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Gebundener Asbest im Putz des Hauptgebäudes (Bauteil 3)

Das Bauteil 3 des Hauptgebäudes der Universität zu Köln (Flure, das Foyer und die Nebengebäude um die Aula) soll im Jahr 2019 saniert werden. In der Vorbereitung auf diese Sanierung wurden in den Fluren des Unter- und Erdgeschosses stichprobenartig Proben von Wandputz und Spachtelmasse entnommen und auf ihren Asbestgehalt untersucht.
Vier von 24 Proben – ausschließlich aus den Fluren – enthielten festgebundenen Asbest im Wandputz (siehe Ergebnisse, PDF 2MB). Drei der Proben stammen aus dem Erdgeschoss, eine Probe aus dem Untergeschoss. Daher ist davon auszugehen, dass nur die Wandputze in den Fluren und um die Aula herum mit festgebundenem Asbest belastet sind (siehe auch https://verwaltung.uni-koeln.de/rundschr/content/e16931/rds_rundschreiben/@32/36_RS_36_2017_Schadstoff_in_Teilen_des_HG.pdf ).

Von festgebundenem Asbest geht bei ordnungsgemäßer Handhabung keine Gefahr für die Gesundheit der MitarbeiterInnen und Studierenden aus. Ordnungsgemäße Handhabung bedeutet in diesem Zusammenhang, dass bis zur Kernsanierung des Bauteil 3 KEINE Nägel, Schrauben, Dübel entfernt oder angebracht werden dürfen. Auch das Schlitzen oder Öffnen der Wände muss unterbleiben. Zudem sollen die Wände nicht beklebt werden.
Im August 2017 erfolgt eine Pinselsanierung der Flure im Unter- und Erdgeschoss – ohne mechanische Beanspruchung der Wandputze.

Beim Einhalten dieser Regeln geht keinerlei gesundheitliche Gefährdung von den vorhandenen Wandputzen aus.

Für Fragen steht das Dezernat 5 (Gebäude- und Liegenschaftsmanagement) und die Stelle 2.2 (Umwelt- und Arbeitsschutz zur Verfügung)

Markus Greitemann
Leiter Dezernat 5 Gebäude- und Liegenschaftsmanagement