Aktuelle Meldungen / en-gb Uni Köln Fri, 22 Mar 2019 20:24:27 +0100 Fri, 22 Mar 2019 20:24:27 +0100 TYPO3 EXT:news news-3271 Thu, 28 Apr 2011 13:39:00 +0200 Feridun Zaimoglu liest aus seinem Roman „Liebesbrand“ http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3271&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b03408b19c3673963f238ae328735946 Öffentliche Veranstaltung im Hörsaal E der Uni Köln Der deutsche Schriftsteller Feridun Zaimoglu wird am kommenden Montag, den 2. Mai, um 19.30 Uhr in Hörsaal E eine öffentliche Lesung abhalten. Der Autor wird dabei aus seinem 2008 erschienenen Roman „Liebesbrand" lesen und dabei auch über den Anspruch sprechen, seine Leser „mit dem Thema Liebe zu unterhalten".

Feridun Zaimoglu, 1964 in der Türkei geboren, kam 1965 mit seinen Eltern mach Deutschland und lebt heute in Kiel. Nach einem Studium der Medizin und der Kunst arbeitet er heute als freier Schriftsteller und schreibt als Journalist Literaturkritiken und Essays unter anderem für die Zeit, die Welt und den Tagesspiegel.

In seinen literarischen Werken werden Ausgegrenzte zu Subjekten der Kultur. In seinem ersten Buch Kanak Sprak versucht Zaimoglu, authentisch die subversive Kraft der Sprache junger türkischstämmiger Männer in Deutschland literarisch darzustellen und wendet sich damit gegen einen romantischen Multikulturalismus. Sein zweites Buch, der Roman Abschaum – Die wahre Geschichte von Ertan Ongun (1997), wurde 2000 von Lars Becker als Kanak Attack verfilmt. Danach erschienen die Romane Leyla und Liebesbrand. Die Erzählung Häute erhielt den Jurypreis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb des Jahres 2003. Zaimoglu erhielt 2006 als „einer der wichtigsten jüngeren deutschsprachigen Autoren der Gegenwart“ den Kunstpreis des Landes Schleswig-Holstein. Am 17. April 2007 wurde ihm in München der Carl-Amery-Literaturpreis verliehen. 2008 wurde sein Roman Liebesbrand, in dem er einen selbst erlebten Busunfall in der Türkei literarisch verarbeitet, für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert, der am 13. März 2008 auf der Leipziger Buchmesse verliehen wurde

Die Veranstaltung isz öffentlich und kostenlos.



Ort:

Universität zu Köln,
Albertus-Magnus-Platz,
Hörsaalgebäude, Hörsaal E


Wann:

2. Mai 2011,
19:30 Uhr


Bei Rückfragen:

Abteilung Presse und Kommunikation,
Tel.: 0049 221 470 2202

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news-3270 Thu, 28 Apr 2011 10:56:00 +0200 Digitale Schnitzeljagd mit europäischen Schülern http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3270&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=03d828677c9c1b64f5cb64c8e06915ae Kunststudenten begleiten Schülerzeitungsredakteure – Flashmob auf der Domplatte Studierende der Universität zu Köln veranstalten am 4. Mai 2010 eine digitale Schnitzeljagd für 80 Schülerzeitungsredakteure aus ganz Europa. Unter der Leitung von Prof. Dr. Torsten Meyer im Institut für Kunst & Kunsttheorie begleiten rund 20 Studierende des Lehramts Kunst die Schülerinnen und Schüler bei einer ungewöhnlichen Stadtführung.

Kreidepfeilen zu folgen und Rätsel auf kleinen Zetteln zu lösen gehört der Vergangenheit an. Heute gibt es Hinweise und Rätsel versteckt auf eingemauerten USB-Sticks, die in der ganzen Stadt versteckt sind, so genannten „Dead Drops“. Die Idee dazu hatte der Medienkünstler Aram Bartholl. Die Jugendlichen finden die „Dead Drops“ mit GPS-Geräten und lösen die darauf versteckten Rätsel, um zur nächsten Aufgabe zu kommen.

Die Aktion findet statt im Rahmen eines internationalen Seminars für Redakteure der Schülerpresse von 15 – 17 Jahren im Europahaus Marienberg im Westerwald. Eine Mischung aus Geocaching, der inzwischen weltberühmten Art der GPS-Schatzsuche, und einer klassischen Stadtführung soll den internationalen Schülerinnen und Schülern einen unvergesslichen Tag in Köln bereiten, bei dem die allseits bekannte „Schnitzeljagd“ auf eine aktuelle Art und Weise neu erfunden und in einem Flashmob auf der Domplatte enden wird.



Ort:

MedienBildungsRaum .mbr R 244
(Block B, Gebäude 216b)
Humanwissenschaftliche Fakultät
Gronewaldstrasse 2
D-50931 Köln

Wann:

Mittwoch, 4. Mai 2011, 10:45 Uhr


Bei Rückfragen:

Prof. Dr. Torsten Meyer
Institut für Kunst & Kunsttheorie
Humanwissenschaftliche Fakultät
Gronewaldstrasse 2
D-50931 Köln
Tel.: 0049-221-470-4675
Fax.: 0049-221-470-5930
e-mail: t.meyer(at)uni-koeln.de


Internet:

http://mbr.uni-koeln.de/kunst/

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news-3269 Wed, 27 Apr 2011 12:00:00 +0200 Master-Info-Tag 2011 an der Universität zu Köln http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3269&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=736c9ccce654e8d6d736378811b7c3d8 Am Samstag, den 7. Mai 2011 lädt die Universität zu Köln von 10 bis 16 Uhr alle Interessentinnen und Interessenten eines Masterstudiums zum Master-Info-Tag 2011 ein. Die nun im zweiten Jahr durchgeführte Veranstaltung soll durch Fachvorträge, persönliche Beratungsgespräche und vielfältige Medienangebote zur zentralen Informationsplattform rund um das Masterstudium an der Kölner Universität werden.

Der Master-Info-Tag richtet sich an Studierende, die ihren ersten Abschluss um ein Masterstudium erweitern wollen. Neben den eigenen Bachelor-Studierenden spricht die Veranstaltung auch Studierende anderer Hochschulen an. Der Status einer großen und renommierten Universität entfaltet sich in über 60 akkreditierten Studiengängen innerhalb der Fächergruppen Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Rechtwissenschaft, Neurowissenschaften, Geistes- und Kulturwissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaften sowie Erziehungswissenschaft, Psychologie und Rehabilitationwissenschaften.

