01. Oktober 2009
Verantwortlich: Dr. Patrick Honecker
Einladung zum Festakt Einführung des Rektorats
Senat hat eine neue Prorektorin und einen neuen Prorektor bestätigt
Der Senat der Universität zu Köln hat heute den neuen Prorektor für Lehre und Studium sowie die neue Prorektorin für akademische Karriere, Diversität und Internationales bestätigt.
Das Prorektorat für Lehre und Studium übernimmt Professor Dr. Thomas Kaul, bisher Dekan der Humanwissenschaftlichen Fakultät.
Neue Prorektorin für akademische Karriere, Diversität und Internationales wird Professorin Dr. Angelika Nußberger, bisher Direktorin des Instituts für Ostrecht der Universität zu Köln. "Wir haben eine hervorragende Kandidatin und einen hervorragenden Kandidaten für diese Ämter gefunden," freut sich der Rektor der Universität, Prof. Dr. Axel Freimuth. "Mit dem neugeschaffenen Rektorat für akademische Karriere, Diversität und Internationales werden wichtige Akzente und damit verbundene neue Aufgaben der Leitungsebene gesetzt."
Hochschulrat und NRW-Innovationsminister Andreas Pinkwart werden am kommenden Mittwoch, 17:00 Uhr, in der Aula am offiziellen Festakt zur Einführung des Rektorats teilnehmen.
Die Lebensläufe der beiden neuen Prorektoren
CV Prof. Nußberger
Prof. Angelika Nußberger, Jahrgang 1963, studierte Rechtswissenschaft und Slawistik in München, Heidelberg und Würzburg. Vor ihrem Ruf an die Universität zu Köln arbeitete sie am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Sozialrecht in München und beim Europarat in Straßburg. 2002 habilitierte sie sich an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit einer Arbeit zu den "Sozialstandards im Völkerrecht". Im vergangenen Jahr lehnte sie einen Ruf als Direktorin des Max-Planck-Insituts für ausländisches und internationales Sozialrecht ab, um an der Universität zu Köln zu bleiben.
Prof. Nußberger ist Mitglied des Sachverständigenkomitees der Internationalen Arbeitsorganisation in Genf, stellvertretendes Mitglied der Venedigkommission (Commission for Democracy through Law), Mitglied der Päpstlichen Akademie für Sozialwissenschaften in Rom und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde. 2009 war sie Mitglied der von der EU eingesetzten unabhängigen Expertenkommission zur Untersuchung des Krieges in Georgien (Independent International Fact-Finding Mission on the Conflict in Georgia).
Zu ihren Hauptforschungsgebieten gehören die Untersuchung der Transformation von Rechtssystemen, Fragen der Rechtskultur, die Entwicklung des Verfassungsrechts in den Staaten Mittel- und Osteuropas, insbesondere in der Russischen Föderation, der Einfluss des Völkerrechts auf die Rechtsentwicklung in Mittel- und Osteuropa, vergleichendes Verfassungsrecht, internationaler Menschenrechtsschutz und internationales Sozialrecht.
CV Prof. Kaul
Prof. Thomas Kaul, Jahrgang 1955, studierte Sonderpädagogik und Sozialwissenschaften an den Universitäten Hamburg und Köln. Vor seinem Ruf an die Universität zu Köln war er Studienrat an dieser Hochschule, an der auch promovierte. Im Frühjahr 2003 lehnte Prof. Kaul einen Ruf an die Berliner Humboldt-Universität ab.
Als Dekan der Heilpädagogischen Fakultät war Prof. Kaul maßgeblich an der Gründung der neuen Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln beteiligt, der er seit Januar 2007 als Dekan vorsteht. Er hat großes Engagement und Erfolg beim Aufbau dieser Fakultät bewiesen.
Seine Forschungsschwerpunkte sind Pädagogik und Rehabilitation gehörloser und schwerhöriger Menschen über die gesamte Lebensspanne.
Termin:
Mittwoch, 7.10.2009, 17:00 Uhr
Ort:
Aula der Universität zu Köln
Bei Rückfragen:
Stabsstelle Presse und Kommunikation
Tel: 0221 470 2202
Email: pressestelle(at)uni-koeln.de


