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Auszeichnungen und Ehrenämter

Professor Dr. Christian Schaaf

Professor Dr. Christian Schaaf, Institut für Humangenetik, ist von der Wilhelm Vaillant-Stiftung der Wilhelm Vaillant-Preis 2018 verliehen worden.


Professor Dr. Jens Brüning, Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung und Exzellenzcluster CECAD für Alternsforschung, ist mit dem Carl-Friedrich-Weizsäcker-Preis des Stifterverbands und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina für seine Untersuchungen zu den Volkskrankheiten Diabetes und Fettleibigkeit ausgezeichnet worden. 


Professor Dr. Frank Jessen, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, ist in den Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) gewählt wurde. Neben allgemeinen Vorstandsaufgaben wird er sich besonders um das Thema Alzheimer-Krankheit und Demenz sowie um Leitlinien kümmern.


Professorin Dr. Christiane Woopen, Forschungsstelle Ethik und Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health (ceres), ist mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. In ihrer Laudatio würdigte die Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Isabel Pfeiffer-Poensgen, Woopens Engagement bei der Schwangerenberatung donum vitae sowie im Deutschen Ethikrat, dessen Vorsitz sie jahrelang bekleidete. Die Empfehlungen des Ethikrats dienen als Kompass für viele politische Entscheidungen in gesellschaftlich besonders wichtigen Bereichen. Als Präsidentin des Global Summit der Nationalen Ethikräte und als deutsches Mitglied im Internationalen Bioethikausschuss der UNESCO habe Woopen sowohl internationale Strahlkraft als auch eine integrative Wirkung entfaltet.


Professor Dr. Nikolaus Himmelmann, Institut für Linguistik, ist zum Honorary Member der Linguistic Society of America und zum Mitglied der Academia Europaea gewählt worden.


Dr. phil. Dr. theol. Martin Breul und Dr. phil. Felix Johannes Meister

Dr. phil. Dr. theol. Martin Breul, Institut für Katholische Theologie, und Dr. phil. Felix Johannes Meister, Institut für Altertumskunde, sind in das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen worden. In das Junge Kolleg können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen sowie Künstlerinnen und Künstler berufen werden, die bereits über ihre Promotion hinaus herausragende wissenschaftliche Leistungen erbracht haben. Sie dürfen nicht älter als 36 Jahre sein und noch keine unbefristete Hochschullehrstelle innehaben.


Dr. Tanja Zerl, Labor für Archäobotanik, hat für ihre Dissertation „Archäobotanische Untersuchungen zur Landwirtschaft und Ernährung in der Bronze- und Eisenzeit in der Niederrheinischen Bucht“ den Albert-Steeger-Preis 2018 erhalten.


Professorin Dr. Nadia Kutscher, Department Heilpädagogik und Rehabilitation, ist in das Bundesjugendkuratorium berufen worden. Das Gremium berät die Bundesregierung in Fragen der Kinder- und Jugendhilfe und in Querschnittsfragen der Kinder- und Jugendpolitik. Kutscher lehrt und forscht zu Themen wie Digitale Medien in der Familie, Elternarbeit in der Jugendhilfe mit Geflüchteten und Hilfe- und Beratungsprozesse in ländlichen Räumen.


Juniorprofessorin Dr. Stefanie Gänger, Historisches Institut und Global South Studies Center, hat den Heinz Maier-Leibnitz Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erhalten. Damit wurde sie mit der wichtigsten Auszeichnung für Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen in Deutschland geehrt. Gänger lehrt und forscht zu iberischer und lateinamerikanischer Geschichte. Der Schwerpunkt ihrer Forschung liegt in der globalen Wissenschafts-, Medizin- und Umweltgeschichte der iberischen Welt im langen 19. Jahrhundert. Besonders mit der konsequenten Einbindung Lateinamerikas in globalhistorische Zusammenhänge hat sie laut DFG Neuland betreten.


Professor Dr. Björn Schumacher, Exzellenzcluster CECAD für Alternsforschung, hat den Eva Luise Köhler Forschungspreis für Seltene Erkrankungen 2019 erhalten. Er wurde für seine Forschungsarbeit zu den Krankheiten Cockayne Syndrom (CS) und Xeroderma pigmentosum (XP) ausgezeichnet. Diese durch Gendefekte verursachen Krankheiten führen zur frühzeitigen Alterung (Betroffene sind auch bekannt als „Kindliche Greise“) und zur absoluten Unverträglichkeit jeglicher UV-Strahlung, woher auch der Name „Mondscheinkinder“ rührt. In beiden Fällen handelt es sich um bisher kaum erforschte, komplexe Krankheitsbilder, die durch eine angeborene Fehlfunktion der DNA-Reparaturmechanismen verursacht werden. Schumachers Forschung hat zu einem besseren Verständnis der sogenannten Schadensantwortmechanismen von Zellen auf den Gendefekt beigetragen. Die Identifizierung dieser Mechanismen eröffnet neue Perspektiven für die pharmakologische Behandlung derartiger Erbkrankheiten, für die derzeit keine Therapeutika zur Verfügung stehen.


Professor Dr. Albrecht Berkessel, Department für Chemie, erhält den Horst-Pracejus-Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh). Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und gehört zu den wichtigsten Forschungspreisen des Fachs. Verliehen wird die Auszeichnung im Rahmen der Chemiedozententagung 2019, die vom 18. bis 20. März an der Universität Koblenz-Landau stattfindet.
Die Auszeichnung wird an Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der „Enantioselektivität“ verliehen, d.h. der Kunst von Chemikern und Chemikerinnen auf molekularer Ebene zwischen spiegelbildlichen Strukturen zu unterscheiden. Berkessel wird als einer der international renommiertesten deutschen Chemiker gewürdigt, wozu neben seinen herausragenden Originalpublikationen auch seine Monographie „Asymmetric Organocatalysis“ beiträgt. Als „spektakulär“ bezeichnet die Auswahlkommission seine Entdeckung einer Titan-katalysierten hoch enantioselektiven Epoxidierung terminaler Olefine sowie seine Beschreibung des sogenannten Breslow-Intermediates.
Berkessels Forschung hat auch zu einem besseren Verständnis der chemischen Funktion des Vitamins B1 beigetragen, was neue Möglichkeiten für die chemische Katalyse eröffnet. Das könnte in Zukunft helfen, Arzneimittel, Vitamine, Geruchsstoffe, Kosmetika, Farbstoffe und Pflanzenschutzmittel sauberer und nachhaltiger zu produzieren.
Albrecht Berkessel schloss 1982 sein Studium der Chemie an der Universität Saarbrücken ab. 1985 promovierte er an der Universität Würzburg. Danach folgte ein Postdoc-Aufenthalt an der Columbia University (USA) und 1990 seine Habilitation an der Goethe-Universität Frankfurt. Nach einer Professur an der Universität Heidelberg folgte er 1997 dem Ruf der Universität zu Köln auf eine W3-Professur für Organische Chemie.
Die Gesellschaft Deutscher Chemiker gehört mit rund 31.000 Mitgliedern zu den größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Sie hat 27 Fachgruppen und vergibt Preise für besondere Leistungen in der chemischen Forschung.