Im Rahmen der Fachpräsentationen werden die Inhalte, Anforderungen sowie Schwerpunkte und besonderen Stärken der Masterstudiengänge an der Universität zu Köln vorgestellt und über die Zugangsvoraussetzungen informiert. Individuelle Beratungsangebote können die Besucherinnen und Besucher an den Ständen der Fakultäten sowie der teilnehmenden zentralen Einrichtungen in Anspruch nehmen. Fragen zu Studienwahl, Auslandsstudium und Berufsperspektiven beantworten u.a. die Zentrale Studienberatung, das Akademische Auslandamt und das Professional Center der Universität zu Köln.

Eine detaillierte Übersicht mit Hinweisen zu Programmpunkten, Referentinnen und Referenten sowie Zeiten und Räumen ist im Internet abrufbar. Um die Organisation zu erleichtern, wird um kurze Anmeldung gebeten.


Wann:   

Samstag, 7. Mai 2011,
10.00 bis 16.00 Uhr


Wo:        

Hörsaalgebäude und Seminargebäude,
 Albertus-Magnus-Platz,
Universität zu Köln


Bei Rückfragen:
   

Walburga Wolters,
Leiterin der Zentralen Studienberatung
Tel.: 0221 / 470 2752,
E-Mail: w.wolters(at)verw.uni-koeln.de
www.zsb.uni-koeln.de/masterinfotag

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news-3268 Thu, 21 Apr 2011 11:36:00 +0200 Saturnmond Enceladus besitzt leuchtenden Fußabdruck im Saturnpolarlicht http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3268&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=115d032ef08a44072740248abe35219b Einem internationalen Forscherteam von Wissenschaftlern aus Köln, dem Central Arizona College und der Johns Hopkins Universität ist es erstmals gelungen, Leuchtpunkte im Polarlicht des Saturn zu beobachten. Für die Lichterscheinungen ist der Saturnmond Enceladus verantwortlich: Dort stoßen Geysire am Südpol des Mondes Wasserdampfwolken aus. Das Gas stört das Saturnmagnetfeld und treibt elektrische Ströme, die sich entlang des Magnetfelds bis zu den Polen des Riesenplaneten fortsetzen. Dort erzeugen die Ströme einen Leuchtpunkt, der nun zum ersten mal von den Kameras des Forschungssatelliten Cassini nachgewiesen wurde. Die Beobachtungen sind in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Nature veröffentlicht.

Der Kölner Professor Joachim Saur vom Institut für Geophysik und Meteorologie der Universität zu Köln und sein Doktorand Sven Jacobsen beschäftigen sich schon seit Jahren mit von Monden verursachtem Polarlichtleuchten. Das Phänomen war bisher nur von anderen Himmelskörpern bekannt, so Saur: „Eine ähnliche Wechselwirkung gibt es zwischen dem Mond Io und Jupiter.“ Allerdings ist das Phänomen bei Saturn wesentlich schwächer und variiert stärker in der Helligkeit. Trotzdem tauchen solche Phänomene nur bei hohen Energien auf. „Um den Fußabdruck bei Saturn zum Leuchten zu bringen, ist die Leistungsstärke eines kompletten irdischen Kraftwerkes notwendig“, so der Wissenschaftler. Ein Grund für die beobachteten Helligkeitsschwankungen des Leuchtpunkts könnte die wechselhafte Aktivität der Geysire auf Enceladus sein. Es handelt sich dabei um die sogenannten "Tiger-Streifen", tief eingeschnittene Gräben, aus denen Wasser ausdampft.

Im Prinzip sind die Gaswolke und das Magnetfeld des Saturn nichts anderes als ein gigantischer Generator: Ein magnetisches Feld dreht sich um einen elektrisch leitfähigen Stoff. Durch den elektrischen Strom, der dabei erzeugt wird, bewegen sich Elektronen entlang der Magnetfeldlinien zum Saturn hin und regnen auf die Saturnatmosphäre herab. Dort wo die Elektronen auf die Atmosphäre von Saturn treffen, regen sie die Teilchen der Atmosphäre zum Leuchten an. „Das ist vergleichbar mit einem alten Röhrenfernseher. Dort laufen die Elektronen auch entlang des Magnetfeldes der Röhre und wo sie auf den Bildschirm treffen, regen sie diesen zum Leuchten an“, erklärt Professor Joachim Saur.

Weitere Messinstrumente des Satelliten Cassini zeichneten während eines Vorbeiflugs an Enceladus besonders energiereiche Elektronen auf. Ähnliches wurden ebenfalls bereits bei Io beobachtet. „Die Messungen zeigen allerdings im Detail Unterschiede“, so der Kölner Geophysiker Sven Jacobsen, der diese Wechselwirkung auf dem neuen Computer-ClusterCHEOPS (Cologne High Efficiency Operating Plattform for Science) des Kölner Rechenzentrums simuliert. „Mit unserem Computermodel untersuchen wir genau solche Unterschiede zwischen Io und Enceladus, um grundlegende Gesetzmäßigkeiten der elektromagnetischen Verbindung zwischen Monden und Planeten herauszufinden."

Bei Rückfragen:
Professor Joachim Saur, saur@geo.Uni-Koeln.de
Sven Jacobsen, jacobsen@geo.Uni-Koeln.de

Bilder:

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news-3267 Wed, 20 Apr 2011 13:59:00 +0200 Hervorragende Jobaussichten für Absolvent/inn/en http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3267&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fa34b5ded96787b27e0b4b2d07965d48 BWL, VWL und Jura unter den TOP 5 im aktuellen Uni-Ranking der ‘Wirtschaftswoche‘ Erneut haben Personalchefs den Kölner Absolvent/inn/en bescheinigt, dass ihre im Studium erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse eine hohe Praxisrelevanz aufweisen und somit optimal auf die Bedürfnisse der Unternehmen zugeschnitten sind.

In dem jetzt veröffentlichten Uni-Ranking der Zeitschrift Wirtschaftswoche wurden über 500 Personalverantwortliche aller Branchen um eine Beurteilung der deutschen Top-Universitäten gebeten. Die Kölner Universität belegt in den Fächern Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre den dritten Platz im Gesamtranking, in Jura liegt sie auf dem fünften Platz.

Während andere Ranglisten sich vor allem auf die Forschung oder die Lehre konzentrieren, bewertet das WirtschaftsWoche-Ranking, an welchen Hochschulen die Studierenden am besten auf Job und Karriere vorbereitet werden.



