zum Inhalt springen

Neoemanzipatorische Sexualpädagogik

In Zeiten der Flexibilisierung und Pluralisierung der Geschlechter scheint in den deutschen Schulen die Sexualaufklärung in der Zeit rückwärts zu laufen. Zuletzt wehrte sich Baden-Württemberg gegen eine Modernisierung der Sexualaufklärung.

Wieso scheint „Neoemanzipatorische Sexualaufklärung“ so schlecht umsetzbar und stößt auf derartige Widerstände? Wie können die Themen Trans*gender und Inter*sex an Schüler*Innen vermittelt werden ohne Schaulust zu vermitteln. Dieses Seminar soll zunächst einen Einblick in die Thematik Sexualität geben. Zudem wird die Verschränkung von Gender, Sex, Sexualität und Begehren erarbeitet, die als Grundlage für das Konzept der Anerkennung und Selbstbestimmung dienen.

Im Anschluss daran soll die Geschlechterkonstruktion in der Pädagogik besprochen werden, um dann über neue Wege der Sexualaufklärung zu informieren. Anschließend soll sich der Umsetzung dieser gewidmet.

 

Zeit: 19.06.2018 17:45 - 19:15 Uhr

Ort: HumF, Hauptgebäude, S 130

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Rückfragen an: Annette Raczuhn

https://www.hf.uni-koeln.de/33218