zum Inhalt springen

Disputationstraining

Leitung: Daniela Twilfer
Empfohlen für: Doktorandinnen und Doktoranden in der Schlussphase der Promotion
Sprache: Deutsch
Teilnahmebeitrag: 40 Euro

Datum: Donerstag und Freitag, 25. und 26. Januar 2018, 9 - 17 Uhr
Anmeldung bis: 10. Januar 2018

Der letzte große Meilenstein der Promotion ist die mündliche Verteidigung der Arbeit, die besondere kommunikative Herausforderungen mit sich bringt. Dieser Workshop richtet sich an Promovierende, die sich intensiv auf ihre Disputation vorbereiten wollen. Auf Basis der individuellen Erfahrungen der Teilnehmer werden im Workshop auf der einen Seite Präsentationstechniken und Verteidigungsstrategien erarbeitet. Das beinhaltet sowohl die angemessene Darstellung wissenschaftlicher Studienergebnisse während der Disputation als auch adäquate Reaktionsmöglichkeiten bei kritischen Rückfragen.

Zu Beginn des Seminars wird die stimmliche und körpersprachliche Präsenz aller Seminarteilnehmer analysiert und gefördert. Im Anschluss werden fünf Strategien für eine überzeugende argumentative sowie rhetorische Positionierung während der Disputation vermittelt. Diese werden im wichtigsten Bestandteil des Workshops – den Disputations-Simulationen – von den Promovierenden aktiv umgesetzt. Bei Bedarf kann zudem der Umgang mit Lampenfieber und Nervosität thematisiert werden.

Tag 1:

• Präsentationstechniken (Grundlagen Stimme und Körpersprache für den Disputationsvortrag)
• Förderung des individuellen Sprechausdrucks
• Einzelfeedback
• praktische Erarbeitung Strategie I und II für den Umgang mit schwierigen Fragen
• Informationen zum Ablauf einer Disputation
 

Tag 2:

• praktische Erarbeitung Strategie III-IV für den Umgang mit schwierigen Fragen
• Disputationssimulationen
• Techniken der Rückfrage
• Umgang mit Kritik: Feedback geben und annehmen
• Reaktionsmöglichkeiten bei kritischen bis provozierenden Fragen
• Umgang mit Stress, Stressbewältigungstechniken

Daniela Twilfer

Daniela Twilfer ist als promovierte Germanistin sowie Sprechwissenschaftlerin und Sprecherzieherin (DGSS e.V.) seit 2010 als freiberufliche Kommunikationstrainerin für Universitäten, Schulen und Firmen tätig. Während ihrer Promotion in der germanistischen Linguistik koordinierte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin ein europäisch-lateinamerikanisches Projekt der EU. Die Themenschwerpunkte ihrer Seminare liegen im Bereich der Rederhetorik, Gesprächsrhetorik und Interkulturellen Kommunikation (Schwerpunkt Lateinamerika und Spanien).