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Von der Befragung über die „Werkstätten“ zu lokalen Handlungsplänen und einer BGM-Roadmap - für gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen an der Universität zu Köln
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BGM: ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess“ (aus der MitUns, Juni 2018, S.30):
Nachdem im Frühjahr 2016 die Beschäftigtenbefragung „Bielefelder Fragebogen“ zu psychosozialen Belastungen und Ressourcen am Arbeitsplatz durchgeführt wurde, fanden im Zeitraum Juli 2017 bis Februar 2018 „BGM-Werkstätten“ in den Fakultäten, der Zentralverwaltung und den zentralen Einrichtungen (sog. Organisationseinheiten) der Universität statt. Die TeilnehmerInnen aus Wissenschaft und Verwaltung entwickelten dabei bedarfsgerechte Ziele und Maßnahmen, um den Belastungsbildern aus der Befragung entgegen zu wirken und die Ressourcen der Beschäftigten zu stärken. Daraus wurden im Frühjahr 2018 offizielle Stellungnahmen durch die Leitungen der Organisationseinheiten verfasst, die konkrete Handlungspläne zur lokalen Umsetzung von hoch priorisierten Maßnahmen in den jeweiligen Bereichen beinhalten. Auf dieser Basis hat das BGM-Steering Committee in einem Strategie-Workshop Maßnahmen für eine universitätsweit gültige BGM-Roadmap abgeleitet, die anschließend - parallel zu den lokalen Prozessen - in einer Umsetzungsphase 2018 - 2020 implementiert werden. Um die Wirksamkeit dieser Maßnahmen zu überprüfen, findet im Jahr 2020 eine Evaluation mit ggfs. angeschlossener Nachsteuerung statt (gemäß Handreichungen der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie und der DGUV 2017 zur Durchführung der Psychischen Gefährdungsbeurteilung (§ 5, 6 ArbSchG).
 

Prozesshistorie

2018 – 2020 Umsetzung der Handlungspläne in den Fakultäten, Zentralverwaltung und Zentralen Einrichtungen

Der zweijährige Umsetzungszeitraum wird durch das BGM-Team unterstützt, in dem im Rahmen von „Statusgesprächen“ mit den Leitungen der Organisationseinheiten mögliche Synergien aufgezeigt, Angebote der Personalentwicklung erwogen und die Förderung von gesundheitsbezogenen Maßnahmen über Sachmittel der Techniker Krankenkasse (Kooperationspartner der UzK im BGM) geprüft werden.
 

2017 – 2018 Workshops Werkstätten Bielefelder Fragebogen

Auf Grundlage der Ergebnisse der Beschäftigten-Befragung „Bielefelder Fragebogen“ wurden im Zeitraum Sommer bis Winter 2017/18 sog. "Werkstätten" (Workshop-Format) in den Fakultäten, der Zentralverwaltung und den Zentralen Einrichtungen angeboten. Die Werkstätten dienten der Ableitung geeigneter Ziele und Maßnahmen, die dem beschriebenen Belastungsbild entgegenwirken und die Gesundheit am Arbeitsplatz weiter verbessern. Sie waren ausdrücklich für alle Statusgruppen an der UzK konzipiert, also für Beschäftigte in Technik/Verwaltung zentral als auch in den Fakultäten, wissenschaftliche MitarbeiterInnen und ProfessorInnen.
Auf die Werkstätten folgte im April 2018 ein Strategie-Workshop des BGM-Steering Committee, um universitätsweite BGM-Ziele und dazu passende Maßnahmen zu beschließen. Parallel dazu sind die im Prozess eingebundenen Fakultäten, die Zentralverwaltung und die Zentralen Einrichtungen der Universität mit lokalen Handlungsplänen ausgestattet worden. Diese bieten bedarfsgerechte, mit den TeilnehmerInnen der "Werkstätten" erarbeitete Hilfestellung bei der Reduzierung von Belastungen am Arbeitsplatz.
Für weitere Informationen schauen Sie sich im Downloadbereich das Infopaket mit den Datenblättern zu den Ergebnissen der Gesamt-Universität sowie die Präsentationsunterlagen aus der Infoveranstaltung vom 08.03.2017 an.

2016 Beschäftigtenbefragung Bielefelder Fragebogen

Der Kanzler, Dr. Michael Stückradt, und der Rektor, Prof. Dr. Axel Freimuth, bedanken sich ganz herzlich für die Teilnahme an der universitätsweiten Beschäftigten-Befragung "Bielefelder Fragebogen".  Mehr als 1400 Beschäftigte in Wissenschaft und Verwaltung der Universität zu Köln haben sich an der Online-Befragung zum Thema „Psychosoziale Belastungen am Arbeitsplatz“ im Frühjahr 2016 beteiligt. Dies entspricht einer Rücklaufquote von ca. 27 %.