Die Sanierungsmaßnahmen: Was passiert wann und wo?
Die Sanierungsmaßnahmen des unter Denkmalschutz stehenden Hauptgebäudes werden die Fassaden aus Ettringer Kerntuff und Balsaltlava optisch original wiederherstellen.
Die neue Natursteinfassade wird mit Wärmedämmung, neuen Edelstahlankern und Fugenversiegelung aufgebaut, zugleich werden die Fenster ausgetauscht. Diese Sanierungsmaßnahmen erstrecken sich auf die zum Albertus-Magnus-Platz gewandte Westseite, auf die rückseitige Ostfassade und auf die Fassaden der Nord- und Südseite.
Saniert werden zudem die Außentreppenanlagen. Im gesamten Hauptgebäude werden die WC-Anlagen, Teeküchen, Einzelwaschtische und Ausgussbecken sowie alle Trink- und Löschwasserleitungen saniert bzw. umgebaut. Ebenfalls erneuert werden die sechs vorhandenen Aufzüge und die Elektroverteilungen. Abschließend werden das Dach des Haupteinganges und die Dächer der Bauteile 6 (hier befinden sich Einrichtungen der Philosophischen und Rechtswissenschaftlichen Fakultät sowie der Neue Senatssaal) und 7 (mit Einrichtungen der Rechtswissenschaftlichen Fakultät) saniert. Hier wird der vorhandene Originalzustand durch Erneuerung der Kupferblecheindeckung wieder hergestellt.
Wie macht sich die Sanierung bemerkbar?
Um die Beeinträchtigung des Universitätsbetriebs durch die Sanierungsarbeiten so weit wie möglich zu reduzieren, sollen lärmschonende Abbruchgeräte eingesetzt (keine Schlagbohrer) und lärmintensive Arbeiten in den Abendstunden, nachts und am Wochenende bzw. in der vorlesungsfreien Zeit durchgeführt werden. Beeinträchtigungen für die Nutzer wird es in erster Linie beim Austausch der Fenster geben. Für jedes Büro werden hierfür drei bis vier Arbeitstage veranschlagt. Während dessen müssen die Arbeitsplätze von den Fenstern abgerückt und durch eine Staubschutzwand oder ?folie geschützt werden. Im Anschluss an den Austausch der Fenster erfolgt das Aufbringen der Wärmedämmung.