Internet:

http://www.wiwo.de/management-erfolg/die-besten-unis-fuer-die-karriere-463360/


Rückfragen:
 
Presse und Kommunikation. Tel.: 0221 470 2202

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news-3266 Wed, 20 Apr 2011 11:46:00 +0200 Studierende werden gezielt auf den Bewerbungsprozess vorbereitet http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3266&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=34bec7a7c850af7caaa33552663d1b86 Hohe Ansprüche und strenge Auswahlkriterien der Unternehmen machen es jungen Absolventen nicht leicht, die Konkurrenz im Bewerbungsverfahren zu übertreffen. Die Universität zu Köln beugt dieser Problematik vor und bereitet ihre Studierenden während der Career Week systematisch auf den Bewerbungsprozess vor. Vom 27. bis 30. April 2011 veranstaltet das Professional Center der Universität zu Köln in Zusammenarbeit mit den Career Services der Fakultäten die Career Week „Der Bewerbungsprozess“. Während des viertägigen Informations- und Beratungsevents im Foyer des Hörsaalgebäudes wird ein abwechslungsreiches Programm geboten.

Professionelle Coaches und Unternehmensvertreter aus verschiedenen Branchen halten Vorträge und Workshops. Astrid Hübner von der Deloitte Consulting GmbH referiert beispielsweise zum Thema „Besonderheiten der internationalen Bewerbung – Schwerpunkt: Englischsprachiger CV“. Ziel ist es, den Studierenden Informationen aus erster Hand zu liefern.

Ergänzt wird das Programm durch kostenlose Serviceangebote. Neben Bewerbungsmappen-Checks und Bewerbungsfotos durch das Fotostudio Balsereit können Studierende an Info-Ständen eine persönliche Beratung zu verschiedenen Themen in Anspruch nehmen. Vor Ort informieren u. a. das hochschulgründernetz cologne zur Unternehmensgründung sowie das female career center zu Möglichkeiten der fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung von Studentinnen und Absolventinnen.

Das Programm der Career Week „Der Bewerbungsprozess“ richtet sich an alle Studierenden der Universität zu Köln.



Was:

Career Week der Universität zu Köln


Wann:

27. – 30. April 2011


Wo:

Foyer des Hörsaalgebäudes
Universitätsstraße 35
50931 Köln


Bei Rückfragen:

Rebecca Hoffmann M.A.
Professional Center der Universität zu Köln
Tel.: +49 221/ 470 6872
E-Mail: r.hoffmann(at)uni-koeln.de


Internet:

http://www.professionalcenter.uni-koeln.de/careerweek/

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news-3265 Tue, 19 Apr 2011 10:20:00 +0200 Regeln und Anreize verstehen - Märkte und Firmen gestalten http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3265&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=622a1aace7919317d933d6c3cd7abc06 Millionenförderung für Forschergruppe an der Universität zu Köln Während Ökonomen bisher vornehmlich versuchten, Märkte und Firmen besser zu verstehen, verfolgt die Forschergruppe „Design and Behaviour – Economic Engineering of Firms and Markets“ den umgekehrten Ansatz. Sie fragt, wie Marktregeln und Anreizsysteme aussehen müssen, damit das Verhalten der Akteure im Einklang mit den verfolgten Zielen steht. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die neue Forschergruppe in den nächsten drei Jahren mit insgesamt 3 Millionen Euro. Sprecher der Gruppe ist Axel Ockenfels, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität zu Köln.

Für ihre Forschungen gehen die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue Wege. Insbesondere berücksichtigen sie bei der Entwicklung robuster Anreizmechanismen die Ergebnisse moderner ökonomischer und psychologischer Verhaltensforschung. Zu den Forschungsbereichen gehören unter anderem Reputations- und Anreizmechanismen in Finanz- und Internetmärkten, innerbetriebliche Entlohnungssysteme, Einkaufsauktionen und Supply Chain Netzwerke. Die Forschergruppe setzt sich aus renommierten Wissenschaftlern – darunter drei Leibniz-Preisträger – der Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre und Psychologie zusammen. Dies erlaubt eine interdisziplinäre Erforschung der komplexen Interaktion von realen Institutionen und menschlichem Verhalten.



Bei Rückfragen:

Prof. Dr. Axel Ockenfels,
Tel.: 0221 4705761
Email: office.ockenfels(at)wiso.uni-koeln.de


Internet:

http://ockenfels.uni-koeln.de

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news-3264 Mon, 18 Apr 2011 18:30:00 +0200 Bill Ashcroft übernimmt Gastlehrstuhl für Australian Studies – Antrittsvorlesung am Mittwoch http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3264&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fde22fbe8c6fcb93ed05c599556addb7 Der führende Theoretiker der Post-Colonial Studies Prof. Bill Ashcroft übernimmt zum Sommersemester den R. Marika-Gastlehrstuhl für Australian Studies an der Universität zu Köln. Mit Hilfe des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ist es dem Englischen Seminar I gelungen, den international anerkannten Wissenschaftler zum Sommersemester an die Universität zu berufen. Prof. Bill Ashcroft gehört zu den Begründern und wichtigsten Forschern der Post-Colonial Studies.

Er ist Professor am Seminar für Englisch, Medien und darstellende Künste der University of New South Wales in Sydney, Australien. Als Autor und Mitverfasser hat er 16 Bücher und zahlreiche Artikel im Bereich der Post-Colonial Theory veröffentlicht, darunter das inzwischen klassische Werk The Empire Writes Back (1989), das sich erstmals systematisch mit dem Feld auseinandersetzt und in dem der Begriff „Post-Colonial Studies“ geprägt wird. Prof. Ashcroft ist außerdem Mitglied im redaktionellen Beirat von zehn internationalen Zeitschriften.

„Professor Ashcroft ist als Experte auf seinem Gebiet die ideale Besetzung für unseren Gastlehrstuhl. Wir sind gespannt auf seine Lehrveranstaltungen und seinen Blick auf das postkoloniale Australien“, sagt Beate Neumeier, Professorin am Englischen Seminar. Am kommenden Mittwoch hält Prof. Ashcroft seine Antrittsvorlesung zum Thema „Hybridity and Transformation: the Art of Lin Onus“. Onus war ein erfolgreicher Aborigine-Künstler des 20. Jahrhunderts. Im Sommersemester wird Prof. Ashcroft außerdem die Vorlesung „Seeing Australia“ sowie das Hauptseminar „Reading Post-Colonial Australia“ halten.



