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Neue ProfessorInnen

Professorin Dr. Nicole Marx, bisher Universität Bremen, ist zur W3-Professorin für Deutsch als Zweitsprache im Institut für Deutsche Sprache und Literatur II in der Philosophischen Fakultät ernannt worden. Gleichzeitig ist sie wissenschaftliche Abteilungsleiterin der Abteilung Sprache und Lernen am Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache.

Die in High Level (Kanada) geborene Wissenschaftlerin studierte in Edmonton (Kanada), Marburg und an der Penn State University (USA) die Fächer Psychologie und Germanistik sowie Deutsch als Fremdsprache. 2009 berief sie die Universität Paderborn auf die W2-Professur für Sprachlehrforschung und Deutsch als Fremdsprache. Drei Jahre später folgte sie einem Ruf auf eine W3-Professur der Universität Bremen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Zweit-, Fremd- und Tertiärsprachenlernen, mehrsprachige Lehr- und Lernansätze, Textkompetenz und quantitative empirische Methoden in der Sprachlehr- und    -lernforschung. Sie ist in diversen Beiräten tätig.


Dr. Christina Bogner, bisher Bayreuther Zentrum für Ökologie und Umweltforschung (BayCEER), ist zur W2-Professorin für Physische Geographie im Institut für Geographie ernannt worden. Hier leitet sie die Arbeitsgruppe Ökosystemforschung. Sie tritt die Nachfolge von Professor Dr. Olaf Bubenzer an.

Die 1977 in Nawoi (Usbekistan) geborene Wissenschaftlerin studierte die Fächer Geoökologie in Bayreuth und Geowissenschaften mit dem Hauptfach Hydrologie in Paris. Seit 2015 war sie als Mitglied im Leitungsgremium des Bayreuther Zentrums für Ökologie und Umweltforschung tätig. 2009 erfolgte ihre bilaterale Promotion mit der Arbeit „Analysis of flow patterns and flow mechanisms in soils“. 2017 habilitierte sie in Bayreuth zum Thema „Characterising mosaic agroecosystems: land use and its consequences“. Zu ihren Hauptforschungsgebieten gehören Bodenhydrologie, Landnutzungsänderungen, insbesondere in und um afrikanische Schutzgebiete, Mikroplastik in Böden und statistische Modellierung.


Professorin Dr. Tatiana Korotkova, bisher Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung, ist zur W3-Professorin für Physiologie im Institut für Vegetative Physiologie und Zentrum für Physiologie und Pathophysiologie ernannt worden. Sie tritt die Nachfolge von Professorin Pfitzer an.

Professorin Korotkova ist 40 Jahre alt und hat Biologie, Fachrichtung Human- und Tierphysiologie, an der Lomonossow-Universität in Moskau (Russland) studiert. Von 2000 bis 2005 war sie als Doktorandin sowie Postdoktorandin am Institut für Neurophysiologie der Universität Düsseldorf tätig, wo sie 2003 promovierte. Es folgten Anstellungen in der Abteilung für Klinische Neurobiologie der Universität Heidelberg und der Abteilung Physiologie und Pathophysiologie des Ionentransports am Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) in Berlin. 2011 wurde sie dort Projektleiterin im Neurocure Exzellenzcluster und schließlich von 2012 bis 2017 Nachwuchsgruppenleiterin. Seit April 2017 war Professorin Korotkova Max-Planck-Forschungsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung in Köln. Die international sichtbaren Forschungsschwerpunkte Korotkovas umfassen die Funktion des Hypothalamus, Hirnrhythmen und Synchronisationsvorgänge. 2013 wurde sie mit dem Junior Brain Prize der Lundbeck Foundation ausgezeichnet. 2017 erhielt sie einen ERC Consolidator Grant mit einer Förderung über fünf Jahre.


Dr. Alexander Martin, bisher Universität Paderborn, ist zum W1-Professor für Fachdidaktik des Unterrichtsfaches Pädagogik an der Humanwissenschaftlichen Fakultät ernannt worden.

Der 1987 in Detmold geborene Wissenschaftler studierte in Paderborn die Fächer Deutsch und Pädagogik für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen. 2017 promovierte er an der Universität Paderborn im Fach Erziehungswissenschaft zum Thema „Medienerziehung im Unterrichtsfach Pädagogik – Praxisorientierte Entwicklung, Durchführung und Evaluation einer Lehrkräftefortbildung zu den Themenbereichen Cybermobbing, Gewalt und Sexualisierung in Medien“.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Untersuchung von pädagogischen Urteils- und Entscheidungsprozessen im erziehungswissenschaftlichen Unterricht, der fachlichen Bildung angesichts umfassender Digitalisierungs- und Mediatisierungsprozesse und der Rolle von Hochschulen in der Lehrkräftefortbildung.