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BMBF fördert Kölner Kernphysik mit zwei Millionen Euro

Im Rahmen der Verbundforschung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erhält das Institut für Kernphysik der Universität zu Köln insgesamt über zwei Millionen Euro. Gefördert werden damit die Projekte der Kölner Professoren Jan Jolie, Peter Reiter und Andreas Zilges, die sich mit der Untersuchung der kleinsten Strukturen von Materie beschäftigen.

Schwerpunkt der Projekte sind die Entwicklung, der Aufbau und die Durchführung von Experimenten in Vorbereitung der internationalen Forschungseinrichtung „FAIR“ bei der Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt und der Forschungsanlage „ISOLDE“ des Forschungszentrums CERN bei Genf. Sowohl in Darmstadt als auch in Genf stehen als Sonde für die Untersuchung von Materie Strahlen exotischer Atomkerne zur Verfügung. Damit werden die Experimente an den beiden Beschleunigern der Universität zu Köln für stabile Strahlen in idealer Weise ergänzt.

Erstmalig werden auch Projekte an der europäischen Forschungseinrichtung ELI-NP („Extreme Light Infrastructure – Nuclear Physics“) gefördert. In weltweit einzigartiger Weise sollen dort ab dem Jahr 2017 Laserstrahlen und Elektronenstrahlen aus Teilchenbeschleunigern kombiniert werden. Damit steht eine Lichtquelle zur Verfügung, die durch extrem hohe Intensitäten und Energien in der Lage ist, in kleinste Strukturen der Materie hineinzusehen.

Bei Rückfragen:

Universität zu Köln

Institut für Kernphysik 

Professor Dr. Andreas Zilges

Telefon: +49 (0)221-470-2796
E-Mail: zilges(at)ikp.uni-koeln.de