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„Feeling bad – what is it good for?“ Politische Gefühle, queere und künstlerische Interventionen

Unter dem Titel „Depression: What is it good for?“ fand 2004 eine Konferenz in Chicago statt, bei welcher ein vermeintlich privates und persönliches feeling bad (Sich-schlecht-fühlen) als Indikator für gegenwärtige politische Zustände und als Einstiegspunkt für ein alternatives politisches Denken diskutiert wurde.

Bereits 2003 hatte ein Zusammenschluss aus Aktivist_innen, Künstler_innen und Wissenschaftler_innen unter dem Slogan „Depressed? It Might Be Political“ öffentlich in Pyjama und Bademantel auf die Verschränkung von individuellen Gefühlen mit neoliberalen Arbeits- und Lebensverhältnissen und kollektiven Machtstrukturen, wie sie sich in Trans- und Homophobie, Sexismus, postkolonialen Hierarchien und Rassismen niederschlagen, hingewiesen.

Ausgehend von The Alphabet of Feeling Bad (2012, R: Karin Michalski), einem experimentellen Video-Interview mit Ann Cvetkovich, einer der wichtigsten Vertreter_innen der Feel Tanks möchten wir dessen queer-feministisch-politisches Potential diskutieren

 

Zeit: 19.06.2018 12:00 - 13:30 Uhr

Ort: WiSo-Gebäude, Hörsaal XXIII

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Rückfragen an: Alisa Kronberger

Institut für Medienkultur und Theater