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Daten & Fakten

Geschlechterverteilung an der Universität zu Köln

Frauen sind an der Universität zu Köln auf allen Qualifikationsstufen bzw. in allen Statusgruppen im Vergleich zum Durchschnitt der Hochschulen in Trägerschaft des Landes NRW überdurchschnittlich stark beteiligt (vgl. Gender Datenreport 2016). Im bundesweiten "Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2015" (vgl. CEWS, 2015) werden jedoch auch Defizite offensichtlich. Die Universität zu Köln befindet sich hier im Vergleich zu den anderen Hochschulen im Mittelfeld, was die Repräsentanz von Frauen und Männern auf den verschiedenen Qualifikationsstufen betrifft.

So waren im Jahr 2015 60 % der Studierenden weiblich und im Bereich der abgeschlossenen Promotionen lag der Frauenanteil bei 51 %. Bei den Habilitationen konnte der weibliche Anteil von 8 % im Jahr 1990 auf 31 % im Jahr 2015 gesteigert werden. Und auch bei den Professuren ist der Aufwärtstrend der vergangen 20 Jahre deutlich sichtbar: während 1990 nur 5 % der Professuren auf Frauen entfielen, ist der Anteil im Jahr 2015 auf 29 % gestiegen. Folglich liegt ein wesentlicher Fokus der Gleichstellungsbemühungen auf der Förderung von Frauen im Bereich der Postdoc-Phase sowie auf der Gewinnung von Professorinnen.

Deutlich geht aus den Statistiken jedoch auch hervor, dass eine starke Differenzierung von Gleichstellungsbemühungen innerhalb der verschiedenen Fachkulturen bzw. Fakultäten notwendig ist.
Weitere Zahlen finden Sie im aktuellen Gender Datenreport 2016 der Universität zu Köln.

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Grafik: Referat Gender & Diversity Management

Infografik zu dem Geschlechteranteil in wissenschaftlichen Qualifikationesstufen an der Universität zu Köln in 2005 und 2015. In den 10 Jahren ist der Frauenanteil in jeder Stufe, außer der der Studierenden, zwischen 2% und 15% gestiegen.

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Grafik: Referat Gender & Diversity Management
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Grafik: Referat Gender & Diversity Management
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Grafik: Referat Gender & Diversity Management

 

Diversität an der Universität zu Köln

Ergebnisse der Studieneingangs- und Absolvent*innenbefragung


Die Zentrale Evaluation von Studium und Lehre | Hochschulforschung der Universität zu Köln stellt in ihrem Bericht "Diversität an der Universität zu Köln: Ergebnisse der Studieneingangs-, Absolventen- & Exmatrikuliertenbefragung" erstmals Studierende bzw. Ehemalige aus nicht-akademischem und akademischem Elternhaus, mit und ohne Migrationshintergrund sowie mit und ohne familiäre Verpflichtungen gegenüber.

Im folgenden haben wir für Sie einige Daten aus dem Bericht aufgearbeitet. Weitere Informationen zu den einzelnen Befragungen finden Sie auf den jeweiligen Seiten der Zentrale Evaluation von Studium und Lehre | Hochschulforschung der Universität zu Köln und im Bericht "Diversität an der Universität zu Köln".


Studieneingangs- und Absolvent*innenbefragung

Zur Studieneingangsbefragung lädt die Universität zu Köln alle Studierenden gegen Ende ihres ersten Semesters ein. Je nach Semester ist der Teilnahmezeitraum von Juni bis August oder von Januar bis März. Die Befragung findet online statt und dauert ca. 15 Minuten. Ziel ist es, herauszufinden, wie sich die Gruppe der Studierenden zusammensetzt, um ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse der Studierenden zu erlangen.
Seit 2008 führt die Universität zu Köln jährliche eine Befragung der Absolvent*innen durch, um einen Einblick in den Studienverlauf und die Zusammenhänge zwischen dem Studium an der Universität zu Köln und dem Berufserfolg der Absolvent*innen zu erlangen. Der Befragungszeitraum ist jeweils von Oktober bis Februar, also im auf den Abschluss folgenden Wintersemester.

Ergebnisse der Studieneingangs- und Absolvent*innenbefragung

Von den Studierenden, die im Sommersemester 2015 und Wintersemester 2015/2016 ihr Studium begonnen haben, kommen 39 % aus nicht-akademischem Elternhaus, ein Viertel der Studierenden (25 %) haben einen Migrationshintergrund wovon wiederum fast die Hälfte (46 %) aus einem nicht-akademischen Elternhaus kommen. 12 % der Studienanfänger*innen gaben an, dass sie neben dem Studium Familienarbeit zu leisten haben.

Die Absolvent*innen der Prüfungsjahrgänge 2012 bis 2014 kommen zu 41 % aus nicht-akademischem Elternhaus. 22 % der Absolvent*innen aus den Prüfungsjahren 2012 bis 2014 haben einen Migrationshintergrund, wovon 45 % aus nicht-akademischem Elternhaus kommen. 9 % der Absolvent*innen gaben an, dass mindestens ein Kind in ihrem Haushalt lebt und zählen damit zur Gruppe der Studierenden mit familiärer Verpflichtung.

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Grafik: Referat Gender & Diversity Management
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Grafik: Referat Gender & Diversity Management

Weitere Informationen zu den Studierendengruppen u.a. hinsichtlich ihrer Studienentscheidungen, Abbruchneigung und -entscheidungen, Studienerfolg und Studienfinanzierung finden Sie im Bericht "Diversität an der Universität zu Köln: Ergebnisse der Studieneingangs-, Absolventen- & Exmatrikuliertenbefragung".