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Kölner Völkerrechtler sieht Gefahr der Erosion des Gewaltverbots

Die neueste Militäroffensive der Türkei in Nordsyrien ist nach Ansicht von Professor Claus Kreß, Direktor des Instituts für Friedenssicherungsrecht, als gravierender Verstoß gegen das völkerrechtliche Gewaltverbot zu bewerten. Die Berufung der Türkei auf das Selbstverteidigungsrecht gehe fehl. In Anbetracht dessen sei die Reaktion der NATO-Bündnispartner vor und nach der Operation in völkerrechtlicher Hinsicht zu zurückhaltend ausgefallen. Kreß sieht die Gefahr der Erosion eines Ecksteins der internationalen Rechtsordnung.

Zum Interview mit dem Deutschlandfunk