Prof. Dr. Ina Bornkessel-Schlesewsky gewonnen werden, die aktuell an der University of South Australia lehrt. In ihrem Gastvortrag führt Prof. Bornkessel-Schlesewsky das Publikum in die faszinierenden Fragestellungen der Neurolinguistik ein und stellt die besondere menschliche Fähigkeit des Sprechens am Beispiel der Prominenz vor.   

Im Vorfeld der Veranstaltung sowie beim anschließenden Empfang besteht für Journalistinnen und Journalisten die Möglichkeit für Einzelinterviews mit dem SFB-Sprecher Prof. Dr. Klaus von Heusinger sowie für weitere Foto- und Filmaufnahmen. Wir freuen uns über Ihre Berichterstattung!


Inhaltlicher Kontakt:
Prof. Dr. Klaus von Heusinger
Sprecher des SFB 1252 „Prominence in Language“
+49 221 470-4884
Klaus.vonHeusinger(at)uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Frieda Berg
Kommunikationsmanagerin des SFB 1252 „Prominence in Language“
+49 221 470-1704
f.berg(at)uni-koeln.de

Weitere Informationen:
http://sfb1252.uni-koeln.de   



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news-4609 Wed, 28 Jun 2017 09:13:56 +0200 Wie Proteine Membranbläschen zusammenbringen /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4609&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=96f656c252c856c539e6d1118dcd33d1

Forscher haben neue Einblicke in einen Mechanismus erlangt, der ein entscheidender Schritt beim zellulären Abbau von Krankheitserregern sein könnte. Dabei helfen bestimmte Proteine im menschlichen Körper bei der Immunabwehr. Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien werden in Membranbläschen verpackt und dort unschädlich gemacht. 

Dafür entscheidend sind die sogenannten Guanylat-Bindungsproteine. Wie sie zu dem Prozess beitragen, untersuchten Forscher der Ruhr-Universität Bochum, des Paul-Ehrlich-Instituts und der Universität zu Köln gemeinsam mit weiteren Partnern aus Erlangen und Genf. Das Team um Professor Dr. Christian Herrmann und Dr. Sergii Shydlovskyi vom Bochumer Exzellenzcluster Resolv und Dr. Gerrit Praefcke, früher an der Universität zu Köln, heute am Paul-Ehrlich-Institut in Langen, berichtet über die Studie in der Zeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“, kurz PNAS.

Mit einer Kombination aus zellbiologischen und biochemischen Experimenten ergründeten die Forscherinnen und Forscher die Funktion des humanen Guanylat-Bindungsproteins 1 (hGBP1). In Zellen interagiert es mit dem Energiespeichermolekül GTP, von dem es ein oder zwei Phosphatgruppen abspalten kann, um Energie freizusetzen. 

In der aktuellen Studie fanden die Wissenschaftler heraus, dass hGBP1 die bei der Spaltung freiwerdende Energie nutzt, um seine Struktur zu verändern: Es legt einen Lipidanker frei. Über diesen Anker kann es mit anderen hGBP1-Proteinen größere ringförmige Polymere bilden. Mithilfe von künstlichen Vesikeln stellte das Team außerdem fest, dass hGBP1 den Anker nutzt, um an die Vesikelmembran zu binden. Auf diese Weise zieht es mehrere solcher Membranbläschen zusammen, was eine Vorstufe zur Fusion der Vesikel sein könnte, vermuten die Forscher.

Eine solche Fusion ist entscheidend für die Immunabwehr: Krankheitserreger werden im menschlichen Körper in Vesikel eingeschlossen, die mit bestimmten Zellorganellen, den Lysosomen, verschmelzen. Letztere enthalten Enzyme, die die Pathogene abbauen. In der aktuellen Studie wies das Team auch nach, dass das Protein hGBP1 in lebenden Zellen tatsächlich an dem Signalweg beteiligt ist, der über die Lysosomen zum Abbau von Viren und Bakterien führt.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft förderte die Arbeiten im Rahmen des Exzellenzcluster Resolv (EXC 1069), des Sonderforschungsbereichs SFB 635 und des Schwerpunktprogramms 1580. Weitere Unterstützung kam von dem siebten Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Kommission durch den Grant TRANSPOL 264399.

