Aktuelle Meldungen / en-gb Uni Köln Mon, 10 Dec 2018 10:37:41 +0100 Mon, 10 Dec 2018 10:37:41 +0100 TYPO3 EXT:news news-3853 Fri, 31 Jul 2015 13:35:19 +0200 Kölner Wissenschaftler könnten Rätsel um Absturzstelle von MH 370 lösen http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3853&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ab0a66a1d9d903d31ec15c90ba0ca33a Entenmuscheln an Wrackteil von verschollener Malaysia-Airlines-Boeing entdeckt Auf der Insel La Réunion wurde am 29. Juli ein Flugzeug-Wrackteil angeschwemmt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit gehört es zu der seit März 2014 vermissten Malaysia-Airlines-Maschine MH 370. Anhand des Wrackteils könnten der Kölner Geologe Prof. Dr. Hans-Georg Herbig und der Biologe Dr. Philipp Schiffer die Absturzstelle identifizieren. An dem Trümmerstück kleben womöglich Organismen, die es nur in bestimmten Gebieten der Erde gibt.

Als Herbig gestern Abend Fotos von dem Wrackteil von La Réunion sah, konnte er darauf eindeutig sogenannte Entenmuscheln erkennen. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um Krebstiere der Gattung Lepas, deren Arten jeweils nur in bestimmten breitengradabhängigen klimatischen Zonen vorkommen.

Sollte eine kälteliebende Art der Entenmuscheln an dem Wrackteil kleben, wäre dies ein eindeutiger Hinweis auf die Region des Absturzes. „Wenn wir Lepas australis an dem Wrackteil finden, dann können wir sicher nachweisen, dass der Absturzort in kühlen, südlichen Meeresbereichen westlich von Australien liegt.“

Lepas australis lebt nur in südlichen Breiten, nicht aber in tropischen Bereichen. Die mit den Seepocken verwandten Krebstiere heften sich mit einem Stiel an allen im Ozean treibenden Gegenständen an. „Wir müssen jetzt nur die Schalen sehen, um eindeutig sagen zu können, um welche Art der Entenmuscheln es sich handelt“, betont Herbig. Durch eine genaue Analyse ließe sich ebenfalls rekonstruieren, seit wann sich die Entenmuscheln auf dem Wrackteil befinden. Herbig und Schiffer haben seit 2008 mehrere Arten dieser Gattung aus allen tropischen und gemäßigten Breiten der Ozeane erstmals genetisch differenziert.


Ein Videostatement von Professor Herbig unter folgendem Link:

https://www.youtube.com/watch?v=WwOO6-24wPU&feature=youtu.be

 

Die Universität lädt heute um 15:00 Uhr zu einer Pressekonferenz ein.

 

Wann und wo:

Freitag, 31. Juli, 15:00 Uhr

Institut für Geologie und Mineralogie

Zülpicher Straße 49a / Erdgeschoss

 

Bei Rückfragen:

Prof. Dr. Hans-Georg Herbig
Institut für Geologie und Mineralogie
E-Mail: herbig.paleont(at)uni-koeln.de

Tel.: +49 (0) 221 470 2533

 

 

]]>
Forschung
news-3852 Tue, 28 Jul 2015 13:22:18 +0200 Professor Matthias Sutter gewinnt „Exeter Prize“ http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3852&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3913d7bbca4ef82be5de2ec1aa8caefc Prof. Dr. Matthias Sutter (Inhaber des Lehrstuhls „Economics: Design and Behavior“ an der WiSo-Fakultät) ist einer der Gewinner des 2015 „Exeter-Prize for Research in Experimental Economics, Decision Theory and Behavioral Economics“. Dieser Preis wurde ihm verliehen für die Publikation des Aufsatzes „Experimental games on networks: underpinnings of behavior and equilibrium selection“ (gemeinsam mit Gary Charness, Francesco Feri und Miguel Melendez-Jimenez) in der Zeitschrift "Econometrica".
Die ausgezeichnete Arbeit zeichnet sich durch eine ausgewogene Mischung aus Theorie, experimentellem Design und neuen Ansätzen zur Erklärung von Verhaltensmustern aus. Die Autoren zeigen in einer breiten Palette von interessanten Netzwerken, dass die Standard-Theorie das Verhalten beim Vorliegen eindeutiger Gleichgewichte sehr gut prognostizieren kann. Bei mehrfachen Gleichgewichten spielen hingegen spezifische Netzwerkeigenschaften eine bedeutende Rolle bei der Beschreibung des Verhaltens. Die Studie schafft eine sorgfältige und fundierte Basis für weitere Forschung zum Verhalten in Netzwerken.


