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1. Soziologischer Aschermittwoch in Köln: Streit über die Vielfalt der Soziologie

Podiumsdiskussion zum aktuellen Streit in den Sozialwissenschaften zwischen Vertretern der empirisch-analytischen und qualitativen Soziologie / Prominente Vertreter beider Schulen diskutieren miteinander

Podiumsdiskussion zum aktuellen Streit in den Sozialwissenschaften zwischen Vertretern der empirisch-analytischen und qualitativen Soziologie / Prominente Vertreter beider Schulen diskutieren miteinander

Vor 100 Jahren wurde in Köln das erste Forschungsinstitut für Sozialwissenschaften in Deutschland gegründet. Aus diesem Anlass findet am 6. März 2019 der erste „soziologische Aschermittwoch“ statt. Thema der öffentlichen Diskussionsveranstaltung ist die aktuelle Auseinandersetzung um die zukünftige Ausrichtung der Soziologie und den Umgang mit der dieses Fach kennzeichnenden Vielfalt an Ansätzen, Methoden und Wissenschaftsverständnissen.

Hintergrund der Auseinandersetzung ist die Gründung der „Akademie für Soziologie“, die teilweise als Konkurrenz zur „Deutschen Gesellschaft für Soziologie“ wahrgenommen wird. Dabei wird gerade das Verhältnis von empirisch-analytischer Soziologie – die häufig als Kern der „Kölner Schule“ angesehen wird – zu anderen Ansätzen kontrovers diskutiert.

Der von Professor Clemens Kroneberg (Institut für Soziologie und Sozialpsychologie) und der Hochschulgruppe Sozialwissenschaften organisierte „soziologische Aschermittwoch“ soll diese Diskussion in Köln sichtbar machen. Hierzu kommen am 6. März 2019 zentrale Figuren dieser Diskussion und bekannte FachvertreterInnen nach Köln.

Termin:
Mittwoch, 6. März 2019, 16-18 Uhr (mit anschließendem Empfang im WiSo-Foyer)
„Soziologischer Aschermittwoch“
Hörsaal I (WiSo-Trakt) Universitätsstraße 24 50931 Köln

Den Anfang der Veranstaltung machen zwei Impulsvorträge von Thomas Hinz (Konstanz) und Stephan Lessenich (München), die anhand konkreter Beispiele veranschaulichen werden, was Soziologie ihrer Ansicht nach leisten oder nicht leisten kann und sollte. Daran an schließt eine 90minütige Podiumsdiskussion, an der neben den beiden Referenten Hartmut Esser (Mannheim), Stefan Hirschauer (Mainz) und Monika Wohlrab-Sahr (Leipzig) teilnehmen werden. Auch für das Publikum besteht die Möglichkeit sich in die Diskussion einzubringen.

Die Veranstaltung ist öffentlich, aber kontingentiert. Interessenten melden sich über die unten angegebene Website von eventbrite an:
https://www.eventbrite.de/e/soziologischer-aschermittwoch-tickets-54843468290

 

Kontakt:
Professor Dr. Clemens Kroneberg
+49 (0)221-470-4406
c.kroneberg(at)uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:
Robert Hahn
+49 221 470-2396
r.hahn(at)verw.uni-koeln.de

Web:
https://www.wiso.uni-koeln.de/de/aktuelles-und-neuigkeiten/news-einzelansicht/soziologischer-aschermittwoch/