Ort:

Hörsaal XXIII Universität zu Köln
Albertus-Magnus-Platz
50923 Köln


Wann:

Mittwoch, 20.04.11,
12.00 Uhr


Bei Rückfragen:

Tobias Schmidt
Englisches Seminar I, Raum 110
Albertus-Magnus-Platz
50923 Köln
Tel.: 0221 / 470 30 30
Fax: 0221 / 470 67 25
Mail: tobias.schmidt(at)uni-koeln.de


Internet:

http://anglistik1.phil-fak.uni-koeln.de/7089.html


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news-3263 Mon, 18 Apr 2011 12:07:00 +0200 Vorfahren der Landpflanzen bestimmt http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3263&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=86753095c7a0db915454a1a85ede53c6 Pflanzenwissenschaftler identifizieren Süßwasser-Grünalgen als Stammform aller Landpflanzen Die heutigen Landpflanzen stammen alle von den Vorfahren der Süßwasser-Grünalgen der Gruppe Zygnematales (Schmuckalgen) ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Wissenschaftlern des Botanischen Instituts der Universität zu Köln, des Fritz-Lipmann Instituts in Jena und der Université de Montrèal in Montréal, Kanada. Das Ergebnis der Studie widerlegt bisherige Annahmen über den Ursprung der Landpflanzen. Bisher hatte man die Vertreter der Charales (Armleuchteralgen) als nächstverwandte Schwestergruppe der Landpflanzen betrachtet, weil sie die morphologisch komplexesten Algenvertreter bei den Süßwasseralgen sind und auch strukturelle Ähnlichkeiten mit den Landpflanzen haben. Das Ergebnis der Untersuchungen ist ein wichtiger Schritt im Verständnis der Evolution der Landpflanzen. Die Studie wurde im Fachmagazin BMC Evolutionary Biology veröffentlicht. Leiter des Projekts ist der Kölner Botaniker Dr. Burkhard Becker.

Ziel der Studie war es, die Verwandtschaftsverhältnisse innerhalb der Algengruppen aufzuklären, die zu den Landpflanzen geführt haben. Dadurch sollte die sogenannte Schwestergruppe der Landpflanzen identifiziert werden - die Algengruppe, deren heutige Vertreter am nächsten mit den Landpflanzen verwandt sind. Dafür untersuchten die Biologen die DNA von vierzig Arten von Grünalgen und Landpflanzen. Die Wissenschaftler bestimmten dabei die Sequenz von 129 Proteinen. Aus dem Vergleich dieser Proteine von Landpflanzen und Grünalgen konnten sie Rückschlüsse auf die Phylogenie, die Stammesgeschichte, der untersuchten Algen ziehen. „Und dann kam das überraschende Ergebnis heraus, dass nicht die Armleuchteralgen (Charales) sondern die Schmuckalgen (Zygnematales) die Schwestergruppe zu den Landpflanzen sind“, so Burkhard Becker.

Wichtig ist die neue Erkenntnis für die Evolutionsbiologie: „Wenn man die Biologie der heutigen Pflanzen verstehen will, dann kann man sie nur in ihrem evolutionären Kontext verstehen“, erklärt der Botaniker. „Die Entwicklungsgeschichte ist wichtig für die Eigenschaften, die die Landpflanzen heute haben.“ Denn wenn man diese Entwicklungsgeschichte richtig verstehen will, dann muss man wissen, welche Algengruppen am engsten verwandt sind, weil diese Algengruppen eben viele Eigenschaften bereits mitbrachten, die die weiteren Entwicklungen am Land entscheidend beeinflussten.

Interessant ist die Studie auch, weil sie wieder das weit verbreitete Missverständnis korrigiert, dass die Evolution zu immer komplizierteren Organismen hinführe. Im Falle der Zygnematales-Algen sieht man, dass das dies nicht unbedingt sein muss. „Die heutigen Schmuckalgen sind deutlich einfacher gebaut als die Armleuchteralgen“, sagt Burkhard Becker. „In der Evolutionswissenschaft wird immer häufiger gesehen, dass es eine 'reductive evolution' gibt, bei der es in der Evolution wieder zu einer Vereinfachung der Komplexität gekommen ist.“ Schmuckalgen sind wegen ihrer schönen Formen schon seit langem, auch bei Amateuren, beliebte Objekte der Mikroskopie.

Die Forscher wollen auch in Zukunft an dem Thema dran bleiben, denn die spannende Frage ist, was diese Gruppen von Algen auszeichnete, dass sich daraus die Landpflanzen entwickeln konnten. Da die Landpflanzen monophyletisch, das heißt nur einmal entstanden sind, sind die Eigenschaften der Schmuckalgen von besonderer Bedeutung, so Becker: „Kann man erklären, warum gerade diese Algengruppe so gut geeignet war, so komplizierte Landpflanzen hervorzubringen und andere nicht?“


Bei Rückfragen:

PD Dr. Burkhard Becker,
Tel: 0221 470-7022,
b.becker(at)uni-koeln.de


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news-3262 Tue, 12 Apr 2011 16:30:00 +0200 Französischer Außenminister beruft Kölner Professorin http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3262&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=19f59f409a1cf659f1a9697bcce2183e Französischer Außenminister beruft Kölner Professorin Gersmann in Commission des archives diplomatiques


Köln, den 07. April 2011 – Professorin Dr. Gudrun Gersmann, Direktorin des Deutschen Historischen Instituts in Paris (DHIP), ist vom französischen Außenminister Alain Juppé zum Mitglied der Kommission der diplomatischen Archive des französischen Außenministeriums (Commission des archives diplomatiques du ministère des Affaires étrangères et européennes) ernannt worden.

Die Wissenschaftlerin ist Professorin für die Geschichte der Frühen Neuzeit der Universität zu Köln und hier seit 2007 für ihre Tätigkeit als Direktorin des Deutschen Historischen Institutes in Paris beurlaubt.

Die Kommission wurde 1874 gegründet und fusionierte 2004 mit der Kommission für die Veröffentlichung diplomatischer Dokumente (Commission pour la publication des documents diplomatiques français). Aufgabe der Kommission ist die Beratung hinsichtlich archivpolitischer Fragen innerhalb des Ministeriums, sie steht unter der Leitung des französischen Außenministers.

Seit 2009 ist Gudrun Gersmann außerdem Mitglied im Conseil supérieur des archives de France. Der oberste Rat der französischen Archive berät den Kulturminister in Fragen öffentlicher und privater Archive und macht Vorschläge zu Publikationsprogrammen und zur Entwicklung neuer Technologien im Archivbereich.



Bei Rückfragen:

Stabsstelle Presse und Kommunikation,
Dr. Patrick Honecker,
Tel. 0221 470-2202


Internet:

http://www.dhi-paris.fr/index.php?id=home

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news-3261 Mon, 11 Apr 2011 12:16:00 +0200 10 Hochschuleinrichtungen aus dem Köln-Bonner Raum unterschreiben Kooperationsvertrag mit KVB und VRS http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3261&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1b093a68cdc87c5d0d7cfc308f89ae04 Universität zu Köln tritt als Konsortialführer auf ---Einladung zur Pressekonferenz---

Köln, 11. April 2011 – Einen wichtigen Beitrag zur Verkehrsentlastung leisten künftig die Beschäftigten von 10 Hochschuleinrichtungen im Köln-Bonner Raum. Sie bekommen das Großkundenticket der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB), welches ihnen die kostengünstige Nutzung der regionalen Bus- und Bahnlinien ermöglicht. Ein entsprechender Vertrag wurde jetzt zwischen der KVB, dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) und der Universität zu Köln abgeschlossen.

