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Integratives Sprechen – für eine Kommunikation ohne Diskriminierungen oder Pathologisierungen

Die sprachliche Benennung und Anrufung von Personen kann mitunter zu Diskriminierungen und Pathologisierungen führen. Beschimpfungen, Hassreden, Diskriminierungen und Rassismen finden Einzug in die Sprachkultur und müssen nicht immer offensichtlich erkennbar sein.

Integratives Sprechen ist als eine Art Sprachprojekt zu verstehen, welches ohne Ausschlüsse und Pathologisierungen Menschen inkludiert und anerkennt. Zunächst werden Einblicke in verschiedene Kommunikationstheorien erarbeitet, anhand derer Kommunikations-Krisen verständlich werden.

Im Anschluss wird nach den Ursachen und Wirkungen von Schimpfwörtern und Hassreden gesucht, um eine gender-gerechte, interkulturelle und anerkennende Sprachform zu entwickeln. Zudem wird sich mit der zunehmenden Kritik bezüglich einer Einführung von nicht-diskriminierenden Sprachhandlungen auseinandergesetzt.

 

Zeit: 18.06.2018 17:45 - 19:15 Uhr

Ort: HumF, Hauptgebäude, S 145

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Rückfragen an: Annette Raczuhn

https://www.hf.uni-koeln.de/33218