20. Dezember 2011
Verantwortlich: Dr. Patrick Honecker
Volkswagenstiftung unterstützt gemeinsame Forschung europäischer und afrikanischer Universitäten
Sieben afrikanische Doktoranden untersuchen derzeit an der Universität zu Köln und an vier afrikanischen und niederländischen Partnerinstitutionen neue Formen der Mobilität und des Ressourcenmanagements in Afrika. Hintergrund dieser Forschung sind die Auswirkungen der Globalisierung auf Länder wie Kamerun, Zimbabwe, Südafrika, Namibia, Kenia und Tansania. Neue Formen der Mobilität aber auch neue Formen der Kooperation führen häufig zur Konzentration von Landbesitz, zu veränderten Formen der Ressourcennutzung und zu neuen Formen der Kooperation zwischen Agrarindustrie und Kleinbauern. Neben den wissenschaftlichen Zielen sollen in dem interdisziplinären Projekt vor allem afrikanische Promovierende gezielt gefördert werden.
Insgesamt unterstützt die Volkswagenstiftung das Projekt mit rund 800.000 Euro. Neben der Universität zu Köln sind die niederländischen Universitäten Leiden und Wageningen sowie die afrikanischen Universitäten in Dar es Salaam, Harare, Westen Cape (Kapstadt) und Buea (Kamerun) sowie eine unabhängige namibische Forschungsorganisation beteiligt. Die Federführung des Projekts liegt bei dem Ethnologen Professor Dr. Michael Bollig, der zugleich das Amt des Prorektors für Akademische Karriere, Diversität und Internationales inne hat.
Bei Rückfragen:
Ulrike Wesch, M.A., Koordinatorin des :
Cologne African Studies Centre (CASC)
VW-Project: Human Mobility and Natural Resources in Africa
Tel.: ++49(0)221 470 7430
Email: ulrike.wesch(at)uni-koeln.de
Internet: casc.phil-fak.uni-koeln.de