Über die Details und weitere Fragen der Zusammenarbeit würden wir Sie gerne auf einer Pressekonferenz am Mittwoch, 13. April um 9:00 Uhr informieren. Teilnehmer diese Pressekonferenz werden sein:

Kölner Verkehrs-Betriebe
Jürgen Fenske (Sprecher des Vorstandes), Peter Hofmann (Vorstand),
Peter Burggraf (Bereichsleiter Absatz), Walter Clef (Leiter Vertrieb)

Universität zu Köln
Prof. Dr. Axel Freimuth (Rektor), Ina Gabriel (Vizekanzlerin)


Ort:

Alter Senatssaal im Hauptgebäude der Universität,
Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln


Wann:

Mittwoch, 13: April 2011, 9:00 Uhr


Bei Rückfragen:

Stabsstelle Presse und Kommunikation
Tel: 0221 470 2202

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news-3260 Fri, 08 Apr 2011 10:20:00 +0200 Deutsche Frauen sind auch ohne Ehe glücklich http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3260&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bf295ae6518535e723c32b0df54b9f74 Moralvorstellungen der Gesellschaft führen zu Glück oder Unglück von Frauen in Ehe oder eheähnlichen Gemeinschaften Das Glück liegt auch in unserer Umgebung: Ob Frauen eher in der Ehe oder in einer eheähnlichen Gemeinschaft glücklich sind, hängt von den Werten der Gesellschaft ab, in der sie leben. Generell gilt: je konservativer die Gesellschaft, desto unglücklicher sind Frauen in eheähnlichen Gemeinschaften im Vergleich zu den verheirateten Frauen. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie Kölner Forscher vom Institut für Wirtschafts- und Sozialpsychologie der Universität zu Köln. Olga Stavrova, Professor Detlef Fetchenhauer und Dr. Thomas Schlösser werteten dafür die Daten einer Befragung von insgesamt  22 000 verheirateter und unverheirateter in Partnerschaften lebender Frauen und Männer in 28 Ländern aus - knapp 900 davon in Deutschland. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt beim jährlichen Treffen der British Sociological Association in London vorgestellt.

Das Ziel der Studie war es herauszufinden, ob es Glücksunterschiede zwischen verheirateten und unverheirateten zusammenlebenden Männern und Frauen gibt. Darüber hinaus wollten die Psychologen untersuchen, ob diese Geschlechterunterschiede – falls vorhanden - über viele Kulturen hinweg konstant sind. „Die Studie zeigt, dass das Glück nicht nur innerhalb einer Person liegt, sondern auch außerhalb – in ihrer Umgebung“, erklärt Olga Stavrova. Dafür befragten sie Männer und Frauen von Australien über Brasilien, den skandinavischen Ländern, bis Ost- und Westeuropa.

Auf einer 7-Punkt-Skala von 0 (glücklich) bis 7 (absolut unglücklich) wurde das subjektive Glücksempfinden der Probanden gemessen. Die Ergebnisse korrelierten deutlich mit der Einstellung der umgebenden Gesellschaft zu den Themen Geschlechterrollen bzw. Rollen und gesellschaftlicher Status von Männern und Frauen. Die Länder mit den ausgeprägtesten traditionellen Rollenerwartungen an die Frau waren Bulgarien, Mexiko, die Slovakei, Brasilien und die Vereinigten Staaten. Dort erlebten Frauen in eheähnlichen Partnerschaften die stärkste Missbilligung durch ihre Umwelt. So sind im konservativen Bulgarien verheiratete Frauen 0,8 Punkte  glücklicher. In liberalen skandinavischen Ländern bringt die offizielle Ehe hingegen nicht mehr Glück als das inoffizielle Zusammenleben. Deutschland liegt mit seinen gesellschaftlichen Konzepten von Geschlechtergleichheit im Mittelfeld. Es ist weder zu konservativ noch zu liberal was die Geschlechterrollen angeht. Hier gibt es für Frauen keinen großen Unterschied ob sie in der Ehe und eheähnlichen Gemeinschaften leben.

Damit unterstützt die Studie die Ergebnisse  anderer Arbeiten der Wirtschaftspsychologen, die zeigten, dass Arbeitslose vor allem in solchen Ländern unglücklich sind, in denen die gesellschaftliche Moral besagt, dass jeder von der eigenen Arbeit leben muss. Oder dass religiöse Menschen vor allem in solchen Ländern glücklich sind, in denen es viele religiöse Leute gibt. „Ob unser Status, Lebensform oder Glauben uns glücklich machen, hängt nicht nur davon ab, was für ein Status oder Glaube es ist, sondern davon, ob wir in einer Gesellschaft leben, die diesen Status oder Glauben unterstützt oder nicht“, so Stavrova.

Die Kölner Studie widerlegt bisherige Annahmen über das Thema Glück in Ehe und eheloser Gemeinschaft. Frühere Studien hatten gezeigt, dass verheiratete Menschen glücklicher seien als diejenigen, die in eheähnlichen Gemeinschaften lebten. Unterschiedliche Erklärungen wurden angeboten: die Ehe bedeute größere Bindung oder Hingabe und Zuverlässigkeit, die Verheirateten seien religiöser und deswegen glücklicher. „Unsere Ergebnisse konnten zeigen, dass es - zumindest im Fall der Frauen - nicht an der Ehe selber liegt, sondern an den dominierenden gesellschaftlichen Vorstellungen über die sozialen Rollen von Männern und Frauen.“ Verheiratete Frauen seien nur glücklicher als Frauen in eheähnlichen Gemeinschaften, wenn sie in Ländern mit gesellschaftlich konservativer Moral lebten, die ihnen nicht erlaube in eheähnlichen Gemeinschaften zu leben.

Die Daten der Studie sind öffentlich über GESIS (http://www.gesis.org/) verfügbar.

Bei Rückfragen:    Olga Stavrova, stavrova@wiso.uni-koeln.de

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news-3259 Thu, 07 Apr 2011 12:01:00 +0200 Hochfliegende Astronomie mit deutschem Instrument http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3259&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=eaddc7e949aa4aa5ba26204a4ad40fb6 Erstflug des Flugzeug-Observatoriums SOFIA mit dem Spektrometer GREAT SOFIA, das “Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie”, hat am 6. April 2011 am frühen Morgen den ersten Wissenschaftsflug abgeschlossen, bei dem der in Deutschland entwickelte  Empfänger GREAT erfolgreich eingesetzt wurde. Mit dem „German Receiver for Astronomy at Terahertz Frequencies” wurden spektroskopische Beobachtungen in Richtung von M17, einer Region mit verstärkter Sternentstehung in unserer Milchstraße, sowie der nur wenige Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie IC342 durchgeführt.
In Flughöhen des SOFIA von bis zu 13 km wird die Erdatmosphäre auch für die Fern-Infrarot Strahlung aus dem Weltraum durchlässig und macht astronomisch wichtige Spektrallinien der Beobachtung zugänglich. Das Instrument wurde unter Leitung von Dr. Rolf Güsten vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie und der Universität zu Köln entwickelt, in Zusammen¬arbeit mit dem Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung und dem DLR-Institut für Planetenforschung.

