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Zum Verständnis geographischer Inhalte sind vielfältige sprachliche Kompetenzen notwendig: Geographische Fragestellungen müssen formuliert werden, Geomedien müssen entschlüsselt werden, um gesellschaftliche Diskurse zu dekonstruieren, Fachsprache sollte angewendet werden, Medien sollten reflexiv und kritisch beurteilt werden und geographische Argumentationen sollten verfasst werden.

Alexandra Budke, Miriam Kuckuck (beide Geographiedidaktik) und Magdalena Michalak (Deutschdidaktik) möchten in diesem Forschungsprojekt die fachsprachlichen Fähigkeiten der Lehramtsstudierenden der Geographie erheben und Wege für eine Professionalisierung in der Lehrerausbildung aufzeigen. Erst wenn die angehenden Lehrkräfte selber über fachsprachliche Fähigkeiten verfügen, besteht die Möglichkeit, diese produktiv im Unterricht einzusetzen. Die Einübung und Verwendung der Fach-, Symbol- und Bildsprache in Geomedien steht dabei an erster Stelle.

In der Geographie gibt es eine Vielzahl an Medien wie Diagramme, Tabellen, Karikaturen, Texte, Karten, Satellitenbilder, Abbildungen und digitale geographische Informationssysteme. Die „Übersetzung“ der virtuellen Informationen in Sprache stellt eine besondere Herausforderung des Geographieunterrichts dar. Daher liegt der Fokus der Untersuchung auf dem sprachlichen Umgang mit geographischen Medien. Die Daten der empirischen Erhebung werden auch dazu genutzt werden, um Konzepte zur Förderung der fachsprachlichen Kompetenzen von angehenden GeographielehrerInnen zu entwickeln. Die Ergebnisse des Forschungsprojektes könnten dann im Rahmen des DaZ-Moduls direkt in die Ausbildung zukünftiger GeographielehrerInnen einfließen.



Sprecherinnen:
Prof. Dr. Alexandra Budke, Seminar für Geographie und ihre Didaktik

Jun.-Prof. Dr. Magdalena Michalak, Institut für Deutsche Sprache und Literatur II

Koordinatorin:
Miriam Kuckuck, Seminar für Geographie und ihre Didaktik