Link:
Sergii Shydlovskyi et al.: Nucleotide-dependent farnesyl switch orchestrates polymerization and membrane binding of human guanylate-binding protein 1, in: PNAS, 2017, DOI: 10.1073/pnas.1620959114

Inhaltlicher Kontakt:
Dr. Gerrit Praefcke
Tel.: 06103 770
E-Mail: gpraefck(at)uni-koeln.de

Professor Dr. Christian Herrmann
Tel.: 0234 32 24173
E-Mail: chr.herrmann(at)rub.de

Abt. Presse und Kommunikation
Robert Hahn
Tel.: 0221 470 2396
r.hahn(at)verrw.uni-koeln.de

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Forschung
news-4607 Mon, 26 Jun 2017 07:27:07 +0200 Zukunft aus dem Syntheselabor: Europäisches Symposium für Organische Chemie tagt in Köln /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4607&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b4fea63649733ede4ade5d83a0f462a0 Beim 20th European Symposium for Organic Chemistry (ESOC 2017), das vom 2. bis 6. Juli 2017 im Kölner Gürzenich stattfindet, diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt über neue molekulare Maschinen, Katalysatoren, Wirkstoffe und Materialien. 

Die Organische Chemie leistet einen wichtigen Beitrag, um gesellschaftliche Herausforderungen in der Zukunft bewältigen zu können. Mit ihrer Grundlagenforschung schafft sie neues Wissen zur umweltverträglichen Produktion von Synthese¬produkten wie Arzneimitteln, Vitaminen, Hygieneprodukten, Kosmetika oder Farbstoffen, mit denen die wach¬sende Weltbevölkerung nachhaltig versorgt werden muss. 

Im Zentrum der ESOC 2017 stehen deshalb neue Ansätze aus der Synthesechemie (der möglichst effizienten Herstellung organischer Moleküle) und der Katalyse (der kontrollierten Beeinflussung und Beschleunigung chemischer Prozesse). Die Forscher und Forscherinnen werden aber auch über molekulare Grundlagen biologischer Prozesse, die Entwicklung neuer Materialien für biomedizinische Anwen¬dungen und den Einsatz moderner Computermethoden zur Simulation und Visualisierung diskutieren. Den Eröffnungsvor¬trag hält der Chemie-Nobelpreisträger Ben Feringa (Universität Groningen). 

Termin:
Sonntag, 2. Juli bis Donnerstag, 6. Juli 2017
Gürzenich Köln
Martinstr. 29-37
50667 Köln

Programm am ersten Konferenztag (2. Juli 2017):

15:30 Uhr: Konferenzeröffnung mit Grußworten des Konferenzvorsitzenden Prof. Dr. Hans-Günther Schmalz (Department für Chemie der Universität zu Köln) und von Prof. Dr. Bettina Rockenbach (Prorektorin für Forschung der Universität zu Köln)

16:15 Uhr: Eröffnungsvortrag „Molecules in Motion, from Switches to Motors“ des Nobelpreisträgers Prof. Dr. Ben Feringa (Universität Groningen)

Um eine formlose vorherige Anmeldung der Journalistinnen und Journalisten unter schmalz@uni-koeln.de wird gebeten.

Die gesamte Konferenz findet in englischer Sprache statt.

Das Symposium wird vom Department für Chemie der Universität zu Köln und der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) ausgerichtet. Es haben sich mehr als 630 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 47 Ländern angemeldet. Zusätzlich zu dem hochkarätigen Vortrags¬programm werden mehr als 400 junge Chemiker und Chemikerinnen ihre aktuellen Forschungsergebnisse einem größeren Publikum anhand von Postern vorstellen. Im Rahmen der Festveranstaltung am 2. Juli werden auch die diesjährigen Kurt Alder-Preise an zwei Absolventen der Universität zu Köln für ihre herausragenden Doktorarbeiten im Bereich der Organischen Chemie verliehen: Herrn Stephan Dohmen und Herrn Mathias Paul.

Die erste der im Zweijahresrhythmus stattfindenden ESOC Konferenzen wurde 1979 von dem Kölner Chemiker Emanuel Vogel organisiert. Umso erfreulicher ist es, dass die ESOC zu ihrem 20. Jubiläum nach 38 Jahren wieder nach Deutschland zurückkehrt. Bei der Wahl Kölns haben sich die Veranstalter für das Zentrum einer der größten und erfolgreichsten Chemieregionen Europas entschieden, und für eine im Bereich der Organischen Chemie hoch angesehene Universität.