Am 6. April 2011 haben deutsche Wissenschaftler ihre ersten astronomischen Messungen an Bord des Flugzeug-Observatoriums SOFIA, des Stratosphären-Observatoriums Für Infrarot-Astronomie, durchgeführt. SOFIA, ein Gemeinschaftsprojekt der NASA und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt DLR, ist das derzeit einzige Flugzeug-Observatorium weltweit. Es kommt in Flughöhen zwischen 10 und 13 km zum Einsatz und kann daher Beobachtungen in Wellenlängenbereichen durchführen, die aufgrund der Absorption durch Wasserdampf in der Atmosphäre mit bodengebundenen Teleskopen nicht möglich sind.  

Als am frühen Morgen des 6. April um 06:40 Uhr lokaler Zeit (15:40 Uhr MESZ) SOFIA nach einem erfolgreichen Beobachtungsflug wieder zu seinem Heimatflughafen, der “Dryden Aircraft Operations Facility” (DAOF) in Palmdale, Kalifornien, zurückkehrte, hatten Rolf Güsten und sein Team ihren ersten Forschungsflug mit GREAT, dem ”German Receiver for Astronomy at Terahertz Frequencies“, erfolgreich abgeschlossen. Das Instrument wurde unter anderem auf die Galaxie IC342 ausgerichtet, eine nahegelegene Spiralgalaxie in Richtung des Sternbilds Giraffe (Camelopardalis) und auf den Omeganebel M17, eine Molekülwolke mit sehr aktiver Sternentstehung in ca. 5000 Lichtjahren Entfernung von der Erde. In beiden Quellen wurde sowohl die Strahlung des ionisierten Kohlenstoffs bei einer Frequenz von 1,9 Terahertz (einer Wellenlänge von 0.158 mm entsprechend) als auch die Emission der Rotationsübergänge des warmen Kohlenmonoxids CO beobachtet.

Projektleiter Dr. Rolf Güsten freut sich über den Erfolg: „Diese allerersten Spektren mit GREAT sind die Belohnung für etliche Jahre harter Arbeit zur Entwicklung des auf neuesten Technologien basierenden Spektrometers; sie zeigen das herausragende wissenschaftliche Potenzial der luftgestützten Ferninfrarot-Spektroskopie. Die große Sammelfläche des Teleskops mit 2,7 m Durchmesser, gepaart mit enormem Frostschritt der Terahertz-Technologien während der letzten Jahre, lässt GREAT 100-fach schneller Daten erfassen als in früheren Experimenten – dies eröffnet den Weg für einzigartige wissenschaftliche Experimente.“

 Auf dem Jungfern-Flug wurden mit GREAT die stärksten Emissionslinien beobachtet, über die eine Kühlung des interstellaren Materials erfolgt. Das Gleichgewicht zwischen Heizungs- und Kühlungsprozessen reguliert die Temperatur des interstellaren Mediums und damit auch die Ausgangsbedingungen für die Entstehung von neuen Sternen. Jürgen Stutzki (Universität zu Köln), der zweite Projektmanager des GREAT-Teams, erklärt dazu: „Die ionisierte Kohlenstofflinie wird durch intensive Ultraviolettstrahlung von neugebildeten Sternen angeregt; sie gibt uns einen einzigartigen Zugang zum Verständnis der physikalischen Prozesse und chemischen Bedingungen in den stellaren Geburtsstätten. SOFIA ermöglicht es uns, zu verstehen, wie junge Sterne entstehen und wie sie ihre Geburtswolken verändern.“  

„Der erste Wissenschaftsflug des GREAT-Empfängers markiert den Beginn der deutsch-amerikanischen wissenschaftlichen Zusammenarbeit im SOFIA-Projekt. Wir blicken dem zukünftigen Messbetrieb zuversichtlich entgegen“, sagt Alois Himmes, der Projektmanager für SOFIA am DLR. Nach diesen ersten Charakterisierungsflügen wird SOFIA für die Nutzung durch interessierte Astronomen geöffnet. “Im Sommer 2011 werden deutsche Astronomen zum ersten Mal wissenschaftliche Beobachtungen mit SOFIA durchführen können“, erklärt Alfred Krabbe, der Leiter des deutschen SOFIA-Instituts (DSI) an der Universität Stuttgart. „Dabei kommen dann sowohl GREAT als auch FORCAST (die amerikanische ”Faint Object InfraRed-CAmera for the SOFIA Telescope“) zum Einsatz.“

GREAT,  der “German Receiver for Astronomy at Terahertz Frequencies”, ist ein Spektrometer für Beobachtungen im Ferninfrarot-Bereich des elektromagnetischen Spektrums bei Frequenzen von 1,25 bis 5 Terahertz (60-240 Mikrometer Wellenlänge), die aufgrund der Wasserdampfabsorption in der Atmosphäre vom Erdboden aus nicht zugänglich sind. GREAT wurde entwickelt vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) und der Universität zu Köln, in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung und dem DLR-Institut für Planetenforschung. Rolf Güsten (MPIfR) ist Projektleiter für GREAT. Die Entwicklung des Instruments wurde finanziert durch die beteiligten Institute, die Max-Planck-Gesellschaft, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das DLR


SOFIA, das Stratosphären-Observatorium Für Infrarot-Astronomie, ist ein Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) und der National Aeronautics and Space Administration (NASA). Es wird auf Veranlassung des DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg und der Universität Stuttgart durchgeführt. Der wissenschaftliche Betrieb wird auf deutscher Seite vom Deutschen SOFIA Institut (DSI) der Universität Stuttgart koordiniert, auf amerikanischer Seite von der Universities Space Research Association (USRA).

M17SW ist eine interstellare Molekülwolke, die etwa 10000 Sonnenmassen an Gas enthält und von einem jungen Sternhaufen mit mehr als einer Million Sonnenleuchtkräften
beschienen wird. Die ultraviolette Strahlung des Haufens ionisiert und heizt das Gas und könnte es soweit komprimieren, dass sich aus dem Gas weitere Sterne bilden. Die
SOFIA-Beobachtungen erlauben, diesen Kompressionseffekt zu vermessen und mit der
Aufheizung des Gases, die zu einer Expansion führt, zu vergleichen. Auf diese Weise können
wir den Sternentstehungsprozess untersuchen.

