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Veranstaltungen

Vielfalt des Alterns: biomedizinische und psychische Herausforderungen
06 September - 08 September
Information:

Gemeinsamer Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e.V. (DGGG) und der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie e.V. (DGG) 2018

Kongresspräsidentin der DGGG: Prof. Dr. Ursula Müller-Werdan
Kongresspräsident der DGG: Prof. Dr. Hans Jürgen Heppner, MHBA

Gastgebende Einrichtung:
Humanwissenschaftliche Fakultät: Dekanin Prof. Dr. Susanne Zank

Ort:
Universität zu Köln
Hörsaalgebäude (Gebäude 105)
Albertus-Magnus-Platz
50931 Köln

Wir alle wissen, wie vielfältig und individuell das Altern vonstatten geht – und es ist ja unbedingt gewollt, dass im Alter Individualität gelebt werden kann und die Persönlichkeit des alten Menschen nicht hinter einem Altersstereotyp verschwindet! Aber die Individualisierung auch der Alters-(krankheits-)biographien stellt uns vor große Herausforderungen auf allen Versorgungsebenen einer alternden Gesellschaft: sei es biologisch in den grundlagenforschenden Überlegungen, sei es medizinisch in der Umsetzung der Entwicklungen, in vielen Facetten der Psychologie des Alterns – und nicht zuletzt hinsichtlich der mannigfaltigen sozialen Aufgaben im Umfeld einer alternden Gesellschaft, dem bürgerschaftlichen Engagement und der attraktiven und sicheren Gestaltung der Lebensräume. Diese hochaktuellen Themen stehen derzeit im Zentrum der Gerontologie und der Geriatrie. In vielen Forschungsarbeiten auf den Gebieten der Biologie, Medizin, Psychologie, Soziologie, Soziale Arbeit sowie Versorgungs- und Plegewissenschaften werden die Fragen hierzu bearbeitet. Auf dem gemeinsamen Kongress von DGGG und DGG wollen wir genau diese Herausforderungen benennen, analysieren, bearbeiten und mit Ihnen zusammen diskutieren. Gemeinsam wollen wir Lösungsansätze für die Zukunft und ein besseres Morgen unserer alternden Gesellschaft entwickeln.

In Keynote-Vorträgen werden hochaktuelle Themen der Vielfalt des Alterns behandelt. Fachvertreter mit Expertise im Bereich der biomedizinischen Forschung, Psychologie, Soziologie und der Altenarbeit werden ihre aktuellen Ergebnisse vorstellen und mit Ihnen diskutieren.

Interdisziplinäre Symposien als Foren für die Vermittlung grundlegender Erkenntnisse der Alternsforschung werden einen großen Raum einnehmen, wobei hier der interprofessionelle Dialog an erster Stelle stehen soll. Unter anderem werden zu folgenden Themen Symposien stattfinden: Diversity als Altersphänomen, Organalterung als Basis der Alterskrankheiten, Mobilität für aktives Altern, Alter und Technik, Schwerkrankenmedizin im Alter, Nahtstellen im Versorgungssystem, Coping-Strategien in der Altenarbeit und für pflegende Angehörige, Altenbildung – Geragogik.

Keynotes:

Donnerstag, 06.09.2018, 10:45-11:30 Uhr

Prof. Dr. Cornel C. Sieber, Nürnberg: Stand der Versorgungsforschung in der Geriatrie

 

Donnerstag, 06.09.2018, 10:45-11:30 Uhr

Prof. Dr. Daniela Jopp, Lausanne/CH: Erfolgreiches Altern bei Hundertjährigen

 

Freitag, 07.09.2018, 09:45-10:30 Uhr

Prof. Dr. Gerd Antes, Freiburg: Big Data-Datenrausch auch in der Geriatrie?

 

Freitag, 07.09.2018, 09:45-10:30 Uhr

Dr. Tine Buffel, Manchester/UK: Older Coresearchers Exploring Age-Friendly Communities. An ‘Insider’ Perspective on the Benefits and Challenges of Peer-Research?

 

Freitag, 07.09.2018, 14:15-15:00 Uhr

Prof. Dr. Kristina Norman, Berlin: Körperzusammensetzung - Messmethoden und Limitationen

 

Freitag, 07.09.2018, 14:15-15:00 Uhr

PD Dr. Harald Rittger, Fürth: Interventionelle Kardiologie beim Hochbetagten

 

Samstag, 08.09.2018, 10:15-11:00 Uhr

Prof. Dr. Clemens Becker, Stuttgart: Alterstraumatologie – Quo vadis?

 

Nähere Informationen zu Programm und Teilnahme finden Sie unter: http://www.gerontologie-geriatrie-kongress.org/