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Renommierte Forscherinnen und Forscher beziehen Position zum Thema Fake News und alternative Fakten

Professor Günter Blamberger, Literatur- und Kulturwissenschaftler der Universität zu Köln, Professor Axel Freimuth, Rektor der Universität zu Köln und Professor Peter Strohschneider, Germanistischer Mediävist der Universität München und Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, sind die Herausgeber eines neuen Buches, das sich unter anderem mit dem Vertrauen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und Wissenschaftsfeindlichkeit beschäftigt.

Eine neue Vertrauenskultur zwischen Wissenschaft und Gesellschaft tut not.  

Spätestens seit der Wahl des US-Präsidenten Donald Trump sind die Begriffe „Fake News“ oder „alternative Fakten“ in der politischen Debatte allgegenwärtig. Fake News, also gefälschte Nachrichten, sollen mit reißerischen Schlagzeilen, gefälschten Bildern und Behauptungen Lügen und Propaganda verbreiten. Sie erwecken den Eindruck, dass es sich um echte Nachrichten handelt.

Das Thema ist nicht nur für die Demokratie von enormer Bedeutung, sondern auch für die Wissenschaft und das Vertrauen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Welche Rolle spielen die Wissenschaften und ihr Vermögen methodisch verlässliches Wissen zur Urteilsbildung verfügbar zu machen? Wie kann Wissenschaftsfeindlichkeit angebaut und wie kann das Vertrauen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft bewahrt werden – ohne populistischen Vereinfachungen Platz zu geben?

Antworten auf diese Fragen gibt es in einem

Pressegespräch der Universität zu Köln: „Vom Umgang mit Fakten“
Mit Prof. Günter Blamberger (Universität Köln), Prof. Axel Freimuth (Universität Köln),  Prof. Peter Strohschneider (DFG), Volker Stollorz (Moderation)
Wann: Montag, 10. Dezember, 18 Uhr,
Wo: Seminargebäude Tagungsraum Erdgeschoß, Universitätsstraße 37, 50931 Köln

Ihre Antworten haben renommierte deutsche Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen auch in dem neuen Sammelband „Vom Umgang mit Fakten“ aufgeschrieben, der erstmals auf dem Kongress vorgestellt wird.


Pressesprecher:
Patrick Honecker
+49 221 470-2202
patrick.honecker(at)uni-koeln.de