Bei Rückfragen: 
Dezernat 8, Kommunikation und Marketing
Tel.: 0221 470 2202

]]>
Presseinformationen
news-3840 Mon, 20 Jul 2015 11:21:10 +0200 BMBF fördert Kölner Kernphysik mit zwei Millionen Euro http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3840&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5f3240d1e2537cbb5ebae9c8389c555d

Im Rahmen der Verbundforschung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erhält das Institut für Kernphysik der Universität zu Köln insgesamt über zwei Millionen Euro. Gefördert werden damit die Projekte der Kölner Professoren Jan Jolie, Peter Reiter und Andreas Zilges, die sich mit der Untersuchung der kleinsten Strukturen von Materie beschäftigen.

Schwerpunkt der Projekte sind die Entwicklung, der Aufbau und die Durchführung von Experimenten in Vorbereitung der internationalen Forschungseinrichtung „FAIR“ bei der Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt und der Forschungsanlage „ISOLDE“ des Forschungszentrums CERN bei Genf. Sowohl in Darmstadt als auch in Genf stehen als Sonde für die Untersuchung von Materie Strahlen exotischer Atomkerne zur Verfügung. Damit werden die Experimente an den beiden Beschleunigern der Universität zu Köln für stabile Strahlen in idealer Weise ergänzt.

Erstmalig werden auch Projekte an der europäischen Forschungseinrichtung ELI-NP („Extreme Light Infrastructure – Nuclear Physics“) gefördert. In weltweit einzigartiger Weise sollen dort ab dem Jahr 2017 Laserstrahlen und Elektronenstrahlen aus Teilchenbeschleunigern kombiniert werden. Damit steht eine Lichtquelle zur Verfügung, die durch extrem hohe Intensitäten und Energien in der Lage ist, in kleinste Strukturen der Materie hineinzusehen.

Bei Rückfragen:

Universität zu Köln

Institut für Kernphysik 

Professor Dr. Andreas Zilges

Telefon: +49 (0)221-470-2796
E-Mail: zilges(at)ikp.uni-koeln.de

]]>
news-3839 Fri, 17 Jul 2015 12:04:01 +0200 Professor Matthias Sutter in wissenschaftlichen Beirat berufen http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3839&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3c8af2e3263b4d71a27349cdce6cf7cd Projekt der österreichischen Regierung erforscht Möglichkeiten des „Nudgings“

Professor Dr. Matthias Sutter vom Lehrstuhl für Economics: Design and Behavior wurde vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft der Bundesrepublik Österreich in den wissenschaftlichen Beirat des Projekts „Motivierender Staat“ berufen. Das Projekt soll mit Hilfe des innovativen Ansatzes des sogenannten „Nudgings“ mehrere Pilotprojekte in den Themenbereichen Energieeffizienz, Steuerehrlichkeit und Familienfreundlichkeit umsetzen. Die Projekte werden bezüglich ihrer Wirksamkeit evaluiert, um eine faktenbasierte Entscheidungsgrundlage für weitere Aktivitäten zu gewährleisten. 

Unter „Nudging“ versteht die Verhaltensökonomie einen „Schupser“ des Staates, mit dem er ohne Verbote oder Befehle das Verhalten von Menschen beeinflusst. Dabei sollen die Bürger zu einem positiven Verhalten motiviert werden, wobei ihre freie Entscheidungs- und Wahlfreiheit erhalten bleibt. Wissenschaftliche Studien aus der Verhaltensökonomie und Psychologie haben gezeigt, dass richtig gesetzte Motivationsanreize in bestimmten Bereichen besser als Gesetze wirken.

Ähnliche Projekte wie das von Professor Sutter betreute gibt es bereits in den USA und dem Vereinigten Königreich. Dort wurden zum Beispiel Steuerzahlerinnen und Steuerzahler per Brief informiert, dass der Großteil der Gesellschaft pünktlich Steuern bezahlt. Bei den Angeschriebenen stieg daraufhin die Pünktlichkeit beim Bezahlen um 15 Prozent.