IC 342 ist die nächstgelegene gasreiche Spiralgalaxie mit aktiver Sternentstehung im Kernbereich. Innerhalb der zentralen 30’’ münden zwei Spiralarme mit molekularem Gas in einem klumpigen Zentralring aus dichtem Gas, der wiederum einen jungen Sternhaufen umschließt. Dessen massereiche junge Sterne heizen Gas und Staub in der Umgebung auf und erzeugen eine Vielzahl chemischer Verbindungen und intensive Strahlung aus einem Bereich, der mit dem Fachbegriff „Photon Dominated Region“ (PDR) bezeichnet wird. Die intensive Strahlung aus diesen PDR-Regionen ermöglicht die detaillierte Untersuchung der chemischen und physikalischen Bedingungen zur Entstehung massereicher Sterne nicht nur in unserer Milchstraße, sondern auch in benachbarten Galaxien.

Weitere Informationen und Bildmaterial:
http://www.mpifr-bonn.mpg.de/public/pr/pr-great-mar2011-dt.html

I. Physikalisches Institut, Universität zu Köln:
http://www.astro.uni-koeln.de/

SOFIA Science Center:
http://www.sofia.usra.edu/

Deutsches SOFIA-Institut (DSI):
http://www.dsi.uni-stuttgart.de/

Bilder und Videos zu SOFIA beim DSI:
http://www.dsi.uni-stuttgart.de/downloads/gallery.html

MPIfR:
http://www.mpifr-bonn.mpg.de/

GREAT at MPIfR:
http://www.mpifr.de/div/submmtech/heterodyne/great/greatmain.html

Submillimeter Technology Group at MPIfR
http://www.mpifr.de/div/submmtech/index.html

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news-3258 Wed, 06 Apr 2011 10:22:00 +0200 Museen – Ordnung für das Wissen der Menschen http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3258&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b0868bfd405acf3528e4af661a99ace8 Tagung des Internationalen Kollegs Morphomata Wie prägen Museen unser kulturelles Wissen? Wie beeinflussen die Präsentation in Vitrinen, die Hängung von Bildern oder die Ausstellungsarchitektur unsere Vorstellungen von Kultur? Solche Fragen stehen im Mittelpunkt der Tagung „Museums and Exhibitions as Materialisations of Knowledge Orders“ – „Museen und Ausstellungen als Konkretisierungen von Wissensordnungen“, die das Internationale Kolleg Morphomata der Universität zu Köln vom 13. bis 15. April 2011 veranstaltet. Internationale Forscher diskutieren, wie sich populäres und akademisches Wissen in den Sammlungs- und Präsentationsformen von Museen manifestiert und wie andererseits Ausstellungsformate und Inszenierungsformen auch wieder auf unsere Wahrnehmung und somit auch unser Wissen zurückwirken.

Am ersten Kongresstag stehen Museen und Sammlungen im Vordergrund, die sich mit außereuropäischen Kulturen bzw. multiethnischen Gesellschaften befassen. In historischer Perspektive geht es z.B. um die Kunst- und Wunderkammern mit ihren außereuropäischen „Kuriositäten“ oder die so genannten „Rangaku“-Sammlungen im Japan des 19. Jahr-hunderts, in denen Apparate und Instrumente aus den europäischen Naturwissenschaften gesammelt wurden. Der zweite Kongresstag widmet sich Präsentationsweisen in archäologischen, (kunst)historischen und wissenschaftsgeschichtlichen Museen.
Die Tagung wird eröffnet mit einem Abendvortrag des renommierten Archäologen Prof. Dr. Alain Schnapp (zuletzt: „Die Entdeckung der Vergangenheit“, 2010).
Die Tagung findet in englischer Sprache statt, einzelne Vorträge werden auf Deutsch gehalten.

Das Internationale Kolleg Morphomata ist ein Forschungszentrum an der Universität zu Köln, das sich mit Fragen kulturellen Wandels sowie der Bedeutung von kulturellen Figurationen beschäftigt. Namhafte Wissenschaftler aus aller Welt kommen hier zusammen, um im Rahmen der Initiative "Freiraum für die Geisteswissenschaften" (gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung) Wissen auszutauschen und experimentelle Fragestellungen zu erproben.


Ort:

Internationales Kolleg Morphomata,
Weyertal 59 (Rückgebäude)
50937 Köln


Wann:

13. – 15. April 2011


Bei Rückfragen:

Dr. Larissa Förster,
Tel.: 0221 470 1430;
E-Mail: larissa.foerster(at)uni-koeln.de


Internet:


www.ik-morphomata.uni-koeln.de

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news-3257 Mon, 04 Apr 2011 15:21:00 +0200 Kohlenmonoxid als heilendes Gift http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3257&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=71748cf6b0724bf1c4b0e6c700bea11b Forscher entwickeln Moleküle für den Einsatz in der Medizin Kohlenmonoxid (CO) kann tödlich sein. Unbemerkt eingeatmet, führt das unsichtbare und geruchlose Gas zu Erstickungen, indem es den Sauerstofftransport im Blut blockiert. Kohlenmonoxid ist deshalb als gefährliches Atemgift gefürchtet. Doch allein die Menge macht das Gift, wie schon der berühmte Arzt Paracelsus feststellte. So hat Kohlenmonoxid auch Einfluss auf viele andere Vorgänge im menschlichen Körper. Und dabei sogar heilende Wirkungen: In winzigen Dosen wirkt es entzündungshemmend, verbessert die Organdurchblutung oder lindert Symptome von Lungenkrankheiten. Wissenschaftler haben diese Eigenschaften erst in den letzten Jahren entdeckt und so den Weg für neue medizinische Anwendungen geebnet. Zwar wird Kohlenmonoxid vom Menschen in bestimmten Mengen selbst produziert, aber der gezielte Einsatz könnte bisherige Therapieansätze maßgeblich erweitern.

Eine solche Nutzung von Kohlenmonoxid ist aber nicht unproblematisch. Der Einsatz als Gas kommt aufgrund seiner Giftigkeit kaum in Betracht. Dies würde eine Verabreichung über die Lunge bedeuten, wo das Kohlenmonoxid die normale Sauerstoffaufnahme behindert. Alternativen sind gefragt. Die Forschung arbeitet deshalb an der Entwicklung von Stoffen, die Kohlenmonoxid direkt im Körper freisetzen können. In diesem Zusammenhang ist einem Team aus Forschern der Universitäten in Köln und Regensburg nun ein wichtiger Schritt gelungen. Die Wissenschaftler entwickelten neue Moleküle, die in den Zellen des menschlichen Körpers aktiviert werden und dabei Kohlenstoffmonoxid freisetzen, was wiederum direkt vor Ort wirken kann. Die technische Entwicklung der Moleküle und der Nachweis der CO-Freisetzung erfolgten unter Federführung von Prof. Dr. Hans-Günther Schmalz vom Institut für Organische Chemie der Universität zu Köln. Durch Dr. Sabine Amslinger vom Institut für Organische Chemie und Dr. Birgit Krauss vom Institut für Pharmazie der Universität Regensburg wurde zudem gezeigt, dass durch die Moleküle auch die Wirkung des „Entzündungsproteins“ iNOS (induzierbare NO-Synthase) effektiv gehemmt wird.

