Universität zu Köln ist Exzellenzuniversität
Die Universität zu Köln ist Exzellenzuniversität! In der letzten Runde des Exzellenzwettbewerbs von Bund und Ländern konnte das Zukunftskonzept „Die Herausforderung von Wandel und Komplexität annehmen“ überzeugen.
Außerdem werden künftig zwei Exzellenzcluster und zwei Graduiertenschulen gefördert.
Das Zukunftskonzept
Das Zukunftskonzept der Universität „Meeting the Challenge of Change and Complexity“ zielt auf die Stärkung und Weiterentwicklung des Forschungsprofils der Universität zu Köln, die Einrichtung des Förderprogramms für Spitzenforschung und die Integration neuer karrierefördernder Strukturen und Fördermaßnahmen. Das Konzept umfasst außerdem die Weiterentwicklung der regionalen und internationalen Forschungsnetzwerke und Austauschprogramme der Universität, die Förderung der Geschlechtergleichheit sowie ein Bündel von Maßnahmen zur Förderung forschungsorientierter Lehre.
Das Exzellenzcluster CECAD
Das Exzellenzcluster CECAD (Cellular Stress Responses in Aging-Associated Diseases) wird für weitere fünf Jahre gefördert. Im Cluster werden die Ursachen des Alterungsprozesses und altersassoziierter Erkrankungen erforscht. Dazu gehören beispielsweise neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson oder Diabetes, Schlaganfall, Nierenversagen oder Krebs. Ziel des Clusters ist es, gemeinsame, neue therapeutische Ansätze zur Behandlung dieser Erkrankungen zu entwickeln. Systematisch überführt CECAD die Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung. In CECAD forschen über 400 internationale Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus Universität, Uniklinik, den Max-Planck-Instituten für die Biologie des Alterns und für neurologische Forschung sowie dem Deutschen Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) eng vernetzt und interdisziplinär.
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Das Exzellenzcluster CEPLAS
Ebenso erfolgreich war das „Cluster of Excellence on Plant Sciences – from complex traits towards synthetic modules“, das innovative Strategien für eine nachhaltige Pflanzenproduktion entwickelt. In diesem Cluster arbeiten international renommierte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Universitäten Köln und Düsseldorf, des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung sowie des Forschungszentrums Jülich zusammen. Durch die Klimaveränderung und eine weiter wachsende Weltbevölkerung werden die für den Pflanzenanbau erforderlichen Ressourcen wie Ackerland, Wasser und Nährstoffe zunehmend begrenzt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von CEPLAS arbeiten daher an einem grundlegenden Verständnis der Mechanismen pflanzlicher Anpassung und erforschen ressourceneffizientes Pflanzenwachstum. Dabei analysieren sie vorhandene natürliche und züchterisch hervorgebrachte genetische Variationen.
Die a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne
Mit der „a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne” wird eine fakultätsweite Graduiertenschule gefördert, die künftig für alle Promotionen an der Philosophischen Fakultät zuständig sein wird. Hierzu werden die fachlichen Ressourcen, Forschungsschwerpunkte und Exzellenzfelder einer der größten Philosophischen Fakultäten Europas zusammengeführt und für ein strukturiertes Promotionstudium unter besonderer Berücksichtigung interdisziplinärer Fragestellungen nutzbar gemacht. Die integrierte Graduiertenschule umfasst auch einen Research Master und ein Research Lab für die Post-Doc-Phase. Mit der “a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne” positioniert sich die Philosophische Fakultät der Universität zu Köln als eine Graduate Faculty, die im nationalen und internationalen Wettbewerb mit den jeweils fachlich besten Graduiertenschulen Doktoranden und Doktorandinnen aus dem In- und Ausland anzuziehen vermag.
Die Bonn-Cologne Graduate School of Physics and Astronomy
Auch die „Bonn-Cologne Graduate School of Physics and Astronomy“ wird für weitere fünf Jahre gefördert. Die Schule richtet sich in erster Linie an besonders begabte Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen. Die Graduiertenschule baut auf wissenschaftlich komplementären Profilen der Universitäten Köln und Bonn auf. Schwerpunkte in der Forschung sind Teilchen- und Kernphysik, Astrophysik sowie der Bereich Kondensierte Materie, Statistische Physik und Photonik. Kernstück ist auch hier die enge Verzahnung zwischen Master und Promotion nach angelsächsischem Vorbild. Mit einer Förderdauer von bis zu 5 Jahren werden in der Graduiertenschule besonders talentierte Studierende bereits im Masterstudium enger in bestehende Forschungsgruppen eingebunden und intensiv betreut.





