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204 800 Euro für Forschungsprojekt „Moving Trades“

Kölner WissenschaftlerInnen  untersuchen Einfluss von Fachkräftemigration auf kollektive Ausbildungssysteme

Im Rahmen eines neuen Forschungsprojekts des Centers for Comparative Politics der Universität zu Köln untersuchen Professorin Dr. Christine Trampusch und Dr. Janis Vossiek den Einfluss von europäischer Fachkräftemigration auf die dualen Berufsausbildungssysteme der Schweiz und Deutschlands.

Das Forschungsprojekt analysiert inwiefern internationale Fachkräftemigration, die in jüngster Zeit vor allem durch die Öffnung der europäischen Personen- und Dienstleistungsfreiheit stark zugenommen hat, die Berufsbildungsinstitutionen und das Ausbildungsverhalten von Firmen in Ländern beeinflusst, die sich durch ausgeprägte Strukturen der dualen Berufsausbildung kennzeichnen. Dabei ist eine zentrale Frage, ob die Verfügbarkeit eines größeren Pools an Fachkräften zu institutionellem Wandel der Berufsbildung und einem veränderten Ausbildungsverhalten von Firmen führt, und welche ökonomischen, institutionellen und politischen Faktoren beeinflussen, ob es zu Wandlungsprozessen kommt oder nicht.

Die Kölner Forschungen werden über eine Laufzeit von drei Jahren mit einer Summe von 204.800€  gefördert und sind Teil des größeren internationalen Forschungsprojekts „Moving Trades – Skill formation and the role of national vocational training in transnational European labour markets“, das vom Norwegischen Forschungsrat im Rahmen des Programms Research and Innovation in the Educational Sector finanziert wird wird.

Rückfragen:
Dr. Janis Vossiek,
E-Mail  vossiek(at)wiso.uni-koeln.de,
Tel. 0221-470-5659

Internet:
http://www.cccp.uni-koeln.de/de/team/core-faculty/prof-dr-christine-trampusch/moving-trades/