Bisher bekannte CO-freisetzende Moleküle hatten den Nachteil, dass sie relativ wenig Kohlenmonoxid produzieren, unkontrolliert zerfallen, vom lokalen pH-Wert abhängig sind oder aber eine Bestrahlung durch UV-Licht notwendig ist. Die neuen Moleküle, die schon als Patent angemeldet wurden, bestehen aus einem Eisen-Kohlenmonoxid- und einem organischen Teil. Der organische Teil kann mit bestimmten, körpereigenen Enzymen – Lipasen und Esterasen – reagieren und die Moleküle werden so aktiviert. Das dabei freigesetzte Kohlenmonoxid kann auf diese Weise als Botenstoff oder Signalmolekül und damit als Therapeutikum in bestimmten Körperzellen eingesetzt werden.
Die möglichen Anwendungen in der Medizin sind vielfältig: So könnten die neuen Moleküle bei der Krebstherapie, bei der Behandlung von Strahlungsschäden, bei Alzheimer, gegen Bluthochdruck, Bronchitis, Rheuma oder gegen Abstoßungsreaktionen nach Organtransplantationen zum Einsatz kommen. Die Ergebnisse der Forscher wurden vor kurzem in der renommierten Fachzeitschrift „Angewandte Chemie (International Edition“ veröffentlicht (DOI: 10.1002/anie.201006598).


Ansprechpartner:

Prof. Dr. Hans-Günther Schmalz
Universität zu Köln
Institut für Organische Chemie
Tel.: 0221 470-3063
E-Mail: schmalz(at)uni-koeln.de


Dr. Sabine Amslinger
Universität Regensburg
Institut für Organische Chemie
Tel.: 0941 943-4650
E-Mail: Sabine.Amslinger(at)chemie.uni-regensburg.de

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news-3256 Mon, 04 Apr 2011 09:13:00 +0200 Universität zu Köln eröffnet Büro in New York http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3256&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=929aaf517beb4dd0f52846585de44d0a Außenstelle soll vor allem den Studierendenaustausch unterstützen Die Universität zu Köln eröffnet am 7. April feierlich ihr neues Büro in New York. Zur Einweihung wird Rektor Prof. Dr. Axel Freimuth nach New York reisen und die Gäste, darunter auch den deutschen Generalkonsul, Dr. Horst Freitag, und den Leiter der DAAD Aussenstelle, Dr. Sebastian Fohrbeck, persönlich im German House, wo sich das Büro befindet, begrüßen.

“Uns ist es wichtig, die Beziehungen zu US-amerikanischen Universitäten zu intensivieren,” betont Rektor Prof. Dr. Axel Freimuth.

Das neue Büro leistet hierzu einen wichtigen Beitrag: Partnerschaften zu Hochschulen in den USA sollen weiter ausgebaut werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Vermittlung und Betreuung von Kölner Studierenden in den Vereinigten Staaten. Gemeinsam mit der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät wird in diesem Jahr eine erste Summer School in Manhattan ausgerichtet. Unterstützt wird die Universität dabei von KölnAlumni - Freunde und Förderer der Universität zu Köln e.V.

Vor Ort in New York ist die Universität vertreten durch Stefanie Grupp-Clasby. Sie leitete zuletzt den akademischen Dachverband der Europastudien, den Council for European Studies, an der Columbia University.
Die Universität zu Köln eröffnet in New York ihr drittes internationales Büro. Weitere Außenstellen betreibt sie seit 2007 in Beijing, V.R. China, und seit 2009 in Neu-Delhi, Indien.


Ort:

871 United Nations Plaza (First Avenue at 49th Streer), New York, New York 10017, USA


Wann:

7. April 2011,
8:00 Uhr


Bei Rückfragen:

Stabsstelle Presse und Kommunikation
Tel.: 0049 221 470 2202


Internet:

http://www.nordamerika.uni-koeln.de/
http://www.zib-wiso.uni-koeln.de/606.html

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news-3255 Fri, 01 Apr 2011 09:46:00 +0200 Erstsemesterbegrüßung und Beginn der Vorlesungen http://www.portal.uni-koeln.de/index.php?id=9015&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3255&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bb524035da55228b8f79c46fd755d91b Der Rektor der Universität zu Köln, Professor Dr. Axel Freimuth, lädt zur traditionellen Begrüßungsfeier für Erstsemester ein. Im Rahmen der Veranstaltung wird der Prorektor für Lehre und Studium, Professor Dr. Thomas Kaul, die Studierenden begrüßen. Nach einem Grußwort des AStA-Vorsitzenden Jonas Thiele erhalten alle Erstsemester einen USB-Stick des Vereins KölnAlumni – Freunde und Förderer der Universität zu Köln. mit Informationen über die Universität.
Für das Sommersemester haben sich bisher rund 1300 Erstsemester eingeschrieben. Insgesamt gibt es an der Universität rund 40.000 Studierenden, Promovierende und Zweitstudierende. Die Universität zu Köln bietet 112 Studiengänge mit über 2000 Fächerkombinationen an. Das Fächerspektrum reicht von Antike Sprachen und Kulturen bis Zahnmedizin.
Auch bei ausländischen Studierenden ist die Universität zu Köln traditionell sehr beliebt. So kamen allein im vergangenen Semester über 5000 Studierende aus aller Welt nach Köln, um hier ihr Studium zu absolvieren. Aber auch Kölner Studierende können einen Teil ihres Studium im Ausland verbringen Ihnen steht das Akademische Auslandsamt der Universität  zu Köln beratend zur Seite.
Umfassende Baumaßnahmen – wie zum Beispiel das Studierenden Service Center - in und um die Universität herum sollen zukünftig in räumlicher Hinsicht den Studierenden kürzere Wege, schnellere Erreichbarkeit und damit weiter verbesserte Lehr- und Studienmöglichkeiten garantieren.  
Termin:    Montag, den 4. April 2011, 9.00 Uhr,
Aula im Hauptgebäude,
Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln

Rückfragen:

Stabsstelle Presse und Kommunikation
Tel.: 0221 470 2202

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