Professor Sutter gehört zu den profiliertesten experimentellen Ökonomen seiner Generation und zählt weltweit zu den führenden Forschern in den Bereichen Teamentscheidungen und ökonomische Entscheidungen von Kindern und Jugendlichen. Seine Arbeiten sind in den führenden Fachzeitschriften wie Science, Econometrica oder American Economic Review publiziert worden. Einer breiten Öffentlichkeit ist Professor Sutter als Autor des Buches "Die Entdeckung der Geduld" bekannt. Erstmals an der Universität zu Köln war Sutter im Studienjahr 2005/2006 als Lehrstuhlvertreter. Von Juli 2013 bis Dezember 2014 war er Mitglied der International Faculty der Universität zu Köln und seit Januar 2015 ist er Lehrstuhlinhaber. Er ist auch Senior Researcher der DFG Forschergruppe (FOR 1371) Design & Behavior - Economic Engineering of Firms and Markets an der Universität zu Köln. 

Bei Rückfragen: Professor Dr. Matthias Sutter
E-Mail: matthias.sutter(at)wiso.uni-koeln.de

Tel.: 0049 221 470 1136

]]>
news-3838 Fri, 17 Jul 2015 11:13:16 +0200 Wirtschaftswissenschaften der Universität zu Köln im Hochschulranking der WirtschaftsWoche Spitze http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3838&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1849198f636e130f23005327367bcbbe

Die VWL- und BWL-Absolventen und -absolventinnen der Universität zu Köln gehören zu den beliebtesten Spitzenkräften bei den deutschen Personalchefs. Das bestätigt die Wirtschaftswoche mit ihrem nun veröffentlichten Uni-Ranking 2015 zu Deutschlands besten Unis - aus der Sicht der Personalchefs. So belegen die Absolventinnen und Absolventen der Kölner Uni Platz 2 im Fach Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Platz 3 in der Volkswirtschaftslehre (VWL). 

14,5 Prozent der befragten Personalexperten gaben an, dass die Universität zu Köln die für ihre Bedürfnisse besten Betriebswirte ausbildet (16 Prozent LMU München auf Platz 1). Aufgestiegen auf Platz 2 ist die Kölner Wirtschaftsinformatik, die damit hinter der TU München und vor der TU Dresden liegt. 

Die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät stärkt somit ihre Positionierung im nationalen als auch internationalen Wettbewerbsumfeld der Hochschulen.

Für das Uni-Ranking hat die Beratungsgesellschaft Universum 540 Personalverantwortliche gefragt, welche Hochschulen für ihre Bedürfnisse am besten ausbilden. 

Kontakt: Pressesprecher Dr. Patrick Honecker

Tel.: 0221 470 2202
Email: patrick.honecker(at)uni-koeln.de

]]>
news-3837 Tue, 14 Jul 2015 11:31:11 +0200 Treffen des Kölner Arbeitskreises „Studieren mit Psychischen Belastungen und Erkrankungen“ http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3837&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1270e37b657005bfc3d7fce34f03da77

Vertreter/innen von sechs Kölner Hochschulen (Fachhochschule Köln, Hochschule für Musik und Tanz, Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung, Kunsthochschule für Medien, Sporthochschulen Köln, Universität zu Köln) und des Kölner Studierendenwerks haben sich gestern im Alten Senatssaal der Universität zu Köln getroffen, um Konzepte zur Inklusion von Studierenden mit psychischen Belastungen und Erkrankungen zu erarbeiten und auszutauschen. Professor Dr. Stefan Herzig, Prorektor für Lehre und Studium der Universität zu Köln, eröffnete die Veranstaltung.

Dass psychische Belastungen und Erkrankungen unter Studierenden ein aktuelles und bedeutsames Thema sind, zeigen nicht nur zahlreiche Presseberichte der letzten Jahre, sondern auch eine im Jahre 2014 an der Universität zu Köln von Dr. Rainer Weber, Prof. Dr. C. Albus und Dr. Christoph Stosch durchgeführte Studie zur Ermittlung erlebter psychischer Belastungen und Erkrankungen unter Studierenden. Die ersten Ergebnisse dieser Studie wurden auf dem Treffen der Kölner Hochschulen vorgestellt und dienten als Ausgangspunkt für den anschließenden Austausch. 

