17. November 2009

Verantwortlich: Gabriele Rutzen

Demokratie und Religion

Tagung an der Universität zu Köln

Moderne westliche Staatlichkeit ist undenkbar ohne den Einfluß von Religion.  Die Demokratisierung begann nach dem Ende des Kalten Krieges und konnte oft die in sie gelegten Erwartungen nicht erfüllen. Zunehmend werden junge Demokratien wieder autoritär, in der polititschen Wissenschaft wird von Postdemokratie gesprochen. Auch die viel prophezeite zunehmende Bedeutung der Religiosität im 21. Jahrhundert ist in vielen europäischen Gesellschaften nicht belegbar.  

Aus diesem Anlaß veranstaltet die Demokratie Stiftung an der Universität zu Köln in Kooperation mit der wissenschaftlichen Arbeitsgruppe für weltkirchliche Angelegenheiten der Deutschen Bischofskonferenz eine Tagung zum Thema Demokratie und Religion.
Programmpunkte der Tagung sind:

„Christentum und Demokratie. Zur Permanenz des Theologisch-Politischen“, Prof. Jürgen Manemann, Hannover.

„Absolute Wahrheit und Mehrheitsentscheidung“, Dr. Lothar Häberle, Lindenthal-Institut.

„Diskurse der Überlegenheit. Muslime und Nicht-Muslime in pluralistischen Gesellschaften“, Prof. Dr. Stefan Wild, Bonn.

„Religion  als Chance für eine wertegetragene Demokratie – In welchem Maße braucht die moderne Demokratie die integrative Kraft der Regligion?“ Prof. Dr. Christian Hillgruper, Bonn.

„Der religionsneutrale Staat im Kontext religiöser Pluralisierung: Kontroversen um Bedrohung und Gewinn am Beispiel Schweizerischer Demokratie, Prof. Dr. Martin Baumann, Luzern.

„Die Möglichkeiten zur Bekämpfung religiöser extremistischer Gruppierungen in der wehrhaften Demokratie“, Prof. Dr. Gerhard Robbers, Trier.



Ort:                     

Neuer Senatssaal, Hauptgebäude,
Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln


Wann:               

23. November 2009,
9.30 Uhr


Internet:             

www.voelkerrecht.uni-koeln.de

Anmeldung bis zum 18. November 2009 per E-Mail  
an:
Prof. Dr. Berhard Kempen,
E-Mail: voelkerrecht(at)uni-koeln.de




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