zum Inhalt springen

Berufsunfallversicherung


Die Berufsunfallversicherung stellt eine weitere Säule der gesetzlichen Sozialversicherung dar. Jeder Arbeitnehmer ist durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Unter den Versicherungsschutz fallen Unfälle, die sich am Arbeitsplatz sowie auf dem Weg dorthin und zurück ereignen.

Zudem sind auch Berufskrankheiten versichert. Sie gilt nicht für private Unfälle. Wenn man keine Berufsunfallversicherung aufweisen kann, werden die Behandlungskosten nach einem Unfall zwar von der Krankenversicherung bezahlt, jedoch wird ein Unterschied erst nach schweren Unfällen deutlich. Vor allem wenn teure Rehabilitationsmaßnahmen notwendig werden, verweigern Krankenkassen die mit hohen Kosten verbundenen Maßnahmen häufig komplett oder übernehmen diese nur zum Teil. Im Gegensatz zu den Krankenkassen kommen die Berufsgenossenschaften als Träger der Unfallversicherung normalerweise für alle nötigen Behandlungen und Rehabilitationsmaßnahmen, sofern sie medizinisch von Nöten sind, auf. Im Falle einer Invalidität oder des Todes zahlt die Berufsunfallversicherung eine Invaliditätsrente, beziehungsweise Hinterbliebenenrente. Angestellte sind in der jeweils zuständigen Berufsgenossenschaft pflichtversichert, die Beiträge werden in voller Höhe vom Arbeitgeber gezahlt.

Automatisch versichert sind Kinder während des Besuchs der Schule oder des Kindergartens bzw. auf dem Weg dorthin.


Quelle: EURAXESS