Die Studie wurde im Rahmen einer Online-Befragung durchgeführt, zu der 44.299 Studierende der Universität zu Köln über den KLIPS- Emailverteiler eingeladen wurden. Die Rücklaufquote betrug 11,19% (N=4.959). Die ersten Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass die Einschätzung bezüglich des Ausmaßes der psychischen Belastung zum Teil erheblich differiert. Während einem Teil der Studierenden die Lebensführung, das Management des  universitären Alltags kaum oder nur geringe Probleme bereitet, lässt sich eine vergleichsweise große Gruppe von Studierenden beschreiben, denen es nach eigenen Angaben teilweise sehr schlecht geht. Das geäußerte Belastungsprofil dieser Studierenden erstreckt sich über das Erleben schwerer depressiver Symptome, über Symptome einer Angst- und/oder Somatisierungsstörung, dem Verdacht auf das Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung bis hin zu suizidalen Gedanken. Festzustellen ist, dass sich nur ein geringer Teil dieser Studierenden aktuell in psychotherapeutischer Behandlung befindet.

Die Vertreter/innen der Kölner Hochschulen waren sich einig darin, das Thema der Unterstützung von psychisch belasteten Studierenden an ihren Hochschulen verstärkt zu platzieren. Weitere Treffen zum Auf- und Ausbau von Unterstützungsmöglichkeiten sowie zum kollegialen Austausch sind in Planung.

Initiiert wurde das Treffen vom Arbeitskreis "Studieren mit psychischen Erkrankungen" der Universität zu Köln. Der Arbeitskreis wurde im Dezember 2010 gegründet. Sein Ziel besteht darin, die Studiensituation der Studierenden mit psychischen Erkrankungen an der Universität zu Köln zu verbessern. Derzeit gehören ihm der Rektoratsbeauftragte für die Belange von Studierenden mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen, sein Team sowie Mitarbeiter/innen der Medizinischen Fakultät (Studiendekanat der Medizinischen Fakultät), des Universitätsklinikums (Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie und Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie) und des Kölner Studierendenwerks (Psycho-Soziale Beratungsstelle) an. 

Bei Rückfragen: Dr. Dipl.-Psych. Rainer Weber 

Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie, 

Universität zu Köln

Tel: +49 221 478-5881
E-Mail: rainer.weber(at)uni-koeln.de

]]>
news-3836 Thu, 09 Jul 2015 18:02:52 +0200 Tagung zu sozialen Vergleichen http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3836&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7e7c555c8cbd2dc15638d7f62627a7a9 Das Social Cognition Center Cologne (SoCCCo) versammelt internationale Psychologen in Köln

Wann immer Menschen über ihre Stärken und Schwächen, ihre Erfolge und Misserfolge nachdenken, so vergleichen sie sich mit anderen. Solche sozialen Vergleiche beeinflussen nicht nur, wie wir uns selbst sehen, sondern auch wie wir uns anderen gegenüber verhalten. International führende Wissenschaftler der Psychologie treffen im Rahmen des Cologne Social Cognition Meetings vom 16. - 18. Juli in Köln zusammen, um sich über neuste Forschung zum Thema soziale Vergleiche auszutauschen: http://soccco.uni-koeln.de/cologne-meeting-2015.html. Das diesjährige „Cologne Meeting“ wird von Professor Dr. Thomas Mussweiler organisiert und hat einen starken thematischen Bezug zu der Anfang 2015 gestarteten Forschergruppe „Relativity in Social Cognition“ (FOR 2150, Sprecher: Prof. Mussweiler; http://ukoeln.de/VV3GV).

