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Max Ernsts prügelnde Gottesmutter: Ausstellung beleuchtet strafrechtliche Konsequenzen von Kunstaktionen

Einladung zur feierlichen Eröffnung der Wanderausstellung „Kunst und Strafrecht“ vor der Aula des Uni-Hauptgebäudes am 16. April 2018 

Die Universität zu Köln zeigt vom 16. April bis 18. Mai 2018 die Wanderausstellung „Kunst und Strafrecht" im Hauptgebäude. Die Ausstellung gibt einen Überblick zu Straftaten an Kunst wie etwa Sachbeschädigung, Diebstahl und Fälschung oder aber Straftaten mit Kunst wie in Form von Beleidigung, „Gotteslästerung" oder auch Pornographie und Gewaltverherrlichung. „Kunst und Strafrecht“ wurde im Jahre 2013 von Professor Dr. Dr. Uwe Scheffler (Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder) konzipiert und wandert seitdem durch Europa.

Termin:

Montag, 16. April 2018, 18.00 Uhr
„Ausstellungseröffnung Kunst und Strafrecht, anschließend Empfang mit Kölsch und Brötchen“
Universität zu Köln, Aula, Hauptgebäude, Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln

Anlässlich der Vernissage hält Professor Scheffler einen Vortrag zum Thema „De Kölsche Jong Max Ernst und seine prügelnde Gottesmutter aus dem Museum Ludwig“. Weitere inhaltliche Impulse gibt es von Dr. Dela-Madeleine Halecker („Kunst und Strafrecht – Wenn die Muse das Recht (scheinbar) küsst"), Joanna Melz LL. M. („Kunst und Werbung – Über Gotteslästerung, springende Haustiere und laszive Liköre") sowie Claudia Zielinska LL. M. („KISS – Verstoß gegen § 86a StGB?“).

Die Ausstellung sucht Antworten auf Fragen wie: Ist der Verkauf eines gewaltverherrlichenden Plattencovers zu verbieten, obwohl es ohnehin bei Google gleich hundertfach aufgerufen werden kann („Butchered-at-Birth"-Fall)? Kann wirklich die Tötung eines Huhns oder Hasens während einer Performance strafbar sein, das millionenfache Schreddern von Eintagsküken hingegen nicht ("Das-Ableben-des-Hasen"-Fall)?

Veranstalter ist der Verein zur Förderung des Instituts für Strafrecht und Strafprozessrecht. Vertreterinnen und Vertreter der Presse und die interessierte Öffentlichkeit sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Inhaltlicher Kontakt:    

Anja Wellerdick
Institut für Strafrecht und Strafprozessrecht
+49 221 470 4284
anja.wellerdick(at)uni-koeln.de


Presse und Kommunikation:
Frieda Berg
+49 221 470-1704
f.berg(at)uni-koeln.de