Personalia

Verleihung des Offermann-Hergarten-Preises

Fünf Nachwuchswissenschaftler der Philosophischen Fakultät wurden Dezember für ihre hervorragenden Leistungen durch die Verleihung der Preise der Offermann-Hergarten-Stiftung belohnt. Anna-Maria Offermann-Hergarten war eine Geschäftsfrau aus Köln. Sie verfügte zu ihren Lebzeiten in ihrem Testament, daß ihr Vermögen in eine Stiftung umgewandelt werden möge, mit deren Erträgen besondere geisteswissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet werden sollten, die im wissenschaftlichen Bereich der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln entstanden sind. Aufgrund der Vorschläge der Forschungskommission der Philosophischen Fakultät und des Vorstandes der Offermann-Hergarten-Stiftung wurden im einzelnen für folgende Arbeiten ausgezeichnet:

 Dr. Antje Arnold

„Rhetorik der Empfindsamkeit. Unterhaltungskunst im 17. und 18. Jahrhundert“
 
Dr. Erich Claßen
„Siedlungen der Bandkeramik bei Königshoven“
 
Dr. Jens Kipper
“A Two-Dimensionalist Guide to Conceptual Analysis”
 
Dr. Michael Löffelsender
„Strafjustiz an der Heimatfront. Die strafrechtliche Verfolgung von Frauen und Jugendlichen im Oberlandesgerichtsbezirk Köln 1939-1945“
 
Dr. Anna Pawlak
„Trilogie der Gottessuche. Pieter Bruegels d. Ä. Sturz der gefallenen Engel, Triumph des Todes und Dulle Griet“

 


Kopfnüsse – nichts für weiche Birnen

40. Aphorismenband von Professor Uhlenbruck erschienen

Seine Sammlungen von gedanklichen Anmerkungen, intuitiven Einfällen und aphoristischen Sprüchen ist legendär. Jetzt ist der 40. Aphorismenband unter dem Titel „Kopfnüsse – nichts für weiche Birnen“ erschienen. In gewohnt pointierter Form schaut Professor Uhlenbruck wieder auf die alltäglichen Gegebenheiten des Lebens und kommentiert „Kopfnüsse bewirken bei Hohlköpfen die größte Resonanz und zugleich die größte Dissonanz, da die Wirkung gleich null ist“ oder stellt einfach nur fest „Die Liebe zur Sprache wird selten enttäuscht, auch nicht durch fehlendes Talent“. Der Kölner Immunbiologe gibt Einblick in seine Gedankenwelt um so zum Mitdenken oder zum eigenen, vielleicht sogar besseren formulieren anzuregen. Der Arzt im Autor möchte den Leser in seinem Alltag, der ja nicht immer glücklich verläuft, abholen, und mit seinen „Heilssätzen“, die aus seinen eigenen Erfahrungen persönlicher Krankheitserlebnisse oder eigenem Fehlverhalten entstanden sind,  vielleicht sogar einen therapeutischen Effekt erzielen. Bereits in den 80er Jahren wurde Professor Uhlenbruck einer breiteren Öffentlichkeit bekannt mit seinem vielbeachteten Essay „Ist Liebe eine endogene Sucht“, in dem er sich auf humorvolle Art und Weise Gedanken über die Liebe und ihre Auswirkungen machte. Augenzwinkernd gab Professor Uhlenbruck so  Lebenshilfe und Lebensweisheiten an seine Studierenden weiter.