skip to content

Internationale GastwissenschaftlerInnen

Dr. Elisa Magrì

Dr. Elisa Magrì, University College Dublin, Irland, ist als Alexander von Humboldt-Forschungsstipendiatin an der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne bei Professor Dr. Thiemo Breyer und seinem Forschungsteam zu Gast.

Ihr aktuelles Projekt „The Architecture of Social Sensitivity“ widmet sich der Erforschung des Konzepts von sozialer Sensibilität sowohl in der heutigen phänomenologischen Philosophie als auch in der Philosophie des Geistes und der Emotionen. Ihre Forschung untersucht vor allem die Beziehung zwischen Aufmerksamkeit und Dispositionen sowie die Rolle von Gewohnheiten bei der Gestaltung sozio-sensibler Einstellungen. Eines der wichtigsten Ergebnisse dieses Projekts ist die Aufdeckung der ethischen Implikationen von Empathie unter besonderer Berücksichtigung der Beziehung zwischen Empathie und Respekt. In Dublin unterrichtete sie Geschichte der Philosophie, Phänomenologie und Existenzialismus und erforschte das Konzept der Empathie in der phänomenologischen Tradition. Ein Newman-Stipendium ermöglichte ihr Forschungen zur Phänomenologie der Empathie von Edith Stein.


Dr. Adriana Espinosa-Cantu

Dr. Adriana Espinosa-Cantu, Centro de Investigacion y de Estudios Avanzados (CINVESTAV), Irapuato, Mexiko, ist als Georg-Forster-Forschungsstipendiatin für Postdoktoranden, im Institut für Biologische Physik bei Professor Dr. Tobias Bollenbach zu Gast.

Die Biologin promovierte bei Dr. Alexander de Luna am LANGEBIO in Irapuato über die Evolution von Genfunktionen. In Köln forscht sie zum Verständnis der Mechanismen der Entwicklung von Antibiotikaresistenzen in Bakteriengemeinschaften. Insbesondere wird sie in Evolutionsexperimenten untersuchen, wie sich ökologische Wechselwirkungen durch Antibiotika verändern. Das Georg Forster-Programm der Humboldt-Stiftung fördert Wissenschaftler aus Schwellen- und Entwicklungsländern die in Deutschland forschen möchten.


Professor Dr. Takahiko Hayashi

Professor Dr. Takahiko Hayashi, Augenklinik des Yokohama Minami Kyosai Hospitals, Yokohama, Japan, ist als Forschungsstipendiat für erfahrende Wissenschaftler im Zentrum für Augenheilkunde der Uniklinik Köln bei Professor Dr. Claus Cursiefen zu Gast.

Professor Hayashi ist ein international bekannter Hornhautspezialist und Augenarzt. In Köln beschäftigt er sich innerhalb der DFG-Forschergruppe mit der optimierten Behandlung von Entzündungsreaktionen nach lamellärer Hornhauttransplantation. Nach seinem Medizinstudium hat Professor Hayashi einen PhD in Cornealer Transplantatimmunologie absolviert, um sich anschließend als Ophthalmochirurg mit Schwerpunkt auf komplexe Hornhaut- und Katarakt- sowie Netzhautoperationen zu spezialisieren. Die Kölner Augenklinik ist ein europäisches Referenzzentrum für Hornhauttransplantationen und operiert mehr als 10% aller Hornhautverpflanzungen in Deutschland.


Professorin Dr. Carme Huguet

Professorin Dr. Carme Huguet, University of Los Andes in Bogotá (Kolumbien), ist als Humboldt-Forschungsstipendiatin für erfahrene Wissenschaftlerinnen im Institut für Geologie und Mineralogie bei Professorin Dr. Janet Rethemeyer zu Gast.

Zu Huguets Hauptforschungsgebieten gehören die organische Geochemie und speziell die Paläoklimaforschung sowie biogeochemische Stoffkreisläufe. Sie untersucht Lipidbiomarker (auch chemische Fossilien genannt) in terrestrischen und marinen Archiven, die eine einzigartige Sicht auf mikrobielle Lebensgemeinschaften ermöglichen sowie Auskunft über deren Anpassung an unterschiedliche Umweltbedingungen geben. Derzeit erforscht sie die Klimaentwicklung in Südamerika, die in Zusammenhang mit der Schließung der Panama Landbrücke vor etwa 12 Millionen Jahre steht.


Dr. Vadamattom Shaji Veena

Dr. Vadamattom Shaji Veena, Indian Institute of Space Science and Technology, Thiruvananthapuram, Indien, ist als Humboldt-Stipendiatin im I. Physikalischen Institut bei Professor Dr. Peter Schilke zu Gast.

Dr. Veena promovierte 2018 am Indian Institute of Space Science and Technology, Valiamala, Thiruvananthapuram, Kerala. In Köln wird sie, in Zusammenarbeit mit Forscherinnen aus Harvard, Connecticut und Manchester, an der Charakterisierung von sehr ausgedehnten Filamenten in der Milchstraße arbeiten. Diese Filamente, die erst seit ein paar Jahren bekannt sind, sind entweder mit den Spiralarmen der Milchstraße, oder mit Strukturen zwischen den Armen assoziiert. Dr. Veena wird untersuchen, wie wichtig diese Strukturen für die Sternentstehung in der Milchstraße sind. Dazu wird sie multi-Wellenlängen Daten verwenden. Da wir in der Milchstraße sind und nicht von außen draufschauen können, müssen die Daten mit Modellierungen verglichen werden, um die Frage der Lokalisierung dieser Strukturen zu entscheiden.