Inhaltlicher Kontakt:
Prof. Dr. Hans-Günther Schmalz
+49 (0)221 470-3063
schmalz(at)uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Eva Schissler
+49 (0)221 470-4030
e.schissler(at)verw.uni-koeln.de

Weitere Informationen:
www.esoc.uni-koeln.de

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news-4606 Fri, 23 Jun 2017 07:31:02 +0200 Innovatives Wirtschaftsinformatik-Lehrbuch ausgezeichnet /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4606&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=451a101de164acaa3a9bd18e21657200 Der Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft hat als „Bestes Lehrbuch“ ein innovatives Lehrbuch ausgezeichnet, das von Professor Dr. Detlef Schoder übersetzt und bearbeitet wurde. Der Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V. (VHB) hat auf seiner Pfingsttagung in St. Gallen das Buch „Wirtschaftsinformatik – Eine Einführung“ von Kenneth C. Laudon, Jane Laudon und Detlef Schoder mit dem Lehrbuchpreis 2017 ausgezeichnet.
Das vierfarbige Werk ist didaktisch und optisch stringent aufgebaut und unterstützt die strukturierte Aneignung des Inhalts. Das thematische Spektrum reicht von vernetzter Unternehmenswelt, Informations- und kommunikationstechnische Infrastrukturen, inner- und überbetriebliche Informationsverarbeitung bis hin zu Gestaltung und Management von Informationssystemen.

„Der Wirtschaftsinformatik kommt eine Schlüsselrolle bei der digitalen Transformation von Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft zu. Kenntnisse über die Gestaltung und Einsatzmöglichkeiten innovativer Informationssysteme sind dafür unabdingbar“, so Professor Schoder. Die durch den VHB prämierte Einführung in die moderne Wirtschaftsinformatik in der nun dritten, vollständig überarbeiteten und erweiterten deutschsprachigen Auflage begreift Informationssysteme als soziotechnische Systeme und vermittelt diese aus den drei Perspektiven Technik, Management und Organisation. Die Basis dafür ist die 14. Auflage des amerikanischen Weltbestseller-Lehrbuchs Management Information Systems. Managing the Digital Firm von Professor Kenneth C. Laudon und Jane. P. Laudon, dessen Übersetzung Professor Dr. Detlef Schoder (Universität zu Köln) grundlegend überarbeitet, in Teilen erweitert und auf die Spezifika sowie Bedürfnisse Studierender und Dozenten im deutschsprachigen Raum angepasst hat.

Der renommierte Lehrbuchpreis des VHB wird jährlich an ein herausragendes, innovatives Lehrbuch vergeben, um die Bedeutung wissenschaftlich fundierter Lehre im Fach Betriebswirtschaft zu würdigen. Den Sieger bestimmt ein Gremium, das in diesem Jahr aus Professor Michael Eßig, Universität der Bundeswehr München, Stefan Helber, Leibniz Universität Hannover, und Professor Dr. Bernd Helmig, Universität Mannheim, bestand. Dem Ganzen geht ein kompetitives Auswahlprocedere voraus, bei welchem alle wissenschaftliche Kommissionen des VHB Vorschläge machen können.

Inhaltlicher Kontakt:
Professor Dr. Detlef Schoder
E-Mail: schoder(at)wim.uni-koeln.de
Tel.: 0221 470-5325

Abt. Presse und Kommunikation
Robert Hahn
Tel.: 0221 470 2396
E-Mail: r.hahn(at)verw.uni-koeln.de

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news-4605 Thu, 22 Jun 2017 08:38:35 +0200 Sonderforschungsbereich 806 ‚Our Way to Europe’: Dritte Förderperiode bis 2021 bewilligt /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4605&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=deb674819e584708cfa75178110f0973 Der Sonderforschungsbereich 806 ‚Our Way to Europe’ der Universitäten Köln, Bonn und Aachen wird für eine dritte Forschungsperiode bis 2021 von der Deutschen Forschungsgesellschaft gefördert.

Der Sonderforschungsbereich 806 (SFB) erforscht die Ausbreitung des Modernen Menschen von Afrika aus bis zu seiner Sesshaftwerdung in Zentraleuropa innerhalb der letzten 190.000 Jahre. Wie kam es zur Entwicklung des modernen Menschen in Ostafrika? Warum erfuhr die zunächst sehr kleine Gruppe ein Populationswachstum und wanderte nach Norden? Welche Faktoren spielten bei der Wanderung und Ausbreitung eine Rolle? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, erforschen die WissenschaftlerInnen die Ausbreitung unserer frühen Vorfahren unter chronologischen, klimatischen, umweltbedingten und soziokulturellen Gesichtspunkten.

