skip to content

Doctoral candidates

Foto: Lozaan Khumbah

Summer School „Academic Writing in Global South Studies”

Vom 20. bis 24. Juli 2015 fand am Geographischen Institut der Universität zu Köln (UzK) eine Sommerschule zum Thema „Academic Writing in Global South Studies” statt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Peter DANNENBERG, Dr. Amelie BERNZEN, Dr. Pamela HARTMANN und organisiert durch Janina WINDMÜLLER trafen sich etwa 20 Doktorandinnen und Doktoranden des Geographischen Instituts und von den Partneruniversitäten Karatina University (Kenia), St. Augustine University Mwanza (Tansania), University of Rajshahi, University of Dhaka, Patuakhali Science and Technology University (alle Bangladesch), Jawaharlal Nehru University (Indien) und der Sun-Yat-sen University (China). Als Referent_innen konnten zudem Dr. Christine BONNIN (University College Dublin, Irland), Prof. Kim P. SCHUMACHER (Universität Vechta), Prof. Gilbert NDURU (Karatina University, Kenia) sowie zwei Vertreterinnen des Albertus Magnus Graduate Center (UzK) gewonnen werden.

Ziel war die Vertiefung bestehender bilateraler Beziehungen zwischen Partneruniversitäten und die Rekrutierung der nächsten Generation hoch qualifizierter internationaler Promovierender für zukünftige gemeinsame Forschungsprojekte oder Promotionen an der bzw. in Kooperation mit der UzK. Gefördert wurde die Summer School durch das DAAD-finanzierte Programm „International Promovieren an der Universität zu Köln (IPaK)“ sowie der Geoscience Graduate School (GSGS).
Inhaltlicher Fokus waren gesellschaftliche Problemstellungen im Globalen Süden. Diese knüpfen an die des interdisziplinären „Global South Studies Centers“ (GSSC) an, das im Rahmen der Exzellenzinitiative der UzK gegründet wurde und eine Auseinandersetzung mit Fragen und Wissenschaftlern des Globalen Südens fördert (vgl. Konferenzbericht im Rundbrief 255).

Das Programm umfasste zum einen mehrere einführende Vorträge durch die Dozenten über Möglichkeiten der Promotion in Deutschland und Köln, sowie zu Grundlagen guter wissenschaftlicher Praxis, wissenschaftlichen Schreibens und zu (finanziellen) Fördermöglichkeiten und -institutionen. Daneben waren alle Promovierenden eingeladen, ihre eigenen Forschungsprojekte zu präsentieren und sich im anschließenden Workshop unter Anleitung vertieft mit ihren eigenen Publikationen, Stipendien- oder Forschungsanträgen zu beschäftigen. Ferner konnten die Promovierenden von der Summer School profitieren, indem sie beispielsweise Einblicke in andere Arbeits- und Vorgehensweisen erhalten bzw. Kontakte für Feldforschungen im Ausland knüpfen konnten. Überdies bot die Zusammenarbeit während der Summer School den interkulturellen Austausch und eine engere Vernetzung aller Teilnehmer_innen.

Die präsentierten Ergebnisse aus den Workshops, die angeregten konstruktiven Diskussionen, die sich oft im „inoffiziellen“ Abendprogramm fortsetzten, sowie das positive Feedback der Teilnehmer_innen stellen für uns eine Motivation dar, dieses Format in kommenden Jahren erneut durchzuführen.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Amelie Bernzen, Peter Dannenberg und Pamela Hartmann