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Zukünftige Wege der Geschlechterforschung: Tagung zu aktuellen Herausforderungen der Gender Studies

Presseeinladung: Über 500 Expertinnen und Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz debattieren bei Konferenz vom 28. bis 30. 9. an der Uni Köln über Chancen und Problemstellungen der Gender Studies. 

An der Universität zu Köln findet vom 28. bis 30. September die erste gemeinsame Konferenz der deutschen, österreichischen und schweizerischen Fachgesellschaften für Geschlechterforschung statt. Über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Gender Studies und benachbarten Disziplinen debattierten in rund fünfzig Panels und Foren über gegenwärtige Entwicklungen und Zukunftspotenziale des forschungsstarken Wissenschaftsfeldes. Interessierte Journalistinnen und Journalisten sind zur Teilnahme und Berichterstattung eingeladen.

Termin:

Donnerstag, 28., bis Samstag, 30. September 2017
„Aktuelle Herausforderungen der Geschlechterforschung“ (Programm)
Universität zu Köln, Philosophikum, Albertus-Magnus-Platz, 50931 Köln

Ein hochkarätig besetztes Podium mit Vertreterinnen aus Politik, Wissenschaft und Hochschule, darunter die ehemalige NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, eröffnet am Donnerstag, 28. September (16.00 Uhr, WiSo-Gebäude, Universitätsstr. 24, Hörsaal 1) die Konferenz unter dem Thema „Geschlechterforschung im politischen Raum“. Im unmittelbaren Anschluss (18.00 Uhr, ebenda) spricht die Geschlechterforscherin und Queer-Theoretikerin Sabine Hark (TU Berlin) über „Kontingente Fundierungen. Über Feminismus, Gender und die Zukunft der Geschlechterforschung in neo-reaktionären Zeiten".

Zwei Plenumsvorträge – von Lucy Suchman (Universität Lancaster, Science and Technology Studies) am 29. September (19.00 Uhr, WiSo-Gebäude, Universitätsstr. 24, Hörsaal 1) und von Almira Ousmanova (Universität Vilnius, Visual Studies) am 30. September (16.00 Uhr, ebenda) – weiten den Blick auf internationale Debatten und geopolitische Räume.

Die dreitägige Konferenz in Köln steckt ein breites Spektrum der Gender Studies ab: von sozial-, kultur- und rechtswissenschaftliche Fragen der Menschenrechte über spezifische musik- und theater- und literaturwissenschaftliche Zugänge bis hin zu den Technik- und Naturwissenschaften.

„So divers die Ansätze auch sein mögen: die Vertreter_innen der Gender und Queer Studies vereint, dass sie sich als Teil einer wissenschaftlichen Praxis begreifen, die für eine bewohnbare und gerechtere Welt einsteht. Damit tun sie das, was die Wissenschaftsforscherin, Biologin und Feministin Donna Haraway so treffend formuliert: ‚Staying with the Trouble’“, sagt Professor Dr. Susanne Völker, erste Sprecherin der deutschen Fachgesellschaft Geschlechterstudien e.V. und Leiterin der zentralen wissenschaftlichen Einrichtung Gender Studies in Köln (GeStiK). Susanne Völker steht während der Konferenz für Interviews und Hintergrundgespräche zur Verfügung.

Inhaltlicher Kontakt:     
Prof. Dr. Susanne Völker
Leiterin „Gender Studies in Köln“ (GeStiK)
+49 221 470-4743
susanne.voelker(at)uni-koeln.de

Presse und Kommunikation:

Frieda Berg
+49 221 470-1704
f.berg(at)uni-koeln.de

Weitere Informationen:

http://gestik.uni-koeln.de/21093.html