Wann und Wo:

16. – 18. Juli 2015
Komed Im Mediapark 
Im Mediapark 6, 50670 Köln

Bei Rückfragen: 

Dr. Jennifer Mayer 

Social Cognition Center Cologne

Richard-Strauss-Str. 2, 50931 Köln, Germany

Tel: +49 221 470-4720
Fax: +49 221 470-1216
Mail: jennifer.mayer(at)uni-koeln.de
Web:  http://soccco.uni-koeln.de/

]]>
news-3835 Wed, 08 Jul 2015 09:43:26 +0200 Neuartiges Studienangebot für künftige Biowissenschaftler/innen http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3835&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fc1eb758f6f3751be029c709cb4466cb B.Sc. Studiengangs-Variante „Quantitative Biologie“ an der Schnittstelle zwischen experimenteller und theoretischer Biologie

Die Universität zu Köln und die Heinrich-Heine-Universität bieten ab dem Wintersemester 2015/16 eine gemeinsame B.Sc. Studiengangs-Variante in Quantitativer Biologie an. Das Studienprogramm richtet sich an Studierende der Biologie und Biochemie im 4. Semester, die sich für eine Vertiefung der Fächer Bioinformatik, Statistik und Biophysik interessieren.

Durch den technologischen Fortschritt können heute in kürzester Zeit, z.B. durch Genom-Sequenzierungen, riesige Datenmengen generiert werden. Die Interpretation dieser Daten benötigt jedoch ein Vielfaches dieser Zeit und kann in der Regel nicht mehr allein von Biologinnen und Biologen bewältigt werden. „Gegenwärtig arbeiten klassisch ausgebildete Biologinnen und Biologen mit großen Datensätzen, ohne ausreichende mathematische und informatische Fähigkeiten für ihre Ausbeutung zu haben. Auf der anderen Seite fehlen Bioinformatikern oder Statistikern häufig die Kenntnisse, um in diesen Datensätzen biologische Zusammenhänge zu erkennen. Mit der neuen Studiengangs-Variante ‚Quantitative Biologie’ möchten wir uns dieser Herausforderung stellen“, so Prof. Stanislav Kopriva), Mitglied des Exzellenzcluster CEPLAS, das den Studiengang initiiert hat.

In der Quantitativen Biologie werden biologische Fragestellungen durch eine Kombination von experimentellen Ansätzen mit Methoden der Bioinformatik, Mathematik und Statistik gelöst und weiterentwickelt. Die zweijährige Grundphase des vierjährigen Studiengangs ist identisch mit den B.Sc. Biologie- und Biochemie-Studiengängen der Universitäten Düsseldorf und Köln. Die dann folgende Qualifizierungsphase besteht aus Modulen, die besonders dem Erwerb der Grundlagen in Informatik, Mathematik und Statistik dienen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf praktischen Übungen mit biologischem Hintergrund. In der Forschungsphase haben Studierende die Möglichkeit, zwischen dem Modulangebot der Universitäten Düsseldorf und Köln zu wählen.

Die Bewerbungsfrist läuft bis 16.8.2015.

Weitere Informationen zum Studienablauf sowie die Bewerbungsformulare finden sich unter „Quantitative Biologie“ auf den Webseiten der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. 

Koordination

Tel.: +49 211 81-11955

Fax: +49 211 81-11718
email: veiko.krauss(at)hhu.de

]]>
news-3834 Tue, 07 Jul 2015 07:20:06 +0200 Ist die Evolution vorhersehbar? http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3834&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1c714f4587b289b2a4dd1b256421d5cf Internationale Konferenz zur Prognostizierung von Evolutionsprozessen

Vom 8. bis 11. Juli findet an der Calouste Gulbenkian Foundation in Lissabon eine Konferenz mit dem Titel „Forecasting evolution?“ statt. Dr. Michael Lässig vom Institut für Theoretische Physik der Universität zu Köln organisiert diese Konferenz zusammen mit Dr. Isabel Gordo vom Instituto Gulbenkian de Ciência in Lissabon und Dr. Ville Mustonen vom Wellcome Trust Sanger Institute in Hinxton, Großbritannien. In Köln befasst sich der von Lässig geleitete SFB 680 „Molecular Basis for Evolutionary Innovations“ mit grundsätzlichen Fragen der Evolution.  

Wird es in Zukunft möglich sein, Mutationen des Grippevirus vorherzusagen? Oder wie schnell Bakterien Resistenzen gegen Antibiotika entwickeln? Oder wie sich Krebszellen im menschlichen Organismus ausbreiten? Dies sind nur einige der Fragen, die in Lissabon von renommierten Fachleuten aus aller Welt diskutiert werden.

