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Internationale GastwissenschaftlerInnen

Professor Dr. Hui Xu

Professor Dr. Hui Xu von der Heilongjiang Universität in Harbin, China, ist als Senior Fellow der Alexander-von-Humboldt-Stiftung zu Gast im Arbeitskreis von Professor Dr. Klaus Meerholz in der Physikalischen Chemie.
Professor Xu arbeitet an neuen, auf Phosphor-basierenden Materialien, die in der Optoelektronik Anwendung finden, und somit die Forschungsdisziplinen Chemie, Materialwissenschaften und Physik interdisziplinär verbindet. Diese umfassen kleine Moleküle, Komplexe und Polymere, die als Bausteine in elektronischen Bauteilen wie organischen Leuchtdioden (OLEDs) oder Solarzellen verwendet werden können. Insbesondere sollen die räumlichen Effekte funktioneller Gruppen erforscht werden, um ein besseres Verständnis über intermolekulare Wechselwirkungen und daraus resultierende elektronische und physikalische Materialeigenschaften zu erlangen.
Seine Arbeiten mit dem Kölner Kollegium um Professor Meerholz und dem Center of Excellence Quantenmaterie und –Materialien „QM2“ konzentrieren sich auf die Anwendbarkeit der Phosphor-basierten Materialien im Bereich der Photovoltaik.

Dr. Beatrice Kitzinger

Dr. Beatrice Kitzinger vom Department of Art & Archaeology der Princeton University, Princeton, USA, ist als Humboldt-Stipendiatin zu Gast bei Professorin Dr. Susanne Wittekind im Kunsthistorischen Institut. Sie lehrt mittelalterliche Kunstgeschichte und forscht hauptsächlich zur Buchmalerei und Schatzkunst des frühen Mittelalters. Während ihres Aufenthalts in Köln wird sie ein neues Buch entwickeln zum Thema “Truth and History in Carolingianera Gospel Illumination.” Das Projekt untersucht die Bilderzählung in Evangelienbücher des 9.–10. Jahrhunderts und deren Beziehung zu Konzepten von Geschichte, Präsenz, und Bildtheorie.

Dr. Ágnes Kriza

Dr. Ágnes Kriza ist als Alexander-von-Humboldt-Stipendiatin zu Gast bei Professor Dr. Jörg Schulte im Slavischen Institut.
Der Titel ihres Forschungsprojekts, das sie in Köln durchführt, lautet “Visualized Polemics Against the West: Russian Allegorical Icon-Painting Revisited”. Das Projekt knüpft an an die Zusammenarbeit zwischen dem Slavischen Institut und dem Ikonenmuseum Recklinghausen.
Ihre Forschungsinteressen umfassen mittelalterliche russische Kunst, Literatur und Theologie, insbesondere die wechselseitigen Einflüsse von Text und Bild. Im Herbst 2017 hat sie ihre Promotion zum Thema “Depicting Orthodoxy: The Novgorod Icon of Divine Wisdom” an der Universität Cambridge abgeschlossen. In dieser Arbeit verbindet sie die Entstehungsgeschichte der Sophienikone mit der russischen Reaktion auf die Kirchenunion von Florenz des Jahres 1439. Sie hat zahlreiche Artikel in englischer, russischer und ungarischer Sprache verfasst, sowie (in russischer und ungarischer Sprache) das Buch „Ikonophile Texte des russischen Mittelalters. Band 1: Das byzantinische Erbe“ (Budapest 2011). Im April 2019 wird Dr. Ágnes Kriza gemeinsam mit dem Slavischen Institut eine Konferenz “Enigma in Medieval Russian Art” organisieren, im Doppelmaster “Cultural and Intellectual History between East and West” unterrichtet sie Studierende aus Köln, Moskau, Belgrad und Warschau.