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Unsere Hilfe: fundiert – konkret – nachhaltig Flüchtlingsfonds der Universität zu Köln

Tausende Menschen sind derzeit auf der Flucht vor Krieg und Zerstörung in ihren Heimatländern. Geblieben ist ihnen häufig nur das, was sie am Körper tragen und die Zuversicht auf ein Leben ohne Leid und Angst.

Eine große Welle der Hilfsbereitschaft hat in den vergangenen Wochen Deutschland erfasst und auch die Universität zu Köln trägt gesellschaftliche Verantwortung. Es ist für uns selbstverständlich in dem Bereich zu helfen, in dem wir exzellente Expertise besitzen: Bildung.

Das Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL) an der Universität zu Köln setzt beispielsweise mit seiner Arbeit dort an, wo Integration beginnt: mit Deutschkursen für geflüchtete Kinder und Jugendliche.

In der größten Kölner Notunterkunft in der Herkulesstraße ermöglichen unsere Studierenden unter professioneller pädagogischer, didaktischer und psychologischer Begleitung seit 2014 ein Bildungsangebot für geflüchtete Kinder im Alter von sechs bis 18 Jahren. Dabei werden Lehramtsstudierende im Rahmen von Praktika auf ihre spätere Lehrtätigkeit hin zielgerichtet vorbereitet und helfen zudem Kindern, Deutsch zu lernen. Das ZfL bildet somit nicht nur kompetente Pädagoginnen und Pädagogen von morgen aus, sondern verbindet gekonnt Theorie und Praxis.

Dieses Angebot möchten wir auf andere Notunterkünfte in Köln ausweiten: Das Erlernen der deutschen Sprache ist das Fundament, auf dem wir aufbauen, um jungen Menschen eine Perspektive in unserer Gesellschaft zu geben. Gleichzeitig professionalisieren sich unsere Studierenden und lernen eine der wichtigsten Fähigkeiten für ihren späteren Berufsalltag: Interkulturelle Kompetenz.
 
Als Teil eines weltweiten Netzwerks von Universitäten möchten wir aber auch denjenigen zur Seite stehen, mit denen wir schon seit Jahren vertrauensvoll und gut zusammenarbeiten. Daher haben wir es uns zum Ziel gesetzt, möglichst viele Stipendien an Studierende zu vergeben, die ihr Studium aufgrund der instabilen Lage in ihren Heimatländern aufgeben mussten.

So ist beispielsweise Frau Amal A. aus Damaskus, Mitglied unseres internationalen Doktorandenprogramms im SFB 806, vor einigen Wochen mit einem Flüchtlingstransport in Dortmund eingetroffen. Nur mit Hilfe eines Stipendiums wird Amal A. eine Chance haben, ihre junge Wissenschaftskarriere weiterzuführen. Dabei möchten wir sie und andere Betroffene unterstützen.

Dies sind nur Beispiele die zeigen, dass wir mit Bildung und Lehre nachhaltig helfen können.

Ich würde mich daher persönlich sehr freuen, wenn auch Sie den Flüchtlingsfonds innerhalb der universitätseigenen Stiftung Studium und Lehre aktiv unterstützen, denn jede Spende zählt!

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr

Universitätsprofessor Dr. Axel Freimuth
Rektor der Universität zu Köln