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Was ist eigentlich BGM?

BGM steht für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Das oberste Ziel von BGM an der Universität zu Köln ist die Gestaltung gesundheitserhaltender bzw. –fördernder Arbeitsbedingungen in Wissenschaft und Verwaltung. Neben der Gewährleistung geeigneter Rahmenbedingungen geht es außerdem darum, die individuelle Gesundheitskompetenz zu stärken. Aus diesem Zusammenspiel wird in einem professionellen BGM eine Win-Win-Situation, sowohl für die Beschäftigten als auch für die Organisation: der Erhalt und die Verbesserung der Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz macht Menschen zufriedener, engagierter und motivierter, die Universität wiederum profitiert von einer erhöhten Produktivität und einem Image als attraktive Arbeitgeberin.

Was ist BGM nicht?

Gesundheitsmanagement ist nicht zu verwechseln mit Gesundheitsförderung. BGM bietet keine Kurse oder Gesundheitsmaßnahmen an. Dies tun die Akteurinnen und Akteure.

Was versteht das BGM unter Gesundheit?

Gesundheit ist für uns ein ganzheitliches Konstrukt, wir haben also sowohl die psychosoziale wie auch die körperliche Komponente im Blick. Zu psychosozialen Bedingungen von Gesundheit gehören am Arbeitsplatz z.B. Führung und kollegiale Zusammenarbeit, berufliche Qualifizierung und Weiterentwicklung oder Kultur am Arbeitsplatz. Bezogen auf körperliche Faktoren rücken z.B. Ergonomie am Arbeitsplatz, Bewegungs- und Sportangebote oder Ernährungsmöglichkeiten in den Blickpunkt. Das BGM-Team arbeitet an der Universität gemeinsam mit erfahrenen Aktuerinnen und Akteuren rund um Gesundheitsfaktoren zusammen, um präventiv wirksame Angebote und Maßnahmen anbieten zu können, die der Heterogenität der Beschäftigten wiederum Rechnung tragen.

Was ist der Auftrag des BGM?

Von den Ergebnissen der uniweiten Beschäftigtenbefragung „Bielefelder Fragebogen“ ausgehend entwickeln die Beschäftigten, unterstützt vom BGM-Team, belastungsreduzierende Lösungsvorschläge. Diese fließen zum einen in eine uniweite BGM-Strategie ein, zum anderen werden diese sukzessive in den Fakultäten und der Verwaltung bis 2020 umgesetzt.

Wer prägt die BGM-Strategie der UzK?

Das BGM-Team wird in der strategischen Ausrichtung durch das „BGM Steering Committee“ unterstützt, in dem sich die Interessensvertretungen, Führungskräfte aus Wissenschaft und Verwaltung, sowie Repräsentanten aus der Hochschulleitung befinden. Das BGM-Expertenpanel wiederum bildet mit seinen hier versammelten langjährigen Erfahrungen und Expertisen das „Ohr in die Belegschaft“ und prägt operative Maßnahmen. Durch die Zusammenarbeit in diesen beiden Gremien entstehen neue Angebote und Ideen für zukünftige gesundheitsrelevante Maßnahmen.