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„Medienapokalypsen“: Universitäts- und Stadtbibliothek eröffnet Ausstellung zu Medien im Wandel

Studierende der Medienkulturwissenschaft haben Ausstellung mitgestaltet / Vernissage am 29. Mai 2018 und Podiumsdiskussion am 19. Juli 2018

Die Universitäts- und Stadtbibliothek (USB) präsentiert vom 29. Mai 2018 bis zum 30. September 2018 die Ausstellung „Medienapokalypsen – Hoffnungen und Ängste zum medialen Wandel“. Das Projekt ist eine Gemeinschaftsarbeit mit dem Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln unter Projektleitung von Professor Dr. Stephan Packard.

Die von Studierenden mitgestaltete Ausstellung untersucht die kulturellen Reaktionen auf Umbrüche in der Mediennutzung in der Vergangenheit und heute. Zahlreiche Vorträge und Filmvorführungen sowie eine Podiumsdiskussion bilden ein vielfältiges Rahmenprogramm. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen. Die Ausstellung ist kostenfrei zu den Öffnungszeiten der Bibliothek zugänglich.

Termine:
Dienstag, 29. Mai 2018, 18:00 Uhr
„Ausstellungseröffnung: Medienapokalypsen – Hoffnungen und Ängste zum medialen Wandel“
Foyer der Universitäts- und Stadtbibliothek, Universitätsstr. 33, 50931 Köln

Donnerstag, 19. Juli 2018, 19:00 Uhr
„Podiumsdiskussion: Medienapokalypsen - Hoffnungen und Ängste zum medialen Wandel“ (In Kooperation mit Kulturpartner WDR 3)
Universitäts- und Stadtbibliothek, Universitätsstr. 33, 50931 Köln,
Lesesaal I (1. OG), mit PD Dr. Joseph Garncarz, Prof. Dr. Lisa Gotto, Prof. Dr. Stephan Packard und Cordula von Wysocki

Die Ausstellung wird in weiten Teilen von Studierenden der Medienkulturwissenschaft an der Universität zu Köln gestaltet. Das Besondere ist, dass die einzelnen Ausstellungsteile erst nach und nach in chronologischer Reihenfolge enthüllt werden. Startschuss ist mit den Themengebieten „Mediale Ängste und Hoffnungen“, „Übergang von Mündlichkeit zu Schriftlichkeit in der Antike“ sowie „Schrift- und Textkritik“ am 29. Mai 2018.

„Die Einführung neuer Medien war in der Geschichte immer wieder mit Hoffnungen und Ängsten verbunden und ist es auch heute“, sagt Professor Dr. Stephan Packard, Professor für Kulturen und Theorien des Populären. „Die Ausstellung veranschaulicht, wie Menschen mit neuen Medientechnologien umgegangen sind und umgehen –  von der mündlichen Singdichtung Homers bis zu den digitalen Games der Gegenwart. Was war damals wirklich neu? Was ist es heute? Wie bewältigen Gesellschaften die Flut neuer Möglichkeiten, die Medienrevolutionen mit sich bringen? Das Wort Apokalypse spiegelt diesen Zwiespalt: Es heißt heute sowohl ‚Offenbarung‘ als auch ‚Weltuntergang‘, bezeichnet Hoffnungen ebenso wie Ängste.“

„Wir freuen uns, dass wir wieder ein gemeinsames Ausstellungsprojekt mit der Universität anstoßen konnten“, sagt Dr. Hubertus Neuhausen, Direktor der USB. „In der Bibliothek haben wir die Möglichkeit, die Forschung aus der Uni Köln einem breiten Publikum zugänglich und begreiflich zu machen.“

Weitere Informationen:
www.medienapokalypsen.de  

Über die USB:
Die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln ist die größte Bibliothek in Nordrhein-Westfalen. Sie ist die zentrale Ausleihbibliothek der Universität zu Köln und steht neben Studierenden und Mitarbeitern der Universität auch den Einwohnern der Stadt und der Region offen. Die USB bietet ein breites Spektrum aktueller Informationsmedien und eine reichhaltige Sammlung historisch wertvoller Bestände. Mit zahlreichen Ausstellungen unterstützt sie das kulturelle Leben in Köln. Die Veranstaltungen sind kostenfrei und richten sich sowohl an Universitätszugehörige als auch an interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Inhaltlicher Kontakt:
Professor Dr. Stephan Packard
+49 221 470 7115
packard(at)uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:

Frieda Berg
+49 221 470 1704
f.berg(at)uni-koeln.de