Der Schwerpunkt der evolutionären Biologie hat sich in letzter Zeit von der Rekonstruktion der Vergangenheit zur Prognostizierung der Zukunft verschoben. Angesichts der hochkomplexen Faktoren, die evolutionäre Entwicklungsprozesse beeinflussen können, erscheinen jegliche Vorhersagen über das Leben auf der Erde in Millionen von Jahren absurd. Doch unterschiedliche Experimente im Labor und im Feld haben gezeigt, dass die Vorhersage relativ kurzfristiger Entwicklungen durchaus möglich ist. 

Derartige Vorhersagen finden beispielsweise im Gesundheitswesen Anwendung. Genaue Vorhersagen über eine bevorstehende Grippewelle könnten zur Entwicklung eines besseren Impfstoffs beitragen. Durch Vorhersagen über die genetische Entwicklung von Bakterien könnten Antibiotika gezielter eingesetzt werden. Damit wird das Risiko multiresistenter Keime reduziert. Weitere Anwendungsbereiche finden sich in der Entwicklung des HI-Virus oder der genetischen Veränderung von Tumoren. In all diesen Bereichen könnten präzise Vorhersagen dazu beitragen, das Leben der betroffenen Patienten zu retten.

„Hier an der Uni Köln, und an anderen Forschungseinrichtungen weltweit, befassen wir uns intensiv mit Prognosen zur Entwicklung des Grippevirus. Diese Forschung steht kurz vor ihrer praktischen Anwendung: der Entwicklung besserer Impfstoffe“, sagt Professor Lässig.

Die Konferenz bringt Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen wie der Mikrobiologie, Virenevolution, Epidemiologie, Krebsforschung und -therapie und Evolutionsökologie zusammen. International renommierte Forscher/innen halten Vorträge darüber, was Evolutionsprognosen heute schon leisten und in Zukunft werden leisten können – und welche Auswirkungen dies auf die Therapierung unterschiedlicher Krankheiten hat. 

Kontakt:

Prof. Dr. Michael Lässig

Universität zu Köln

Institut für Theoretische Physik

Zülpicher Str. 77

50937 Köln
Email: lassig(at)uni-koeln.de

Tel.: +49 221 470 4309

Website:

]]>
news-3833 Mon, 06 Jul 2015 14:53:22 +0200 Cologne Center for Genomics feiert Jubiläum http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3833&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=06736ca3f5a10f8d6a75e9db23d89334 Internationale Genetiker treffen sich in Köln. Kári Stefánsson hält Vortrag

Das Cologne Center für Genomics (CCG) wird 10 Jahre alt. Um dieses Jubiläum gebührend zu feiern, lädt das CCG zu den Genomics Days 2015 ein. Internationale Wissenschaftler und Kooperationspartner aus der genomischen Forschung werden am 10. und 11. Juli Vorträge halten und aktuelle Forschungsergebnisse und -technologien diskutieren. Zu den Vortragenden gehört auch Kári Stefánsson, Gründer der isländischen Firma deCODE Genetics, die im Auftrag der isländischen Regierung die Entschlüsselung des genetischen Codes der gesamten isländischen Bevölkerung betrieben hat. Die Veranstaltung findet im Ostasiatischen Museum statt.

Das Cologne Center for Genomics (CCG) wurde 2005 als zentrale Einrichtung der Universität zu Köln gegründet, um dem wachsenden Bedarf an Genotypisierung und Sequenzierung kompletter Genome bei vielen Forschungsgruppen der Universität gerecht zu werden. Unter Leitung von Professor Peter Nürnberg hat sich das Zentrum in großem Umfang Schlüsselkompetenzen im Feld der Genomik erarbeitet. Es betreibt eine Vielzahl von fortgeschrittenen Hochdurchsatzverfahren für eine stetig wachsende Gemeinschaft von Wissenschaftler/innen und Kliniker/innen in Köln und weltweit. Forschungsgruppen am CCG konzentrieren sich auf die Erforschung von Epilepsie, Dermatogenetik, Bio-Informatik, Populationsgenetik und Epigenetik. Des Weiteren unterstützt das Zentrum eine Reihe von Sonderforschungsbereichen.

