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Diversity Management in Studium und Lehre

Ein auf Dauer angelegtes systematisches ‚Diversity Management‘ führt die verschiedenen Aktivitäten im Bereich Diversität an der Universität zu Köln zusammen und bettet sie strategisch ein, um Synergien herzustellen und notwendige zielgruppenspezifische Differenzierungen einordnen zu können. Die Umsetzung eines Diversity Managements in Studium und Lehre umfasst an der Universität zu Köln folgende Aufgabenbereiche: a) die Entwicklung einer übergreifenden Diversity-Strategie der UzK sowie darauf aufbauender fakultätsspezifischer Diversity-Konzepte, b) die Vernetzung von verantwortlichen Akteur*innen und Institutionen im Handlungsfeld Bildungs- und Chancengerechtigkeit sowie Barriere- und Diskriminierungsfreiheit, c) die Beratung und Sensibilisierung aller Hochschulangehörigen für Chancen und Herausforderungen von Diversity-Aspekten in ihren Handlungsfeldern, sowie d) den Aufbau eines systematischen Daten- und Projekt-Monitorings.

Die Universität zu Köln beteiligte sich im Zeitraum von 2017–2018 gemeinsam mit zehn weiteren Hochschulen am Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbands. Ziel war es, die Universität bei der Entwicklung einer Strategie zu unterstützen, die einen wertschätzenden und diskriminierungsfreien Umgang mit Studierenden und Mitarbeitenden fördert. Am 20.02.2019 wurde die Universität zu Köln für die erfolgreiche Teilnahme am Audit vom Stifterverband zertifiziert.

Die Projektleitung des Audits oblag der Prorektorin für Gleichstellung und Diversität Prof.‘ Dr. Manuela Günter und dem Referat Gender & Diversity Management. Der Auditierungsprozess wurde begleitet von der externen Auditorin Dr.‘ Karoline Spelsberg-Papazoglou.

Da es an der Universität zu Köln bereits vorher viele Maßnahmen und fest etablierte Strukturen in den Bereichen Geschlechtergerechtigkeit und Familienfreundlichkeit gab, wurde das Audit dazu genutzt, die Themenfelder „Inklusion“, „Antidiskriminierung“ und „Bildungsgerechtigkeit“ weiter auszubauen. Zu jedem dieser Schwerpunkte wurde daher ein Teilprojekt eingerichtet, welches Strategien und Maßnahmen zum jeweiligen Bereich entwickelt hat. Die Mitarbeit in den Teilprojekten stand dabei allen Hochschulmitgliedern offen. Ein Lenkungskreis bestehend aus Vertreter*innen aus allen Fakultäten, den Zentralen Einrichtungen, der Verwaltung, den Interessenvertretungen und der Studierendenschaft wurde zudem gegründet, der an der grundsätzlichen Ausrichtung der Strategie Chancengerechtigkeit mitwirkte.

Projektfortschritt

2018

  • Fertigstellung des Zweiten Selbstberichts im Audit und Versand an den Stifterverband im Dezember 2018
  • Entwicklung des Aktionsplans Inklusion (Verabschiedung voraussichtlich im Frühjahr 2019)
  • Entwicklung der Richtlinie zum Umgang mit Diskriminierung, sexualisierter Gewalt und Mobbing (verabschiedet vom Senat am 30.01.2019)
  • Abschlussworkshop am 30.10.2018 mit ca. 50 Teilnehmenden (Reflexion des Auditprozesses und Ausblick auf die Weiterarbeit nach dem Audit)
  • Verabschiedung der Strategie Chancengerechtigkeit im Senat am 30.05.2018
  • Reflexionsworkshop mit ca. 50 Teilnehmenden am 22.03.2018 (Diskussion des Entwurfs der Strategie Chancengerechtigkeit und Möglichkeiten Teilprojekt-übergreifender Zusammenarbeit)

2017

  • Sitzung des Lenkungskreises am 16.11.2017 (Diskussion des Entwurfs der Strategie Chancengerechtigkeit)
  • Strategie- und Maßnahmen-Workshop am 19.05.2017 mit ca. 70 Teilnehmenden (Analyse von Stärken und Schwächen im Bereich Diversity und Maßnahmenideen)
  • Formierung der drei Teilprojekte „Aktionsplan Inklusion“, „Antidiskriminierung“ und „Bildungsgerechtigkeit“
  • Kick-Off-Workshop und konstituierende Sitzung des Lenkungskreises mit ca. 90 Teilnehmenden (Vorstellung des Audits und der drei Teilprojekte)