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Besuch aus Eupen:

Delegation der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens an der UzK

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  • Die TeilnehmerInnen des Treffens Foto: Patrick Fouad
  • Rektor Prof. Dr. Freimuth Foto: Patrick Fouad
  • von links nach rechts: Catherine Müller, Prof.' Dr.' Lisa Rosen, Myrle Dziak-Mahler Foto: Patrick Fouad
  • Catherine Müller Foto: Patrick Fouad

03.05.2017

Im Mai letzten Jahres hat die Universität zu Köln (UzK) einen Kooperationsvertrag mit der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG) Belgiens und der KU Leuven geschlossen. Die Kooperation hat das Ziel, wissenschaftliche Forschung und Zusammenarbeit in allen Bereichen zu fördern, die zu den Kompetenzen der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens gehören.

Um diese Kooperation zu stärken, empfingen am 3. Mai hochrangige VertreterInnen der Universität zu Köln den Minister für Bildung und wissenschaftliche Forschung der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien, Herrn Harald Mollers, sowie dessen Beraterinnen Frau Dr. Michèle Pommé und Frau Marliese Breuer. Teil der ostbelgischen Delegation war auch Frau Catherine Müller. Frau Müller ist Leiterin der aus der Zusammenarbeit erwachsenen Kooperationsstelle Wissenschaft für Ostbelgien (WifO) und damit hauptverantwortlich für die Koordination und Vermittlung zwischen den Vertragspartnern und Anfragen aus der öffentlichen Hand und Unternehmen in Ostbelgien.

Von der Universität zu Köln waren Rektor Prof. Dr. Freimuth, Kanzler Dr. Stückradt, die ehemalige Prorektorin für Internationales Frau Prof.‘ Dr.‘ Gersmann, sowie ihre persönliche Referentin Dr.‘ Berger und Mitarbeiterin am Prorektorat für Internationales Frau Wurth anwesend. Herr Dr. Bildhauer, Leiter des International Office der UzK sowie Frau Biehl, Leiterin der Abteilung „Internationale Mobilität“ im International Office nahmen ebenfalls Teil. Den Bereich der LehrerInnenbildung und Inklusion vertraten Frau Prof.‘ Dr.‘ Rosen und Frau Dziak-Mahler. Der Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät Herr Prof. Dr. Mellis und Herr Dr. Minz, Bevollmächtigter des Rektors für Alumniarbeit, Fundraising und Technologietransfer konnten ihre wirtschaftsorientierte Expertise bei dem Treffen einbringen.

Rektor Freimuth hieß die Delegation herzlich im altehrwürdigen Senatssaal der Universität zu Köln willkommen und betonte, wie wichtig dieses Treffen für die nähere Identifizierung weiterer, konkreter Felder der Zusammenarbeit zwischen WifO und der UzK ist. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde aller TeilnehmerInnen präsentierte Rektor Freimuth die wichtigsten Einrichtungen und Forschungsschwerpunkte der Universität zu Köln und eröffnete so die Entdeckung neuer Kooperationsmöglichkeiten. Auch der Standort Köln an sich erweckte besonderes Interesse bei den BesucherInnen: Köln als die Stadt mit den meisten Start-ups in Deutschland (nach Berlin) bietet auch für die Kooperation mit WifO vielversprechende Möglichkeiten für gemeinsames Wirken.

WifO-Koordinatorin Frau Müller schloss sich mit einem Pendant-Vortrag an und stellte die Struktur und bisherige Arbeit der Kooperationsstelle seit Unterzeichnung des Projektvertrages vor: In den Bereichen ‚Kultur und Jugend‘ sowie ‚Gesundheit und Senioren‘ wurde bereits zwischen der UzK und dem Ministerium der DG vermittelt. Auch aus dem Parlament der DG konnte bereits eine Anfrage zur Förderalismusforschung an das Cologne Center for Comparative Politics in die Tat umsetzen.

Ein bedeutsames Anliegen für beide Vertragspartner stellt der Bereich der LehrerInnenbildung und Inklusion dar. Frau Dziak-Mahler, Leiterin des Zentrums für LehrerInnenbildung (ZfL), erinnerte in ihrer Präsentation an ein prä-Kooperationsvertragstreffen mit dem Fachbereichsleiter Unterrichtspersonal des Ministeriums der DG und betonte den Willen des ZfL zur zukünftigen Zusammenarbeit im Bereich der LehrerInnenbildung.

Wie Frau Dziak-Mahler nannte auch Prof.‘ Dr.‘ Rosen, die wissenschaftliche Leiterin der Inklusiven Universitätsschule, konkrete Vorschläge der Zusammenarbeit zwischen der UzK und der DG in der LehrerInnenbildung, genauer im Bereich Migration/Diversität und mit der Inklusiven Universitätsschule. Frau Rosen lud außerdem VertreterInnen aus dem Bildungsministerium der DG zu einem von ihr mitorganisierten internationalen Kolloquium zum Thema Migration, Mehrsprachigkeit und Bildung in Frankreich und Deutschland: Kritische Perspektiven auf Inklusion in Straßburg ein

Im Anschluss an den „offiziellen Teil“ bot ein Stehimbiss zur Mittagszeit Raum für weiterführende und tiefergehende Gespräche