Wann und Wo:

Ostasiatisches Museum

10. Juli – 11. Juli 2015

Beginn: 10. Juli, 11.30 Uhr

Kontakt:

cgd2015ccg(at)gmail.com
Gabriele Thorn
0221-478 96845

]]>
news-3832 Mon, 06 Jul 2015 09:39:48 +0200 Wieviel Stadt verträgt der Mensch? http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3832&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=28a5ff7fcb97938e4bcc2c1e32bae82b Cologne Summer School macht Environmental Studies zum Thema

30 Studierende internationaler Partnerhochschulen der Uni Köln und des Santander Universitäten-Netzwerkes treffen sich Mitte Juli für drei Wochen in Köln, um mehr über nachhaltiges Städtewachstum zu lernen. Für das Programm konnten die Veranstalter – das International Office der Uni Köln sowie der Kölner Rechtswissenschaftler und Vorsitzende des Prüfungsausschusses des Kölner International Master of Environmental Sciences Professor Kirk W. Junker – WissenschaftlerInnen, Unternehmensvertreter, NGOs und Bürgerinitiativen gewinnen, die sich mit den Studierenden über Umwelt- und Klimakonzepte austauschen werden. „Die Fokussierung auf die Schwerpunktthemen öffentliche Grünflächen, Abfallmanagement und öffentliche Transportmittel machen das Programm zu einem besonders interessanten Erlebnis für die junge, internationale Zielgruppe, die vornehmlich aus Großstädten wie Pune, Rio de Janeiro, Mexico City, Shanghai, Tokyo oder Kapstadt stammen“, so Victoria Busch, Projektkoordinatorin Cologne Summer Schools.

Die mittlerweile dritte Cologne Summer School ist bei den studentischen BewerberInnen stark nachgefragt, sodass in diesem Jahr erstmalig fünf Plätze mehr vergeben werden.

Die Cologne Summer School wird von der Banco Santander durch den globalen Unternehmensbereich Santander Universidades, in Deutschland unter dem Namen Santander Universitäten aktiv, gefördert.

Wann:

Eröffnungsfeier: 13.07.2015, 17.00 Uhr 

Wo:

Zentrum für Molekulare Medizin (ZMMK) 

Robert-Koch-Str. 21, 50931 Köln, statt. 

Bei Rückfragen:

Victoria Busch
Projektkoordination Cologne Summer Schools
Tel.: +49(0)221-470-1394
E-Mail: colognesummerschools(at)verw.uni-koeln.de

]]>
International
news-3831 Fri, 03 Jul 2015 12:21:02 +0200 Musik, Kölsch und Currywurst http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3831&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=71602090f8abf7a1602a5b624b831a24 Sommerfest der Universität zu Köln Die Kölner Universität lädt zu ihrem traditionellen Sommerfest mit Musik, Kölsch und Currywurst ein, um den Sommer zu feiern und das Semesterende einzuläuten. Auf dem Campus der Humanwissenschaftlichen Fakultät spielen The Slapstickers feat. The Swingcredibles, Big Band der Universität.

Der Leiter der Bigband, Johannes Nink, hat zum 20. Jubiläum der Kölner Ska-Urgesteine The Slapstickers deren größte Hits neu arrangiert. Die neun Jungs der Slapstickers, die sonst mit internationalen Ska-Größen die Bühne teilen bieten zusammen mit der Big Band Ska in Jazz-Harmonik, ein ungewöhnliches Crossover made @ Uni-Köln (20-22 Uhr).

Den Auftakt macht die junge, international besetzte Kölner Band The Road. Mit einem klassischen Kontrabassisten, einem Jazz-Geiger, einem Latino-Percussionisten und einem Folksänger nebst Mundharmonika und E-Gitarre bewegt sich die Band weit ab vom Mainstream. (17-19 Uhr)
Für Kulinarisches sorgen das Kölner Studierendenwerk und Sion Kölsch.

Wann:    Donnerstag, 9. Juli 2015, 17.00 – 22.00 Uhr

Wo:        Campus der Humanwissenschaftlichen Fakultät, Gronewaldstr. 2, 50931 Köln


Bei Rückfragen:   

Corinna Lehmann
(Marketing)
Tel. 0221 470 7255
E-Mail: c.lehmann@verw.uni-koeln.de,

Sophia Herber
Collegium musicum der Universität zu Köln
E-Mail: sophia.herber@uni-koeln.de
Tel.: 0221 470 4196

]]>