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Auftaktsymposium: Neuer Transregio widmet sich der Zukunft des ländlichen Afrikas

Die Universitäten Köln und Bonn und das Bonn International Center for Conversion (BICC) untersuchen Veränderungen in der Landnutzung in Afrika. 

Mit einem Eröffnungssymposium am 9. April 2018 nimmt der neue Sonderforschungsbereich „Future Rural Africa: Zukunft-Machen und sozial-ökologische Transformation“ (SFB/TRR 228) seine Arbeit auf. Das Verbundprojekt unter der Sprecherschaft der Universität Bonn und Beteiligung der Universität zu Köln und des Bonn International Center for Conversion (BICC) untersucht Veränderungen der Landnutzung im ländlichen Afrika. Dafür stellt die Deutschen Forschungsgemeinschaft bis 2021 rund zehn Millionen Euro zur Verfügung.

Zum Eröffnungssymposium im Universitätsclub, Konviktstraße 9, 53113 Bonn, werden die Rektoren der Universitäten Köln und Bonn, Professor Dr. Axel Freimuth und Professor Dr. Dr. h.c. Michael Hoch Grußworte sprechen. Beginn ist um 16 Uhr, die Medien sind zur Berichterstattung eingeladen. Der Sprecher des neuen SFB/TRR, Professor Dr. Detlef Müller-Mahn, und seine Kollegin Professor Dr. Julia Verne werden über die Forschungsvorhaben des Verbundes berichten. Wissenschaftliche Impulsvorträge halten Professor Dr. Elísio Macamo (Basel), Professor Dr. Jakob Rhyner (Vize-Rektor der UN-Universität in Europa) und Professor Dr. Dirk Messner (Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklung, DIE).

Der regionale Forschungsfokus des neuen Sonderforschungsbereichs richtet sich auf das Kenianische Rift Valley, den landwirtschaftlichen Wachstumskorridor in Süd-Tansania und den grenzüberschreitenden Kavango-Zambezi-Park im südlichen Afrika. Die Wissenschaftler untersuchen, wie sich die scheinbar gegenläufigen Prozesse der landwirtschaftlichen Intensivierung einerseits und der Ausweitung von Naturschutzgebieten andererseits auf den künftigen Wandel der Landnutzung auswirken. Es geht dabei um so unterschiedliche Phänomene wie zum Beispiel den Einsatz von Mobiltelefonen in der Agrarberatung, die Nutzung alternativer Energien, Ertragssteigerungen und „Grünes Wachstum“, aber auch um Landkonflikte, neue Krankheiten und Armut.

Inhaltlicher Kontakt:

Professor Dr. Michael Bollig
Institut für Ethnologie
Universität zu Köln
Tel. +49 221 470-3501
Michael.Bollig(at)uni-koeln.de


Presse und Kommunikation:
Jürgen Rees
+49 221 470-3107
j.rees(at)verw.uni-koeln.de