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Bild: Andreas Köstler

Teilprojekt "Antidiskriminierung"

Ein kompetenter und produktiver Umgang mit Vielfalt setzt den Abbau von Diskriminierung voraus, sowohl auf struktureller als auch auf individueller Ebene. Handlungsnotwendigkeit besteht hier zum einen aus rechtlicher Sicht. Der rechtliche Rahmen ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), welches Diskriminierung aufgrund von Alter, Behinderung, ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung sowie der sexuellen Identität verbietet. Darüber hinaus sind weitere Diskriminierungsdimensionen zu beachten, wie z.B. die soziale Herkunft. Zum anderen verpflichtet der Bildungsauftrag uns als Universität allen Menschen unabhängig von ihren sozialen Merkmalen ein geeignetes Bildungsangebot zur Verfügung zu stellen. Jedoch ist auch das Wissenschaftssystem nicht frei von struktureller Diskriminierung, die auf Rassismus, Sexismus, Kolonialismus oder Heteronormativität beruht.

Im Rahmen des Teilprojekts „Antidiskriminierung“ haben wir uns die Entwicklung einer Richtlinie zu Antidiskriminierung für die Universität zu Köln als Ziel gesetzt. Darüber hinaus wollen wir zukünftig die vorhandenen Beschwerdeverfahren und Anlaufstellen für Diskriminierungserfahrungen strukturell ausbauen und besser vernetzen sowie eine gemeinsame Qualitätssicherung etablieren. Instrumente zur Identifizierung von Diskriminierung sollen verbessert und Sensibilisierungs- und Präventionsmaßnahmen weiter ausgebaut werden.

Im Teilprojekt „Antidiskriminierung“ sind alle bereits etablierten Anlaufstellen und Verantwortlichen beteiligt. Grundsätzlich ist die Teilprojektgruppe offen für alle weiteren Interessierten. Bitte melden Sie sich bei Interesse bei der Teilprojektleitung.

Leitung:
Dr.‘ Britt Dahmen
Referat Gender & Diversity Management

Kontakt:
b.dahmen(at)verw.uni-koeln.de