Mit den Ausbreitungsprozessen gehen bedeutende Entwicklungsereignisse in der Menschheitsgeschichte einher. Menschliches Handeln, Klima und Umwelt zählen hier zu den grundlegenden Faktoren, die die Mobilität von Populationen beeinflussen. Der SFB erarbeitet interdisziplinäre Modelle, die zeigen können, in welchem Maß Wanderung und Ausbreitung durch die Umweltbedingungen entweder unterstützt oder begrenzt wurden. Fallstudien unterschiedlicher Forschungsbereiche und Disziplinen, etwa aus der Archäologie und den Geowissenschaften, werden herangezogen, in Beziehung gesetzt und für vergleichende Schlussfolgerungen genutzt.  

Der SFB 806 umfasst 21 Teilprojekte – darunter ein integriertes Graduiertenkolleg – und wird an der Universität zu Köln koordiniert. Weitere Standorte sind die Universität Bonn und die RWTH Aachen sowie als assoziierter Standort das Neanderthal Museum, an dem derzeit die vom SFB organisierte Sonderausstellung ‚2 Millionen Jahre Migration’ stattfindet.

Text: Jan Voelkel

Kontakt:
Jan Voelkel
SFB 806 - Redaktion & Presse
Mobil. +49 (0) 177 184 90 64
E-Mail: j.voelkel(at)uni-koeln.de

Weitere Informationen:
www.sfb806.de/media

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Forschung
news-4603 Wed, 21 Jun 2017 09:27:25 +0200 Von der Sprache zum Gedanken /index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=4603&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=71531e9ea4045f177a6c57491766e2b1 Neues interdisziplinäres Center for Language, Information and Philosophy (CLIP) lädt zur Eröffnung am 27. Juni 2017 / Öffentlicher Vortrag des Sprachphilosophen François Recanati   

Forschung an der Schnittstelle von Linguistik und Philosophie kann auf eine jahrhundertelange Tradition zurückblicken. Das neue Center for Language, Information and Philosophy (CLIP) fördert und intensiviert nun den interdisziplinären Austausch in sprachphilosophischer Forschung und Lehre an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln. Initiatoren des Forschungszentrums sind die Professoren Sven Bernecker (Philosophie), Thomas Grundmann (Philosophie) und Klaus von Heusinger (Sprachwissenschaft des Deutschen). 

Am CLIP werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Sprachwissenschaft, formale Semantik und Pragmatik sowie Logik und analytische Sprachphilosophie zusammenarbeiten. Dazu bietet das Forschungszentrum einen institutionellen Rahmen für Formate wie etwa gemeinsame Workshops, Gastvorträge oder Vorlesungsreihen auch für die interessierte Öffentlichkeit.   

Termin:
Dienstag, 27. Juni 2017, Einlass 19.15 Uhr, Beginn 19.30 Uhr

Eröffnung des CLIP mit öffentlichem Gastvortrag von François Recanati (Paris): „Reflexive States and the Mode/Content Distinction“

Universität zu Köln, Seminargebäude 106, Universitätsstraße 37, 50931 Köln 

Anlässlich der Eröffnung hält François Recanati, Research Fellow vom Centre National de la Recherche Scientifique CNRS (Paris) einen Vortrag zum Thema „Reflexive States and the Mode/Content Distinction“. Recanati beschäftigt sich in seinen Forschungen mit Sprachphilosophie und der Philosophie des Geistes. 

Vor dem öffentlichen Vortrag findet um 18.00 Uhr die erste Mitgliederversammlung des CLIP statt, die den designierten Mitgliedern vorbehalten ist. Anträge auf Mitgliedschaft finden Sie unter http://clip.uni-koeln.de  

Inhaltlicher Kontakt:
Katharina Brandes
Koordinatorin des Center for Language, Information and Philosophy (CLIP)
+49 221 470-6931
kbrandes(at)uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Frieda Berg
+49 221 470-1704
f.berg(at)uni-koeln.de

Weitere Informationen:
http://clip.uni-koeln.de

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Forschung