13. Juli 2009
Universität unterstützt Studierende aus Entwicklungs- und Schwellenländern mit 885.000 Euro
"Albertus-Magnus-Programm" startet
Liebe Studierende, liebe StudienanfängerInnen
Die Universität zu Köln erhält aus Mitteln des Landes NRW in den kommenden drei Jahren 885.000 Euro zur Unterstützung von Studierenden aus Entwicklungs- und Schwellenländern. Dadurch werden ab diesem Wintersemester bis zu 30 Stipendien bereit stehen, um talentierten Nachwuchs zu unterstützen.
Im Bereich der "Kooperationsstipendien Subsahara-Afrika" werden mit diesem Stipendienprogramm gleichzeitig die Netzwerke mit Partneruniversitäten im südlichen Afrika gefestigt. Hier werden die Studierenden insbesondere in den Masterstudiengängen "Culture and Environment in Africa" und "International Master of Environmental Sciences" studieren.
Die monatliche Förderung beträgt im Bachelor-Studium 750 Euro und im Master-Studium 850 Euro. Sie ermöglicht es den Stipendiatinnen und Stipendiaten, sich ganz auf ihr Studium zu konzentrieren.
Gleichzeitig nehmen sie am "Albertus-Magnus-Programm", einem umfangreichen Betreuungs- und interdisziplinären Bildungsprogramm teil (z.B. Deutschkurse, interkulturelle Trainings, landeskundliche Exkursionen), das durch ein Patenprogramm ergänzt wird. Verantwortlich für das Programm, seine Weiterentwicklung und die Vergabe der Stipendien ist eine hierfür einzusetzende Kommission unter Leitung des für die internationalen Beziehungen der Universität zu Köln zuständigen Prorektors. Die Durchführung des Programms liegt beim Akademischen Auslandsamt in Zusammenarbeit mit dem Ostasiatischen Seminar, dem Institut für Indologie und Tamilistik, dem Institut für Afrikanistik, dem Institut für Ethnologie und dem Cologne African Studies Centre. Andere Kooperationen werden zurzeit vorbereitet.
Mangelnde finanzielle Mittel stellen für Studieninteressenten aus Entwicklungs- und Schwellenländern eine große Hürde für das Studium in Deutschland dar. Ziel des Programms ist es, die Studienerfolgsquote ausländischer Studierender zu verbessern, die noch immer weit unter der der deutschen Kommilitoninnen und Kommilitonen liegt, was auch daran liegt, dass viele Studierende gerade aus Schwellen- und Entwicklungsländern neben dem Studium für ihren Lebensunterhalt arbeiten müssen und nicht zuletzt dadurch zu wenig in den Universitätsalltag integriert sind. Eine wertvolle Unterstützung und Begleitung erfahren die Studierenden aus Subsahara-Afrika auch durch die kürzlich gegründete afrikanische Hochschulgruppe "African Students Association (ASA)".
Bei Rückfragen:
Dr. Stefan Bildhauer,
Leiter des Akademischen Auslandsamtes der Universität zu Köln
Tel.: 0221/470-2332
E-Mail: amp(at)verw.uni-koeln.de
