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Forschungsprojekt an der Universität zu Köln bestätigt enorme Potenziale von Graphen

Ministerin Schulze lobt Erfolge von Forschungskooperationen

Das aus reinem Kohlenstoff bestehende Material Graphen hat durch seine einzigartige Kombination von Eigenschaften wie Leitungsfähigkeit, Flexibilität oder Belastbarkeit das Potential zu großen technologischen Fortschritten. Mit dem Förderwettbewerb „Orientierungsprojekte für Anwendungsmöglichkeiten von Graphen und 2D-Materialien? zielte die Landesregierung Nordrhein-Westfalen im Jahr 2015 darauf ab, dieses Potential zu prüfen. 

Drei geförderte Projekte als Kooperationen zwischen Hochschulen – darunter auch die Universität zu Köln – und einem Partner aus der Industrie hat das Land jeweils mit bis zu 50.000 Euro finanziert, mindestens 20 Prozent steuerten die Projektpartner bei. Nun wurden die Projekte mit großem Erfolg beendet. 

Dass Graphen für korrosionsbeständige Beschichtungen geeignet ist, konnte Prof. Dr. Sanjay Mathur von der Universität zu Köln zusammen mit WBT-Industrie GmbH in dem Projekt „C-nanoGen (Steckverbinder mit nicht-metallischen Signalleitern aus Kohlenstoff)“ nachweisen. 

„Im Verhältnis zum Graphene Flagship Project der Europäischen Union, die eine Milliarde Euro investiert, hat auch unsere Mikro-Förderung beachtliche Resultate vorzuzeigen. Zielgenaue Fragestellungen und die Zusammenarbeit mit der Industrie haben sich als effektiv erwiesen?, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. 

Bei Rückfragen:

Prof. Dr. Sanjay Mathur
Institut für Anorganische Chemie
Universität zu Köln
Tel.: 0221 470-4107
E-Mail: sanjay.mathur(at)uni-koeln.de