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Veranstaltungen

Soziale Ungleichheit und Bildungschancen - Öffentlicher Vortrag
30. Oktober
18:00 Uhr - 19:30 Uhr
Ort:
Hörsaal B, Hörsaalgebäude
Albertus Magnus Platz
50923 Köln

Link: http://lageplan.uni-koeln.de/#!105
Information:

Vortrag von Prof. Dr. Marita Jacob, Institut für Soziologie und Sozialpsychologie

Der Anteil von Schülerinnen und Schülern in Deutschland, die die Schule mit einer Hochschulreife verlassen, steigt seit Jahren -- inzwischen sind es über 50 Prozent eines Jahrgangs. Allerdings schreiben sich nicht alle derjenigen, die ein Studium beginnen könnten, tatsächlich an einer Hochschule ein. Der Eintritt in die Hochschule ist dabei insbesondere durch das Elternhaus beeinflusst: diejenigen aus privilegierten Familien nehmen deutlich häufiger ein Studium auf als diejenigen aus weniger privilegierten Elternhäusern. Im Vortrag werden aktuelle Befunde zu solchen sozialen Unterschieden beim Hochschulzugang und darüber hinaus dargestellt und diskutiert.

Informationen zur Vortragsreihe „Gesellschaft verstehen – Aktuelle Forschung aus dem Institut für Soziologie und Sozialpsychologie“:

Im Jubiläumsjahr der Universität zu Köln 2019 blickt auch das „Institut für Soziologie und Sozialpsychologie“ (ISS) auf seine Wurzeln zurück. Diese liegen im „Forschungsinstitut für Sozialwissenschaften“, das am 1. April 1919 seine Arbeit als städtische Institution aufnahm.

Es handelt sich hierbei um die erste wissenschaftliche Einrichtung Deutschlands, die sich ausschließlich den Sozialwissenschaften widmete. Die Initiative zur Gründung des Instituts erfolgte durch den damaligen Oberbürgermeister Konrad Adenauer, der als Aufgabe des Instituts die Erforschung der „sozialen Frage“ vorsah.

Die Vortragsreihe „Gesellschaft verstehen – Aktuelle Forschung aus dem Institut für Soziologie und Sozialpsychologie“, die sich über das gesamte Jahr 2019 erstreckt, bringt WissenschaftlerInnen, Studierenden, aber vor allem interessierten BürgerInnen der Stadt Köln die gegenwärtige Arbeit des Instituts nahe. Wir stellen aktuelle Forschungsergebnisse zu Themen von öffentlichem und gesellschaftlichem Interesse vor und diskutieren anschließend darüber.