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Foto: Felix Möller


Wissenschaft in Bildern

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    Das Labyrinth von Oyo

    Nur was für Mutige: Wer sich im Labyrinth von Oyo verläuft, braucht mehr als ein GPS-Gerät. Die Schluchten sind teils weniger als einen Meter breit und machen eine Satellitennavigation unmöglich. Spätestens bei schlechten Sichtverhältnissen – etwa in der Dunkelheit oder bei Staubstürmen – verliert man leicht die Orientierung. Die vier Quadratkilometer große Felsenlandschaft zeugt von Naturgewalten längst vergangener Zeiten. Wind und Wasser haben Millionen Jahre lang schmale Wege in die Felsen geschliffen. Das Labyrinth von Oyo liegt im Ennedi, einem zerklüfteten Sandsteinplateau im Nordosten des Tschad. Wegen seiner reichen ökologischen Ausstattung wird das Gebiet auch „Garten Eden der Sahara“ genannt. Afrikaforscher Dr. Stefan Kröpelin hat das Ennedi auf mehreren Expeditionen erforscht. Er ist überzeugt, dass es bald zum Welterbe ernannt wird. Foto: Stefan Kröpelin
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    Flucht ins Mundloch

    Wie verlassen Fußballfans nach Abpfiff das Stadion? Professor Andreas Schadschneider vom Institut für Theoretische Physik forscht über Personenströme, wie sie unter anderem bei Evakuierungen zustande kommen. In diesem Experiment in der Düsseldorfer Esprit-Arena nimmt eine Kamera die Bewegungen direkt über dem Mundloch auf – so lautet der technische Name für den Tribünenausgang. Der Versuch wurde unter Normalbedingungen durchgeführt; die Teilnehmer sollten die Tribünen zwar zügig, aber nicht hektisch verlassen. Je nach Startposition sind sie durch die Farbe ihrer Trikots markiert. Außerdem tragen sie weiße Mützen mit einem schwarzen Punkt, die eine automatische Bestimmung der Position in dem Video ermöglichen. Es ging den Wissenschaftlern vor allem darum zu sehen, wo sich Staus bilden. Im Bereich des Tribünenausgangs wären Staus sehr kritisch. Durch die lange Belichtungszeit des Fotos sieht man jedoch deutlich, dass der Personenstrom gerade hier gut fließt. Foto: Andreas Schadschneider