
Kooperationen mit Forschungseinrichtungen der Region
Die Universität zu Köln liegt im Rheinland – einer mega-urbanen Region im Herzen Europas. Diese Region verfügt über exzellente Arbeits- und Lebensbedingungen und ist einer der am höchsten entwickelten Forschungs- und Wirtschaftsräume Europas. Sie ist für Studierende und WissenschaftlerInnen gleichermaßen attraktiv und ermöglicht eine Vielfalt intensiver Kooperation und strategischer Partnerschaften.
Die Universität zu Köln hat ein leistungsstarkes Forschungsnetzwerk in den Lebenswissenschaften etabliert. Die Forschung in den Pflanzenwissenschaften und der quantitativen Biologie profitiert von intensiven Kooperationen mit dem Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung (Köln) und dem Forschungszentrum Jülich (FZJ)
Darüber hinaus wurden allein in den letzten vier Jahren mehrere herausragende Forschungseinrichtungen gegründet:
- der Exzellenzcluster CECAD,
- das MPI für Biologie des Alterns (Köln)
- und das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) (Bonn, Köln und Jülich).
Zudem hat das Forschungszentrum caesar (Bonn) vor kurzem seinen Fokus auf die Neurowissenschaften verlagert, und weitere Impulse werden durch die Neuausrichtung des MPIs für neurologische Forschung (Köln) auf metabolische Erkrankungen erwartet. Durch diese dynamischen Entwicklungen konnte sich die Universität als weltweit führendes Zentrum für die Erforschung altersassoziierter Erkrankungen etablieren. Das kürzlich gegründete Zentrum für Integrierte Onkologie (Köln, Bonn) bietet eine exzellente Plattform für translationale Forschung. Klinische Studien der Universität zu Köln werden darüber hinaus vom Deutschen Zentrumfür Luft- und Raumfahrt (Köln) und der Bayer AG unterstützt.
Die Fachbereiche Physik und Geowissenschaften der Universität zu Köln kooperieren schon seit langem erfolgreich mit dem FZJ und dem MPI für Radioastronomie (Bonn). Zudem hat die Universität zu Köln einen Kooperationsvertrag mit dem Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen (St. Augustin) abgeschlossen und erst kürzlich die „Ideas Factory Cologne“ gegründet – mit einem ersten innovativen F&E-Projekt im Bereich Organische Elektronik.
Der Geoverbund ABC/J ist ein Netzwerk für Forschung und Lehre im Bereich Geowissenschaften und Geographie, in dem Forschungsgruppen der Universität zu Köln, der Universitäten Aachen und Bonn und des FZJ zusammenarbeiten.
Die Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln haben sehr gute Kontakte zum Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften GESIS (Köln, Mannheim). Derzeit werden darüber hinaus Kooperationen mit dem MPI zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern (Bonn) aufgebaut, und die Zusammenarbeit mit dem MPI für Gesellschaftsforschung (Köln) wird unter anderem durch die Einrichtung einer Brückenprofessur intensiviert.
Die regionalen Kooperationen der Universität zu Köln sind nicht auf konkrete Forschungsprojekte beschränkt, sondern umfassen ebenso strategische Planung, gemeinsame Berufungen und Nutzung von Infrastrukturen sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Viele WissenschaftlerInnen der außeruniversitären Einrichtungen sind Mitglieder der Fakultäten der Universität zu Köln, z.B. auf der rechtlichen Grundlage des „Jülicher Modells“; zwei Professoren der Universität zu Köln sind „MPI-Fellows“.
Die „ABC-Universitäten“ Aachen, Bonn und Köln treffen sich regelmäßig auf Rektoratsebene, um die regionale strategische Entwicklung in Forschung und Lehre voranzutreiben. Weitere wichtige Impulse gehen vom „Forschungsdialog Rheinland“ aus, einem Forum des Austauschs und der gemeinsamen Planung der Universitäten in Aachen, Bonn, Düsseldorf und Köln, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen und des Forschungszentrums Jülich sowie der Industrie- und Handelskammern in Aachen, Bonn, Düsseldorf und Köln.
